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Es hat doch nie gepasst...oder?

KKannIniclhtm`ehr17


Ich habe sein hobby auch respektiert und ihm auch ständig dazu was geschenkt ...zum Geburtstag oder Weihnachten. Habe ihm sogar privatstunden weiter weg von hier geschenkt vor 1,5 Jahren, die er bis heute nicht in Anspruch genommen hat, obwohl er es ach so gerne lernen wollte. Hier in der nähe ist sogar eine Schule, aber auch da wollte er nie wirklich hin. Es schien so, als ginge es ihm auch mehr um das drum herum, als um das surfen selber. Aber das ist nur Spekulation. Am Anfang wollte er mich ja auch mal mitnehmen, nur war ich zu eingespannt in meine Familie und konnte mir auch im bus schlafen über 3 Nächte zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen. Was ich aber nicht für dauerhaft abgetan habe, sondern nur für dieses eine mal. Danach wurde ich gar nicht mehr gefragt oder anstalten gemacht, das ich mit soll. Zu tagesausflügen an die see wäre ich sofort mitgekommen, aber das klappte aufgrund von fehlendem Wind nicht. Letztendlich war unsere Kommunikation irgendwann unterirdisch und keiner verstand den anderen mehr. Echt schlimm diese abwärtsspirale. :�(

H(anxca


Ich habe ihn nie des fremdgehen beschuldigt, sondern ihm meine ängste mitgeteilt. Er hat es immer als vorwurf gewertet und mir damit niedrige Augenhöhe zu unterstellen, finde ich nicht gerade freundlich, auch wenn du es sachlich meinst oder ich vielleich gerade auch etwas überempfindlich bin

Kannnichtmehr17, das ist jetzt aber eine Haarspalterei. Von einer Beschuldigung habe ich nicht geschrieben, sondern dass er "unter Verdacht" steht.

Hatte oft angst, das er mir fremdgeht

Damit stand er unter Generalverdacht. Das mag für dich harmlos sein, aber das ist ein anstrengendes Lebensgefühl unter Verdacht zu sein.

KIannn5ic/htmehrx17


Damit stand er unter Generalverdacht. Das mag für dich harmlos sein, aber das ist ein anstrengendes Lebensgefühl unter Verdacht zu sein.

Das kann ich sehr wohl glauben und es auch nachvollziehen, das es sehr anstrengend ist. Das war mir auch immer bewusst. Habe ihm auch gesagt, das es länger dauern kann, bis ich das im Griff habe und er für sich entscheiden muss, ob er mich da unterstützen kann und auch die kraft zu hat, da es nicht einfsch flott verschwindet. Denn hat er es nicht, kann er es schlimmer damit machen und ich würde verstehen, wenn er es sich nicht zutraut. Ohne schlechte vibes, einfach nur ehrlich. Ich hatte ja parallel noch die trauer zu bearbeiten und das nächste versterben vor Augen. Hat also viel mentale Arbeit zu leisten. All diese Dinge wusste er. Er hat sich wahrscheinlich aus liebe zu mir überschätzt. Was durchaus nachvollziehbar ist. Unsere lebensgefühle waren sehr unterschiedlich zu der zeit. Was ich noch komisch fand war das er keinen sex haben konnte, weil mein vater verstorben war, obwohl ich mich dazu wieder bereit fühlte...fand das alle sehr merkwürdig. Manchmal hatte ich das gefühl, das die Realität sein Bild vom spaßigen und glücklichen Leben erschüttert hat. Oft sagte er auch, wir hätten nix auszustehen, aber das ich nebenbei meine halbe familie zu grabe trage, ist natürlich nichts wildes...ohne das es jetzt so klingen soll, als würde ich mich selbst bemitleiden. Es ist einfach Fakt.

H[anxca


Kannnichtmehr17 wie lange hast du denn eine Therapie gemacht? Bist du noch dabei?

s\ensibeylmannx99


@ Kannnichtmehr17

Meiner Meinung nach passte es nicht. Du hättest dir gewünscht, dass ihr viel mehr gemeinsam unternehmt, auch in den Urlaub gemeinsam fahrt, er empfand das nicht so wichtig.

Wärst du auf einen Mann getroffen, der es gut findet, mit dir gemeinsam etwas zu unternehmen und hätte er sich auch darum stärker bemüht- und zwar von sich aus (und ich meine wirklich etwas gemeinsam zu unternehmen, gemeinsam etwas zu machen- und zwar aktiv- da können auch Freunde und Freundinnen dabei sein ..., und nicht nur Fernsehen schauen oder ähnliche passive Tätigkeiten.).

Und dabei geht es wirklich um freiwilliges Handeln und nicht ums Gängeln.

Richtig hätte es gepasst, wenn er so gehandelt wie er es will und es dir Freude bereitet hätte.

K0annDnich^tmexhr17


@ hanca

Seit oktober 16 . Erst Selbstzahler zum überbrücken bis zum Therapieplatz und ab Januar 17 regelmäßige Therapie 1mal wöchentlich. Vorher immer bewusst mit dem Thema auseinandergesetzt, viel dazu gelesen, Entspannungsübungen und so weiter.

K\annPnicMhtdmehrx17


@ sensibelmann

Im 1/3 waren wir ja auch zusammen weg, mal in der therme und im Sommerurlaub eine Woche weggeflogen, obwohl er da auch schon überlegt hat im sommer 2016 ob er 1,5 wochen allein ins surfcamp fährt.

2017 waren die einzigsten aktivitäten zusammen gemeinsamer Sommerurlaub und 2mal Therme, der rest Bestand aus seinen Ausflügen oder das er sich tagelang bei sich verkrochen hat, ohne das wusste, wann er zurück kommt oder er sich großartig gemeldet hat. Dafür das er nie was eigenes wollte, stand plötzlich im raum, das er sich ne Eigentumswohnung kaufen wollte oder ein Haus an der See zum vermieten, aber was gemeinsames sollte das nicht werden. Alles schon etwas merkwürdig. Mit seiner Ex ex-Freundin war er 8 jahre in einer Beziehung, die haben nie zusammen gewohnt, oft wusste der eine nicht, was der andere macht. Sehr kurios, mir scheint, als hätte er null lust auf Verantwortung oder Verpflichtung

DRieDosNismacht\dasxGift


Nach Deinen näheren Beschreibungen klingt der Verlauf eurer Beziehung mehr danach, dass es ein erstes großes Strohfeuer zwischen euch gab und danach verlief es in Richtung Talsohle.

Anders als ich es zuerst vermutet habe, hast Du regen Anteil an seinem speziellen Hobby Surfen genommen. Aber irgendwie klingt es nach Deinen Ausführungen mehr wie ein Alibi, um am Wochenende ohne Freundin wegzufahren.

Gemeinsamkeiten lassen sich nicht erzwingen und Deine Unzufriedenheit über die negative Dynamik zwischen euch, lässt erahnen, dass es zwischen euch nicht mehr gut gepasst hat.

In Deiner Situation, macht es Sinn, Deine Therapie fortzusetzen und Dich aktiv Deinen Problemen zu stellen. Dir, wenn das alles besser emotional verarbeitet ist, klar zu machen was genau Du in einer Beziehung leben möchtest.

Gleich und gleich gesellt sich gern, passt langfristig insgesamt besser. Gegensätze ziehen sich häufig am Anfang sehr an, kann funktionieren in einer Beziehung. Setzt allerdings sehr viel Toleranz und Kompromissfähigkeit beider Partner voraus. Je weniger man selbst der Typ dafür ist, desto schwieriger wird es so eine Beziehung für den Alltag aufzubauen.

K:annnic:htmwehr1x7


Ich denke auch, das Gegensätze nur am Anfang aufregend sein kann und es danach viel Arbeit und kompromisse beinhaltet und das müssen beide wollen. Ich bin da einige eingegangen, er nur am Anfang und danach ist er statisch geblieben. Hatte irgendwann das Gefühl, das wir Grundverschieden sind und das hat es erschwert. Habe ihn mal gefragt, wo er sich in 5 jahren sieht, da kam nur glücklich sein und nichts anderes. Kein spezielles Lebensziel ansich. Ich habe meine wunschziele, aber ob sie irgendwann real werden, kann ich nicht sagen bzw groß beeinflussen, ausser an mir weiter zu arbeiten und irgendwann den passenden Mann anzuziehen. Ich weiß, das zumindest nie wieder einen Mann haben möchte, der sich selbst nicht gut pflegt.

K annnBichtmexhr17


Er ist schon viel früher ausgestiegen aus der beziehung, als er sich das eingestehen wollte. Ich glaube fest daran, das er mich wirklich geliebt hat und es vielleicht auch noch irgendwie tut, aber er sich in seiner Freiheit bedroht gefühlt hat und er dauerhaften Spaß im leben bevorzugt.manchmal macht es aber keinen Spaß, wenn das leben gnadenlos zuschlägt. Ich hätte auch gern nur Spaß und Sorglosigkeit, was sich aber in meinem persönlichen situation schwer realisieren lies aufgrund der Trauer. Er brauchte unglaublich viel Bestätigung mit worten. Unglaublich viele liebesschwüre.

DuieDosgismGacehtdaxsGift


Zwischen euch ist peu à peu viel zusammen gekommen. Vielleicht hast Du Dir von einer neuen frischen Beziehung auch viel positive Energie erhofft, gerade auch in Bezug auf die Verluste in Deiner Familie. Ein Partner, der Dich auffängt und stützt in dieser speziellen Situation.

Möglich, dass das für ihn anfänglich so noch vorstellbar war, aber mit mehr Alltagsleben zunehmend schwieriger wurde. Es scheint, eure Vorstellungen fielen zunehmend weiter auseinander. Ein Mann, der vorher nie in einer engen Partnerschaft gelebt hat, mit gemeinsamen Lebensmittelpunkt und einer festen Alltagsstruktur als Partner, wird sich zunehmend damit schwertun, so ein Lebenskonzept für sich zu übernehmen.

Ab einem gewissen Altersspektrum fällt die Umgewöhnung und die Anpassung an andere Abläufe schwerer. Jemand, der immer sehr autark und selbst bestimmend gelebt hat, wird sich schwerer daran gewöhnen können enger partnerschaftlich zu leben.

Ihm reichte der Kontakt, wie er war, weil seine Grundbedürfnisse insoweit erfüllt waren. Sonst wäre er vermutlich schon eher ausgestiegen und hätte die Beziehung beendet. Mit Deiner Unzufriedenheit, die er sich häufiger zu spüren bekam, sah er das unkomplizierte Miteinander eurer Anfänge "gestört".

Das Lebenskonzepte nicht stimmig zusammenpassen, erkennen einige Ex-Partner von heute manchmal erst viel später. Wer intensiv liebt, hofft und erinnert sich an die schönen gemeinsamen Anfänge und das Gefühl, dass damit verbunden war.

Das Handikap besteht darin, dass Beziehungen sich nicht zurückentwickeln und das Schmetterlingsgefühl und die Leichtigkeit der Anfänge im Alltag irgendwann schleichend vergeht, zumal, wenn sich durch das bessere Kennenlernen auf beiden Seiten rationale/emotionale Defizite entstanden sind.

K'annni6chtmexhr17


Du triffst den Nagel auf den Kopf. Ich habe ihn wirklich sehr geliebt und tue es auch immernoch, aber ich habe nicht das bekommen, was ich mir von einer Partnerschaft erwarte. Er war ansich ein toller Mensch mit viel Lebensfreude und Optimismus ausgestattet. Ihm fehlte in meinen Augen der Wunsch nach Erdung und fester Bindung in konventioneller Form. An seiner Liebe und auch Treue hab ich innerlich wenig gezweifelt. Eher das wir in die gleiche richtung gehen und er sich das gleiche vorstellt von Partnerschaft und das hat panische angst in mir ausgelöst, das er es eines tages sieht, wie verschieden wir sind und mich einfach verlässt oder gegen eine passendere frau eintauscht. Deswegen war ich wohl auch so misstrauisch, da die gute Dame ähnlich gestrickt ist wie er. :�(

O.raUngenbxaum3000


Du schreibst selbst, was dir an ihm gefehlt hat. Wie wichtig waren dir diese Dinge? Hättest du damit leben können, wenn er sich nicht getrennt hätte? Denkst du nicht, früher oder später hättest du einen Schlussstrich gezogen, weil dir etwas grundlegendes in eurer Beziehung gefehlt hätte? Ein Leben lang darauf verzichten, dass ist doch auch kein Leben. Ich wünsche dir, dass du die Trennung bald verarbeitet hast.

DUieDosiAsmach*tdasGxift


Du triffst den Nagel auf den Kopf. Ich habe ihn wirklich sehr geliebt und tue es auch immernoch, aber ich habe nicht das bekommen, was ich mir von einer Partnerschaft erwarte. Er war ansich ein toller Mensch mit viel Lebensfreude und Optimismus ausgestattet.

Menschen haben unterschiedliche Persönlichkeitsanteile und Facetten. Es gab sicher in den Anfängen genug Gründe, Dich in ihn zu verlieben.

Ihm fehlte in meinen Augen der Wunsch nach Erdung und fester Bindung in konventioneller Form.

Das sind Eigenschaften, die man auch als sehr liebende Partnerin nicht einfordern und erwarten kann. Das Bedürfnis muss von selbst bestehen. Wenn jemand allerdings eine enge verbindliche Beziehung scheut, weil die unabhängigen Persönlichkeitsanteile überwiegen, ist das Konfliktpotential vorprogrammiert.

An seiner Liebe und auch Treue hab ich innerlich wenig gezweifelt.

Na ganz so, war es sicher nicht, aber es war vielleicht nicht durchgehend so, weil es zwischendurch auch wieder harmonische Phase zwischen euch bestanden.

Ohne Verlustangst, Zweifel, wegen der fehlenden Nähe und die empfundene Zurückweisung seinerseits, wäre euch Beziehung nicht gescheitert. Es schadet nicht, sich das ehrlich eingestehen zu können, ohne sich damit selbst zu geißeln.

Eher das wir in die gleiche richtung gehen und er sich das gleiche vorstellt von Partnerschaft und das hat panische angst in mir ausgelöst, das er es eines tages sieht, wie verschieden wir sind und mich einfach verlässt oder gegen eine passendere frau eintauscht.

Die absolute Sicherheit gibt es in keiner Beziehung. Es kann in jeder Lebensphase jemand in das eigene Leben treten, der alles über den Haufen wirft. Daran ändern auch Hochzeit und gemeinsamer Hausbau nichts.

Deswegen war ich wohl auch so misstrauisch, da die gute Dame ähnlich gestrickt ist wie er. :�(

Das bedeutet nicht automatisch, dass sie deswegen auf Partnerebene harmonieren müssen. Er hätte eure Beziehung schon länger beenden können, wenn er es vorher gewollt hätte. Sie kannten sich ja schon einige Zeit auch während eurer Beziehung.

K2annnicKhtNmehxr17


@ Orangenbaum

Hättest du damit leben können, wenn er sich nicht getrennt hätte? Denkst du nicht, früher oder später hättest du einen Schlussstrich gezogen, weil dir etwas grundlegendes in eurer Beziehung gefehlt hätte?

Ich glaube, ich hätte mich auf Dauer mehr und mehr verbogen, während er statisch blieb. Ich habe ihm jegliche Gedanken und wünsche mitgeteilt? Also kannte er sie ...ich habe ihm ja auch gesagt, das ich oft an Trennung dachte in letzter zeit, als er mich fragte, ich das aber eigentlich nicht wolle umd es doch eine Lösung geben muss irgendwo. Worauf er meinte, er würde nicht an Trennung denken und das circa 1,5 wochen vor seiner trennung.

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