» »

Brauchbare Singles ab 30?

Mcaradx2


Nein ich hab kein Vaterkomplex aber die Jungs in meinem Alter sind soo uninteressant. Ich kann mit denen nichts anfangen. Deshalb hab ich mich gerne auf ein erwachsenen Mann eingelassen. Na und?

g4eraldB au3s wien


erwachsenen Mann eingelassen.

männer mag man eben ;-D

M`arxax2


Genau :D

T!auruso10x0


Also ich gehe gleich direkt auf die Frage des Themenerstellers / Themenerstellerin ein.

Ich kann dir zu versichern ( aus männlicher Sicht ) dass es über 30 so gut wie keine brauchbaren Singles gibt.

Es ist generell sehr schwierig geworden, die Gesellschaft hat sich verändert und auch die Ansprüche. Ich bin jetzt selbst 32 und eine Beziehung heutzutage einzugehen ist mittlerweile beinahe ein Ding der Unmöglichkeit. Über 30 generell sehr schwierig. Jene halbwegs ordentliche Frauen sind vergeben. Für Sex findet man sofort jemanden so ist zumindest meine Erfahrung, alles darüber hinaus ein Martyrium. Obwohl ich selbst ein Mindestmaß an Ansprüche habe, werden doch diese recht schlichten Anforderungen nicht erfüllt. ( eine halbwegs geregelte berufliche Tätigkeit nachzugehen, etwas selbstständig zu sein, und das Thema mit der TREUE ...und und und...) Unglaublich aber wahr in den letzten 3 Jahren datete ich mit unzähligen Frauen, davon ist mit 14 etwas "passiert". Der Fehler ? 8 davon waren in einer aufrechten Beziehung, haben somit ihren Partner mit mir betrogen, von 7 wusste ich es nicht, erst im Nachhinein oft über Umwege. Die Freizügigkeit und Moral heutzutage ist schlichtweg eine Frechheit...

Damit abzufinden als Single "alt" zu werden hat da einen höheren Stellenwert, denn das was da draußen herumgeistert ist ein Wahnsinn...

Ecm}oti;onalxe


Hallo Taurus100,

wo suchst Du denn? Klingt irgendwie arg nach Tinder o.ä., der Frauentyp, der Dir da so begegnet ist, meine ich.

Gruß

m%nef


Warum reden wir jetzt über meinen Freund? Ging es hier nicht darum das jemand nen reichen typen will?

Wir reden ja nicht ernsthaft über deinen Freund ;-) . Diese beiden Anspielungen nur mal den Spiegel vorhalten, weil du vergessen zu haben scheinst, wie das ist. Sonst hättest du hier nicht über Leute, die einfach nur online daten, solche Abwertungen geschrieben.

m+nexf


* Diese beiden Anspielungen sollten dir

D9ieDosRismachhtdAasGxift


Man möge es mir verzeihen, aber beim Thema Partnerwahl, den Weg zur Liebe, Singledasein und die Onlinewelt mit ihren Auswüchsen (positiv wie negativ und vermischt mit beidem) muss ich häufiger schmunzeln. Nicht aus Überheblichkeit oder weil ich in den Themen, die Menschen bewegen etwas verbohrt Unvernünftiges sehen würde.

Nein, der Grund ist ein anderer. Ich komme aus einer Generation, in der Anbahnungsphase sich kennenzulernen, Handy, WWW und irgendwelche Messengerdienste keine Rolle gespielt haben. Ich habe für mich das Empfinden, obwohl es weit schwieriger war miteinander in Kontakt zu sein und zu bleiben, war die Dynamik in Sachen Entstehung der Liebe um Welten einfacher und verlässlicher als das wilde Getümmel der heutigen Generation 18+. Ich vermisse oft dieses verspielte und die Kunst des Flirts allgemein.

Hey, was ist mit den Menschen passiert, dass sie mit den Möglichkeiten von heute sich so unglaublich schwertun einander zu vertrauen, den Fähigkeiten des Gegenübers einen Stellenwert zu geben. Ich will nun nicht en Detail das Früher und heute vergleichen, weil das unmöglich ist. Jede Generation hat/te ihre Zeit und Mittel um den Weg zur Liebe zu finden.

Ich hatte hier im Forum über die Jahre vielfältige Möglichkeiten junge Menschen zu begleiten über verschiedene Medien, Singles suchend und ein bisschen die Orientierung verlierend, weil der erste, zweite oder dritte Versuch in einer getragenen Liebe misslungen ist. Das kann passieren, das war auch zu meiner Zeit nicht viel anders.

