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Freundin verhält sich herablassend gegenüber Partner

Alias 750430


Das ist keine "gedachte Loyalität" sondern eine Beschreibung davon wie ICH das empfinde.

Vielleicht ist die Frage untergegangen: Wie verhält sich F gegenüber anderen Personen?

zu wenig Kenntnis darüber um das beantworten zu können. Aber F hat schon "nen Ruf weg" als schwierige Person die mit Vorsicht zu genießen ist.

m{nef


Ja, dann finde ich dass du falsche Erwartungen hast, wenn sich jemand anderes nicht mitbeleidigt fühlt, nur weil du dich beleidigt fühlst.

Einen Ruf weghaben muss ja nicht unbedingt mit der Realität übereinstimmen. Wenn du F nicht aus eigener Anschauung gegenüber anderen erlebt hast, würde ich den Ruf mal ausklammern.

m#nref


(aber wenn du ihn nicht ausklammern willst: Dann spricht das für mich eher dafür, dass F eben so ist [egal wie man das findet] und es nicht jeder persönlich nehmen muss, als sei das ganz speziell gegen ihn gerichtetes Verhalten)

Alias 750430


Ja das ist ja genau die Frage, was da zu erwarten wäre. Ich finde sowas in einer Partnerschaft eigentlich durchaus zu erwarten. Viele andere hier auch, einige andere aber nicht.

Aber ich empfinde auch nicht so weil es "zu erwarten wäre" sondern weil das halt einfach so ist.

E#llax71


@ Alias

Also wenn dieser PC-Vorfall von vor 10 Jahren das schlimmste Beispiel seit damals ist, das dir zu F einfällt und du wegen so oller Kamellen ein Jahrzehnt lang nachtragend bist, dann würde ich an Stelle von F und W dich als sehr anstrengend und kleinkariert empfinden. Das x-fache Schlagen in die immer und immer wieder gleiche Kerbe hier im Faden ist ja alleine schon ermüdend genug; es ist W zu wünschen, dass sie sich das nicht tagtäglich anhören muss.

SXportRy Dragxon


Bei mir ist es ähnlich es kommen von ihr Sätze wie:Du kannst mir zu wenig bieten. Du bist nicht interessant für mich.

Mit dir erreiche ich nichts.

Tausend mal geredet.

Dann habe ich sie ganz ruhig gefragt wann sehen Wir Uns wieder?

Sie darauf nerve mich nicht...dann reagierte ich verletzt, sie nahm ihre Jacke und ging.

Und seit dem meldet sie sich nicht mehr.

Sag mir mal was ich da tun soll?

Vielleicht kann man sich gegenseitig helfen

Alias 750430


@ Sporty Dragon

von wem kommmen die Sätze? von einer (ex-)Freundin? Das ist dann aber ja schon eine ganz andere Konstellation, oder?

mRnVef


Aber ich empfinde auch nicht so weil es "zu erwarten wäre" sondern weil das halt einfach so ist.

Du hast doch darüber selbst geschrieben, dass das jeder anders sieht. Da ist gar nichts halt einfach so. ":/


Sag mir mal was ich da tun soll?

SportyDragon

Akzeptieren, dass die Frau dich weder liebt noch sonstwie schätzt.

Mrorwexna


Ich finde das problematisch. Ich könnte meinerseits nicht unbefangen mit jemandem befreundet sein, der meinen Partner beleidigt und vor allem dauerhaft herabwürdigt. Wenn ich das emotional tolerieren könnte, würde ich mich fragen was das über meine eigene Meinung über meinen Partner eigentlich aussagt (wenn ich der Beleidigung zustimme, warum bin ich dann mit ihm zusammen? Wenn ich ihr nicht zustimme, ist sie ungeheuerlich und nicht hinnehmbar). Wer jemanden, der mir sehr nahesteht, angreift, greift auch ich an.

