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Nach unseren Treffen, geht er manchmal nach Hause schlafen:-(

LYu:ci3x2


Ich würde nicht meiner Arbeit wegen eine frische Beziehung einschränken. Das wäre hochriskant und wirtschaftliche Suizid. Klienten interessieren sich nicht für deiner Privatleben. Sie wollen Ergebnisse sehen.

Zudem sehen sie sich ja. Er macht sich auch offensichtlich abends Zeit, um sich mit der TE zu treffen, obwohl das denn heisst, dass er dafür später arbeiten muss und dementsprechend weniger schlafen kann. Er kann einfach nicht immer übernachten. Es ist ein Kompromiss.

Bis ich die Eltern meiner damaligen Mannes kennengelernt habe, war ich im 4. Monat schwanger.

Ich glaube man muss etwas lässiger werden. Drängeln turnt eher ab.

sEensi belma%nn99


Ich würde nicht meiner Arbeit wegen eine frische Beziehung einschränken.

Ob es eine tatsächliche Einschränkung der Ergebnisse der Arbeit bedeutet wissen wir nicht. Nicht selten wird der Nutzen einer Arbeit maßlos, gerade zeitlich, aufgebläht.

Sqho6jxo


Das meinte ich übrigens, als ich schrieb, viel Wunsch nach Nähe werde mit Negativem assoziiert. Genauso kann man argumentieren, der Partner ohne so hohes Bedürfnis sei kalt und gleichgültig. Beides Schwachsinn.

Hm. Ich finde, "Ich fänd es schön, wenn Du öfter bei mir übernachten würdest" ist ein anderer Abwasch als "Es kränkt mich, wenn du manchmal noch zum Arbeiten nach Hause gehst, und ich frag mich auch, ob du da wirklich noch arbeitest!" Weißt Du, was ich meine? Ich würde auf beides ganz unterschiedlich reagieren.

Und da landet man am Ende bei der Betrachtung: Ist die Arbeit des Partners wirklich so wichtig und nicht umorganisierbar? Wie wird die Priorität von ihm bezüglich der TE eingestuft? Kann die TE mit der Prioritätensetzung leben oder nicht? Es gibt eben nicht nur die eine einzige Arbeit.

Ich denke, je nachdem, wie hoch man die Prioritäten bezüglich seiner Freundin setzt, trifft man auch seine Entscheidungen bezüglich der Arbeit.

Ja, das denkst Du, aber Du bist ja auch Symbiotiker. Meine ich gar nicht böse, aber es ist ja so - Du findest alles, was nicht gemeinsam mit Deiner Frau stattfindet, per se weniger reizvoll, und das betrifft sämtliche Aktivitäten und Urlaub etc. Vielleicht ist Dir ja mal aufgefallen, dass sehr viele andere Leute diese Art Beziehung nicht ganz so erstrebenswert finden wie Du? Und wenn ich beispielsweise es nicht erstrebenswert finde, eine Partnerschaft zu führen, in der man ständig derart eng zusammen ist, sondern wenn meine ideale Beziehung mir Raum für Dinge wie alleine zu reisen lässt oder das Treffen von Freunden, mit denen mein Partner nicht viel anfangen kann, und eben auch nächtliches Arbeiten, was ich sehr, sehr liebe und was für mich echt wichtig ist, dann kann mir mein Partner sehr wichtig sein, ohne dass ich deshalb alles, was nicht unmittelbar mit ihm zu tun hat, massiv zurücksetze und mein ganzes bisheriges Leben umkremple, um um meinen neuen Fixstern zu kreisen.

Für mich ist diese Art Beziehung nicht attraktiv. Für Dich schon. Das heißt nicht, dass Dir Deine Frau wichtiger wäre als mir mein Mann, mal davon ab, dass sich so etwas nicht messen lässt - wir sind nur sehr unterschiedliche Leute.

R,eizxendxe


Ich finde, "Ich fänd es schön, wenn Du öfter bei mir übernachten würdest" ist ein anderer Abwasch als "Es kränkt mich, wenn du manchmal noch zum Arbeiten nach Hause gehst, und ich frag mich auch, ob du da wirklich noch arbeitest!" Weißt Du, was ich meine? Ich würde auf beides ganz unterschiedlich reagieren.

Ja, das stimmt. Letzteres ist vorwurfsvoll und anklagend.

S~hxojo


Ja. Und verrät halt so ein bisschen, hm, issues, die der andere mitschleppt und die gar nix mit einem selbst zu tun haben. Wenn der andere dann weiß, dass er da einen Knick hat, dann kann man damit auch noch arbeiten, jeder ist auf seine Weise behämmert. Aber wenn jemand es so unreflektiert über mich ergießen würde und es ganz normal und richtig fänd, dass er anzweifelt, dass ich wirklich noch arbeite und dass er mir Vorwürfe macht, dann wär ich da tatsächlich schnell raus. Hab ich mit meinem ersten Freund durch, mach ich nicht noch mal, so einen Unsinn.

sQensQibeljmann9x9


sondern wenn meine ideale Beziehung mir Raum für Dinge wie alleine zu reisen lässt oder das Treffen von Freunden, mit denen mein Partner nicht viel anfangen kann,

Warum sollte man alleine reisen, wenn das Ziel für den Partner genauso erstrebenswert ist vielleicht ist das auch für Menschen mit geringerem sexuellen Bedürfnissen nicht nachvollziehbar, wenn ... ? Wenn man keine Freunde hat, mit denen der Partner nichts anfangen kann, erübrigt sich das.

und eben auch nächtliches Arbeiten

Ich arbeite auch viel in der Nacht- meine Partnerin stört mich dabei jedoch nicht, da sie entweder ihre eigenen Sachen macht oder auch arbeitet.

Entscheidend ist auch die Zeit nach dem Arbeiten- oder auch zwischendurch, um mal eine Pause zu machen- da halte ich es schon für einen Unterschied, ob meine Frau in der Nähe ist oder nicht .... Immerhin sehe ich meine Frau einen ganzen Teil des Tages nicht- das reicht ja dann irgendwann.

Ich halte es für einen großen Unterschied, ob ich in der Nähe meiner Frau beim Arbeiten bin oder ob ich irgendwo weiter weg bin. Entscheidend ist, was ich in den Pausen mache oder nach der Arbeit.

Die TE wird selbst wissen, was sie bevorzugen würde.

S7hojxo


Es ist ziemlich unvorsichtig, so eklig zu mir zu sein, wenn ich gerade versuche, wenigstens halbwegs milde zu Dir zu sein, Du Potenztroll. :-p ;-D

RIeizenede


Entscheidend ist auch die Zeit nach dem Arbeiten- oder auch zwischendurch, um mal eine Pause zu machen- da halte ich es schon für einen Unterschied, ob meine Frau in der Nähe ist oder nicht .... Immerhin sehe ich meine Frau einen ganzen Teil des Tages nicht- das reicht ja dann irgendwann.

So empfinde ich es auch. Sich zwischenzeitlich mal knuddeln oder küssen x:)

S8hoojxo


So empfinde ich es auch. Sich zwischenzeitlich mal knuddeln oder küssen x:)

Mag ich an sich auch supergern. Ich brauche aber auch Arbeitsphasen, wo keiner so was macht. Reißt mich nämlich immer zumindest ganz leicht aus den Gedanken, und manche Gedanken vertragen das besser als andere. Deshalb arbeite ich so gern nachts - alles schläft, keiner ruft an oder klingelt. Schnurr!

mBnef


Entscheidend ist auch die Zeit nach dem Arbeiten- oder auch zwischendurch, um mal eine Pause zu machen- da halte ich es schon für einen Unterschied, ob meine Frau in der Nähe ist oder nicht .... Immerhin sehe ich meine Frau einen ganzen Teil des Tages nicht- das reicht ja dann irgendwann.

Jeder hat seine eigene Arbeitsweise, nach der er am besten vorankommt. manche machen 5 Stunden mitten in der Nacht durch, manche müssen sich stündlich die Füße vertreten, weil sonst gar nichts mehr geht. Wenn der Freund der TE eben schnell "raus" kommt, wenn er in jedem Päuschen seine Freundin knuddeln und knutschen muss, damit nicht der Haussegen direkt wieder schief hängt, ist das nichts Gutes. Macht man bei einem festen Arbeitsverhältnis schließlich auch nicht.

Ich halte es für einen großen Unterschied, ob ich in der Nähe meiner Frau beim Arbeiten bin oder ob ich irgendwo weiter weg bin.

Ich kenne zumindest das Szenario, dass der Partner das einfach nicht so ganz akzeptiert. So nach dem (unausgesprochenen Motto) "Ach, sie ist ja eh zu Hause, da kann sie ja zwischendurch mal dies und das machen oder ich kann mal dies oder das wollen" %:| Die TE macht jetzt auch nicht den Eindruck, dass sie ein "Wenn ich arbeite, brauche ich mal vollkommene Ruhe und mächte nicht aus meinem Flow gerissen werden" akzeptieren würde und glücklich & zufrieden wäre, ihren Freund in Reichweite zu wissen. Ohne misstrauisch zu sein, sich zurückgewiesen zu fühlen, dahinter eine Ausrede zu vermuten oder es sonstwie mit ihr zusammenhängend und schlimm zu finden, dass das so ist. Kurz: Ich glaube nicht, dass er bei der TE effizient arbeiten könnte. Zumindest nicht im Moment, wo schon das Übernachtungsthema so ein Anlass für Misstrauen und Pistole auf der Brust ist.

L(uyci;3x2


Ich kann bei andere Leute überhaupt nicht arbeiten. Ich musste es bei meinen Ex-Freund tun, als meiner Router ausgefallen ist. Er hat zwar im Nebenzimmer geschlafen aber meiner Konzentration war hin.

Ich habe gewisse Ritualen während ich arbeite, die ich in eine fremde Wohnung nicht ausleben kann. Meiner Wohnung ist viel grösser und meistens ordentlicher mit ein grossen Schreibtisch. Bei ihm gab es nur ein Couchtisch. Schon das passte nicht. Es war zwar meinem Laptop aber sein Sofa war auch nicht so breit und bequem wie meiner - ich wechsele immer zwischen Schreibtisch und Sofa ab - wegen der Rücken.

Auch musste er früh raus - d.h. ich könnte nicht ständig Tee machen. Zu laut. Er hat sich beschwert. Ich arbeite wenn möglich lieber nachts. Wie jemand oben geschrieben hat, geht das Telefon nicht, es ist komplett still. Keine Ablenkung.

Ich kann daher der Freund gut verstehen. Ich habe auch nicht immer bei meinen Freund geschlafen und er auch nicht immer bei mir. Besser sich zu treffen, wenn beider den Kopf frei haben.

S|unf1loweer_73


"Ach, sie ist ja eh zu Hause, da kann sie ja zwischendurch mal dies und das machen oder ich kann mal dies oder das wollen"

Das musste ich meinem Freund auch etwas mühsam abgewöhnen. Ich zu Hause bedeutete in seinem Kopf immer irgendwie "ohm sie ist da, ich kann was wollen". Es hat einige Male heftig geknallt und ich bin irgendwann demonstrativ an einem Sonntag in mein Büro gefahren (50 km Strecke, eigentlich sinnlose Fahrt, weil es zu Hause möglich wäre). Habe auch alle Telefone und Handys ausgestellt. Da hat er kapiert, welche Ruhe ich brauche.

Ich brauche aber auch Arbeitsphasen, wo keiner so was macht. Reißt mich nämlich immer zumindest ganz leicht aus den Gedanken, und manche Gedanken vertragen das besser als andere.

Mir geht es da wie Shojo. Wobei ich nicht unbedingt nachts arbeite, aber bei best. Dingen einfach Telefone & Türklingeln ausschalte. Umweltgeräusche inkl. Nachbarn um mich herum kann ich prima ausblenden - die wollen ja nix von mir.

ie TE macht jetzt auch nicht den Eindruck, dass sie ein "Wenn ich arbeite, brauche ich mal vollkommene Ruhe und mächte nicht aus meinem Flow gerissen werden" akzeptieren würde und glücklich & zufrieden wäre, ihren Freund in Reichweite zu wissen. Ohne misstrauisch zu sein, sich zurückgewiesen zu fühlen, dahinter eine Ausrede zu vermuten oder es sonstwie mit ihr zusammenhängend und schlimm zu finden, dass das so ist. Kurz: Ich glaube nicht, dass er bei der TE effizient arbeiten könnte. Zumindest nicht im Moment, wo schon das Übernachtungsthema so ein Anlass für Misstrauen und Pistole auf der Brust ist.

Das ist halt auch mein Eindruck. Es wirkt mit der gesamten Anspruchs- und Misstrauenshaltung einfach nicht so, als ob sie ihn einfach machen lassen würde. Für mich schwingt da ein "Er ist da, also muss ich im Fokus stehen" mit ständiger Aufmerksamkeitssuche mit. Wäre für mich beim Arbeiten fatal.

stensi4bel/maPnn99


Das musste ich meinem Freund auch etwas mühsam abgewöhnen. Ich zu Hause bedeutete in seinem Kopf immer irgendwie "ohm sie ist da, ich kann was wollen".

Verhalten ist trainierbar. Meine Frau muss mir nicht lange erklären, wann sie Ruhe braucht, das sehe ich ohne Worte.

Wobei ich nicht unbedingt nachts arbeite, aber bei best. Dingen einfach Telefone & Türklingeln ausschalte.

Auch wenn es bei dir schon abgeschwächt ist:

Multitasking ist im Prinzip nichts weiter als ein Mangel an Konzentrationsfähigkeit.

Wenn ich konzentriert arbeiten will, dann schalte ich nahezu sämtliche äußere störende Wahrnehmung ab- da kann eine Bombe einschlagen, ich würde das vermutlich kaum mitbekommen, wenn ich konzentriert bin. Man muss mich anfassen und etwas schütteln, wenn man auf sich aufmerksam machen will. Was meine Frau sagt, während ich konzentriert bin, bekomme ich in der Regel nicht mit- jedenfalls nicht über Worte- es brauchte eine Zeit, bis sich meine Frau darauf einstellen konnte.

Ich vermute, dass ich mir das antrainiert habe, da ich in meiner Kinder- und Jugendzeit mit mehreren Geschwistern auf engem Raum aufwuchs und schulisch sehr ehrgeizig wahr ... Ruhe zum Arbeiten bekam ich nur über Abschalten.

Für mich schwingt da ein "Er ist da, also muss ich im Fokus stehen"

Vermutlich wäre das eine Art Kompromiss: Wenn er noch arbeiten muss, und sie sich dann zurückhält sollte er im Gegenzug öfter da bleiben können ...

SNh]ojo


Ja, aber Sensibelmännchen, wir hier unten auf der Erde sind ja alle so ganz gewöhnliche Menschen, nicht so supergemüsige Potenzoberkonzentraten wie Du und auch Deine gut trainierbare Frau. Wenn Du mit Sterblichen kommunizierst, dann musstu auch menschliche Maßstäbe anlegen, sonst wird das nichts mit der Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Seinsebenen.

s1enBsibeBlmaxnn99


so ganz gewöhnliche Menschen

bin ich auch nur.

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