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Kompatibel nur weil ich gelogen habe?

C}otzeSau9vage


Ich glaube, dass du dir jetzt so einen Kopf machst und so verunsichert bist, liegt einfach daran, dass du "Beziehung" überhaupt nicht gewöhnt bist. Man kann ohne Weiteres eine schöne Beziehung haben, den Partner lieben und vermissen, ohne den Partner zu "brauchen", "bedürftig" zu sein, von ihm abhängig zu sein, Verlustangst zu haben, usw. Das hast du bloß alles noch nicht ausprobiert.

Es wäre auch leichter für dich, das zu "üben", wenn du nicht ausgerechnet einen dermaßen fixierten Freund hättest. Wenn dein Freund einfach nur beziehungserfahren, und ansonsten ein unkomplizierter, lockerer Typ wäre, würdest du dich damit sicher leichter tun. Ist jetzt aber halt mal nicht so, also was solls ;-)

TShenDiyxn


Man kann ohne Weiteres eine schöne Beziehung haben, den Partner lieben und vermissen, ohne den Partner zu "brauchen", "bedürftig" zu sein, von ihm abhängig zu sein, Verlustangst zu haben, usw.

Für mich ist das rational betrachtet irgendwie das gleiche. X-\

Also ich würde nichtmal sagen, dass ich mich bedürftig oder abhängig einschätze. Aber allein dass es da etwas, konkret jemanden, gibt und man sich fürchtet diesen jemand zu verlieren. Genau das wirft für mich all diese Themen in einen Topf. Verlustangst macht ja irgendwie abhängig und bedürftig. Bin ich jetzt nicht, weil er nicht da ist. Aber bin ich wenn ich mir vorstelle, ihn zu verlieren. %:|

Kann schon sein, dass es leichter für mich wäre, hätte mein Freund eine andere Persönlichkeit. Aber da fehlt mir ja leider nun die Vergleichsmöglichkeit.

E?v2oluzTzer


Du darfst dir Gedanken machen, dich beobachten, dich wundern und spüren, was deine Gefühle mit dir alles machen.

Die einen haben Schmetterlinge im Bauch, die anderen ein Düsenflugzeug und der Verstand weiß gar nicht mehr, was er von seinem Besitzer halten soll.

Der große Unterschied ist der, alles was du vorher schon gemacht hat, hat jetzt eine ganz andere Bedeutung. Lieder und Texte klingen plötzlich ganz anders. Du lernst dich gerade irgendwie anders kennen. Das mag spannend, aufregend und verunsichernd zugleich sein. Es ist wie es ist. Weiter viel Glück euch beiden! @:)

C>oteSaxuvage


Für mich ist das rational betrachtet irgendwie das gleiche. X-\

Rational betrachtet ist das aber eben nicht das gleiche. Dir fehlt da einfach die Erfahrung, und gefühlsmäßig stürzt jetzt alles auf dich ein. Andere machen sowas als Teenies durch, du eben jetzt ;-D Finde ich nicht schlimm, ist doch spannend.

T}heniyxn


Ich nutze einfach mal den Faden, um zu erzählen, was mir aktuell so durch den Kopf geht. Ein neuer lohnt da nicht, weils ja irgendwie zum Thema gehört und ich auch nicht weiß, was ich erwarte. Ich glaube, es ist schon hilfreich, es einfach nur zu erzählen. ;-D %:|

Ich habe in letzter Zeit richtige, mir ziemlich unbekannte, Deprischübe. Und ich frage mich, ob das daran liegen kann, dass ich durchaus arge Schwierigkeiten damit habe, nur alle 1-2 Wochen Sex zu haben. Ich glaube, ich habe in der Vergangenheit auch ganz, ganz viel mit Sex kompensiert, ich denke ständig an Sex und würde mir eigentlich täglich welchen wünschen, ich glaube mein emotionales Gleichgewicht ist davon abhängig. X-\ Gerade schäme ich mich ein bisschen dafür, dass es mir ernsthaft mies geht, wenn ich bis zum Wochenende warten muss und aktuell bin ich milde verzweifelt, weil wir uns an diesem Wochenende nicht sehen können und ich nächstes Wochenende eigentlich komplett verhindert bin wegen der LBM. Ich überlege, darauf zu verzichten. Und das ist nicht nur wegen dem Sex, sondern weil er mir auch jetzt schon ziemlich fehlt und ich nach noch einer Woche länger wohl zwischenmenschlich nicht mehr zu ertragen bin. :-| Aber mir kommt das auch ganz ordentlich arm vor. X-\ Deswegen täte es vllt. meiner Selbstachtung gut, wenn ich das irgendwie aushalte. Und gleichzeitig frage ich mich, warum ich das überhaupt aushalten möchte, nur um mich nicht verletzlich zu fühlen, da es doch wahrscheinlich völlig normal ist, nicht auf ein Wochenende mit dem Partner verzichten zu wollen. (Vielleicht möchte ich mir unbewusst auch Stress ersparen, weil ich mit zwei männlichen Begleitpersonen unterwegs sein werde und wir genug Konflikte haben wegen sowas.)

