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Bindungsunfähigkeit bzw. Unfähigkeit, sich einzulassen

RSeizenxde


Ich bin einfach so unglücklich.

RPeizeendxe


Zu dem Ex: wieso hat er denen auch so viel Kontakt mit mir. Ich muss ihm also auch wichtig sein. Ich schätze ich war auch seine große Liebe. Er fehlt mir. So wie mit ihm war es nie und wird es vielleicht nie wieder sein. Ich bereue es, dass ich nicht mehr gekämpft habe. Aber ich habe es beendet. In mich reingefressen und Schluss gemacht. Ich habe uns keine Chance gegeben. Ich dachte, es ist nichts so besonderes wie es das war. Ich weiß nicht, ob dieser Schmerz je nachlässt. Und auch heute noch, zu den sehr sehr selten Gelegenheiten, wenn wir uns sehen, tut es so weh. So sehr.

m]ond`+stexrne


Ja, und wenn Dein Partner das hier lesen würde und noch ein bisschen Selbstwert hat, dann würde er auf Distanz zu Dir gehen, damit Du erstmal mit Deinem Ex abschließen kannst, und Dir anschließend überlegen, ob Du Dich auf ihn einlässt.

So wie es jetzt ist, ist er das klassische Trostpflaster.

Ryei4zen~de


Ach... ich hab ihn doch gern. Dass man seinen Ex vermisst ist normal. Deswegen immer Single bleiben?!

m"on2d+st,erne


Nein, nicht immer Single bleiben, sondern nur solange, bis man mit dem Ex abgeschlossen hat. Das ist so meine Vorstellung. Aber es gibt auch viele Frauen, die sich ein Trostpflaster zulegen, weil sie die Singlezeit überbrücken wollen, bis der Nächste kommt.

Was hältst Du von diesem Beziehungsmodell? Könnte es zu Dir passen?

R8eize(nde


Ja, so lebe ich. [...] Im Moment koche ich vor Wut [...]

Dafür haben seine Großeltern, also ihre Eltern mich zum Grillen eingeladen und ich bin extra hin, obwohl ich keine Lust hatte, um ihr eins reinzuwürgen. Sie war auch sichtlich unzufrieden. Die Großeltern mögen mich aber. :-)

RJeizJende


Und Scheiße, ich weiß, dass das gestört ist, aber so sind nun mal meine Gefühle. rr kann aber bezeugen, dass ich eigentlich eine echt süße und angenehme Person bin :-x

NICHT WAHR? :peitsche:

mSond+qsterxne


;-D :°(

rwr2K0Q17


Au weia. Krasser shit. Aber auch relativ logisch eigentlich.

Ja, ich kann Sympathie und das Vorhandensein positiver Persönlichkeitsmerkmale zeugen ;-).

Der Satz hier sticht wirklich heraus

Dann sagte er, ich habe ihn erfolgreich konditioniert dass er Angst hat mir Grenzen zu setzen

und das stimmt ja auch, das tust Du wirklich. Was den Mann angeht - endlich mal einer, der sich wehrt. Du hast die Möglichkeit, ganz sachlich zu hinterfragen warum Du Dich so verhältst, und daran therapeutisch arbeiten. Da landet man natürlich gleich bei des Pudels Kern, bei ganz viel eigener Angst, Einsamkeit und Unglücklichkeit und dem massiven Bedürfnis, Kontrolle über andere auszuüben. Aber das ist natürlich einer stabilen Beziehung absolut nicht zuträglich.

ich weiß, dass das gestört ist

das ist gut ;-)

aber so sind nun mal meine Gefühle

Aber Du kannst Dir ja auch sagen: die Gefühle lügen. Man ist ihnen ja nicht wehrlos ausgeliefert.

Tja, alles Gute euch beiden, wann ist denn das Erstgespräch (Therapie)? Leidensdruck ist ja definitiv unübersehbar.

r%r20k1x7


zeugen

BEzeugen

K9lettQerpflanzxe80


Ja, ich kann Sympathie und das Vorhandensein positiver Persönlichkeitsmerkmale zeugen ;-).

