» »

Unsere Beziehung hatte doch keine Zukunft mehr, oder?

EIlGusxto


@ Birkenzweig

ich bin nicht sicher, aber ich meine, wir mussten jeder unser gehalt offenlegen.

Ging es da eventuell zusätzlich um Trennungsunterhalt?

wobei das aus heutiger sicht keinen sinn macht, denn ich verdiene inzwischen ganz anders, als damals aber der unterhalt ist geblieben. aber egal, du wirst es herausfinden, wenn du anrufst

Kindesunterhalt ist wie es der Begriff schon sagt für das gemeinsame Kind. Lebt dieses Kind hauptsächlich bei einem der Elternteile, dann muß ein Ausgleich geschaffen werden. Völlig unabhängig vom Gehalt desjenigen bei dem das Kind lebt, darum geht es nicht. Jeder muß seinen Teil der Verantwortung tragen, das soll so gut es geht ausgeglichen werden.

Es gibt durchaus Situationen in denen der Elternteil bei dem das Kind lebt weit mehr verdient als der andere. Der andere muß trotzdem zahlen.

Nxeuhie-r20x17


@ all

Dankeschön, kein Problem. Die bekommen von mir, was sie brauchen :-)

Ansonsten geht alles seinen Gang. Von mir aus könnte es schneller gehen, aber da alles läuft und es auch kein Zurück mehr gibt, auch von meinen Gefühlen her bekomme ich immer mehr Abstand, geht es jetzt vielleicht ganz langsam wieder etwas bergauf. Ich sehne den Tag herbei, an dem er in seiner neuen Wohnung schläft, um endlich mal zur Ruhe zu kommen und auch selber neu starten zu können. Aber ich bin zuversichtlich. Es wird wird bestimmt alles gut :)z

Liebe Grüße

NYeuhTier2x017


Hach, heute habe ich wieder einmal einen so schlechten Tag, dass ich mir immer wieder die Titelfrage stelle.

Ich bin so traurig und obwohl wir noch zusammen wohnen, freue ich mich gerade nicht darauf, dass er auszieht, sondern habe Angst vor dem Alleinesein. Ich fühle mich so unattraktiv und ungeliebt und frage mich, ob ich jemals jemanden kennenlerne und zu zweit glücklich sein werde. Ich bin ja auch keine 20 mehr :°( Ich würde mir ja wünschen, auch mit mir selber glücklich und zufrieden zu sein - völlig egal, ob ich einen Partner habe oder nicht. Ich hoffe, ich schaffe das. Aber ich habe gerade große Angst vor all dem, was kommt. Und ich bin so unendlich traurig, dass ich nur weinen könnte. Und ich habe solche große Sehnsucht danach, in den Arm genommen und getröstet zu werden. Ich habe solche Sehnsucht, mich abends an jemanden ankuscheln zu können, von dem ich das Gefühl habe, dass er für mich da ist. Das hatte ich... ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das hatte. Mein Ex konnte mir diese Geborgenheit nie geben, obwohl ich es mir so sehr gewünscht habe.

Ihr habt mich so nett aufgebaut, mir den Kopf gerade gerückt, ich brauche das gerade, deswegen schreibe ich hier.

POurploelikxe


Och je, *fühl dich mal gedrückt!

ich denke, du weißt ja, dass du auch schlechte Tage zulassen kannst und solltest. Das sind die dazugehörigen Talfahrten, bevor es wieder auf den sonnigen Berg geht. :)

Diese Angst vor dem was kommt... ....schau mal, du hast bisher einige Jahre eine gewisse definierte Basis zusammen mit deinem Mann gehabt, auch wenn sie fragwürdig war, aber es war eine gewisse Basis vorhanden, worauf sich der Alltag aufgebaut hat und alles Drumherum. Danach habt ihr gelebt, es war quasi ein Sicherheitsgefühl da.

Wenn er weg ist, wird sich das alles verändern.

WIE das alles sein wird, wird sich in einigen Fällen frei nach deiner "Schnauze" planen lassen. In anderen Dingen wirst du eben warten müssen und ich glaube, das ist alles, was dich gerade unsicher werden lässt.

Oft geht es mir so, wenn eine größere Veränderung kommt. Meist ist eine gewisse Vorfreude da, es gibt aber Momente zwischen durch, in denen man eben zweifelt und in Frage stellt. Ob man das auch tatsächlich hinbekommt usw.

