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Kondome in einer Beziehung - fehlendes Vertrauen?

ozno5disep


Für mich ist das Kondom in einer Beziehung auch ein Zeichen der Rücksichtnahme auf den Partner /-in. Und doppelt gesichert hält besser, wenn Du im Forum die endlosen Beiträge über gerissene Kondome und vergessene Pille anguckst. Nun ja, und dass er in 4 Monate keine Zeit für einen Arztbesuch gefunden haben will, klingt schon ein bisschen nach Ausrede - hätte er sich in der Zeit eine schöne Erkältung eingefangen, wäre er ruckzuck beim Arzt gewesen.

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Nun ja, und dass er in 4 Monate keine Zeit für einen Arztbesuch gefunden haben will, klingt schon ein bisschen nach Ausrede - hätte er sich in der Zeit eine schöne Erkältung eingefangen, wäre er ruckzuck beim Arzt gewesen.

Ich sehe es an dieser Stelle, was den Arztbesuch in Sachen Testergebnis in Richtung "Schutzbehauptung" durch ihn. Hier wohl mit dem Hintergrund, dass aufseiten der TE danach der Grund für die weitere Kondombenutzung seinerseits entfallen muss.

Das würde die Leichtigkeit des Kennenlernens aus seiner Sicht womöglich erschweren, weil ich schon vermute, dass es ihm selbst um den aktiven Verhütungsschutz per Kondom geht. ER möchte (so scheint es) zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht darauf verzichten und seiner Partnerin die alleinige Kontrolle und Verantwortung zum Thema überlassen.

Hier sehe ich eher die Absicht der TE, sich über das Weglassen des Kondoms mehr Sicherheit für die Beziehungstiefe verschaffen zu können. Aus ihrer Sicht heißt das, wenn ihr Freund (auch) das Risiko einer möglichen Schwangerschaft eingeht, aufgrund dieser Geste die Ernsthaftigkeit der Beziehung einen höheren Stellenwert für sie einnimmt.

In meiner Wahrnehmung ist es nach wie vor die eigene Unsicherheit darüber, wie ernsthaft ER die Beziehungsfestigkeit und eine mögliche Zukunftsperspektive für sich sieht, die sie versucht auf diese Weise für sich dingfest zu machen.

Leider übersieht die TE seine Grenzsetzung, den Status Quo wie er ist weiter zu akzeptieren. Immerhin hatte sie bisher 4 Monate lang mit ihm regelmäßigen Sex, ohne das der ihr wichtige Test stattgefunden hat. Schlüssiger wäre es hier eher gewesen, den ersten Sex erst dann miteinander zu haben, wenn auf beiden Seiten ein aktueller Test vorliegt.

Deshalb könnte in seinem Hinterkopf die latente Befürchtung stehen, dass das frühe Weglassen des Kondoms eine andere Bedeutung für die TE hat. Spricht das aber nicht deutlicher aus, um keine für ihn unsinnigen Diskussionen über fehlendes Vertrauen o. ä. anzuheizen.

Gerade Frauen, die aktuell nicht ungewollt schwanger werden wollen, freuen sich nach meiner Erfahrung darüber, wenn der Partner selbst aktiv die sichere Verhütung mit unterstützt.

L5.van`Pqelt


Der letzte Beitrag von Dosis trifft es wahrscheinlich ganz gut.

Er ist da einfach noch nicht (an dem Punkt).

Liebe Lostgirl,

Du scheinst sehr feste Vorstellungen davon zu haben, wann was wie in einer Beziehung zu laufen hat. Das Dumme ist, zu einer Beziehung gehören nunmal (mindestens) zwei. Und sein Tempo und seine Vorstellungen weichen nunmal von Deinem Schema ab. Und es gibt nichts, was wir hier schreiben können, was daran was ändert.

Entweder Du akzeptierst das oder Du übst weiter Druck aus, Deine Vorstellungen durchzusetzen. Die Frage ist allerdings, wie oft Dir das noch gelingt, bis er Dir mal einen heftigen Schuß vor den Bug gibt oder gar ganz weg ist.