Wobei du auch massiv gebiased sein könntest, wäre interessant ob die gleichen Kommentare hier im forum kämen wenn die te nicht weiblich wäre und nicht von sich gesagt hätte sie sei jung und hübsch. Außerdem und das ist das entscheidende, wenn jemand einfach immer nur assig wäre zu anderen würde er viel eher nicht damit durchkommen. Das liest man ja oft in threads etc: "Aber er kann doch auch so lieb sein, wenn er nicht koksen/mich schlagen/ausrasten/klauen/eifersüchtig was weiß der Geier wäre. Nur vergessen die Leute dass man die Sachen nicht getrennt sehen kann. Jemand der austickt ist vielleicht nur deswegen sonst so nett, weil er die Sachen in sich hineinfrisst.

Dass er nicht das tut was ich will sondern sich ihr unterordnet.

Ich stelle mir gerade vor wie seine Mutter über ihn schimpft, dass er nicht tut was sie will, sondern sich dir unterordnet, in einer serie würde man euch dann beide gleichzeitig sehen in gleicher Haltung und Wortwahl.

Ich bereue es, dass ich nicht mehr gekämpft habe.

Ich erinnere mich das ich mich gefragt habe wo eigentlich euer Problem war. Das klang auch nicht so als hättest du mehr kämpfen müssen, sondern das ihr beide mehr kompromissbereit hättet sein müssen. Das klang so als hättet ihr beide eure jeweligen Idealvorstellungen gehabt von der jeweils kein Millimeter abgewichen werden darf. So funktionieren Beziehungen aber nicht (außer natürlich die von sensiblemann bevor ich hier gleich nen Einzeiler drunter habe mit: dooooch, bei mir und meiner Frau ist das aber so) Kompromisse sind notwendig und können die Beziehung sogar stärken, dass man dem anderen zuliebe was tut.

Kwletzterpfla#nze8V0


Aber Du kannst Dir ja auch sagen: die Gefühle lügen. Man ist ihnen ja nicht wehrlos ausgeliefert.

Da finde ich die Wortwahl unglücklich, auch wenn ich glaube ich weiß was du meinst und wir da nicht weit voneinander entfernt sind. Also man soll ja Gefühle nicht werten und sie erstmal nehmen wie sie sind, das heißt aber nicht das man ihnen nachgehen sollte. Und dann kann man sich überlegen, ob die Gefühle nicht masslos übertrieben oder unangemessen sind und dann daran arbeiten, dass man in Zukunft nicht mehr so bzw nicht mehr so heftig empfindet

rBr>201x7


Wobei du auch massiv gebiased sein könntest

könnte aber genauso sein dass ich das nicht bin ;-).

Ehrlich gesagt kommt mir das was Du schreibst wie das Ansinnen vor, alles, aber auch wirklich alles, kleinzureden.

D4ieDosismqacht.dasGift


Ich bereue es, dass ich nicht mehr gekämpft habe. Aber ich habe es beendet. In mich reingefressen und Schluss gemacht.

Es ist möglich, dass Du einer "Seifenblase" nachhängst und um eine Beziehung trauerst, die heute unter Umständen nicht mehr existieren würde, weil Gefühle sich mit der Reifung der Persönlichkeit, vor allem, wenn sie sehr jung eingegangen werden verändern können.

Aber das wird eine ewige Spekulation bleiben, weil der Gegenbeweis rückwirkend für euch, nicht mehr angetreten werden kann. Aber ich gebe zu, dass eine erste Liebe einem länger nachhängen kann, weil sie eben das Besondere ist, weil alles zum ersten Mal im Leben passiert.

Dennoch ist es nicht gesagt, dass es keine andere neue intensive Liebe entsteht. Jeder Mensch ist anders, mit anderen Stärken und Schwächen und sich daraus entwickelnden Gefühlen.

Du gibst Dir allerdings gar keine Chance und boykottierst das alles bereits im Ansatz. Dich einzulassen, Schwächen wegzudrücken am Partner ist für Dich zu einem Wettkampf geworden, wie es früher Deine Eltern an Dir gemacht haben. Wer nicht in allem perfekt ist (was für eine Illusion), steht schon auf der Verliererseite.

Du beraubst Dich leider an völlig falscher Stelle Deinen eigenen Wünschen und Zielen. Ein zweigetreiltes Leben, weil es nur kurze Momente Deiner Zufriedenheit gibt.

Ich habe uns keine Chance gegeben. Ich dachte, es ist nichts so besonderes wie es das war.

Du hast vor allem Dir selbst die Chance genommen die Erfahrung kennenzulernen, wie es sein kann, wenn zwei Menschen eben gerade, weil sie sich lieben aufeinander zubewegen mit Verzicht und Zugewinn auf beiden Seiten. Dieses Entweder/Oder das Wettkampf-Prinzip, wer nicht gewinnt, hat verloren - ist Teil Deiner Persönlichkeit geworden durch die Konditionierung Deiner Eltern.

Es wird ein langer Kampf gegen Dich selbst, aus diesem Muster auszufinden. Aber es kann sich lohnen. Ist nur die Frage, ob Du dafür den Mut, die Energie und die Geduld aufbringen kannst.

Ich weiß nicht, ob dieser Schmerz je nachlässt.

Kann er, sonst könnten alle anderen Menschen auch nicht weiterleben, die Grenzerfahrungen gemacht haben. Die Kinder verlieren, Eltern, die selbst durch Krankheit oder Behinderung ihr gewohntes Leben aufgeben müssen. Verlust und Einbuße sind Teil des Lebens in so vielen Bereichen und davor weglaufen zu können ist keine Lösung.

Raufinden kannst Du nur, welche Möglichkeiten zu hast, wenn Du Dir die Leute an die Seite holst, die Deine Muster mit Dir zusammen aufarbeiten und begleiten was Du mit und an Dir verändern willst.

Und auch heute noch, zu den sehr sehr selten Gelegenheiten, wenn wir uns sehen, tut es so weh. So sehr.

Es ist möglich, dass Du diese erste und bisher einzige Liebe in Deinem jungen Leben, (die in Deinem eigenen Anspruch Sinn gemacht hat), auf einem Sockel gehoben, einem Pokal gleich. In Deiner Wahrnehmung war es die erste verbindliche und vertrauensvolle Bindung, die Du kennen- und lieben gelernt hast. Leider haben Dir das Deine eigenen Eltern mit ihrer Art der Erziehung und des Überanspruchs an Leistung und Perfektion unmöglich gemacht.

R\eizeLnde


rr

. Was den Mann angeht - endlich mal einer, der sich wehrt.

:-| er meinte, er mach fast alles was ich sage, da er nicht will, dass es mir schlecht geht. Und da er Angst hat dass ich mir was antue.

Erstgespräch ist in zweieinhalb Wochen.

Kletterpflanze

Ich stelle mir gerade vor wie seine Mutter über ihn schimpft, dass er nicht tut was sie will, sondern sich dir unterordnet, in einer serie würde man euch dann beide gleichzeitig sehen in gleicher Haltung und Wortwahl.

;-D %:| ;-D

Das klang auch nicht so als hättest du mehr kämpfen müssen, sondern das ihr beide mehr kompromissbereit hättet sein müssen. Das klang so als hättet ihr beide eure jeweligen Idealvorstellungen gehabt von der jeweils kein Millimeter abgewichen werden darf.

Ja... aber dass er mit mir Kontakt hat zeigt doch auch dass ich ihm wichtig bin? Sehr?

DieDosis

Du hast vor allem Dir selbst die Chance genommen die Erfahrung kennenzulernen, wie es sein kann, wenn zwei Menschen eben gerade, weil sie sich lieben aufeinander zubewegen mit Verzicht und Zugewinn auf beiden Seiten. Dieses Entweder/Oder das Wettkampf-Prinzip, wer nicht gewinnt, hat verloren - ist Teil Deiner Persönlichkeit geworden durch die Konditionierung Deiner Eltern.

:°(

Es ist möglich, dass Du diese erste und bisher einzige Liebe in Deinem jungen Leben, (die in Deinem eigenen Anspruch Sinn gemacht hat), auf einem Sockel gehoben, einem Pokal gleich. In Deiner Wahrnehmung war es die erste verbindliche und vertrauensvolle Bindung, die Du kennen- und lieben gelernt hast. Leider haben Dir das Deine eigenen Eltern mit ihrer Art der Erziehung und des Überanspruchs an Leistung und Perfektion unmöglich gemacht.

:°( :°(

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