Es gab in keiner Zeit vor uns so vielfältige Methoden das Mann und Frau bzw. auch in anderen Lebensformen lebende Menschen sich unkompliziert finden können. Aber sind es vielleicht gerade diese vielen verschiedenen Kanäle, die dazu geführt haben, dass die Romantik der Anfänge verloren gegangen ist. Das Nichtwissen darüber, was brauche ich für mich als Mensch und Partner, und deswegen hilflos rum stochernd und einen Versuch an den anderen zu starten?

Es kommt oft wie ein Wettbewerb rüber, wann habe ich selbst geschafft, was andere Leute bereits vor erreicht haben. Kind, Haus, Heirat, guter Job etc.

Sind die Frequenzen des Anspruchdenkens nicht manchmal von Anfang zu hoch angesetzt? Scheint mir manchmal so, Liebe ist nicht perfekt, diesen Vorsatz kann sie nicht anbieten, weil die Menschen, die sie leben wollen es auch nicht sind. Es kann immer nur eine Annäherung sein und bleiben. Liebe ist ein Ideal - eins nach dem jeder von uns seiner Form sucht und strebt.

Es spielt in meiner Wahrnehmung keine Rolle, wie und wo Leute aufeinander treffen. Es gibt alle Schattierungen der Persönlichkeit von extrem schüchtern, sich langsam öffnend und das komplette Gegenteil. Wichtig und für mich entscheidend ist ein sehr wichtiger Fakt - Authentizität - und das von Beginn an. Wir sind alle unfertig und gehen den Weg der Reife und ja, hier sind Fehler, die gemacht werden dazu gehörend.

Steht zu eurer Unfertigkeit, das tut nicht weh, macht aber im Zweifel sympathisch und vertrauenerweckend, weil das Gegenüber so schneller erkennt, ein Verstecken der Macken und Eigenarten, die jeder hat, bringt die Kennenlernphase um ihren Reiz, die Romantik in eine Schieflage.

Traut euch, ganz Selbst zu sein mit allen Widrigkeiten die dazu gehören. Denn nur so werdet ihr eine reele Chance haben mit dem Menschen zusammenleben zu können, den ihr vor euch habt und mit all seinen individuellen Unfertigkeit lieben zu lernen.

Das ist ein Prozess, der besser nicht mit Ungeduld oder zu viel Sorge begleitet sein sollte. Es erschwert, dass stabile beidseitig Gefühle entstehen können.

Liebe ist schön, sie tut gut, sie beflügelt, sie kann so vieles sein, ein Indikator für die eigene Zufriedenheit mit dem Leben und mit sich selbst. Was sie jedoch nie sein kann, ein Ersatz oder eine Droge für eigene Defizite, die man selbst nicht aushalten kann oder will.

Nehmt euch Zeit füreinander, lasst zu, dass es Freiräume gibt, geht vor allem schnell in die reale Welt, denn nur dort ist es möglich sich in aller Vielfältigkeit wahrzunehmen. Single zu sein ist kein unerträgliches Los, sondern eine Phase, die zum Leben dazu gehört. Eine Herausforderung, wenn man das für sich ändern will, aber eine schöne und erfüllende. Überfrachtet euch dabei nur nicht mit Vorstellungen, die unerfüllbar sind und somit die Frusttoleranz sehr weit absenkt.

Geht offen aufeinander zu, das ist der beste Weg, den ich aus eigenem Erleben sehr empfehlen kann.

Nutzt den kommenden Frühling und geht unter die Menschen, tankt Kraft in der Natur und vergesst eins nicht, das Lächeln, zeigt das ihr gern lebt und das Gefühl in sich selbst angekommen zu sein positiv ausgeprägt ist. Das macht anziehend und attraktiv, völlig unabhängig von der Optik oder anderer (meist einer völlig falscher Wahrnehmungen geschuldet) empfundener Makel. Das wäre mein Wunsch an die Suchenden und jene, die wieder zu zweit das Glück teilen wollen, dass sie in sich selbst empfinden.

monef


Ich komme aus einer Generation, in der [...]

Ja, ich dann wohl auch. Bei meinen ersten Freunden hätte mir Onlinedating nichtmal zur Verfügung gestanden. Auch heute nutze ich es nicht. Aber darum geht es nicht, nicht um dich und nicht um mich. Nur weil man etwas selbst nicht macht oder selbst uninteressant bis blöd findet, muss man andere, die diese Möglichkeit nutzen, nicht abstempeln.