Ich versuche es mal positiv zu sehen und bin stolz auf mich, dass ich noch nicht ansatzweise auf die Idee kam, mit anderen Männern ins Bett zu gehen. :-D :)= Sowas steht völlig außer Frage.

Ich habe aktuell auch Stress mit meinem Freundeskreis, weil einer meiner Benefits-Buddys wohl schon seit längerer Zeit mehr von mir will und ich es nicht bemerkt habe. %:| Von den Leuten, bei denen er sich deswegen ausgeheult hat, bekomme ich Vorwürfe, vor allem deswegen, weil ich keinerlei Interesse daran habe, das mit ihm zu klären, sondern auf Abstand gehe. Ist das wirklich so unverständlich? Ich finde es extrem anstrengend mich mit jemandem auseinander zu setzen, der Erwartungen an mich hat, die ich nicht erfüllen kann - und das nicht einmal möchte. Abgesehen davon, dass ich sowieso angepisst bin, weil er inakzeptable Dinge über meinen Freund erzählt und sich mir gegenüber auch despektierlich verhält, seit klar ist, wie ernst es mir mit meinem Freund ist.

Irgendwie kommt grad alles zusammen. Keine Freunde. Chef stresst. Sex fehlt. Ich vermisse meinen Freund. Ich bin durcheinander, alles ist kompliziert und hab zu viel Zeit zum Nachdenken. %:| :[]

Natürlich könnte ich mich ins Auto setzen, die Nacht mit ihm verbringen und zeitig wieder zurück fahren, aber der finanzielle Aufwand wäre schon lächerlich. ;-D

E4volcuzzexr


Mach DEIN Ding und gut. @:)

T'heniyxn


:)z ;-D

Ich finde es nur so schade, dass ich in meinem Umfeld niemanden, der mir bisher nahe stand, mit meiner Verliebtheit nerven kann, weil sie es nicht verstehen und weil dann eh nur dumme Beleidigungen kommen. :-( Und Kollegen und Bekannte eignen sich dafür nicht, weil man denen ja sowas nicht auf die Nase bindet. Zumindest mein Verlangen danach hält sich in Grenzen. ;-D Im Moment habe ich da auch generell kein Vertrauen mehr, weil ich mir genug Müll anhören durfte.

Ich glaub ich fahr Anfang der Woche nach der Arbeit mal spontan für ein paar Stunden zu ihm, das wird helfen. x:)

C[oteSoaguvagxe


da es doch wahrscheinlich völlig normal ist, nicht auf ein Wochenende mit dem Partner verzichten zu wollen.

Ähm, nee, es ist nicht normal, dass du so dermaßen krass am Rad drehst, wenn du deinen Partner nicht täglich siehst (um mit ihm Sex zu haben, das scheint ja wohl der Punkt zu sein).

Das kann schon daher kommen, was Sex für dich bisher bedeutet hat. Du konntest Sex bisher ja auch haben wann du wolltest. Offenbar hattest du keine Probleme dass andere Männer sich für Sex mit dir interessieren, und du musstest ja auch niemandem "treu" sein. Dass diese neue Situation bei dir jetzt was durcheinanderbringt, kann ich mir schon vorstellen.

Ich habe aktuell auch Stress mit meinem Freundeskreis, weil einer meiner Benefits-Buddys wohl schon seit längerer Zeit mehr von mir will und ich es nicht bemerkt habe. %:| Von den Leuten, bei denen er sich deswegen ausgeheult hat, bekomme ich Vorwürfe, vor allem deswegen, weil ich keinerlei Interesse daran habe, das mit ihm zu klären, sondern auf Abstand gehe. Ist das wirklich so unverständlich?

Das finde ich total verständlich. Was gibt es da zu klären? Es ist ja anscheinend allgemein klar, dass du nichts von ihm willst. Wenn ER was klären will, kann er dich ja fragen, dann sagst du ihm eben (nochmal) dass du jetzt, wie er ja wohl weiß, einen festen Freund hast und nichts Entsprechendes von ihm willst.

