» »

Bindungsunfähigkeit bzw. Unfähigkeit, sich einzulassen

E6dgaWrAllxen


wie man das nennt ist letztlich egal.

Aber man braucht doch eine Definition.

Um evtl ein Krankheitsbild zu erkennen.

Und in Folge daraus Heilungsansätze usw

r]r20q1W7


aber wenn der das gar nich will?

d+anZaex87


Ne Edgar, braucht man nicht. Denn das menschliche Gehirn funktioniert nicht wie ein Programmskript bei dem man nur den Fehler suchen muss und dann weiß man, wie man es korrigieren kann. Eigentlich braucht man die Diagnose nur um etwas mit der Krankenkasse abrechnen zu können. Die braucht einen Namen für ihr System. Der Weg danach, der ist ganz individuell und eine Sache die in vielen Schritten vor und zurück und seitwert und in Schleifen läuft. In dem Spannungsfeld in dem sich der Klient bewegt. Im Umfeld, in der Therapie, bei der Arbeit.

Und dein Kollege, der da so flockig eine diagnose raushaut, mag ja Neurologe sein, von Psychologie hat er offenabr aber wenig Ahnung, sonst würde er da nicht irgendwas einfach so in den Raum stellen ohne die betreffende Person zu kennen oder auch nur die Situation anders als aus zweiter Hand.

Psychologie ist etwas das sich immer auf den Einzelfall einlassen muss. Immer.

E@dga~rAllxen


Als "asozial" könnte man am ehesten eine antisoziale Persönlichkeit bezeichnen, das sind aber dann schon echte Psychopathen die anderen erheblichen Schaden zufügen.

Kein Geheimnis: Diese Eltern leiden wie geprügelte Hunde darunter.

Der Schaden ist riesig, den er seinen Eltern dadurch zufügt.

Aus zig Gesprächen mit ihnen weiß ich das.

Sie sind jeden Tag mit dieser Situation konfrontiert, die sie nicht haben wollen.

Sie tun sich "richtig runter" wie der Volksmund sagt.

Rausschmeissen wollen sie ihn auch nicht, aus Angst, er könnte dann total "verkommen".

Es ist ja das eigene Kind.

Das alles schert ihn aber nicht. Er tut so, als sei alles in Ordnung.

Die Situation ist nicht so salopp wie vermeintlich auf den ersten Blick.

LkichtAm{Ho2riz7ont


Wäre vielleicht nen eigenen Faden wert?

Ich sehe hier so keinerlei Parallelen zur Problematik der TE.

rQr20x17


jo, find ich auch, eigener Faden.

Aber auch hier gilt.. wenn die Eltern nix tun wollen..

bei narzisstischen Störungen leidet ja primär das Umfeld. Also sinds in diesem Falle die Eltern, die den Wunsch nach Veränderung haben müssten.

R&eiz~en,dxe


DieDosis

Es ist das Machtspiel, das reizt, wie weit kann ich den Mann an seine Grenzen bringen. Wie lange dauert es, bis er mir aus der "Hand frisst", wann fängt er an sich zu wehren?

Es ist nichts anderes als ob ein junges Kind seine Eltern "prüft" auf Zuverlässigkeit, Berechenbarkeit und der unverdorbenen Liebe, die keinen Makel kennt, egal was man als Kind gerade angestellt hat.

Ja...

Für Dich gab es die Grenzlinie, sobald Du von den Vorstellungen Deiner Eltern abgewichen bist. Die Ideallinie sah so aus, dass ihre Zuwendung dann für Dich spürbar war, wenn Du ihren Vorstellungen entsprechend Vorzeigekind warst.

Genau so. Aber ich dachte immer, sowas sei normal und alle Eltern lieben ihre Kinder nur, wenn diese sich so verhalten, wie die Eltern es wollen.

Aber es nutzt Dir dennoch nichts, der Schmerz, Dein Schmerz nicht um Deiner selbst Willen geliebt worden zu sein, der ist in Dir geblieben und das lässt sich nicht abschütteln.

Ja.