Und das wirst du definitiv! Klar, es ist nicht einfach, man muss kämpfen, man muss teilweise verzichten und vieles mehr. Aber all das wird passieren, ohne dass du eine "weitere gewohnte Baustelle in deinem Umfeld" hast. Diese Baustelle zieht demnächst aus, demnach hast du dann vom Kopf her viel mehr Platz.

Irgendwann wird der Tag kommen, an dem du feststellst, dass es dir wieder leichter geht. Dass diese schwierige Phase nun vorüber ist.

Ich schicke dir mal ein Kraftsternchen....

:)* :)* :)*

N%euhiJer201x7


@ Purplelike

Vielen lieben Dank für Deine Nachricht!

Ja, Du hast bestimmt recht. Alles was gewohnt war, die Sicherheit, dass jemand für einen da ist, dass ich nicht alleine bin, das ist weg. Und das macht mir Angst. Ich fühle mich unendlich alleine. Dabei muss ich stark sein für unser Kind und rüberbringen, dass alles ok ist, so wie es ist. Außerdem sind meine Gefühle gerade so blöd, sich an all die schönen und liebenswerten Seiten zu erinnern. Wie waren sie doch gleich, die vier Phasen der Trennung? 2. Phase: Aufbrechende Gefühle (da stecke ich mitten drin :°( ).

Wenn ich heulendes Elend bei einer Freundin anrufe und die mir dann sagt: "Aber Du hast es doch so gewollt." dann fühle ich mich so unverstanden. Nein, ich habe es nicht so gewollt! Ich wollte mit dem Mann glücklich und eine Familie sein. Ich wollte Liebe, Nähe und Geborgenheit, ich wollte Vertrauen. Ich habe es so viele Jahre nicht bekommen und statt näher zusammen, ging es immer weiter auseinander. Ich wollte die Trennung nicht, aber so weiterleben wollte ich auch nicht. Zur Auswahl standen also zwei beschi**en steinige Wege und nachdem ich den einen jahrelang erfolglos langgeholpert bin, hatte ich eigentlich keine Wahl, als den anderen doofen Weg zu nehmen, von dem ich nicht weiß, wo der mich hinführt. Oder vielleicht doch? Hatte ich doch eine andere Wahl? Habe ich zu viel erwartet? Will ich zu viel von meinem Partner? Warum kann ich denn nicht einfach zufrieden sein, mit dem was ich bekomme? Warum konnte ich so lange mit der fehlenden Nähe leben und plötzlich geht es nicht mehr? Es ist gar nichts passiert. Ich habe niemanden kennengelernt, nix. Durch die Trennung komme ich meiner Nähe auch nicht näher. Im Gegenteil. Möglicherweise hätte ich einfach extrem penetrant die Nähe einfordern oder mir nehmen sollen.

Hach je, momentan fühle ich mich so schlecht, dass ich am liebsten die Uhr zurückdrehen würde. Alles wieder auf Start. Geht nicht, das ist mir völlig klar. Und würde wahrscheinlich auch nirgendwo hinführen. Aber ich fühle mich so schlecht und bin so unglücklich. Ich bin heute ohne Unterlass am heulen. Es hört gar nicht auf.

BAirkenFz'wFeig


vollkommen normal.

aber: hinten wirst du die zukunft nicht finden. schau nach vorn.

im moment scheint alles unüberbrückbar. so viel zu erledigen, ein berg... aber die ersten schritte sind gemacht. du bist doch schon losgelaufen, alles andere folgt. auch die verarbeitung.

ich denke nicht, daß du zu viel erwartet hast, sondern das, was eigentlich normal sein sollte, bei dir nicht gegeben war.

die nähe, die du vermisst, hast du jetzt nicht, du bist single. aber du hattest die auch vorher nicht. in dem fall hat sich also rein gar nichts verändert, auch wenn deine bauch das offenbar nicht so klar ist

wenn ein wenig ruhe eingekehrt ist, er ausm haus raus ist, noch paar dinge erledigt sind, ich glaub, dann lässt das bedürfnis erstmal nach. also bei mir war es jedenfalls so. ich ruhe inzwischen in mir. ich bin zufreiden, so ganz ohne mann. ich hab zu mir gefunden, ich hab mich gefunden. das geht natürlich nicht von heut auf morgen, aber die zeit wird auch bei dir kommen :)*