T9hen/ixyn


Ähm, nee, es ist nicht normal, dass du so dermaßen krass am Rad drehst, wenn du deinen Partner nicht täglich siehst (um mit ihm Sex zu haben, das scheint ja wohl der Punkt zu sein).

Ich meinte, ich halte es für normal, dass man das Wochenende unbedingt mit seinem Partner verbringen will.

Dass ich krass am Rad drehe, wenn ich nicht täglich mit ihm Sex haben kann, dass kommt mir auch nicht so normal vor. Aber ich weiß auch nicht, was ich dagegen tun soll, zum Arzt gehen bringt wenig. ;-D Ich kann den Sexentzug nur wirklich schwer aushalten, weil SB keine Abhilfe schafft. Es ist nicht einfach nur Druck. Ich brauche einen Mann. %:| In dem Ausmaß kann und möchte ich das auch nicht mit ihm kommunizieren. Zum Glück geht es ihm am Wochenende nicht anders.

Das finde ich total verständlich. Was gibt es da zu klären? 

Gut. :-D

Aus deren Sicht gibt es da viel zu klären. Nämlich wie egoistisch es von mir sei, "einfach abzuhauen". Und dass "Mesut" (so nennen sie ihn >:( %-| ) eh schnell merken wird, dass ich ihm nichts bieten kann als Sex. Manchmal kommt auch die freundliche Version, dass mein Freund mir nicht gut täte und ich aufwachen soll. Also allerhand Klärungsbedarf, weil von mir erwartet wird, dass ich mich von meinem Freund trenne und dafür den anderen nehme. Anderenfalls bin ich der Arsch. %:| Deswegen ziehe ich es vor meine Ruhe zu haben und will mich gar nicht mit denen unterhalten.

R6eizeInxde


Hi du,

Ich hab deinen faden, den ich durchaus interessant faden, ganz gelesen. Prognosen zu deinem Partner will ich ungern abgeben, aber hierbei

Und ich frage mich, ob das daran liegen kann, dass ich durchaus arge Schwierigkeiten damit habe, nur alle 1-2 Wochen Sex zu haben. Ich glaube, ich habe in der Vergangenheit auch ganz, ganz viel mit Sex kompensiert, ich denke ständig an Sex und würde mir eigentlich täglich welchen wünschen, ich glaube mein emotionales Gleichgewicht ist davon abhängig. X-\

verstehe ich dich leider viel zu gut. Mir geht es da ähnlich. Wenn mein Partner nicht täglich Sex will oder mit mir hat, dreh ich ziemlich am Rad. Als Single hatte ich auch viele Affären und ONS. Du könntest versuchen zu eruieren, was genau es ist, das du so am Sex brauchst - Bestätigung, das Gefühl gesehen bzw. geliebt zu werden, das Gefühl "da" zu sein, Ablenkung wovon, ....

mein emotionales Gleichgewicht ist leider auch stark davon abhängig. %-| gerade in der Beziehung. Und ich weiß, dass es falsch ist. Die interessante Frage ist, was kompensierst du damit?

Gruß und schönen Sonntag

R^eize@nde


.. interessant fand. Nächstes mal vorher durchlesen 😅

Cvot&eSaPuvxage


weil von mir erwartet wird, dass ich mich von meinem Freund trenne und dafür den anderen nehme.

:|N :|N So ein Schwachsinn. Seit wann ist das die Entscheidung der Freunde, mit wem man nicht zusammen ist, und dann auch noch mit wem man zusammen ist! Man kann ja der Meinung sein, dass jemand zu dir nicht passt - auch wenn es einen null angeht -, aber einem anderen jemanden aufschwatzen den der nicht haben will ist ja nochmal ne andere Nummer. Tolle "Freunde" hast (hattest) du da.

Deswegen ziehe ich es vor meine Ruhe zu haben und will mich gar nicht mit denen unterhalten.

Gute Idee :)^

TpheFniyxn


Hi, Reizende! @:) Freut mich, dass ich damit nicht alleine bin. :-D X-\ Danke.

Du könntest versuchen zu eruieren, was genau es ist, das du so am Sex brauchst - Bestätigung, das Gefühl gesehen bzw. geliebt zu werden, das Gefühl "da" zu sein, Ablenkung wovon, ....

Ich denke, es ist von allem etwas. Auf jeden Fall ist Sex toll. ;-D Vor allem mit ihm jetzt ist es nicht nur körperlich total befriedeigend, sondern gibt mir emotional auch viel mehr als zuvor mit anderen. Ich habe noch nie im Leben so viel geküsst und so viel Nähe mit jemandem geteilt. Das ist wahnsinnig schön.