Das empfinde ich als übergriffig, bevormundend und bemutternd. Zumindest in einem Fall wie diesem - bei Mobbing oder gar körperlichen Angriffen gegen jemanden, der sich nicht wehren kann, ist das natürlich eine ganz andere Sache!

Mein "Problem" ist, denke ich, dass ich M als nicht souverän empfinde, zumindest im gegebenen Beispiel mit dem Computer. Von einem souveränen Mann würde ich erwarten, dass dieser vielleicht auf so eine Beledigung je nach Temperament noch einen Spruch wie "Wow, na das sagt ja viel über dich aus, wenn du jemanden, der so langsam denkt, um Hilfe bitten musst" drückt, aber dann eine klare Ansage macht wie "Ich denke, es ist besser, wenn du jetzt gehst und jemand anderen fragst. Ich möchte dir nach dem Spruch nicht mehr helfen und keine Zeit mehr mit dir verbringen."

Und danach dann zu W gehen und sagen, dass F wieder respektlos war, das Limit jetzt überschritten ist und M mit F nichts mehr zu tun haben möchte.

Was ich hier lese kommt bei mir rein subjektiv so an, als wenn M dann gute Miene zum bösen Spiel machte, nichts sagte, und sobald F aus dem Haus war zu W ging und "Die war fies zu mir, sag mal was dazu und geig ihr die Meinung!" jammerte, wie ein Kind dem seine Schwester das Spielzeug weggenommen hat und seine Konflikte noch nicht selbst lösen kann. Und das wirkt einfach so unsouverän, weil es hier um so eine harmlose Situation geht.

Und wenn die Computer-Sache so alt ist (echt eine alte Kamelle...) und M jetzt erst entschieden hat, dass das nicht so weitergeht und das Maß voll ist, dann sollte er W darüber informieren und klar machen, dass er F nach der nächsten Unverschämtheit rauswerfen/ihr klar machen, dass sie bei ihm nicht mehr willkommen ist.

Dann kann W darauf reagieren, indem sie dem zustimmt (neutral bleibt) und es akzeptiert; zusätzlich F dann ein paar Takte sagt und schaut, was das mit ihr und der Freundschaft macht (positiv für M) oder eben M sagt, dass sie das nicht will (positiv für F). In dem Fall sollte M dann mit W reden, warum sie das nicht unterstützt, wo die Frauen sich doch woanders treffen könnten. Und dann würde man sehen, ob sie M nicht ernst nimmt, was dann eine ganz andere Baustelle ist.

Aber ganz ehrlich: Wenn sich alle Parteien so lange kennen, dann finde ich es echt Recht ziemlich überzogen, von W unausgesprochen zu erwarten, sich gegen eine so lange Freundin zu stellen, anstatt M seinen Konflikt selbst lösen zu lassen.

Alias 750430


Du findest es übergriffig und bemutternd, wenn man seinem Partner zur Seite steht, wenn dieser von jemandem angegriffen wird!?

Das muss ich jetzt nicht verstehen, oder?

Ein nicht-direkt-F-offen-kontra-geben (z.b. bei der Computer-Episode) ist darin begründet, dass F eine Freundin von W ist und es primär deren Verabredung war, M nur zufällig auch zugegen war, und es unangemessen erschien, das Treffen nun in einen Streit eskalieren zu lassen. M wollte W den Abend nicht verderben und hat sich daher zurückgehalten, etwas zu sagen.

Im Übrigen ist die Computer-Sache hier lediglich ein Beispiel, nicht mehr und nicht weniger. Alles an Wertungen (eweig nachtragen, olle kammelle, besonders relevant, unverzeihlich etc) kommt hier in diesem Faden nicht von mir sondern wurde jeweils nur von den Antwortenden da hineingelegt.

MAo(rwtena


Du findest es übergriffig und bemutternd, wenn man seinem Partner zur Seite steht, wenn dieser von jemandem angegriffen wird!?

