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Ist es erniedrigend, einer Bekannten hinterherzulaufen?

M/il[ky_ee77


okay, nachdem du mehr Details geschrieben hast, denke ich nicht mehr, dass du sie als "seelischen Mülleimer" gebraucht hast.

Du hast dich um sie bemüht, aber anscheinend wollte sie nur losen Kontakt.

Es deutet darauf hin, weil ihr Mann dich sarkastisch als "Lieblingsfreundin" bezeichnet hat.

Also hat sie ihm wahrscheinlich irgendwas in der Art gesagt, dass du dich zu oft meldest oder so.

Ich würde sie anrufen und fragen, ob ihr der Kontakt zu viel ist bzw. ob sie eine Zeitlang eine Pause möchte.

Einfach offen und ehrlich und ohne Vorwürfe darüber sprechen.

faeliLs margxarita


Ich schrieb ihr, dass es schade sei, dass es mit dem Kaffeetrinken nicht geklappt habe. Sie schrieb nur zurück: aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Ich würde jetzt tatsächlich warten, bis sie sich von selbst meldet. Vielleicht braucht sie momentan einfach ihre Ruhe, weil es ihr wegen ihrer Krankheit schlecht geht. Das ging dir ja bei deiner Kündigung ähnlich. Wenn du dann immer wieder nachfragst, kann es wirklich nervend sein.

Bekannte sind für mich nicht gleich gute Freunde. Bei guten Freunden würde ich auch mal eine Ausnahme machen und sie auch dann sehen, wenn mir nicht unbedingt danach ist. Aber bei Bekannten eben nur dann, wenn ich es wirklich möchte.

Mnilky_Ke7x7


genau, warte noch ein bisschen mit dem anrufen......

E-lGusxto


@ Plüschbiest

"Lieblingsfreundin" ist ein anderes Wort für eine weibliche Bekannte die man zwar irgendwie mag,

die aber leider auch mitunter als nervig empfunden wird.

Genauso interpretiere ich es auch. Kann man gar nicht anders sehen finde ich.

Ich hätte mich schon da zum letzten Mal bei ihr gemeldet. Würde sie sich dann noch mal melden und wir ein direktes Gespräch führen, würde ich sie drauf ansprechen.

Auf jeden Fall wäre das für mich ein Spruch auf den ich mich erst Mal deutlich zurückziehen würde.

L illie>n84


Naja finde selbst deine Beschreibung fast nervig.

Du kannst sie nicht im Krankenhaus besuchen weil du Probleme hast. Sorry aber da reiß ich mich für eine Stunde zusammen und bringe ihr Blumen. Mir könnte so eine Freundin gestohlen bleiben. Freundschaften muss man pflegen. Die sind nicht nur dann da, wenn es einem selbst schlecht geht.

Ich denke sie und ihr Mann haben die als lästig empfunden. Ich weiß nicht ob da eine offene Aussprache hilft oder ob du dein Verhalten mal realistisch überdenken solltest.

Sie scheinen keinen Respekt vor dir zu haben wenn er so über dich redet und sie es duldet. Das ist ja auch für dich nicht schön auch wenn du es vlt dazu gebracht hast.

h5euteO_hSixer


Mir ist nicht ganz klar, warum du dir wegen der Bekannten soviel Gedanken machst und dich eventuell davon runterziehen lässt.

Nach alldem, was du hier schilderst, war es nie eine entspannte Beziehung zwischen euch. Demnach würde ich annehmen, dass Du mit der aktuellen Situation sich 3 Monate nicht gesehen zu haben, gelassener umgehen kannst. Dich stört so vieles, was in der Vergangenheit passiert ist.

Vielleicht geht es ihr so schlecht wie dir im November. Sie hat ihren Job verloren, kämpft noch um ihre Gesundheit und ihre zukünftigen Perspektiven, die sich daraus ergeben. Es könnte sein, dass sie den Kopf nicht frei hat und sich deshalb nicht meldet.

Ich würde sie nicht kontaktieren. Wenn ihr die Gespräche mit dir fehlen, wird sie sich früher oder später melden. Wenn sie sich nicht von sich aus meldet, weisst du woran du bist.