Früher wars auf jeden Fall Bestätigung, durch das Interesse und die Aufmerksamkeit der Männer bin ich "jemand" gewesen, war wichtig, wurde gebraucht, war was besonderes. Ich hatte das Gefühl, total attraktiv und toll zu sein, wenn man so begehert wird. Sex war die totale Glückshormon-Dröhnung. Je mehr Männer desto besser, umso wohler habe ich mich als Persönlichkeit gefühlt und konnte mich selbst besser leiden. Aber ich bin auch mal eine Woche ohne Sex ausgekommen.

Ich glaube, jetzt spielt vor allem das Gefühl, geliebt zu werden eine große Rolle. Das war mir sonst nie wichtig. Selbstbewusst genug bin ich inzwischen, um Bestätigung und dergleichen nicht mehr zu brauchen. Ich habe auch keine Lust mehr auszugehen, weil mich Anmachen und Betteln/Drängen wegen Sex total nervt und abstößt. Jetzt empfinde ich dabei eher das Gegenteil von dem, was früher mein Anreiz war. Heute würde ich die meisten Männer ablehnen, bei denen ich fürher Ja gesagt habe, weil es sich schon irgendwie billig anfühlt und nichts damit zu tun hat, was besonderes zu sein. Aber ich glaube, darüber möchte ich gar nicht nachdenken. ;-D Ich kanns ja eh nicht mehr ändern und das meiste ist schön gewesen.

Ich versuche das einfach irgendwie auszuhalten und kein Drama draus zu machen, wahrscheinlich bin ich einfach nur ein bisschen ausgehungert nach richtiger Liebe, weil so nach und nach alles enttarnt wird, womit ich zuvor meine Zeit verbracht habe. Allein die Abgründe die sich bei meinen "Freunden" auftun. Mein Partner meint es so ernst mit mir und ist so lieb, dass es mich gefühlsmäßig auch häufig ziemlich überfordert weil ich gar nicht richtig damit umgehen kann, dass ich jemandem wirklich etwas bedeute.

:|N :|N So ein Schwachsinn. Seit wann ist das die Entscheidung der Freunde, mit wem man nicht zusammen ist, und dann auch noch mit wem man zusammen ist! Man kann ja der Meinung sein, dass jemand zu dir nicht passt - auch wenn es einen null angeht -, aber einem anderen jemanden aufschwatzen den der nicht haben will ist ja nochmal ne andere Nummer. Tolle "Freunde" hast (hattest) du da.

Ja. Mit dem Verlust werde ich klar kommen. %-| Ich bin mit Job, Sport und Partner eh so ausgelastet, dass ich gar keine Freundschaften pflegen könnte momentan. ;-D

Zumal ich besagten Mann auch dann nicht zum Partner nehmen würde, wäre ich Single. Er hat als Mensch einen so schwierigen Charakter, dass eine Beziehung mit ihm gar nicht funktionieren würde. Sieht man ja jetzt auch sehr eindrucksvoll, wenn er bei anderen meinetwegen heulen geht. So eine beschuldigende Art Bedürftigkeit ist mir menschlich schon zuwider, in einer Beziehung unvorstellbar. Deswegen sind mir Machos auch lieber als solche Würstchen.

RUeizxende


@:) mich freut es auch ;-D 🙈

Ich denke, es ist von allem etwas. Auf jeden Fall ist Sex toll. ;-D Vor allem mit ihm jetzt ist es nicht nur körperlich total befriedeigend, sondern gibt mir emotional auch viel mehr als zuvor mit anderen. Ich habe noch nie im Leben so viel geküsst und so viel Nähe mit jemandem geteilt. Das ist wahnsinnig schön.

So geht es mir mit meinem aktuellen auch. Ich mag Sex grundsätzlich auch. Das Entspannende, Ablenkende...

Früher wars auf jeden Fall Bestätigung, durch das Interesse und die Aufmerksamkeit der Männer bin ich "jemand" gewesen, war wichtig, wurde gebraucht, war was besonderes. Ich hatte das Gefühl, total attraktiv und toll zu sein, wenn man so begehert wird. Sex war die totale Glückshormon-Dröhnung. Je mehr Männer desto besser, umso wohler habe ich mich als Persönlichkeit gefühlt und konnte mich selbst besser leiden. Aber ich bin auch mal eine Woche ohne Sex ausgekommen.

Ja, bei mir auch. Insbesondere das was Besonderes sein, wichtig, auch eine gewisse Macht zu haben, das hat mich immer sehr gereizt. Ebenfalls macht es mir auch heute noch Spaß, interessante Männer zu erobern. Eben auch Macht. Ich liebe Flirten und das Spielerische.