Schonmal an die weitere Möglichkeit gedacht: Es gibt - so glaube ich - nicht wenige Menschen, die irgendwann die Kondome "einfach so" weglassen, ohne dass man sich gegenseitig Testergebnisse unter die Nase hält. Ich vermute das mal, weil ansonsten deutlich mehr Kondome verkauft werden würden und die Arztpraxen auch voller mit jungen Menschen wären. Damit möchte ich nicht sagen, dass ich das gutheiße oder Testen ablehne. Ich vermute einfach mal, dass das sehr oft gelebte Realitäten sind.

Diese Option läuft aber mit Dir nicht, da Du bereits angesagt hast: erst Test, dann Kondome weg und Du Deinen auch schon vorgelegt hast. Dem muss er sich nun anpassen oder weiterhin Kondome verwenden. Und zum jetzigen Zeitpunkt entscheidet er sich für letzteres. Womöglich hätte er ohne diesen vorgegebenen Ablauf vielleicht bereits auf Kondome verzichtet, auch wenn das selbstverständlich unvernünftig ist.

Da Du aber diesen Ablauf vorgegeben hast, musst Du nun nunmal warten, bis er soweit ist, diesem zu folgen. D. h. bis der Wunsch bei ihm, auf die Kondome zu verzichten, groß genug ist, die Unbequemlichkeiten auf sich zu nehmen. Und das ist einfach noch nicht der Fall. Und das hat er Dir auch gesagt (Du sollst ihm Raum geben, dass selbst und in seinem Tempo zu regeln).

L5ostgNiRrl_8x5


Er ist da einfach noch nicht** (an dem Punkt).

Wir haben heute miteinander gesprochen und genau so ist es. Er hat mir bestätigt, dass es die letzten Wochen nicht an mangelnder Zeit lag sondern daran, dass aufgrund gewisser Differenzen bei uns er einfach noch etwas warten möchte und er noch nicht soweit ist.

Ich war kurz geknickt (den es liegt wohl tatsächlich an seiner Einstellung zu mir und dass er noch nicht 100 % sicher ist)aber war dann auch dankbar für seine Ehrlichkeit. Er war auch sehr lieb und zärtlich und hat mir gesagt, dass er einfach noch etwas mehr Zeit brauch und die Beziehung mit Bedacht angehen will.

Danke für eure Tipps! Ich denke, mit dieser Antwort kann ich leben. @:)

A5lin#aKx70


Auch wenn das Thema schon abgeschlossen scheint, will ich mal meinen Senf dazu geben. Habe mich gerade extra deswegen hier angemeldet ;-)

Ich bin etwas irritiert über die strikte Ablehnung von Kondomen, die ich hier ab und zu gelesen habe. Vielleicht bei Männern könnte ich das ja verstehen und auch, dass nicht jede Frau das gut findet. Aber man sollte tolerieren, dass es Frauen gibt, die sich bei Sex mit Kondom einfach wohler fühlen. Als ich jung war, habe ich selbst auch reichlich Erfahrung mit "blankem Schwert" gemacht. Aber irgendwann wars vorbei damit. Bei mir gibt es die Kondompflicht. Mein Mann wusste das von Beginn an und respektiert das bis heute. Vielleicht ist das in gewisser Weise auch eine Art Lernprozess. Für mich jedenfalls macht es rein "technisch" keinen Unterschied und er hat sich mittlerweise dran gewöhnt. Früher hat er ab und zu nochmal gefragt, ob eine Ausnahme möglich ist, aber in den letzten Jahren ist das auch für ihn selbstverständlich geworden. Weder unsere Liebe noch unser Sex hat dadurch gelitten. Im Gegenteil: Ich bin glücklich, dass ich einen Partner habe, der mich und meine Wünsche auch dann respektiert, wenn sie nicht unbedingt in den Mainstream passen. Eine intakte Beziehung stirbt nicht an der Verwendung von Kondomen.

Sorry, aber es war mir ein aufrichtiges Bedürfnis, all den Frauen und auch Männern Mut zu machen, die sich auch in einer festen Beziehung zur Verwendung von Kondomen bekennen. Aus welchem Grund auch immer.

Alina

CGoteSTauv@aoge


Aus welchem Grund auch immer.

Ich finde den Grund schon relevant. Warum besteht du denn auf Kondom in ausschließlich jedem Fall?

Vielleicht ist das in gewisser Weise auch eine Art Lernprozess.

Und was genau war der Lerninhalt?

TWhe>niyn


Und was genau war der Lerninhalt?

Survival-Training: Zufriedenheit erlernen unter unbefriedigenden Umständen. X-\ Oder so.

Ich finde es sowieso mehr als befremdlich, warum so viele Menschen glauben, ihre Leidensfähigkeit durch uferlose Kompromisse in inkompatiblem Beziehungen austesten zu müssen. ":/

Wenn einer Kondome will, der andere nicht, wäre für mich die optimale Lösung: Kein Sex. Keine Beziehung. Fertig. Die eigenen Bedürfnisse bis zur Unkenntlichkeit einstampfen ist für mich kein Lernprozess sondern Selbstverleugnung.

D9i!eD4osismMac[htdasxGift


Was hier ausgeblendet wird in der Argumentation, dass es nicht wirklich um Kondom ja oder nein geht. Das Kondom steht vonseiten der TE für eine Symbolik, nämlich für menschliche DISTANZ auf der Gefühlsebene. Ich bin mir sicher, dass dies aufseiten ihres Freundes so weder empfunden noch als Stellvertreter für den eigentlichen Grund, die immense Verlustangst der TE steht.

Ich habe hier in einigen Threads manchmal das Gefühl, dass Partner und Beziehungen als eine Art von Ersatzfunktion stehen, für Dinge die ansonsten im eigenen Leben fehlen. Sei es eigene Ziele für die Entwicklung, sei es Langeweile außerhalb von Job oder Studium oder für allgemeine Gefühls leere, die ein Partner auffangen muss mit häufiger körperlicher und psychischer Präsenz. Ersatzweise ist dann das Handy oder das Internet die Ersatzdroge für den Partner, der nicht vor Ort ist. Sobald die Nachrichtenkanäle erloschen sind oder nicht so funktionieren, wie erwartet, bricht Panik aus und die Gedankenkreise beginnen.

Es ist auch kein Phänomen nur jünger Menschen, die bestimmte Ziele im Leben vor Augen haben, sei es eine Hochzeit, Hausbau oder die Kinderplanung. Das Ganze gibt es auch in der Generation 40 oder 50 plus. Dabei geht es mir auch nicht in meiner Argumentation, Menschen das Gefühl abzusprechen sich nur in einer Partnerschaft wirklich erfüllt, glücklich und zufrieden zu fühlen. Das ist im Menschen unterschiedlich ausgeprägt und als Emotionalität ausgeprägt.

Was für mich an mancher Stelle weniger nachvollziehbar ist, dass es zumindest bei einigen dieser Suchenden nicht darum geht, den für sich optimal passenden Partner zu finden oder kennenzulernen, sondern dass es überhaupt jemand gibt, der bei der Partnersuche als Ergebnis für sich selbst und andere vorgewiesen werden kann.

Das Defizit einen anderen Menschen an sich emotional binden die Fähigkeit partnerschaftlich leben zu können, wird zum größten Manko des Lebens aufgebauscht in der eigenen Wahrnehmung. Es greift das eigene Selbstwertgefühl sehr stark an und die Leidenslinie kennt kaum eine Grenze, die nicht überschritten wird dabei.

Es ist bei einigen wie die Sucht gebraucht zu werden, die Sucht eine Beziehung zu führen. Schwierig finde ich dabei nicht das Gefühl, dass die Suchenden sich in einer Beziehung lebend wohler fühlen. Das wird für die meisten Menschen zutreffend sein, Motto zu zweit geht alles besser. Wir sind von Geburt an sozialisiert in einer sozialen Gemeinschaft zu leben und dort sozialisiert zu werden.

Zur Problematik wird das ganze Konstrukt Liebe und Partnerschaft dann, wenn zwei Menschen emotional unterschiedlich ticken und ihre Freiräume, die sie beanspruchen Probleme verursacht. Menschen, die kaum oder nur sehr wenig Außenkontakte über Freunde, Familienkreis oder Hobbies aufgebaut haben, leiden sehr schnell darunter, wenn der Partner Alleinzeit oder Zeit mit anderen Menschen verbringt, in die sie als Partner nicht ausschließlich mit einbezogen werden.

In diesem Thread sind die Kondome Stellvertreter für eine Problematik, die die TE auch schon in anderen Beziehungsversuchen hatte. Es ist nicht speziell dieser Partner, bei dem die Verlustängste übermächtig werden, sobald eine echte oder vermeintliche Distanz als ein Mangel empfunden wird.

Es geht um viel Aufmerksamkeit, Zuwendung und physische Kontrolle, um Situationen die nicht in der Wunscherwartung stattfinden. Es ist ein Musterverhalten geworden, dass unabhängig vom Partner abläuft. Einem Ideal gleich, das die eigene Bedeutung im Leben des anderen als fühlbare Sicherheit eingefordert wird.

Mit jedem erneuten Scheitern einer Kennenlernphase setzt die Angst vor dem Scheitern früher und massiver ein und ebenso die Kontrollmechanismen, dass was bereits an Beziehungsgrundlagen entstanden ist, bewahren zu wollen. Das kann in eine ängstliche Impulsschleife führen, die kaum noch kontrollierbar erscheint. Je wichtiger eine Beziehung und somit der Partner für das eigene Leben geworden ist, desto heftiger die Gefühlsschwankungen und der Zustand innerer Panik, bei Menschen mit ausgeprägter Verlustangst.

Die Bindung wird ängstlich überwacht und kleinste Nuancen von Veränderung schnell als Anzeichen empfunden, dass der Partner eigene Wünsche und Bedürfnisse zu wenig beachtet. Es setzt ein Frühwarnsystem ein, dass kaum noch innere Gelassenheit ermöglicht.

Wann diese belastete Angst vor Verlust entstanden ist, wissen die Betroffenen manchmal gar nicht. Ursachen können bereits in der Kindheit aufgetreten sein oder als Trauma einer ersten Liebesbeziehung, die schmerzlich oder abrupt "ohne Anzeichen" geendet ist. Es bleibt ein diffuses Angstgefühl zurück, es nicht wert zu sein geliebt zu werden.

Ich glaube in solchen Fällen auch nicht daran, dass die Formel "liebe Dich selbst, dann ist egal wer Deine Partner werden" als Trost oder Abbau dieser Ängste funktionieren wird.

Das Schwierige an dieser Situation ist zu erkennen, dass diese immense Verlustangst zum direkten Gegner der Bindungsfähigkeit wird. Je mehr Bindung gewollt und eingefordert wird, desto mehr Abwehrverhalten wird beim Partner ausgelöst.

Sobald das erkannt wird, setzt die Spirale Angst vor Verlust lebensbeherrschend ein. Die Emotion abgelehnt und ungebliebt zurückgewiesen zu sein, wird zum lebensprägenden Zustand. Wirkliche Nähe wird unter diesen Umständen kaum entstehen können, weil im Hinterkopf ständig Alarmsignale wie bei einem "Angriffskrieg" abgescannt wird.

So lange dieses Muster nicht erkannt und durchbrochen wird, ist es sehr schwierig eine Beziehung auf Augenhöhe und innerlich entspannt führen zu können. Egal was der Partner an Kompromissen eingeht, um diese Angstmuster zu kompensieren, es wird für den Betroffenen nur in wenigen Momenten zu einer inneren Entspannungshaltung führen. Es geht hier oft um die frühkindlich erwartete bedingungslose Liebe und das Sicherheitsgefühl, das in die Beziehung analog einer symbiotischen Eltern-Kind-Bindung rein verlagert wird.

Hier ist ein langer Weg angezeigt, der viel Geduld und Fingerspitzengefühl einfordert, bis Betroffene aus der Angstspirale heraus kommen.

In Einzelfällen ist diese Angst so tief sitzend und übermächtig, dass sie ohne therapeutische Unterstützung/Begleitung nicht überwunden werden kann.

DdieDposis|machCtda3sGifxt


dass dies aufseiten ihres Freundes so weder empfunden noch als Stellvertreter für den eigentlichen Grund, der für die immense Verlustangst der TE steht, bislang erkannt wurde.

p5araz ellneusxs


Danke für eure Tipps! Ich denke, mit dieser Antwort kann ich leben.

Ja mach das. Und lass dich nicht mit einem Fass Therapeuten-Sulz abspeisen. Oft hilft es einfach den gesunden Menschenverstand einzuschalten.

Viel Glück!

sZensdibel|mannx99


Für mich jedenfalls macht es rein "technisch" keinen Unterschied und er hat sich mittlerweise dran gewöhnt. Früher hat er ab und zu nochmal gefragt, ob eine Ausnahme möglich ist,

Dreht es sich in einer Partnerschaft nur um die Bedürfnisse einer Person oder beider Personen? Wie gesund ist es, wenn sich eine Person "unterordnet" (was hat das mit respekt zu tun?).

Manchmal ist die Harmonie und "Zufriedenheit" ziemlich trügerisch.

Aus welchem Grund auch immer.

Ich halte Gründe, etwas zu tun oder zu unterlassen, für wesentlich. Das Beharren auf mehr oder weniger irrationalen Gründen halte ich für bedenklich.

A-liVnaKI7x0


@ DieDosismachtdasGift:

Ich würde da fast jedes Wort unterschreiben. Und noch viel mehr irritiert mich die Selbstverständlichkeit, mit der viele Männer davon ausgehen, dass die Frau ihren Körper zur Verhütung mit Chemie vergiftet oder sich chemisch-mechanische Dinge einbauen lässt, während sie selbst Kondome ablehnen und gleich gar nicht über andere Dinge diskutieren wollen (Vasektomie).

@ sensibelmann99:

Selbstverständlich sind diese Dinge wesentlich. Aber zu beurteilen, ob was wesentlich ist oder nicht, steht Außenstehenden nicht zu. Das ist individuell und daher von Mensch zu Mensch subjektiv. Egal, was die Gründe für die/den Einzelne sind: Sie sind zu respektieren.

@ Theniyn:

Bevor Du von "Leidensfähigkeit durch uferlose Kompromisse in inkompatiblem Beziehungen" sprichst, lies bitte genau! Ich habe geschrieben, dass mein Partner das von Beginn an wusste. Er hätte diesen Kompromiss also nicht eingehen müssen. Deine Lösung (Kein Sex. Keine Beziehung. Fertig.) ist doch von einer eventuellen Partnerin ebenfalls zu respektieren, oder nicht? Wobei mich da bereits die Qualität der Beziehung abschrecken würde, wenn sie lediglich von der Benutzung eines Kondoms abhängig gemacht wird.

An alle: Ich erwarte nicht, dass Ihr meinen Standpunkt versteht oder gut findet. Ich wollte lediglich, dass auch anderen Meinungen mit Respekt und Toleranz begegnet wird.

M!exhno


Wie gut, dass Lostgirl das geklärt hat. Ich hätte noch als Idee folgendes ins Spiel gebracht: er vertraut ihr nicht genug und hat die Idee im Hinterkopf, dass sie einfach schwanger werden will und ihn als Alimente-Zahler sehen will.

L|ostgcirl_8x5


@ Mehno

Nein, darum ging es nicht. Er ist sich einfach beziehungstechnisch noch nicht sicher genug aus bestimmten Gründen.

ssensibuelmanxn99


Aber zu beurteilen, ob was wesentlich ist oder nicht, steht Außenstehenden nicht zu.

Was wesentlich ist oder nicht, hat nicht unbedingt etwas mit persönlicher individueller Meinung zu tun, sondern ist objektiv messbar und relativ zu anderen Betrachtungen. Wie riskant etwas ist, ist nicht davon abhängig, wie das jemand empfindet, sondern davon abhängig, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass das ungünstige Ereignis eintritt (das ist oft objektiv messbar). Das ist unabhängig davon, wie trügerisch sich jemand auf Dinge einlässt oder sie verstößt.

Wenn jemand sich z.B. auf wesentlich riskantere Dinge mit schlimmeren Folgen (für Leben und Gesundheit) einlässt und gleichzeitig wesentlich weniger riskante Dinge mit wesentlich weniger gravierenden Folgen ablehnt, dann ist das in höchstem Maße widersprüchlich und ...

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