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Freundin, die alles bestimmen will und mich einengt

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Ich hätte als Freundin des Sohnes auch keine Lust, mit dessen Eltern und Nachbarn usw zu versacken. Das ist auch so ein Familiending - so über alte Zeiten quatschen und ein bisschen Kindheit spielen - wo ich mich fehl am Platz fühlen würde.

Ich bedauere es, wenn es Beziehungen gibt, die mit solchen Einstellungen in Bezug auf andere zwischenmenschliche Kontakte, insbesondere der eigenen Familie einhergehen. Mich verwundert es allerdings auch nicht, wenn im Nachgang gescheiterter Beziehungen, vor allem langjähriger, es zunehmend vereinsamte Neu-Singles gibt, die in ein tiefes Loch fallen, weil nicht gepflegte soziale Beziehungen nicht auf Knopfdruck zu beleben sind, weil sich früher zum eigenen Leben dazu gehörende Menschen anders orientiert haben. Es wird sich tendenziell auf jene Leute konzentriert, die nicht nur "wiederbelebt" werden, weil gerade klassische Familienfeiertage wie Ostern oder Weihnachten anstehen.

Wer mich in den übrigen Tagen übers Jahr nicht sehen und in seiner Nähe haben will oder umgekehrt, braucht es zu solchen Gelegenheiten, einschließlich meines Geburtstages ebenso nicht tun.

An dieser sind, mir "meine" Menschen willkommen, mit denen ich ein gemeinsames soziales Leben in Freud und Leid, über die Resttage des Jahres geführt habe. Diese gibt es und dafür bin ich dankbar.

Als Freundin würde ich am WE tendenziell auch lieber mit meinem Freund zusammen aufwachen ( ;-) ) und frühstücken als alleine. Und dann vielleicht was zusammen unternehmen, ohne dass der halbe Tag schon rum ist bis er dann erscheint. Daher die Frage: Wie oft kommt es denn vor, dass dein Sohn dich am WE besucht und ihr dann Abends versackt?

Partner versterben, verunfallen, gehen fremd, verlassen aus anderen Gründen, verändern sich charakterlich über die Jahre, werden langweiliger, süchtig, depressiv usw, unter Umständen. Wenden sich selbst neuen anderen Menschen zu usw.

Hier "gratuliere" ich mal vorsorglich denen, die in s häufiger vorkommenden Wechselfällen des Lebens per Antidepressiva über ihre neue Einsamkeit ein Bedauern empfinden, weil es keine, aus der gelebten Vergangenheit vertraute Person/en vorhanden sein werden.

Horrorvision? Mitnichten, zig Mal erlebt und der größte Liebes(kummer) wurde potenziell noch größer, weil es niemanden im eigenen sozialen Umfeld gab/gibt (aufgrund gelebter Egoismen), die das noch marginal interessiert hat.

Ebenso verwundert mich nicht, dass es im fortgeschrittenen Alter zunehmend vereinsamte Menschen gibt, die in Foren nach menschlicher Gesellschaft, Zuwendung und Aufmerksamkeit suchen müssen, weil in jüngeren Jahren für einige (zum Teil) der Konsens vorherrschte "wenn jeder an sich selbst denkt, ist an jeden gedacht und niemand wird vergessen". ":/

D4ieDosZismaacht(dasGifxt


An dieser Stelle sind,

C!ot#eSNauvagxe


@ ElGusto

Wo ist da der Unterschied? Warum ist es bei ihr ok weil die Situation so gegeben ist, bei ihm aber nicht? …

Hier finde ich die Frage angebracht, wie oft denn die Freundin eben Morgens nicht da ist zum gemeinsamen Frühstücken weil sie zum Beispiel zur Mutter auf einen Kaffee geht? …

Sie im Gegensatz lässt keinen Tag aus -auch nicht am Wochenende- bei ihren Eltern zu sitzen sei es nun Morgens oder Nachmittags "auf einen Kaffee".

Das sehe ich so wie du. Ich habe nirgends geschrieben, dass ich das Verhalten der Freundin in Ordnung finde, im Gegenteil. Dazu hatte ich geschrieben:

Das finde ich ja schräg: Sie wohnt in ihrem Elternhaus und will dir verbieten, ab und zu bei deinen Eltern zu übernachten ?? Du sollst bei ihren Eltern wohnen und deine nur kurz und selten besuchen ??

Ich finde es also (natürlich – ich wüsste nicht wie man das anders sehen könnte) nicht in Ordnung, dass die Freundin mit zweierlei Maß misst. Und was die Familie angeht: Ich würde nicht auf demselben Grundstück oder gar im Haus meiner Eltern oder "Schwieger"eltern wohnen wollen.

C6ote%Sau~vxage


Ich bedauere es, wenn es Beziehungen gibt, die (...)

Ich bedaure es nicht, wenn jemand sein Leben so lebt wie er möchte. Und solange er sich hinterher nicht bei mir über die von ihm selber getroffenen Entscheidungen beklagt, bewerte ich fremde Lebensweisen auch nicht (außer ich lasse mich in einem Forum mal dazu hinreißen ;-D ).

Mkitora2j


Ich kann mir vorstellen, was im TE vor sich geht.

Ich kann ihm nur raten, sich frühzeitig durchzusetzen.

Falsch: Bevor mich die Frauen hier zerreißen.

Er sollte sein Leben leben und seine Partnerin ihres - getrennt!

E6lGausto


@ CoteSauvage

Ich finde es also (natürlich – ich wüsste nicht wie man das anders sehen könnte) nicht in Ordnung, dass die Freundin mit zweierlei Maß misst. Und was die Familie angeht: Ich würde nicht auf demselben Grundstück oder gar im Haus meiner Eltern oder "Schwieger"eltern wohnen wollen.

Ich auch nicht ;-) und ich würde auch meine erwachsenen Kinder + eigene Familie nicht in meinem Haus wohnen haben wollen.

Also Okay, da sehen wir es wohl ähnlich.

Ich fand nur merkwürdig welch ein Bild mein Beitrag an dich übermittelt hat was die Besuche meines Sohnes angeht. Für mich sind Besuche von "Kindern" bei den Eltern mehr oder weniger regelmäßig völlig normal. Mal mit Anhang mal ohne. Mal über Nacht mal nicht. Und früher war es bei uns immer so 2-5 Mal im Monat (seltener über Nacht ;-)), heute sind es eben ein Mal in zwei Monaten. Hat sich im letzten halben Jahr so eingeschlichen, meinem Sohn gefällt es so auch nicht.

C`oteSau<vagxe


Für mich sind Besuche von "Kindern" bei den Eltern mehr oder weniger regelmäßig völlig normal.

Ja klar, auch so einem Satz kann man nicht widersprechen. Da ich selber schon mal von solchen "regelmäßigen Besuchen" eines Partners, der altersmäßig von der Abnabelungsphase deutlich weiter entfernt war als junge Leute Anfang 20, bei seinen Eltern betroffen war, und in dem Punkt sowieso eine etwas andere Grenze ziehe, habe ich halt zunächst mal einen eher alarmierten Blick auf so eine "Konstellation" ;-)

EBlGusxto


@ CoteSauvage

habe ich halt zunächst mal einen eher alarmierten Blick auf so eine "Konstellation" ;-)

Ich weiß was du meinst und kann es gut verstehen ;-).

Doch davon ist mein Sohn weit entfernt. Ich sowieso. Mir war und ist es immer sehr wichtig gewesen, dass meine Kinder sich abnabeln. Auch wenn es als Mutter manchmal schon pickst wenn die Prioritäten manchmal ganz klar woanders liegen. Andererseits bedeutet genau das eben Abnabelung und das halte ich für richtig und gesund. Übrigens für beide Seiten ;-). Denn mein Mann und ich genießen die Möglichkeit der Prioritätenverschiebung selbstverständlich jetzt auch ;-D

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