. Jetzt empfinde ich dabei eher das Gegenteil von dem, was früher mein Anreiz war. Heute würde ich die meisten Männer ablehnen, bei denen ich fürher Ja gesagt habe, weil es sich schon irgendwie billig anfühlt und nichts damit zu tun hat, was besonderes zu sein. Aber ich glaube, darüber möchte ich gar nicht nachdenken. ;-D Ich kanns ja eh nicht mehr ändern und das meiste ist schön gewesen.

Wem sagst du das ... ich habe mich auch teilweise im Nachhein fast geekelt, obwohl es objektiv völlig normale Männer waren. Ich war aber selbst irgendwie... wahllos?

Mein Partner meint es so ernst mit mir und ist so lieb, dass es mich gefühlsmäßig auch häufig ziemlich überfordert weil ich gar nicht richtig damit umgehen kann, dass ich jemandem wirklich etwas bedeute.

Ja... ich hatte zwar auch ernstere Beziehungen, aber ich bin jedesmal aufs neue überrascht, wie wichtig ich meinem Freund sein muss. Er ist mir auch wichtig, so ist es nicht. Ich finde es nur eben teilweise so heftig. Die Gefühle.

TOhen4iyZn


Wem sagst du das ... ich habe mich auch teilweise im Nachhein fast geekelt, obwohl es objektiv völlig normale Männer waren. Ich war aber selbst irgendwie... wahllos?

Ich glaube, dass mich die Auseinandersetzung genau damit auch inzwischen mehr belastet, als mir lieb ist. Vor allem, weil ich mich ja durch die Überzeugungen meines Partners mit so etwas unterbewusst beschäftige und auch damit konfontiert werde - vor allem an dem Tag und danach, als ich ihm die Wahrheit gesagt habe und er mir unter anderem gesagt hat, dass ich nun wertlos für ihn sei. Auch wenn das in erster Linie eine Überreaktion war. Ich kann es trotzdem nicht vergessen - weniger dass er das gesagt hat, viel mehr, dass mir in der Vergangenheit häufig dieses Gefühl vermittelt worden ist. Das macht mich heute oft nachdenklich und bedrückt mich.

Gleichzeitg würde ich das auch gerne vermeiden, weil es albern ist. Für mich hatten die Männer, mit denen ich Sex gehabt habe, schließlich auch keinen Wert und mich jetzt deswegen schlecht zu fühlen, hat was von Doppelmoral. Das beschissene Gefühl mag auch daher kommen, dass in der Szene Bottoms genauso wenig wert sind wie bei den Heteros die Frauen in so manchen Köpfen. ;-) Bottom zu sein also sich penetrieren zu lassen ;-D ist eh schon damit behaftet, beschämt zu werden und hierarchisch zu unterliegen bzw. ein Standing zu haben, das wenig mit Selbstachtung zu tun hat.

Finde ich jetzt von meiner Warte aus nicht dramatisch, ich stehe zu meinen Präferenzen.

Insgesamt fühlt es sich aber schäbig an, wofür man sich alles so hergegeben hat. :-| Damit meine ich auch nicht einmal den Sex an sich, eher was ich getan und wie ich mich verhalten habe um an diesen zu kommen. %:|

Ich weiß nichtmal warum ich darüber nachdenke, weil es einfach blöd ist.

Die Tatsache, dass ich nämlich jetzt täglich am Rad drehe und Sex brauche, passt ja wunderbar in dieses Raster. Zwar ist mein Freund, wenn wir uns sehen, genauso sehr auf Sex aus, wie ich, aber gleichzeitig mache ich mir auch furchtbare Sorgen darüber, was er von mir denken und wie er mich bewerten könnte, wenn ich selbst zu viel initiiere. :-( Ich mache mir Sorgen, dass ich zu sehr als die Person auf ihn zugehen könnte, die ich vor ihm war oder irgendwas tue, das ihm zuviel Kopfkino verschafft. Manchmal bin ich total unsicher, weil ich nicht weiß, wie viele Gedanken er sich tatsächlich über meine Vergangenheit macht. Dass ich jetzt ständig an Sex denke und so dringend welchen brauche, triggert mich dann auch, weil es noch mehr Panik in mir auslöst, was er dann von mir halten könnte, ich traue mich deswegen nicht einmal ihm das unter der Woche zu sagen. Allein was er davon alles ableiten könnte. Ich denke oft daran, dass er anfängt mich als Sexobjekt zu betrachten, wenn ich zu offen damit umgehe, welche Bedürfnisse ich habe.

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