LichtamHorizont

Was DieDosismachtdasGift geschrieben hat, mit dem Prüfen auf Zuverlässigkeit, das spielt schon ne große Rolle, denke ich. Problem ist halt, dass jemand, der wirklich stabil ist, auf solche Spielchen mit ner erwachsenen Frau gar keine Lust hat, und ein Labiler wiederum die eigentlich gewünschte Stabilität nicht hat. Der ist selber noch Kind und sehnt sich genauso nach Zuverlässigkeit und versucht, diese dann durch angepasstes Verhalten zu erzwingen. Ewiger Kampf.

Ja, mir war das nicht so bewusst, aber es trifft es genau. Ich provoziere die Männer um zu sehen, dass sie trotz dem bei mir bleiben und mich lieben. Ewiger Kampf oder zerbrechliche Stabilität, solange keiner übertreibt, also was die anderen schrieben, sowas kann auch dauerhaft halten. Bloß ob ich ihn noch will dann ist eine andere Frage.

danae

Keine Ahnung, ich weiß auch nicht ob das so wichtig ist, an diesem Punkt. Erstmal ist sie hier und denkt und fühlt so wie sie denkt und fühlt. Von da aus geht es weiter und es nützt gar nichts den dritten Schritt vor dem ersten zu tun.

:-)

Ich habe gestern ihm zuliebe einen Kompromiss gemacht in etwas, das ihm wichtig ist, und er hatte Tränen in den Augen und war sehr gerührt. Und so seltsam das klingt, ich habe bisher noch nie Kompromisse gemacht die über "dann gibt's heut eben chinesisch statt Pizza" hinausgingen...dass er mich dabei so positiv stärkt ist ja ziemlich gut.

dYanxae87


Ja, mir war das nicht so bewusst, aber es trifft es genau. Ich provoziere die Männer um zu sehen, dass sie trotz dem bei mir bleiben und mich lieben. Ewiger Kampf oder zerbrechliche Stabilität, solange keiner übertreibt, also was die anderen schrieben, sowas kann auch dauerhaft halten. Bloß ob ich ihn noch will dann ist eine andere Frage.

Ja. Was du suchst ist eine Balance des Schreckens. Je besser jemand da drinne ist immer wieder Drama zu produzieren in dem du dich spüren kannst und die Bindung, desto länger hält die Beziehung. ;-)

R^eiz0endxe


Und nein, ich war nicht im Internat. ich habe mich als Kind aber meist mit mir selbst beschäftigt. Meine Eltern haben sich weniger für mich interessiert. Und nur, wenn ich genau die Leistung brachte, die gefordert war, bekam ich (ein bisschen) Anerkennung. Sonst Drohungen, dass ich als Putzfrau enden würde und alle mich verachten und die Füße an mir abstreifen würden, wenn ich keine 1er habe. Ich hatte sehr gute Noten, aber auch in meinem Tagebuch las ich, dass ich als Kind schon für 2en Ärger bekam. Psychoterror, so sehe ich das inzwischen.

Der Kompromiss ist übrigens, dass ich seiner Mutter noch ne Chance gebe. Ich denke, ich habe in Bezug auf sie übertrieben. Erstmal will ich sie aber nicht sehen.

R#epizexnde


Ja. Was du suchst ist eine Balance des Schreckens. Je besser jemand da drinne ist immer wieder Drama zu produzieren in dem du dich spüren kannst und die Bindung, desto länger hält die Beziehung. ;-)

Aber mein Ex war eher sehr ruhig... und es gab eigentlich wenig Drama. Ich produziere es eher. Und der Partner muss es ertragen und versuchen, mich wieder zu beruhigen.

d^anaVe87


Ja, aber er muss dir auch immer wieder Anlässe für Drama bieten in dem er in teilen eine eigene Meinung hat, gegen die du dann kämpfen kannst.

R/eiz&ende


Ja, er war nicht wirklich unterwürfig.

R/eizVenxde


Interessant ist, dass er und ich offenbar zwei gegensätzliche Erziehungspole sind. Er total unterwürfig und dienend, ich sehr fordernd und egozentrisch. Er meinte, daher passen wir auch so gut zusammen.

mJond+:st[ernxe


ja, wie die Faust aufs Auge

R{eitzenxde


:-D ja.

Und seine Mutter...erinnert mich sehr an mich. In ihren schlechten Seiten. Daher denke ich, reizt ihn besonders auch, dass ich etwas bekanntes bin, er denkt alle Frauen seien so.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH