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Bindungsunfähigkeit bzw. Unfähigkeit, sich einzulassen

Rfei4zenVdxe


Er hat übrigens von sich aus geschrieben.

d[anaex87


Find ich super, Reizende. Lass dich nicht unterkriegen, da laufen einfach Schleifen durch, da nichts zu schreiben und erstmal wieder zu Verstand zu kommen ist der erste und grundlegende Schritt zum Umlernen und auch um beziehungen nicht zusätzlich zu belasten. Wenn du es dann noch schaffst ohne Szene zu sagen:"Schatz, Film fährt los, ich muss kurz raus, melde mich bald." hast du ein riesen Stück des Weges geschafft. Das ist dann aber erst der nächste Schritt, den ersten machst du gerade. :)_

pkelzAtierx86


Ich koche vor Wut. Seit ca. drei Stunden. Er hätte heut frei gehabt mit mir zusammen, aber dann hat ein Kollege angerufen dessen Mutter im Krankenhaus liegt und der es wohl schlechter geht. Daher hat mein allerliebster Knecht von Freund seinen freien Tag abgegeben damit der Kollege Muttern die Hand beim Sterben halten kann %-| >:( statt dass wir einen freien Tag verbringen. Also ich geh davon aus, dass sie nicht stirbt. Ist auch egal. Ich bin jedenfalls unfassbar wütend und hasserfüllt und zittere vor Zorn. Seitdem ist auch Funkstille. Hab ihm ne ordentliche Szene gemacht. Weil ich ihm offenbar völlig egal bin. Überlege jetzt fremdzugehen. Er verdient es, wenn er mich nicht schätzt und ich ihm egal bin.

Ich überlege, aus Prinzip zu schneiden damit er sich schuldig fühlt, was er mir antut. Verdammter Wichser.

Das ist doch Satire.

Solltest du das tatsächlich ernst meinen, dann wärst du m.E. schwer persönlichkeitsgestört, völlig empathielos und verhaltensauffällig, und jeder Mensch, der mit dir eine tiefere Beziehung eingehen will, kann einem leid tun, und er/sie wird sich von dir aus Eigenschutz trennen. Kein Mensch würde das ändern können außer dir selbst.

Aber so plakativ und clichéhaft, wie du dich hier gibst und schreibst, glaube ich nicht, dass das der Wahrheit entspricht.

Rbeizxende


Find ich super, Reizende.

Danke :-) ich bin auch ruhiger geworden.

Das ist doch Satire.

Solltest du das tatsächlich ernst meinen, dann wärst du m.E. schwer persönlichkeitsgestört, völlig empathielos und verhaltensauffällig, und jeder Mensch, der mit dir eine tiefere Beziehung eingehen will, kann einem leid tun, und er/sie wird sich von dir aus Eigenschutz trennen. Kein Mensch würde das ändern können außer dir selbst.

Aber so plakativ und clichéhaft, wie du dich hier gibst und schreibst, glaube ich nicht, dass das der Wahrheit entspricht.

Was glaubst du eigentlich, was BPS ist?! "m.E. schwer persönlichkeitsgestört" - Danke, so weit waren wir schon. Schön, dass du es für Satire hältst, offenbar bin ich also nicht die einzige mit arg beschränkter Vorsellungskraft. Ich meine das ernst und ob du es glaubst oder nicht (was mir ehrlich gesagt egal ist), ich LEIDE darunter. Deine Vorwürfe und Häme sind fehl am Platz.

mQond+.stDerxne


Das ist doch Satire.

Ja, es ist Literatur, geschrieben mit Wut und Zorn. Wenn sie erstmal wieder runter ist, wird sie sicherlich was anderes schreiben.

Aber so wie sie jetzt drauf ist, können wir nur spekulieren, was sie im Ernst denkt.

r"r201x7


Also ich kenne das alles bestens und mir ist das völlig klar.. einigen anderen hier sicherlich auch.

Mir ist allerdings mittlerweile auch klar, wie sehr neben der Spur das ist ;-).

R!eiZzende


Ja, es ist Literatur, geschrieben mit Wut und Zorn

Wie poetisch.

Also ich kenne das alles bestens und mir ist das völlig klar.. einigen anderen hier sicherlich auch.

Mir ist allerdings mittlerweile auch klar, wie sehr neben der Spur das ist ;-).

Wenn ich davon ausginge, das sei alles toll und normal und super, würde ich es wohl kaum hier durchkauen und hinterfragen, nicht wahr? Ich WEISS, dass das irgendwo gestört ist. Ich brauche keine Weisheiten von Leuten, die sich null mit der Thematik von Borderline auskennen. Deren Geschwafel ist völlig deplatziert. Wer sich nicht vorstellen kann, dass ich das genau so meine, der darf gern in Hibbelfäden oder Ketten lesen und sich dort im Simplen suhlen und an der eigenen Schlichtheit ergötzen. Ja, meine Gefühle und Gedanken sind heftig. Das WEISS ich. Und ja, ich fühle es EXAKT SO. Glaubts oder lasst es bleiben. Wünsche eine wundervolle Nacht.

Ich hatte ihm übrigens geschrieben, dass er einen Brief bekommt. Er hat direkt Angst bekommen, dass ich Schluss mache ("hatte fast einen Herzinfarkt"). Je mehr ich das betrachte, desto mehr weiß ich, dass er sich genauso nach Nähe verzehrt wie ich. Insofern sind wir wie zwei Ertrinkende, die sich aneinander klammern. Muss daran denken, was Danae über ihre Beziehung schrieb. Ich denk, meiner ist auch recht bedürftig, ja. Dieser Gedanke beruhigt mich. Ich will keinen gesunden Partner. Es ist schön, dass er mich ebenso braucht wie ich ihn.

Zu den anderen Beiträgen schreibe ich beizeiten noch was. Für heute bin ich bedient. Immerhin bin ich wieder ruhig. Der Brief war eine gute Idee. Geschnitten hab ich mich auch nicht. Nur ganz viel geraucht. ;-D

rur20G1x7


@ reizende

Es gibt da noch einen Aspekt.. den der Scham.

Ich finde es mittlerweile beschämend, wenn ich rückblickend erkenne, dass ich meinen Mitmenschen durch Theater dieser Art (wie gesagt, ist ja nicht so dass ich sowas auch noch nicht gemacht hätte) das Leben schwer mache bzw sie in ihren Entscheidungen behindere und am Ausleben ihrer Wünsche hindere.

Andere müssen Leiden weil ich meine Defizite und Bedürfnisse nicht selber souverän in den Griff bekomme.

Ist nicht gut, oder?

Umgekehrt fühlt es sich sehr befreiend an, wenn man da endlich ein paar Schritte weiter ist.

"Dienen" ist immer besser. Nutze lieber den anderen bei ihren Bedürfnissen und stelle die eigenen hinten an. So entsteht Größe.

RUei*zendxe


Es gibt da noch einen Aspekt.. den der Scham.

Ich finde es mittlerweile beschämend, wenn ich rückblickend erkenne, dass ich meinen Mitmenschen durch Theater dieser Art (wie gesagt, ist ja nicht so dass ich sowas auch noch nicht gemacht hätte) das Leben schwer mache bzw sie in ihren Entscheidungen behindere und am Ausleben ihrer Wünsche hindere.

Andere müssen Leiden weil ich meine Defizite und Bedürfnisse nicht selber souverän in den Griff bekomme.

Ist nicht gut, oder?

So weit bin ich noch nicht. Ich denke, sie verdienen genau das, wenn sie nicht das tun, was ich will. Dann dürfen sie gern leiden. Ich hoffe, ich komme irgendwann weiter.

rzr5201)7


Wenn Du bereit bist, Deine bisherigen gedanklichen Konzepte in Frage zu stellen, kommst Du mit Sicherheit weiter.

ryrF20Y1x7


Das schwierige ist halt, dass man erkenenn muss, dass eben nicht die anderen (hier z.B. grad der Freund) schuld sind an all dem mist, sondern dass es die Folge von seelischen (und ggf körperlichen) Verletzungen ist, die einem andere hinzugefügt haben, für die man sonst niemanden verantwortlich machen kann. Die die anderen auch niemals einsehen und zugeben. Da hat man echt die A-Karte gezogen, das Problem hat man nun, muss das akzeptieren und irgendwie einen Umgang damit finden. Man sehnt sich nach Genugtuung und Gerechtigkeit aber findet sie nirgends und jeder Versuch, da externe Sündenböcke zu finden, macht alles nur noch schlimmer (es wird zur Negativspirale).

Aber so ist das halt. Das überhaupt erst einmal zu akzeptieren ist wohl einer der grundlegenden Schritte.

Leichter macht es möglicherweise die Einsicht, dass man selber keineswegs der einzige ist, den es getroffen hat. Man denkt ja immer, keinem geht es sonst so schlecht. Aber das ist ein Irrtum. Vielleicht ist Klinik da auch ganz gut.. einfach mal ein paar andere Betroffene kennenlernen.

K;l#etterpf4lanzxe80


So weit bin ich noch nicht. Ich denke, sie verdienen genau das, wenn sie nicht das tun, was ich will. Dann dürfen sie gern leiden. Ich hoffe, ich komme irgendwann weiter.

Das ist das was ich unter anderem meinte: Das man erstmal einsehen muss, dass man bzw. in solchen Situationen echt kein netter Mensch ist. Und nein das ist nicht witzig, sondern extrem schmerzhaft, da man dann doppelt leidet, also einerseits die anderen total doof finden und gleichzeitig oder direkt danach sich total doof finden, weil man die anderen doof findet bzw. so zu ihnen ist. So dass man entweder gleichzeitig oder nacheinander oder je nachdem was man macht zumindest weiterhin aggressiv ist (wenn man es nicht rausgelassen hat) oder sich Vorwürfe macht (wenn man es rausgelassen hat). Niemand sagt, dass es also einfacher wird kurzfristig und auch mittelfristig (wie beispielsweise bei einem Drogenentzug, außer man sucht sich ne Ersatzdroge und dann ist es halt meist nur wieder Suchtverlagerung). Das Ganze muss man wirklich wollen, es wird meist erstmal schlimmer als besser, weil man alte Muster aufbricht und sich neue noch nicht gebildet haben bzw. man sich halt entweder mit dem alten oder mit dem neuen schlecht fühlt.

K.letyterpflamnze8x0


Wenn ich davon ausginge, das sei alles toll und normal und super, würde ich es wohl kaum hier durchkauen und hinterfragen, nicht wahr? Ich WEISS, dass das irgendwo gestört ist. Ich brauche keine Weisheiten von Leuten, die sich null mit der Thematik von Borderline auskennen. Deren Geschwafel ist völlig deplatziert. Wer sich nicht vorstellen kann, dass ich das genau so meine, der darf gern in Hibbelfäden oder Ketten lesen und sich dort im Simplen suhlen und an der eigenen Schlichtheit ergötzen.

Du weißt aber auch, dass du es damit dann wieder an Leuten auslässt, die es nicht verdient haben. Sollte sich das auf das beziehen was rr2017 geschrieben hat muss ich dazu sagen, dass ich das eigentlich passend fand (zumindest hast du das zitiert). Und es passt zu dem was ich im Beitrag zuvor geschrieben habe, es macht einen riesigen Unterschied, ob man weiß, dass man anders handelt als andere oder ob man weiß bzw. empfindet bzw. es auch so sieht, dass es daneben ist. Du sagst ja selber, du denkst dass die anderen es verdient haben und es an sich richtig ist. Zu erkennen, dass das nicht der Fall ist, wäre ein Zwischenziel.

r(r201x7


ich bezieh das nicht auf mich (denke auch nicht dass es so gemeint war). Und ich kann auch damit umgehen. So schnell bin ich nicht zu verärgern ;-). Aber in der Tat ist es insgesamt natürlich schwierig. Die Gefahr ernsthaft Leute vor den Kopf zu stoßen ist nicht gering. Soziale Probleme sind unausweichlich (bis hin zur totalen Arbeitslosigkeit und Vereinsamung). Aber von "geringen Problemen" ist hier ja auch nirgends die Rede.

pdelzti$er86


Was glaubst du eigentlich, was BPS ist?! "m.E. schwer persönlichkeitsgestört" - Danke, so weit waren wir schon.

Dass du diese Diagnose zwischen erhalten hast, war mir entgangen,

Nichtsdestotrotz:

Sorry, aber ich hatte durchaus schon Erlebnisse mit Menschen mit Borderline-Störung, und ein paar davon habe ich sogar näher kennen- und zwei davon sogar trotz einiger und nicht gerade kleiner Reibungspunkte, die wir aufgrund unserer physischen und psychischen Gegebenheiten hatten, schätzen gelernt.

Ja, vieles ist bei den Betroffenen der Störung geschuldet, die sich häufig nach physischen und/oder psychischen Traumata manifestiert, manchmal aber auch keinen greifbaren Grund hat.

Aber ich habe in der Kommunikation mit ihnen auch gelernt, dass zwischen den Betroffenen sehr wohl Unterschiede darin bestehen, wie sehr sie sich bemühen destruktive Verhaltensweisen zu erkennen und zu durchbrechen, andere Menschen nicht massiv zu verletzen und in einem Strudel mit hinabzuziehen.

Es gab dabei auch einige, die nicht nur meinem Eindruck nach alles mit ihrer Störung entschuldigten, und zum Teil ihre Verhaltensweisen, häufig in übersteigerter Form, bewusst einsetzten, mit ihnen manipulierten, provozierten und kokettierten.

Und genau diesen Eindruck habe ich von dir auch. Diejenigen, die wirklich massiv unter ihrer Störung leiden und andere Menschen nicht verletzen und von sich wegtreiben wollen, dennoch vor allem Letzteres immer wieder aufgrund ihrer Störung tun, leiden meiner Erfahrung nach viel mehr im Stillen, sind weniger (und erst recht nicht offensichtlich und bewusst) oder gar nicht provokativ und manipulativ und würden diesen Absatz, den du oben zum Besten gegeben hast und wie auf einem älteren Lehrbuch über Borderline basierend klingt, nicht schreiben.

Leider werden sie und die Schwere ihres Leidens gerade deshalb öfters übersehen.

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