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Bindungsunfähigkeit bzw. Unfähigkeit, sich einzulassen

Rteilz+exnde


Wie hat sie es geschafft?

Mir macht meine Aggressivität etwas Sorge. Ich war wirklich kurz davor ihn zu schlagen. Also richtig, keine Ohrfeige. Und er ist deutlich kräftiger und größer als ich. Aber ich wollte ihm körperlich Schmerzen zufügen. Und er hatte wieder Tränen in den Augen. Das hat mir geholfen.

DIieDosisTmachtkdaRsGiVft


Die Krux an Deiner Situation ist, so wenig anschaulich das sein mag. Du hast selbst mehr Angst als Vaterlandsliebe. Deine Angst, vor Ablehnung, nicht cool dazustehen, dass andere über Dich lachen oder versuchen Dich abzuwerten, ist ein tiefsitzender Anker in einem Leben geworden.

Es ist die innere Ohnmacht eigene Unsicherheit hinnehmen zu müssen und die Orientierung über eine Situation zu verlieren. Es ist das Schutzschild, dass verhindert, dass Deine Emtionen Dich selbst wie ein Tsunami überschwemmen und im Nachgang negativ auffressen.

Die Angst die Kontrolle zu verlieren, ist bei Dir immens und tief als Emotion angelegt. Deswegen drehst Du den Spieß, die Abläufe in all Deinen menschlichen Begegnungen und Beziehungen um.

Kann man so machen, wie Du versuchst emotional zu überleben, denn nichts anderes ist es was Du versuchst. Glücklich macht es Dich nicht und davor bewahrt Dich weder optische Attraktivität, noch die Intelligenz und nicht die Überhöhung Deiner Person im Vergleich zu anderen. Du hast verlernt wie es ist, entspannt ohne zwischenmenschlichen Wettkampf zu leben. :)_

Das meine ich völlig ohne Häme oder Bewertung, weil ich in Deinen Mustern verstehe, was Dich so ticken lässt wie Du lebst.

daainae8x7


Dein Kumpel hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Das ist nicht gemein, sondern ehrlich. Und wenn du ehrlich zu dir bist, dann weißt du das auch.

Nur mal so als Gedanken: er darf sie nicht neutral erwähnen, aber du mit deinem Ex jeden Tag Kontakt haben und es ist sogar in Ordnung zu weinen, weil du ihn so vermisst?

Lkicht^AmH8orixzont


@ Reizende

Wie hat sie es geschafft?

Sie hat es erst gepeilt nachdem sie sich getrennt und noch drei Männer in relativ kurzer Zeit verschlissen hatte. Einfach durch Feststellen dass das so offensichtlich nicht zielführend ist. Aber auch durch Gespräche und Therapie und Reifung durch Lebensalter...

r[r201x7


krasse Sache. Aber kenn ich von meiner Mutter auch.

Da hilft nur die klare Reflektion "ich verhalte mich hier völlig bekloppt und der Grund sind tief sitzende Probleme in mir, da will ich dringend dran arbeiten".

r9r"2017


Also es reicht dann quasi ein noch so banaler trigger-Reiz (wo halt ein wundes Thema irgendwie angerührt wird), dann legt sich im Hirn ein Schalter um und madame (in diesem Fall meine ma) gerät in den Hass-Modus und will nur noch zerstören. Dauert Stunden bis Tage.

Klingt hier nicht viel anders.

KCletiter/pfl9anze8x0


:-D das stimmt allerdings und ich freu mich aufrichtig darüber, dass es solche Menschen gibt. :-)

Ich warte dann auf meine Karte, ich kriege gerne Dankeskarten ;-)

:-| ja, leider wahr. Mir ist aber mein Fortkommen wichtiger als die Beziehung. Wenn diese daran scheitert, werde ich das auch überstehen.

Habt ihr mal darüber gesprochen? Würde er nochmal ne Therapie machen? Und würdest du das wirklich wollen, also riskieren, dass er dadurch seine Abhängigkeit von dir reudziert? Wobei ich vermute, dass es eh egal ist, so schnell wie das gerade bei dir läuft was dene Gefühle und Eskalation ihm gegenüber betrifft ist das dann eh nicht mehr relevant. So Veränderungen dauern Jahre.

Er war jedenfalls sehr verletzt und gekränkt. Aber geschieht ihm recht wenn er es wagt diese Nutten in neutral positiver Art zu erwähnen, schamlos mir ins Gesicht, nein, keine Lobeshymnen, dann wäre aber Polen offen. Und ja, ich hab das Thema initiiert. Ja, ich bin völlig bekloppt. Es ist nicht einfach, Freunde der Sonne.

Ja stell dir einfach mal vor, er hätte so ne exbeziehung wie du sie hast und würde darüber so denken wie du und es dir erzählen. Dukennst ja meine Ausführungen zu dem zweierlei Maß messen. Bist du da mit dem Nachdenken weiter gekommen? Ich habe so ein bisschen das Gefühl du stimmst meinen Ausführungen zu, kannst dir dann auf die Schultern klopfen und dann ist es wieder weg wuuuusch ;-)

Und auf Arbeit vor Wut gezittert.

Wie schaffst du es eigentlich mit der Arbeit? Okay ich glaube ich habe irgendwo gelesen du arbeitest nur 6 Stunden am Tag, sollte das richtig sein. Aber trotzdem stellt sich die Frage wie du mit denen heftigen Schwankungen auf der Arbeit klar kommst, gerade wenn du Emotionen mit auf die Arbeit nimmst wie in diesem Fall. Gibt es da Strategien die du eher als gesund ansiehst die du auch auf das Private übertragen könntest oder sind sie eher ungesund und vielleicht Teil des Problems

@ rr

Also es reicht dann quasi ein noch so banaler trigger-Reiz (wo halt ein wundes Thema irgendwie angerührt wird), dann legt sich im Hirn ein Schalter um und madame (in diesem Fall meine ma) gerät in den Hass-Modus und will nur noch zerstören. Dauert Stunden bis Tage.

Die Frage ist dann aber wie man damit umgeht. Hass zu verspüren führt nicht automatisch dazu das man den auch ausleben muss, auch wenn das gerne mal so dargestellt wird gerade von Leuten die es sich einfach machen (meist im Bezug auf Liebesgefühle bezogen in Richtung ich liebe ihn doch, daher muss ich auch mit ihm zusammen sein). Vor allem muss man ihn auch nicht automatisch gegen andere ausleben, man kann ihn auf unsgesunde Art und Weise an sich auslassen durch Selbstverletzung (wobei da die Grenzen nicht immer so klar sind, also gegen Sporttreben und auspowern an sich ist ja in gewissen Maße nichts zu sagen) oder eben auf gesunde Art zund Weise so wie in den Wald gehen und brüllen oder Sport treiben. Also lernen ihn auszuhalten ohne was kaputt zu machen.

rqr2x017


Kommt auf das konkrete Krankheitsbild an. Bei meiner Mutter machts klick und dann wird sie so "anders" dass ich befürchte dass sie da sogar dissoziativ ist. Sie hat da vermutlich tatsächlich keinen rationalen Zugriff drauf und kann da nicht gegensteuern.

Ob das bei der TE auch SO krass ist, weiss ich nicht, ich vermute aber, es ist es nicht. Ihre Beiträge hier sind ja durchaus reflektiert.

K#lettefrpflanqze80


Kommt auf das konkrete Krankheitsbild an. Bei meiner Mutter machts klick und dann wird sie so "anders" dass ich befürchte dass sie da sogar dissoziativ ist. Sie hat da vermutlich tatsächlich keinen rationalen Zugriff drauf und kann da nicht gegensteuern.

Ob das bei der TE auch SO krass ist, weiss ich nicht, ich vermute aber, es ist es nicht. Ihre Beiträge hier sind ja durchaus reflektiert.

Hm ich glaube ja das es da einen sehr großen Graubereich gibt zwischen es ist ken Problem mene Gefühle un ter Kontrolle zu halten und geht gar nicht. Und je schwere es ist desto leichter ist es zu sagen ich habe da ja keine Kontrolle darüber. Und wenn es wirklich so sein sollte man aber das an sich nicht möchte dann müsste man gucken ob man da nicht was mit Medikamenten machen kann oder mit Therapie um dafür zu sorgen, dass man gar nicht erst in so Situationen kommt. Dein letzter Satz, dass die TE ja reflektiert sei lässt mich fragen, ob du hier nicht von verschiedenen Ebenen sprichst. Also reflektiert meint ja, dass man dann hinterher das reflektieren und darüber nachdenken kann. Das ist dann getrennt von der Situation. Und über die Situation haben wir aber ja gerae gesprochen, also das deine Mutter in der Situation nichts machen kann. Das beinhaltet aber nicht, dass sie hinterher nicht erkennt oh das war scheiße und dann eben versucht gar nicht mehr in die Situationen zu kommen. Wenn natürlich keine Selbstreflexion vorhanden ist bringt es auch nichts, wenn man sich in der Situation kontrollieren könnte, wenn man wollte, weil man es gar nicht erst will und nicht als Problem ansieht.

dsan8a+e8x7


Ich fand es manchmal erstaunlich schwer die Kontrolle nicht zu verlieren. Um sie zu behalten habe ich angefangen mich zu verletzen. Der Schmerz war das einzige was im Gehirn noch einigermaßen durchgestellt wurde. Keine Dauerlösung, aber wenn ich in öffentlichen Sitzungen war manchmal die einzige.

r[r20e1)7


Ich finds ja "sogar" auf meinem Level schwierig sich manchmal nicht hineinzusteigern.

@ Kletterpflanze80

Ja, genauso ist es, ein Entgleisen in bestimmten Situationen wäre verzeihlich, wenn der Umgang damit hinterher besonnen und reflektiert wäre (man könnte sich ja z.B. auch Entschuldigen). Alles, was komplett pathologisch passiert ohne dass der Betroffene da selber viel Eingriffsmöglichkeiten (und damit Verantwortung) hat, kann man irgendwie verzeihen, aber das, was bei vollem Bewusstsein dann im Nachgang dazu gesagt und daraus gemacht wird, eher nicht (denn da besteht ja die Möglichkeit der reflektierten, aufrichtigen Gestaltung).

Wenn die TE da nicht reflektiert wäre, würde sie solche Stories hier ja auch gar nicht schreiben.

rUr20U17


Das beinhaltet aber nicht, dass sie hinterher nicht erkennt oh das war scheiße und dann eben versucht gar nicht mehr in die Situationen zu kommen

gar nicht mehr in solche Situatione zu kommen klingt nach einem sinnvollen Vorhaben, dürfte in der Praxis aber unmöglich sein.

KiletXterp+flan7ze8x0


Ich finds ja "sogar" auf meinem Level schwierig sich manchmal nicht hineinzusteigern.

Nun ich würde sagen zumindest fast alle die hier noch schreiben kennen das mehr oder weniger, das hat hier auch was von einer gemeinsamen Gruppentherapie ;-) Also die aufsteigende Wut die dann alle anderen gefühle wegschiebt oder überhaupt erst ein Gefühl ist was man merkt und es dann alles andere als leicht ist dann nicht destruktiv zu handeln und trotzdem die Wut loszuwerden ohne in nen depressiven Zustand zu verfallen.

Wenn die TE da nicht reflektiert wäre, würde sie solche Stories hier ja auch gar nicht schreiben.

Kommt drauf an sie könnte sie zur Bestätigung schreiben, dass sie richtig reagiert oder sie schreibt als Ventil, was immer die Gefahr ist bei Threads. Also das Jemand schreibt nicht um was zu ändern, sondern um die Situation aufrecht zu erhalten. In diesem falle wäre das dann um bestätigt zu bekommen, dass sie ja reflektiert ist und etwas macht ohne wirklich was zu machen außer zu schreiben und sich dadurch gut genug zu fühlen um so weiterzumachen. (Weil man reflektiert genug ist um zu realisieren, dass es irgendwie falsch ist was man tut und es deswegen nicht ignorieren kann) Ähnliches Prinzip bei den Mafialeuten die beichten nicht um sich zu ändern, sondern umd ann genau weitermachen zu können.

K8lett7erp~flanzex80


gar nicht mehr in solche Situatione zu kommen klingt nach einem sinnvollen Vorhaben, dürfte in der Praxis aber unmöglich sein.

Das ist wie bei sovielen Sachen die man anstrebt, man wird sie nie vollständig erreichen, aber wenn man sie nicht anstrebt hat man gar kein Ziel vor Augen ;-)

RBeizemnd<e


Arbeit: ja, Teilzeit. Habe oft die Stelle gewechselt. Krankschreibung. Heute z.B. hab ich Salzwasser getrunken, gekotzt und konnte dann nach Hause gehen. z.T. viel von Erspartem gelebt. Ist bei mir immer sehr schwankend.

Aushalten: Schneiden, Betäubungsmittel

Kontrolle: existiert nur sehr bedingt.

Im Moment geht es mir sehr sehr schlecht. Hab mit ihm gesprochen. Er leidet unter mir und sagt dass die ständigen Streits seine Kraft rauben und er nicht weiß ob das dauerhaft gut geht wenn ich nichts ändere. Aber ist auch egal wahrscheinlich, da ich so enttäuscht von ihm bin dass ich ihn nicht mehr dauerhaft ertragen kann, denke ich. Dass er mir sagte dass es ihm missfällt dass ich seine Erzeugerin beleidige aber er darf das, weil ist ja was anderes. Dann sagte er, ich habe ihn erfolgreich konditioniert dass er Angst hat mir Grenzen zu setzen bzw. Freiheit für sich zu beanspruchen, da ich dann immer mit "du liebst mich nicht" ankomme. Und er müsse damit klarkommen dass ich so wahnsinnig egoistisch bin und er das Gegenteil. Und dass ich so unzuverlässig bin. Ich sage ständig ab, mache was ich will und ändere meine Pläne. Ach keine Ahnung. Alles scheiße.

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