Das empfinde ich auch nicht als Ablehnung deiner Person. Menschen entwickeln sich in verschiedene Richtungen. Das ist ganz normal. Offensichtlich ist sie in einer Ausnahmesituation. Das würde ich respektieren. Die Ansage, dass sie zu Beginn ihres Krankenhausaufenthaltes nur Familienangehörige empfangen wollte, spricht für dieses Ruhebedürfnis.

Ich würde ihre Reaktion keinesfalls persönlich nehmen. Konzentrier dich auf dein Leben. Da hast du sicher auch genug zu tun ;-)

EXlG^ustxo


@ heute_hier

Ähnliche Gedanken habe ich auch.

Vor allem diese zwei:

Mir ist nicht ganz klar, warum du dir wegen der Bekannten soviel Gedanken machst und dich eventuell davon runterziehen lässt.

Wenn es doch nur eine Bekannte ist, mit der man zudem so selten Kontakt hat wie beschrieben. Warum lässt man sich da so von runterziehen?

Ich würde ihre Reaktion keinesfalls persönlich nehmen.

In den wenigsten Fällen ist es komplett auf die eigene Person zu beziehen. Sicher kommt das vor, man lebt sich auseinander, es gibt Vorfälle die eine Freundschaft zerbrechen lassen. Aber in den meisten Fällen passt einfach eine weitere Person, von mir aus auch diese spezielle Person, nicht in den Alltag. Das heißt nicht automatisch, dass man nicht gemocht wird, nichts wert ist und so weiter.

Es passt einfach nicht aufgrund der Gesamtsituation.

Wobei ich in diesem direkten Fall schon ein wenig in der Person der Fadenstellerin sehe, sonst gäbe es den Spruch mit der "Lieblingsfreundin" nicht. Trotzdem sollte sich Möppelchen dadurch nicht komplett in Frage stellen.

Mich mögen auch viele Leute nicht, finden mich nervig - so wie ich das umgekehrt auch tue. Das ist nun mal so. Man kann sich nicht mit allen gut verstehen.

Loilli6en8H4


Ich würde das ehrlich gesagt schon persönlich nehmen. Und wer sagt sie ist einer Ausnahmesituation? Grundsätzlich alles auf den anderen zu schieben und selbst keine Fehler erkennen finde ich nicht unbedingt richtig.

Sonst wird ihr das immer wieder passieren.

Ich würde irgendwann schon das Gespräch suchen und konkret fragen ob du dich in ihren Augen falsch verhalten hast. Musst du dann ja nicht annehmen aber ich persönlich würde es schon wissen wollen um an mir selbst ggf. arbeiten zu können.

M@öppsel+chexn


Danke für die weiteren Antworten.

Jetzt erst wird mir so richtig klar, wie ihre Aussage am Telefon, dass wir jetzt wieder alles voneinander wissen, gemeint war. Ich hatte das nicht als Wink mit dem Zaunpfahl verstanden, dass ich mich für ihren Geschmack zu oft gemeldet habe. Ich fand es zu dem Zeitpunkt etwas frech, weil ich es als normal empfinde, dass man sowohl in einer Freundschaft als auch in einer Bekanntschaft einiges voneinander wissen möchte. Habe es eher als Vorwurf aufgefasst, dass ich unangemessen neugierig bin. :-(

Der Kommentar ihres Mannes, dass ihre "Lieblingsfreundin" am Telefon ist, habe ich jedenfalls sofort als negativ gedeutet. Wahrscheinlich hat sie sich über meine - für sie - häufigen Anrufe beklagt und sich vielleicht auch von meinen Problemen genervt gefühlt. Dabei hatte sie mir mal gesagt, ich solle nicht so ängstlich bei ihr sein und könne mich ihr ruhig anvertrauen.

Ich weiß auch, dass ich manche Menschen mit meiner Art nerve. Man hat mir schon oft zum Vorwurf gemacht, dass ich langsam im Denken und Handeln bin. Ich sei einfach ein zu phlegmatischer Mensch, der ständig einen Tritt in den Ar... brauche.

So war es auch mit meiner Bekannten. Sie hat mir oft einen Rat gegeben, den ich dann aber erst nach langer Zeit befolgt habe. So hatte sie mir in meinem vorletzten Job oft geraten, mich krankschreiben zu lassen bevor ich zusammenklappe. Ich habe mich aber weiter hingeschleppt und ihr trotzdem die Ohren vollgejammert. Erst kurz bevor ich reif für die Psychiatrie war, habe ich die Reißleine gezogen und mich krankschreiben lassen.

Auch hatte sie mir immer wieder geraten, einen Schwerbehindertenausweis zu beantragen, worin ich aber lange Zeit keinen Sinn gesehen habe. Sie drängte aber ständig darauf und war verärgert, wenn ich es wieder nicht gemacht hatte. Es vergingen zwei Jahre bis ich den Ausweis endlich beantragte.

Einmal sagte ihr Mann im Hintergrund während eines Telefonats, sie brauche mir gar keine guten Ratschläge mehr geben, denn die würde ich ja sowieso nicht umsetzen.

Das wird der Hauptgrund sein, warum sie keinen Respekt vor mir haben.

Auch bin ich ein Mensch ohne Selbstbewusstsein, sicher auch ein Grund, warum ihr Mann mich immer so bösartig wegen meiner optischen Makel gefoppt hat.

Im vorletzten Jahr begleitete mich meine Bekannte zu einer Jobbörse, wo man bei diversen Firmen seine Bewerbungsunterlagen abgeben konnte. Ich ging eher schüchtern und mit zu leiser Stimme auf die Arbeitgeber zu. Sie hielt mir das vor und sagte, dass ich wie ein Mäuschen wirke.

Wahrscheinlich wiegen meine phlegmatische Art und mein mangelndes Selbstbewusstsein schwerer als die Tatsache, dass ich desöfteren bei ihr rumgejammert habe.

Dazu kommt jetzt wahrscheinlich noch eine gewisse Enttäuschung, weil ich sie nur einmal im Krankenhaus besucht habe. Ich habe mir da echt Mühe gegeben, aber aufgemuntert habe ich sie auf keinen Fall. Trotzdem hätte ich mich zusammenreißen müssen und sie wenigstens noch ein-oder zweimal besuchen sollen. Das tut mir im nachhinein auch leid.

Jetzt wo ich das ganze klarer sehe, fällt es mir vielleicht auch leichter, noch mal auf sie zuzugehen.

Ich werde ja sehen, ob sie unserer Bekanntschaft noch eine Chance geben wird oder nicht.

Im Moment jedenfalls sieht es für mich so aus, dass ihr Interesse erloschen ist.

Heute schickte sie mir in WhatsApp ein Bildchen mit der Frage: Wie ist die Lage?

Da habe ich mich erst mal wieder geärgert, weil es wieder etwas war, das sie an mehrere Leute verschickt hat und nicht an mich persönlich gerichtet war.

Da muss ICH wohl den ersten Schritt tun, um evtl. wieder etwas "geradezubiegen". :-/

EBlGmustxo


Heute schickte sie mir in WhatsApp ein Bildchen mit der Frage: Wie ist die Lage?

Da habe ich mich erst mal wieder geärgert, weil es wieder etwas war, das sie an mehrere Leute verschickt hat und nicht an mich persönlich gerichtet war.

Woher weißt Du das? ":/

E7loGusxto


@ Lilien84

Ich würde das ehrlich gesagt schon persönlich nehmen.

Es kann persönlich gemeint sein, muss aber nicht.

Ich habe zum Beispiel gleich zwei Bekannte oder sogar Freunde zu nennen, die wohnen 5 Minuten von mir entfernt. Wir sehen, hören oder lesen uns aber nur alle zwei Monate. Manchmal sogar noch länger nicht. Das geht allerdings von beiden Seiten aus, mein Alltag ist so vollgestopft, dass ich oft gar nicht mehr die Muse habe noch zu quatschen oder mich sogar zu treffen. Dabei habe ich keinen Job der mich besonders fordert oder viele Stunden kostet, die Kinder sind aus dem Haus, nur mein Mann und ich leben den Alltag zusammen. Aber trotzdem ist dieser Alltag voll. Andere Freunde aus der Umgebung sehen wir öfter, mindestens ein Mal die Woche, auf jede Fall jedes zweite WE ist irgendwas los, Treffen zum Essen, Spieleabend oder einfach nur so. Manchmal auch in der Woche... Oder zu einem Freund der weiter weg wohnt habe ich ständigen Kontakt (telefonisch und WA).

Das heißt aber nicht, dass ich die Einen mehr mag und die Anderen weniger. Es ergibt sich einfach so.

Bezogen auf diesen Faden hier:

Es sieht schon etwas persönlicher gemeint aus wie oben schon erwähnt. Doch dann muß man eben die Konsequenzen ziehen, ich würde mich da nicht weiter dranhängen. Es sei denn, es passiert mir ständig, da sollte man doch mal ein wenig reflektieren.

L6ill+ieXn,84


Das klingt aber schon so , als hätte sie sich viel Mühe gegeben dir zu helfen und hat dich schon sehr gern gehabt. Sonst hätte sie das alles nicht für dich getan. Klingt wie eine gute Freundin die aber irgendwann aus Frust resigniert hat und keinen Nerv mehr hat deine Probleme zu ihren zu machen wenn du dir nicht helfen lässt. Ich kann sie da sehr gut verstehen.

Das klingt wahnsinnig anstrengend! Führt dann wohl irgendwann zu dieser Respektlosigkeit.

Aber egal was war, der Mann hat dich nicht so anzugehen. Erst recht nicht auf dein Aussehen loszugehen. So etwas macht man nicht und das verletzt. Das solltest du auch klar äußern. Auch die Sprüche von ihm musst du dir nicht anhören. Würde diesbezüglich echt mal auf den Tisch hauen.

M.öppelxchen


Hallo ihr,

ich wollte euch mal ein Feedback geben, wie es mit dem Kontakt weitergegangen ist.

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, darauf zu warten, ob noch ein Zeichen des Interesses von meiner Bekannten kommen würde.

Doch am letzten Wochenende habe ich es nicht mehr ausgehalten und habe sie in WhatsApp angeschrieben. Ich bin dabei sofort zum Frontalangriff übergegangen. Zuerst habe ich nachgefragt, wie es ihr geht und im Anschluss daran, ob sie den Kontakt zu mir überhaupt noch möchte. Dass ich ihr während ihrer Reha so oft geschrieben habe und ich seitdem nichts mehr von ihr gehört habe. Dass ich inzwischen das Gefühl habe, ihr gar nicht wichtig zu sein. Zu dem Zeitpunkt war sie schließlich schon drei Wochen wieder zu Hause.

Sie antwortete, dass sie häufig müde sei. In der Nacht schlafe sie wenig und dafür tagsüber umso mehr. Ich sei ihr nicht unwichtig und ich solle nicht immer gleich das schlimmste denken. Dann fragte sie, ob wir uns diese Woche treffen könnten. Sie würde auch zu mir, also in meinen Stadtteil kommen, um mit mir irgendwo zu frühstücken.

Ich freute mich über den Vorschlag und sagte natürlich zu.

Als wir uns dann am Dienstagmorgen in dem Café trafen, erzählte sie mir, dass sie gerade bei ihrer Ärztin um die Ecke von dem Café gewesen sei. Sie sei dort ohne Termin hingegangen, um sich Tabletten für ihre Schlafstörungen verschreiben zu lassen.

Irgendwie bekam das Treffen dadurch für mich einen bitteren Beigeschmack. Denn das bedeutete ja nichts anderes, dass sie eh zu der Ärztin gewollt hat und diesen Gang dann einfach mit einem Frühstück mit mir verbunden hat. Ohne dem hätte sie wahrscheinlich gar nicht den Vorschlag mit dem Treffen gemacht. So aber konnte sie das nützliche mit dem angenehmen verbinden.

Sie hat dann während des Frühstücks auch fast nur von sich gesprochen. Mein Befinden interessierte sie nicht sonderlich, obwohl ich mit verquollenen Augen und Schwellungen im Gesicht auftauchte. Ich laufe im Moment von Arzt zu Arzt, um herauszufinden, woran es liegt. Ob es eine Allergie, Kieferhöhlenentzündung oder ein Ödem ist.

Auch wollte sie gar nicht wissen, wie es bei mir mit der Arbeitssuche aussieht.

Ich habe mir nichts anmerken lassen, auch wenn ich enttäuscht war, und habe ihr geduldig zugehört. Zwischendurch habe ich auch mal kurz etwas von mir erzählen können.

Zum Abschied sagte sie, dass es schön war, mal wieder zu quatschen.

Tja, wer weiß, wann das nächste Mal sein wird?

Wirkliches Interesse scheint von ihrer Seite nicht vorhanden zu sein oder wie seht ihr das?

Oder sollte ich dankbar sein, dass sie einen Besuch beim Arzt überhaupt mit einem Treffen mit mir verbunden hat?

L7u{ci32


Naja, sie hätte auch wegen Müdigkeit einfach absagen können. Hat sie aber nicht.

Und so what, wenn sie viel über sich selber redet. Sie ist gerade lange krank gewesen. Das beschäftigt einem. Vielleicht hat sie gerade kein Kopf andere Probleme zu hören.

C@hom-sxky


Als wir uns dann am Dienstagmorgen in dem Café trafen, erzählte sie mir, dass sie gerade bei ihrer Ärztin um die Ecke von dem Café gewesen sei. Sie sei dort ohne Termin hingegangen, um sich Tabletten für ihre Schlafstörungen verschreiben zu lassen.

Irgendwie bekam das Treffen dadurch für mich einen bitteren Beigeschmack. Denn das bedeutete ja nichts anderes, dass sie eh zu der Ärztin gewollt hat und diesen Gang dann einfach mit einem Frühstück mit mir verbunden hat. Ohne dem hätte sie wahrscheinlich gar nicht den Vorschlag mit dem Treffen gemacht. So aber konnte sie das nützliche mit dem angenehmen verbinden.

Ich finde, das siehst du zu eng. Meine Güte, sie hat vermutlich deine Nachricht zum Anlass genommen, ein baldiges Treffen vorzuschlagen und das eben mit dem Arztbesuch verbunden. In meinen Augen bist du da schon etwas empfindlich.

Das allerdings

Sie hat dann während des Frühstücks auch fast nur von sich gesprochen. Mein Befinden interessierte sie nicht sonderlich, obwohl ich mit verquollenen Augen und Schwellungen im Gesicht auftauchte. Ich laufe im Moment von Arzt zu Arzt, um herauszufinden, woran es liegt. Ob es eine Allergie, Kieferhöhlenentzündung oder ein Ödem ist.

Auch wollte sie gar nicht wissen, wie es bei mir mit der Arbeitssuche aussieht.

(Hervorhebung durch mich)

ist halt schwierig. Du möchtest auf dein Befinden explizit angesprochen und danach gefragt werden. Warum aber erzählst du nicht einfach davon, wenn du gerne mit deiner Freundin drüber reden würdest?

Ich persönlich spreche meine Freunde schon drauf an, wenn ich das Gefühl habe, bei denen läuft es nicht rund und ihnen geht's nicht gut bzw. wurde auch von ihnen in so nem Fall schon mal angesprochen, aber grundsätzlich erzähle ich von mir aus und sie von sich aus, was grade so abgeht.

Bei deiner Schilderung habe ich irgendwie das Bild vom sterbenden Schwan vor Augen, der sich trotz zahlreicher eigener Leiden tapfer zwingt, den Mund zu halten und zuzuhören, weil nicht explizit um eine Erzählung gebeten wurde. Finde ich ein wenig kindisch, aber in dem Punkt ist jeder anders gestrickt und wenn sich die Situation für dich doof angefühlt hat, ist das so.

Auch dein Gefühl, dass deine Bekannte kein Interesse hat, will ich dir natürlich nicht absprechen. Wenn das so ist, spricht das nicht unbedingt dafür die Bekanntschaft ambitioniert weiterzuführen oder zu vertiefen, denn gegenseitige Wertschätzung und Interesse ist schon eine wichtige Basis.

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