Wenn

1) ich nicht um Hilfe gebeten werde/der andere sich selbst wehren kann

2) keine Gewalt im Spiel ist

3) kein Mobbing oder "mehrere gegen einen" im Spiel ist

4) der Angreifer nicht in einer sozial überlegenen Position gegenüber dem Partner (Chef, Vermieter) ist

dann ist es für mich selbstverständlich, dass ich jemanden seine Konflikte selbst regeln lasse und annehme, dass er/sie das auch kann. Jemandem die Fähigkeit abzusprechen, für sich selbst zu sorgen, hat für mich auch etwas mit mangelndem Respekt zu tun. Wenn der Partner durch Gesten oder Worte klar macht, dass er/sie hilflos ist, dann ist das eine andere Sache - wobei ich es, wie schon gesagt, in diesem hier vorliegenden Fall befremdlich fände, wenn M W um Hilfe bitten würde.

Es ist okay, wenn M erstmal nichts gesagt hat. Wie ich schon vorgeschlagen habe: An Ms Stelle würde ich jetzt W vorwarnen, dass er sich das nicht mehr gefallen lassen wird. Dann weiß W Bescheid, dass es bei der nächsten Aktion von F eben mal verbal knallt und F Konsequenzen für ihr Verhalten spürt.

Alias 750430


Es ist aber auch ein Unterschied, ob man dem anderen wirklich Handlungen im Rahmen des Konfliktlösens abnimmt, oder einfach nur signalisiert dass man (nichts unaufgefordert tuend) hinter ihm steht, oder? Hier geht es ja eindeutig um letzteres.

M=orwexna


Für mich wäre ein "Okay, wenn sie noch eine Aktion bringt, dann sag ihr halt was und dann treffe ich mich nicht mehr mit ihr bei uns daheim" ein Statement, dass sie im Grunde hinter M steht und ihn unterstützt, weil es für sie ja auch bedeutet, für M eventuell mehr Fahrtkosten auf sich zu nehmen, um F zu besuchen. Für mich wäre das Unterstützung genug, mir würde das zeigen, dass ich dem Partner wichtig bin und er/sie mich auch für voll nimmt und mich meine Dinge alleine regeln lässt.

Alias 750430


also letztlich ist Deine Auffasung genau die umgekehrte von meiner - Du empfindest es als Respektserweisung, wenn der Partner nichts für Dich tut, da das damit verbudene Signal "man traut Dir zu, es alleine zu machen, und bevormundet Dich nicht" ist - während ich es genau umgekehrt empfinde - ich wünsche mir eher Rückendeckung. Vermutlich wurdest Du im Leben bisher zu sehr bevormundet und ich zu sehr alleine gelassen.

Mjorxwenxa


Eher im Gegenteil - ich bin eine sehr konfliktscheue, dependente Persönlichkeit, die oft jemanden braucht, der Dinge für mich regelt. Eben weil ich so konfliktscheu bin - weswegen ich aber auch sagen kann, dass selbst ich die Sache mit F allein geregelt bekommen hätte. Aber weil ich eben total der Typ wie W bin - Kopf in den Sand, bloß keinen Streit mit irgendwem - möchte ich erst recht nicht von anderen in deren Streitigkeiten hineingezogen werden. Ich komme ja schon mit meinen eigenen Konflikten kaum klar, da sollen andere ihr Zeug mal selbst regeln.

Deswegen würde für mich M niemals als Freund oder Partner in Frage kommen. Ich wäre aber auch mit jemandem wie F nicht so lange befreundet, da mir Höflichkeit und gute Manieren sehr wichtig sind - die Minute, in der ich merken würde, dass F jemandem, der ihr Hilfe anbietet, so etwas ins Gesicht sagt, wäre für mich der Moment, in dem die Freundschaft gestorben wäre. Das könnte auch ein wildfremder Helfer sein; ich würde mit so einer Frau, die Konflikte ja förmlich provoziert, keinen Kontakt haben wollen.

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