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Von Menschen gehasst.

pVarazelolnuxss


Guter Beitrag, Xirain

Man kann die mobber nicht verändern, das müssten sie selbst wollen.

Man kann aber seinen eigenen umgang mit mobbing hinterfragen. Man hat die möglichkeit sich selbst zu entziehen. Man wird nicht durch "du mobbst mich" den mobber verändern, da dieser in seiner welt ja nichts falsch macht.

Das sind profunde Erkenntisse, die den TE weiterbringen.

Man kann sich ändern, jedoch selten bis gar nicht die Mobber. Und wenn man an sich arbeitet, dann entkommt man der Spirale.

s ensibfeHlman4n99


Man kann die mobber nicht verändern, das müssten sie selbst wollen.

Doch, das kann man- durch aktive Auseinandersetzung mit den Mobbern durch andere Personen, die das Mobbing eben nicht mitmachen wollen.

Das passiert leider zu wenig.

Dem Mobbingopfer Hilfe und Unterstützung zuteil werden zu lassen, das Mobbingopfer zu entschulden, um ihm die Zweifel zu nehmen "Was habe ich falsch gemacht" das halte ich für wichtig. Ein Mobbingopfer hat nichts falsch gemacht. Anders zu sein ist nie ein Grund, jemanden zu mobben.

Und Selbstverteidigungskurse oder Ähnliches ist am Ende nur eine Anpassung an mobbende Verhältnisse, die mobbenden Verhältnisse werden dadurch nicht aus der Welt geräumt und das Mobbingopfer nicht unbedingt vor Mobbing geschützt. Auch wenn zahlreiche Hollywoodproduktionen das vorgaukeln.

Einer gemobbten Person eine Teilschuld zu geben unterstützt vor allem die Mobber und gibt ihnen in gewisser Weise recht.

X4ijr@ain


Ich gebe den gemobbten keine teilschuld.

Es ist immer scheisse gemobbt zu werden.

Aber ich finde es naiv, zu denken, dass man mobbing zu 100% aus der gesamten welt eliminieren kann.

Die basis für mobbing sind unter andrem auch instinkte. Andere schlecht machen, damit man selbst besser dasteht. Unter kindern ist es eben das "cool sein".

Ich selbst war teil einer initiative an unsrer schule "schule ohne rassismus. Schule ohne gewalt." Ich habe versucht aktiv etwas zu ändern, aber 100% wirst du nicht erreichen. Es wird immer irgendwo auf der welt mobber geben. Das wiederrum löst dann eine Reaktion aus, die wieder mobbing begünstigt.

In deiner Umgebung ist die ideale welt und trotzdem wurde deiner tochter das angetan.

Das ist scheisse, und du kannst versuchen alles zu unternehmen um ihr zu helfen. Trotzdem wird es ein gemobbtes kind geben in der schule. Vielleicht andre klasse, einfach weil es sich nicht traut es zu melden.

Man kann die zahl minimieren indem man aktionen startet, aber kinder reagieren daraug auch anders als erwachsene.

s^eCnsibcelmann-99


Die basis für mobbing sind unter andrem auch instinkte. Andere schlecht machen, damit man selbst besser dasteht. Unter kindern ist es eben das "cool sein".

Das sind keine Instinkte, sondern wurde von Menschen im Laufe ihres Lebens erworben. Deswegen ist keineswegs jeder mensch ein Mobber.

Aber ich finde es naiv, zu denken, dass man mobbing zu 100% aus der gesamten welt eliminieren kann.

Das haeb ich nirgends geschrieben. Wohl aber kann man Mobbing zurückdrängen. Und zwar gerade dadurch, dass alle beteiligten Personen, die nicht als Mobber mitmachen, sich mit den Mobbern auseinandersetzen, anstatt den gemobbten Personen Ratschläge zu erteilen, die den gemobbten Personen nicht weiterhelfen.

Als Notlösung sehe ich, wenn die gemobbte Person sich dem mobbenden Personenkreis entzieht, wenn sie keine oder zu wenig Unterstützung erfährt. Gut ist, wenn sie einen Personenkreis finden kann, in dem eben nicht gemobbt wird.

Denn Mobben ist alles andere als "normal". Es ist schlichtweg falsch geprägtes Sozialverhalten- oder besser das Gegenteil von Sozialverhalten.

Vielleicht andre klasse, einfach weil es sich nicht traut es zu melden.

Richtig wäre, die aktivsten Mobber in andere Klassen oder andere Schulen zu verweisen.

I)ll=y6x6


HalloTräne,

es liest sich nicht schön, was du alles erlebt hast.

Eine traurige Kindheit und Jugend scheinst du gehabt zu haben.

Aber nun bist du erwachsen, bist 23 und lebst immer noch in der Vergangenheit, warum war das so, , wieso, weshalb,warum sind wahrscheinlich deine Gedankengänge.

Zumindest oft denke ich , was ich so gelesen habe.

Du stehst dir selber im Weg und hinderst dich am Weiterkommen.

Oder mobbt dich Jemand aus deinem privaten Umfeld?

Geh einfach, einen Schritt vor dem anderen und suche dir Hilfe, ob Caritas, Seelsorge Kirche oder so.

Und schau das du was tust, entweder studieren oder arbeiten, aber dieses daheim bleiben, weile s dir so schlecht geht, hilft dir nicht wirklich weiter.

Dadurch das du immer nur zuhause bist, dreht sich die Gedankenspirale im Kreis.

Durchbreche diese Spirale und das Hamsterrad, aus dem du raus musst.

Zweifel nicht an dir, du packst wenn du das richtig angehst. @:)

X6ir=aixn


Das haeb ich nirgends geschrieben. Wohl aber kann man Mobbing zurückdrängen. Und zwar gerade dadurch, dass alle beteiligten Personen, die nicht als Mobber mitmachen, sich mit den Mobbern auseinandersetzen, anstatt den gemobbten Personen Ratschläge zu erteilen, die den gemobbten Personen nicht weiterhelfen.

Als Notlösung sehe ich, wenn die gemobbte Person sich dem mobbenden Personenkreis entzieht, wenn sie keine oder zu wenig Unterstützung erfährt. Gut ist, wenn sie einen Personenkreis finden kann, in dem eben nicht gemobbt wird.

Denn Mobben ist alles andere als "normal". Es ist schlichtweg falsch geprägtes Sozialverhalten- oder besser das Gegenteil von Sozialverhalten.

So einfach ist es eben nicht. Es ist nicht "nur" falsch erlerntes sozialverhalten.

Es gibt einige theorien dazu, woher mobbing kommt und wie jemand zum mobber wird.

Deine Darstellung ist nur eine der Möglichkeiten.

Wenn du interesse daran hast, weitere Theorien dazu zu lesen, könnte ich dir diesen Link empfehlen:

[[https://sozarb.h-da.de/institute-veranstaltungen/stoppt-die-mobber/belastungen/mobbing/mobbing-ursachen-und-theorien/mobbing-ursachen-und-theorien-fortsetzung/]]

T?royxe


Die basis für mobbing sind unter andrem auch instinkte. Andere schlecht machen, damit man selbst besser dasteht. Unter kindern ist es eben das "cool sein".

Das ist so ziemlich immer die Hauptmotivation bei Mobbern. Das ist ja bei Erwachsenen zB in der Arbeitswelt auch nicht anders. Diese Leute suchen sich gezielt die "Schwächsten" raus und machen andere nieder, um selbst gut dazustehen. Mit schwach meine ich primär Leute, die eher defensiver sind, sich die Dinge gefallen lassen, viel Geduld haben, Konflikte eher aus dem Weg gehen usw. Diese werden dann schnell zu Mobbing-Opfer. Sobald man aber in die Offensive geht und sich wehrt, dann entzieht man dem Mobber die Grundlage für sein Verhalten.

Ich wurde in der Schule auch permanent gemobbt (meist wegen meinem Übergewicht). Ich habe aber nie verstanden wieso, weil es gab auch andere Kinder/Teenies mit Übergewicht und diese wurden nicht gemobbt, immer nur ich. Oft dachte ich, ich werde gehasst und ich habe nur Pech immer mit Idioten zusammenzukommen. Wenn ich die Schule/Klasse wechsle, dann wären die Probleme weg. Waren sie leider nicht. Die Probleme sind immer wieder aufgetreten, bis ich kapiert habe: Ich bin Teilschuld, weil ich das überhaupt zulasse und denen eine Angriffsfläche biete.

Es hat zwar etwas gedauert, aber ich kann damit nun umgehen und gemobbt wurde ich im späteren Lebensverlauf nie wieder. Allerdings habe ich das alleine nicht geschafft. Ich habe mir Hilfe geholt. Ich habe alles getan um aus diese Miserier rauszukommen. Und ich denke, die TE muss auch mal soweit kommen. Derzeit ist sie noch zu angeschlagen und möchte ihren Frust hier loswerden. Das ist auch soweit nicht verkehrt. Problematisch wird es, wenn man Jahre oder Jahrzehnte mit Jammern/Frust und Leid verschwendet und nie dagegen etwas tut.

pyarAazellxnuss


Xirain, reib dich nicht auf. Dein Engagement in allen Ehren. Du bist für dich selbst ein reflektierter Mensch. Du hast Antworten für den/die TE. Aber auf immer wiederkehrende Maßregelung zu treffen führt hier immer weiter ins OT. Da kommt Eins ins Andere und führ zu nichts.

sbensib[elmeann99


Wenn du interesse daran hast, weitere Theorien dazu zu lesen, könnte ich dir diesen Link empfehlen:

[[https://sozarb.h-da.de/institute-veranstaltungen/stoppt-die-mobber/belastungen/mobbing/mobbing-ursachen-und-theorien/mobbing-ursachen-und-theorien-fortsetzung/]]

Vielen Dank. Ich halte mich normalerweise an Aussagen von Neurologen und Anthropologen.