Und mit Verlaub - Unfähigkeit Leute kennenzulernen beobachte ich genauso bei Leuten, die es noch nie im Internet versucht haben; andersrum gibts genügend Online-Dating-Leute, die eben nicht total trottelig sind, sondern diese "Kunst des Flirtens" dennoch drauf haben.

Hey, was ist mit den Menschen passiert, dass sie mit den Möglichkeiten von heute sich so unglaublich schwertun einander zu vertrauen, den Fähigkeiten des Gegenübers einen Stellenwert zu geben.

Da sehe ich jetzt überhaupt keinen Zusammenhang mehr zum Faden ":/

Was sie jedoch nie sein kann, ein Ersatz oder eine Droge für eigene Defizite, die man selbst nicht aushalten kann oder will.

Dem stimme ich komplett zu und das hat gefühlsmäßig in der Tat zugenommen, aber auch da sehe ich jetzt keinen zusammenhang zu Handy, WWW und co :-|

D`ieDo8sismacthtdans0Gixft


mnef

Du hast meinen Beitrag denke ich, zu Teilen völlig fehlinterpretiert. Was daran liegen kann, dass ich nicht MICH zur Hauptperson machen wollte, in dem ich meine Erfahrungen in den Vordergrund stelle, weil es für die TE persönlich nicht die eigene Lösung bringt.

Was ich ganz sicher nicht tue, dass www oder das Handy als Kommunikationsmittel 'verdamme'. Gehen doch allein zwei meiner langjährigen Beziehungen genau auf diese Begegungsebene zurück, ohne deren "Hilfe" ein Kennenlernen undenkbar gewesen wäre. Zudem sind auf diese 'Onlinevielfalt' viele tolle Freundschaften entstanden, quer durch das In- und Ausland, welche ohne Onlineaktivitäten komplett unmöglich gewesen wären.

Einzig, dass ich das Empfinden habe, das trotz dieser vielfältigen technischen Möglichkeiten, das Kennenlernen, die Begegnung selbst und der Beziehungsaufbau insgesamt komplizierter geworden zu sein scheint (kann ich für mich und enge Freunde so nicht bestätigen) habe ich dies als Themenkomplex deutlicher angesprochen.

Es ist ja nicht die Onlinewelt, welche die Liebe schwer bis unmöglich macht, sondern die Menschen selbst. Früher waren es andere Begegnungsstätten, vom Tanzsaal, über Brieffreundschaften, Annoncen der Tages- oder Wochenendzeitungen, die Freizeit--Cliquen, oder wie ich, die über Jahre fröhlich getrampt ist und auf die Art tolle Leute kennengelernt hat.

Ich bin eindeutig pro www, sonst wäre ich wohl kaum hier im Forum tätig, oder? ;-) ;-D

sge4nsibelm7ann99


Nur weil man etwas selbst nicht macht oder selbst uninteressant bis blöd findet, muss man andere, die diese Möglichkeit nutzen, nicht abstempeln.

Das habe ich so nicht rausgelesen.

Was daran liegen kann, dass ich nicht MICH zur Hauptperson machen wollte, in dem ich meine Erfahrungen in den Vordergrund stelle, weil es für die TE persönlich nicht die eigene Lösung bringt.

Ich halte es nicht für falsch, an Hand eigener Erfahrungen Anregungen für die TE zu geben. Es bedeutet ja noch lange nicht, dass sie das übernehmen muss, sie kann aber die Erfahrung anderer Menschen in ihre eigene Handlungsweise mit einbauen.

mSnexf


Ich glaube, der Kontext ist ein wenig untergegangen. Ausgangspunkt war Maras Monolog über Leute, die Onlinedating betreiben. Das war abstempeln. Ich meinte nicht die DosismachtdasGift, auch wenn ich Ich muss schmunzeln aber meins nicht überheblich eben doch überheblich finde ;-D

Muara1x2


Wir sind alle nicht mehr beim Thema geblieben. Also manche sagen es gibt "brauchbare" Singles über 30 und andere behaupten das Gegenteil. Ja ist die TE denn zufrieden mit den Antworten oder will sie noch was ergänzen oder so? Hallo liebe Chance001 bist du da? ;-D

D\ieDosismaechtda3sGxift


mnef

Ich muss schmunzeln aber meins nicht überheblich// eben doch überheblich finde ;-D

Wenn Du die überwiegende Mehrheit meiner Beiträge in der Sparte "skurile Altersweisheit" und 'überschäumende' Selbstironie einordnest, liegst Du inhaltlich voll im Trend und hast den passenden Humor. ;-) ]:D

ssensibZelmaSnn9x9


Ich glaube, der Kontext ist ein wenig untergegangen.

OK.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH