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Kondome in einer Beziehung - fehlendes Vertrauen?

DDrumBxlue


Weshalb sollte es nicht in Ordnung sein, wenn ein Mann selbst für die Verhütung sorgt? Ich finde das sehr vernünftig, und seine Gründe dafür muss er nicht offenlegen, das ist ganz alleine seine Sache. Auch wenn Frau hormonell verhütet. Da jetzt nun ein Vertrauensproblem hineinzuinterpretieren, finde ich übertrieben, und die TE egoistisch.

K^ult`u!rs8chaffexnder


und seine Gründe dafür muss er nicht offenlegen, das ist ganz alleine seine Sache.

Für die Umwelt sicher schon, gegenüber der Partnerin fände ich solche Zurückhaltung eher "strange".

*:)

Trhen'iyn


Im Endeffekt wirst du nicht drum herum kommen, seinen Grund von ihm persönlich zu erfahren.

Ich sehe da so vielfältige, zahlreiche Gründe, dass es unmöglich ist per Ferndiagnose den mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit richtigen Grund zu finden.

Dass man nach 4 Monaten noch nicht auf Kondome verzichten möchte, finde ich aber völlig verständlich. Ich persönlich würde darauf auch nur verzichten wollen, wenn ich mir ganz, ganz sicher bin, dass es mit dem Menschen etwas ernstes und dauerhaftes ist. Nach 4 Monaten würde mir da noch ganz viel Sicherheit fehlen.

Für mich wäre dabei auch weder Misstrauen noch Ablehnung der Grund, sondern ich würde mich einfach nicht wohl damit fühlen. Ich könnte auch nach 4 Monaten keinem Menschen derart blind vertrauen, dass ich auch nur in Erwägung ziehen würde, auf Kondome zu verzichten - zumal Frauen ja nun einmal auch schwanger werden können und ich als Mann drauf verzichten könnte, eine Frau zu schwängern, mit der ich nicht den Rest meines Lebens verbringen möchte. X-\

Und ganz ehrlich - würde man mich da irgendwie drängen oder mich so emotional unter Druck setzen á la "Ich fühle mich abgelehnt", ich wäre weg... X-\

Die Vorsicht deines Kerls finde ich ziemlich sympathisch.

m3ondt+svtexrne


Ich finde das Verhalten des Mannes ebenfalls sehr verantwortungsvoll.

Wie ist eure Meinung, wie sollte ich hier nun weiter vorgehen?

Meiner Ansicht nach solltest Du ihm seine Frage beantworten, warum Du mit dem Ist-Zustand nicht zufrieden bist und warum Du ihn unter Druck setzt.

Außerdem solltest Du seiner Bitte nachkommen, ihm den nötigen Raum zu lassen.

SJchoknoladJensükchtixge


Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber kann es auch einfach sein, daß es ihm zu riskant ist? Vertrauen hin oder her - wir Frauen haben doch den Vorteil, den Männern in Sachen Pille sonstwas erzählen zu können und sie dann doch reinzureiten. Kommt ja immer mal wieder vor.

Wer kann es einem Mann verdenken, wenn er da lieber selbst vorsorgt? Also ich ehrlich gesagt nicht. Ich kann es verstehen. Du kannst ihm doch alles mögliche erzählen, von wegen, Du willst es doch auch nicht, Du würdest es nicht bekommen etc. Und wenn dann doch? Muß er zahlen, weil er Dir geglaubt hat.

Und das nach 4 Monaten?

Ganz ehrlich, ich kann ihn verstehen und ich würde das Thema auch nicht sooo wichtig nehmen. Klar ist es ohne schöner, das finde ich auch, aber wenn er es nicht will und es für ihn so o.k. ist, dann mußt Du wohl damit leben oder Dir einen anderen suchen. Aber ich würde ihn da nicht bedrängen.

S[choMkolad[ensüchtxige


Und ganz abgesehen davon: Männer haben es oft nicht so mit Arztterminen. Vielleicht hatte er wirklich bisher keine Zeit. Bzw. war es ihm nicht so wichtig, sich diese Zeit zu nehmen. Auch das finde ich nicht verwerflich.

TKhe<nxiyn


Ich würde auch den simplen Einwand noch einwerfen, dass Sex ohne Kondom, völlig pur, nicht für jeden schön ist. Ohne Schutz ist schon unglaublich intim und extrem nah. (Vergleichbar mit Küssen, nur noch intensiver.)

Ich persönlich kann dieses Gefühl nicht gut aushalten, weil ich nicht jedem so nah sein möchte. Vor allem wenn es nur um Sex geht oder eine Beziehung von der man nicht weiß, wohin sie sich entwickelt. Bevor ich Nähe in dieser Intensität mit einem Menschen erleben möchte, dauert es sehr lange. Geil genug finde ich Sex auch mit Kondom. Die Beklemmung ohne wäre für mich größer als der Spaß am Sex. Dann die ganze Sache mit den Körperflüssigkeiten... Sex ohne Gummi hebt einen emotional auf eine ganz andere Ebene, jenseits der Befriedigung selbst.

Aber das ist auch nur der Grund, warum ich Sex ohne Kondom ablehne und mir diesen auch nach 4 Monaten nicht vorstellen kann.

"Es fühlt sich ohne besser an" ist keine Universalregel. Dass Kondom ist der Grund, warum sich Sex für mich überhaupt gut anfühlt.

L3ords "Honxg


Männer haben es oft nicht so mit Arztterminen.

Oder er hat Angst vor Nadeln, kommt auch vor. Ich versuche da nach Kräften Blutentnahmen zu vermeiden.

VTerheuetexr


Aber das würde ja dann heißen, dass er mit einer anderen Frau unverhütet schläft?!

WTF? Manchmal wünschte ich, die Gedanken der Frauen nachvollziehen zu können.

K<ultMursch3affenxder


Theniyn

Das mag daran liegen, dass Sex heute oftmals vor der Beziehung kommt. Von daher kann ich Dich sogar verstehen.

*:)

mhollei2


Lostgirl_85

Was ich bisher über deine Beziehung gelesen habe, würde ich sagen(meine persönliche Meinung) du bist überaus anstrengend.

Ich, wäre ich ein Mann, würde mir das nicht antun.

Was sind 4 Monate, laß doch mal alles langsam wachsen. Ständig den Mann unter Druck setzen, bringt dich nicht voran.

Auserdem, warum redet ihr nicht miteinander ???

Als ich meinen 2. kennengelernt habe, habe ich gesagt was ich will und was nicht,und er ebenfalls. Somit war vieles klar.

Schweigen ist nicht immer Gold.

g&atxo


Ich persönlich finde es einfach strange, wenn in einer monogamen Beziehung Pille + Kondome benutzt werden.

Und ich finde es strange, wenn eine Frau nach 4 Monaten daten darauf drängt kein Kondom mehr zu verwenden. Das würde mein Misstrauen überhaupt erst wecken. Du kannst noch so oft und viel behaupten, du würdest zuverlässig deine Pille nehmen, eine Frau die unbedingt ein Kind will, auch ohne Einverständnis des Partners, würde das auch behaupten. Ich will dir nichts unterstellen, nur klar machen, wie es auch wirken kann.

J olUan-da3x45


Kondome können reißen und mir wäre es einfach zu risky, da ich im Moment auch keine Schwangerschaft möchte.

Du wills die Pille nicht absetzen, weil dir Kondome alleine zu unsicher sind (obwohl deren PI bei verantwortunsvoller Anwendung vergleichbar sind). Dann solltest du doch verstehen können, wenn er das Kondom nicht weglassen möchte, weil ihm die Pille alleine nicht genügt.

H?ancxa


Wie kann ich dieses Thema den ansprechen, ohne Druck zu erzeugen?

Lostgirl_85du erzeugst doch schon wieder Druck.

Kannst du dich nicht an dem erfreuen, was du hast?

Muss es immer mehr, immer enger sein?

Du machst das so lange, bis der Mann dir wegläuft.

Deine Einsicht, dass du Probleme hast, hält immer gerade eine Woche an.

CXotHeSaAuvagxe


Für mich ist das Weglassen des Kondoms irgendwie ein Zeichen von Vertrautheit und Innigkeit.

Schon wieder ein Problem in dieser Beziehung, und wieder weil du meinst, dass deine Vorstellungen automatisch "richtig" seien.

Er hat es in den fast 4 Monaten Dating nicht geschafft, einen Test zu machen (aufgrund seiner Arbeit hat er wohl keine Zeit, sagt er).

Da frage ich mich eher warum du ihm nicht misstraust. Für mich klingt das nach einer Ausrede. Zum Vögeln hat er ja auch Zeit.

das würde ja bedeuten, dass er mir nicht ganz vertraut (dass ich regelmäßig und sorgfältig die Pille nehme).

Ja und? Ich wollte auch definitiv niemals Kinder und hätte die Verhütung auch nicht aus der Hand gegeben, Vertrauen hin oder her. Ich hatte mal einen Freund, der zusätzlich Kondome genommen hat (er hatte auch früher damit verhütet, das machte ihm nichts aus, war er so gewöhnt), weil er mit einer Abtreibung ein Problem gehabt hätte und daher lieber doppelt verhüten wollte.

Das er sich was eingefangen hat, denke ich eher nicht. Er ist ein ziemlich direkter Typ, er würde mir das auf jeden Fall dann mitteilen.

Hm, er ist ein direkter Typ, aber bei den Kondomen und dem HIV Test eiert er herum?

Ich finde, das spricht von absolutem Kontrollzwang.

Wenn hier jemand einen Zwang hat, dann bist das du. Du gehst so verkrampft an die Beziehung ran, dass es mich wundert, dass der Mann noch nicht die Flucht ergriffen hat.

Dann solltest Du ihm gegenüber das Thema Vertrauen und Ablehnung vielleicht grundsätzlich thematisieren.

Ich finde nicht dass du das ihm gegenüber thematisieren solltest, sondern dir selbst gegenüber.

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