Nneuhie+r2017


ich ruhe inzwischen in mir. ich bin zufreiden, so ganz ohne mann. ich hab zu mir gefunden, ich hab mich gefunden. das geht natürlich nicht von heut auf morgen, aber die zeit wird auch bei dir kommen :)*

Das wünsche ich mir auch so sehr, denn ich kann mir gerade überhaupt nicht vorstellen, einen anderen Mann in mein Leben zu lassen, auch wenn ich so große Sehnsucht nach Nähe und Liebe habe. Am liebsten wäre ich ganz alleine mit mir und meinem Leben glücklich und zufrieden.

Dankeschön! @:)

Kml}ettlerpfla*nzde80


Wollen wir mal bei der Sumpfmetapher bleiben. Natürlich ist das erstmal ein Befreiungsgefühl, wenn man langsam aus dem Sumpf watet, weil es weitaus besser ist als immer tiefer zu sinken. Man ist aber immernoch im Sumpf, da musst du erstnal raus. Und was erwartest du, er ist immernoch da bzw. die Situation immernoch nicht aufgelöst. Und selbst wenn du aus dem Sumpf raus bist, also du ohne ihn wohnst und so, wirst du Rückfälle haben schätze ich. Erst dann wirst du vielleicht nochmal völlig realisieren, was das Sumpfleben mit dir angestellt hat. Und vielleicht wirst du den Sumpf auch mal vermissen, weil joah wenigstens wußtest du was du hattest etc.

Aber ich schätze dich so ein, das dir rational immer klar sen wird, das es besser so ist. Daran solltest du dich hängen. Und jeder hat mal einen Moment der Schwäche, dann rufst du deine Freunde an, oder schreibst hier im Forum.

Nueuhi{er20x17


Und jeder hat mal einen Moment der Schwäche, dann rufst du deine Freunde an, oder schreibst hier im Forum.

Ach ja, vielen Dank! Genauso mache ich das. Deswegen habe ich auch, als ich so aufgelöst war, hier geschrieben. Und ihr reagiert so verständnisvoll - das tut so gut!

Der Sumpf... ja komisch, selbst so ein Sumpf kann so vertraut sein, dass die Vorstellung, ohne Sumpf zu leben, erst mal beängstigend ist. Ja, natürlich, die Beziehung hakte an allen Ecken und Enden. Wie ein Mantra schreibe und führe ich immer wieder auf, was die Probleme waren. Ich schreibe Tagebuch und rede viel mit meiner Familie und meinen Freunden. Einer meiner Freunde sagte mir heute, als ich aus dem wirklich mehrere stundenlangen Heulen gar nicht mehr raus kam, dass ich eventuell einen Nervenzusammenbruch hatte. Leider bin ich eben doch nicht so rational, wie ich es mir manchmal wünschen würde, sondern extrem emotional. Dann passiert es, dass ich mir alte Fotos ansehe und heule und heule und heule. Eine Freundin würde ich fragen, ob sie noch was merkt und dass sie das mal bitte sein lassen solle, aber vielleicht gehört das mit zur Verarbeitung? In allen möglichen schlauen Ratgebern steht ja immer drin, dass man auch trauern soll und die Trauer zulassen soll. Diese Heulerei muss doch für irgendwas gut sein ":/

Ich hatte schon mal eine lange Beziehung, 13 Jahre. Ich habe etwa ein Jahr gebraucht, um die Trennung, die damals auch von mir ausging, zu verarbeiten. Aber dann war es auch gut. Ich konnte es hinter mir lassen. Aber diese Trennung ist fast 20 Jahre her. Ich kann mich da kaum noch dran erinnern und komme mir vor, als hätte ich das allererste Mal in meinem Leben solchen Kummer :°(

K4let|terpfla7nzxe80


Nun meiner Menung nach ist es folgendermaßen, rational weiß man wie es ist eine Trennung zu durchleben, man weiß auch das man es überleben wird, man hat es ja schonmal getan. Das ändert nichts daran, dass die EMotionen genauso heftig oder heftiger sein können als bei den Trennungen davor. Trotzdem hat man den Vorteil zu wissen, dass es vorbei gehen wird, die Welt geht nicht unter. Trotzdem sollte man trauern auf jeden Fall. Man muss halt schauen wie das abläuft. Wenn man soviel trauert, dass man zu nichts anderem mehr kommt muss man schauen, dass man sich Platz bzw. Zeit für die Trauer schafft und ansonsten die wegschiebt.