Xiiraixn


Naja vielleicht nimmt die TE aber auch was aus den Theorien dazu mit.

Ich hab mich in meiner aktiven Bewältigungsphase damit beschäftigt, warum mobber zu mobbern werden.

Dabei gab es bei mir dir Erkenntnis, das da auch ein paar ganz arme Leute drunter sind, die sich ihr selbstwertgefühl auf basis von verletzungen anderer aufbauen.

Das ist traurig.

Auch deswegen kann ich heute die Leute von damals eher bemitleiden. Denn ich hab es geschafft zu erkennen, dass man sich selbstwertgefühl auch aus sich selbst schöpfen kann (geht natürlich nicht immer ganz easy peasy... manchmal ist das verdammt schwer...) und die mobber hingegen dies eher nicht lernen werden. Sie werden ihr gesamtes leben lang davon abhängig sein, dass sie andre schlecht machen um sich KURZ besser zu fühlen.

Ich denke wenn man Mobbern ihr Ziel wegnimmt indem man sich nicht auf so spielchen einlässt, dann tut ihnen das mehr weh im selbstwertgefühl als mir.

X iraxin


Vielen Dank. Ich halte mich normalerweise an Aussagen von Neurologen und Anthropologen.

Ich bin meist "Fan" von psychologischen ansätzen.

Ich glaube auch nicht das EINE dieser Theorien die Ursache für ALLE Mobber sind.

Eher ein Mischmasch aus diesen oder individuell eben eine davon.

sxentsibehlmannx99


sind unter andrem auch instinkte.

Menschen haben als Wesen relativ zu den meisten Säugetierarten relativ wenig festgefügte Instinkte. Menschen werden zu "Konurrenten" gemacht, sie werden so geprägt. Aus diesem Konkurrenzdenken entwickelt sich als eine Form das Mobbing.

Xirain, reib dich nicht auf. Dein Engagement in allen Ehren

Eine Auseinandersetzung sehe ich nicht als Aufreiben, auch wenn Xrain mitunter andere Positionen als ich habe. Ich denke, das kann uns beide und andere im Denken voranbringen.

[[https://www.youtube.com/watch?v=zW1U-JUl7tg Das passt vielleicht hierher.]] Vor allem ab min. 7:00

s=ens5ibexlma[nn99


Ich glaube auch nicht das EINE dieser Theorien die Ursache für ALLE Mobber sind.

Sicher haben alle diese Theorien mehr oder weniger ihre Berechtigung, gehen aber der Ursache zu wenig auf den Grund.

s`ensEibelma3nn99


Ich denke wenn man Mobbern ihr Ziel wegnimmt indem man sich nicht auf so spielchen einlässt, dann tut ihnen das mehr weh im selbstwertgefühl als mir.

Das funktioniert halbwegs, solange man sich nur einer einzelnen Person gegenüber konfrontiert sieht. Bei vielen Personen wird das sehr schwierig bis unmöglich, sich da alleine herauszuwinden. Wenn Menschen jemanden mobben, dann geht es um eine Menschengruppe und um deren fehlendes soziales Wesen. Und da wird es dann ziemlich egal, wie die gemobbte Person sich verhält. Jeder Mensch kann zum Mobbingopfer werden und es ist nicht Schuld des Mobbingopfers. Es gibt Menschengruppen, bei denen es sehr unwahrscheinlich ist, dass Mobbing auftritt- es könnte der TE vielleicht helfen, das zu wissen. Diese Menschengruppen zu finden, sollte sie versuchen, auch wenn es nicht leicht ist.

Es sind Menschen, die eher wenig Befindlichkeiten bezüglich außergewöhnlichen Aussehens oder Verhaltens aufweisen.

Ich kann jetzt nicht sagen, ob es dafür bestimmte Milieus gibt.

XXiraixn


Ich finde sie hilfreicher als einfach nur den Kindern die schuld dafür zu geben, was ihre eltern aus ihnen gemacht haben.

Denn das kind wird dann bestraft immer und immer wieder. Wird versetzt und macht genau an andrer stelle genauso weiter, weil es wird ja nicht plötzlich anders erzogen oder bekommt was andres vorgelebt. Die Grundvorraussetzungen für das kind ändern sivh wenig, aber es soll sein verhalten grundlegend ändern, weil es ja gesagt bekommt, es ist scheisse.

Das mindert das selbstwertgefühl des kindes und verunsichert es zusätzlich.

Viel hilfreicher wäre es, dann mal einen blick auf die eltern zu wagen und dessen verhalten mit einzubeziehen. Nur leider sind gerade diese eltern der ansicht meistens, "ihr kind sei doch ein engel" und "kinder raufen sich halt".

Grundsätzlich bin ich ja für elternschulung vor Geburt des Kindes und sozialarbeiter an die sich eltern mit fragen wenden können.

Wenn ich mich richtig erinnere gab es so ein pilotprojekt mal in einer deutschen stadt und es hat gute ergebnise gezeigt.

Jetzt nicht rein im bezug auf mobbing, sondern generell für die kinder.

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