Und du bist ja auch in einer gewissen Ambivalenz drin. Entweder du trauerst, das die Beziehung vorbe ist oder du trauerst nicht, weil du erkennst, dass die Beziehung scheisse war und dann bist du traurig darüber, dass du das überhaupt so lange ausgehalten hast. Von daher könnte man sagen, dass du eh keine andere Wahl hast ;-)

NLeJuhie8r20x17


Und du bist ja auch in einer gewissen Ambivalenz drin. Entweder du trauerst, das die Beziehung vorbe ist oder du trauerst nicht, weil du erkennst, dass die Beziehung scheisse war und dann bist du traurig darüber, dass du das überhaupt so lange ausgehalten hast. Von daher könnte man sagen, dass du eh keine andere Wahl hast ;-)

Ach Kletterpflanze, ja vielen Dank auch! Du hast mich jetzt echt zum Lachen gebracht :-D (auch wenn der tiefere Sinn hinter Deiner Äußerung eigentlich nicht witzig ist...)

LvichftAmHo}rixzont


Ich glaube, da steckt auch viel Trauer durch Abschied von der Hoffnung drin. Sich einzugestehen dass sie in diesem Fall sinnlos ist und sie gehen zu lassen bzw. selbst zu gehen. Aber auch Illusion. Du hast Dir das Ganze vielleicht jahrelang schöngeredet. Dein Gefühl möchte die Illusion zurück, der Verstand hat es aber längst kapiert. Der Verstand sagt zum Gefühl "komm, lass uns gehen, wir haben hier nichts mehr verloren", aber das Gefühl bricht auf dem Weg immer mal wieder zusammen und will unbedingt noch mal zurück gucken und krallt sich an der Illusion fest.

K9letteprpflaAnze80


Ach Kletterpflanze, ja vielen Dank auch! Du hast mich jetzt echt zum Lachen gebracht :-D (auch wenn der tiefere Sinn hinter Deiner Äußerung eigentlich nicht witzig ist...)

Aber genau so war es gemeint und ich bin froh, dass es so auch bei dir angekommen ist. Und zynismus bzw. Lachen das einem im halse stecken bleibt ist doch eh immer am Besten bzw. wenn es eh kacke ist, dann ist es schon ein gewinn wenigstens noch drüber lachen zu können. Und ja ich hab gut reden ;-)

Aber ganz nüchtern betrachtet, bleibt dir halt eh nix anderes übrig und ich glaube wir ticken da ähnlich, also eine emotionale Seite ist da, aber die rationale Seite ist selbst im emotionalen Schlamassel ansprechbar und kann einen aus dem Dreck rausziehen. Das ist eine Stärke, die dir immer bewußt sein sollte inklusive des Humors dann auch rational doofen Situationen ein Lachen abzuringen.

Nxeuhie`r2017


Ich glaube, da steckt auch viel Trauer durch Abschied von der Hoffnung drin. Sich einzugestehen dass sie in diesem Fall sinnlos ist und sie gehen zu lassen bzw. selbst zu gehen.

Da habe ich viel drüber nachgedacht und genau das ist es. Momentan bin wahnsinnig verletzt und wütend. Letztendlich habe ich mich jahrelang hinhalten lassen (ich weiß, ich weiß, es gehören immer zwei dazu...), weil ich immer die Hoffnung hatte, dass wir wieder zueinander finden, wieder ein Liebespaar werden. Dabei war das nie eine Option behaupte ich mal. Er hat sich mir von Beginn an entzogen (er sagt, weil er immer zu müde war, aber ich denke, dass es fehlende Gefühle waren -man kann doch nicht 365 Tage im Jahr zu müde sein, dem anderen mal etwas Nähe zu geben) und alle meine Versuche, Gespräche, Tränen, Witze - ich habe es auf jedem Weg versucht - sind im Nichts verpufft. Er wollte mich seit Beginn an nicht als Partnerin, sonst wäre es nicht so gelaufen. Ich war halt die Mutter seines Kindes. In unserem letzten Krisengespräch vor 1 oder 2 Jahren, sagte ich ihm, dass ich ihn will, dass ich mit ihm alt werden möchte, dass er der Mann ist, den ich will. Er sagte nur, er wisse nicht, ob er mit mir noch zusammen sein wolle und danach verlief die Trennung im Sande. Der Pfeil wurde auf mich abgeschossen und nie entfernt. Meine Hoffnung hat mich immer über alles hinwegsehen lassen. Und jetzt bin ich wütend! Warum hat er nicht einfach gesagt, dass er mich nicht will? Warum hat er mir die Hoffnung gelassen? Und vor allem: Warum habe ich mich so lange zum Affen gemacht und auf etwas gehofft, von dem ich doch nach ein paar Jahren hätte wissen und merken müssen, dass ich es nie bekommen werde?! Ich war auch bequem. Trennen ist anstrengend. Der Mann hat mich nie geliebt, ich glaube, er hat mich nicht einmal geschätzt. Er hat mich nie begehrt. Er hat mich nie als Frau gesehen. Statt zu heulen sollte ich feiern, dass ich endlich frei sein werde! Frei von dieser sinnlosen Hoffnung, die sich eh niemals erfüllt hätte, vielleicht sogar irgendwann mal wieder so frei, dass ich offen bin für Neues.

Und zum Humor: Der Humor war immer meine Stärke, aber der blieb mir die letzen Jahre oft im Halse stecken. Das ist auch seltsam. Wir waren irgendwie nicht auf einer Wellenlänge, haben oft aneinander vorbeigeredet, oft habe ich ihn nicht verstanden, was sagen wollte. Dann hat er total herablassend reagiert, als wäre ich zu blöd. Ein Machtspiel, dachte ich. Sich selber größer machen, indem man den anderen klein macht. Meine Motivation, sich zu unterhalten wurde dadurch nicht unbedingt größer. Ich bekam Angst vor ihm. Ich habe darauf geachtet, nichts zu machen, was ihn ärgert. Wenn er mir blöd kam, habe ich mich natürlich beschwert ("Kannst Du mal vernünftig mit mir reden!"), aber ich habe eben Situationen vermieden, wo er mir hätte blöd kommen können, denn die Folge war immer schlechte Stimmung.

Momentan stecke ich in einer Phase, wo es für mich ganz ganz wichtig ist, mir all die Punkte, die doof waren, immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, damit ich solche Heultage wie letztens möglichst vermeide, an denen ich zu nichts fähig bin, außer heulen, heulen, heulen... Noch immer kann ich nicht erholsam schlafen. Seit fast zwei Monaten holt sich mein Körper die Stunden, die er braucht, aber keine einzige mehr. Ich wache nach 4-5 Std. auf, kann nicht mehr einschlafen und grübel und denke und denke und grübel. Ich komme mir vor, wie ein Zombie. Rotgeweinte Augen, Sorgenfalten, blass.

Ohje, ist schon wieder mehr geworden, als ich am Anfang schreiben wollte. Aber es tut so gut, sich Euch hier mitzuteilen, ganz egal in welcher Stimmung ich bin. Ich danke Euch dafür, dass ihr Euch die Zeit nehmt, zu lesen was ich schreibe und für Eure wirklich hilfreichen und aufbauenden Antworten, die mir helfen, meinen Weg durch diesen Sumpf zu finden! @:)

Luich\tAmH>orilzoxnt


@ Neuhier2017

Ich war auch bequem. Trennen ist anstrengend.

So sieht’s aus…

Momentan stecke ich in einer Phase, wo es für mich ganz ganz wichtig ist, mir all die Punkte, die doof waren, immer wieder ins Gedächtnis zu rufen

Sowas klingt zwar immer so nach "verteufeln", "Schuld verteilen" etc. - aber ich halte das wirklich auch für eine sehr wichtige Phase. Situationen in Erinnerung rufen, sich fragen "welche Reaktion hätte ich mir gewünscht/hätte ich gebraucht, und welche habe ich tatsächlich bekommen", "würde ich jemandem gegenüber den ich liebe so reagieren" und so weiter.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH