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Der Alltag hält Einzug...

Tnestr}alxe


@ sensibelmann99

Also jedenfalls kommt man Beruflich nicht weiter, wenn man weniger Arbeitet! Ganz einfach, Beruflicher Erfolg, Karriere, viel Geld verdienen UND viel Zeit für die Beziehung haben ist kaum möglich. MAch die mal Selbständig, dann kannste Privatleben KOMPLETT Vergessen!

Also, entweder Karriere, ODER schöne Beziehung, beides geht nicht!

sdens]ib6elmxann99


Also jedenfalls kommt man Beruflich nicht weiter, wenn man weniger Arbeitet!

Der Arbeitserfolg ist keineswegs nur von der Arbeitszeit abhängig. Zahlreiche Arbeitserfolge sind guter Kreativität bzw. guten Ideen/Innovationen geschuldet. Das kann hin und wieder größeren Arbeitsaufwand bedeuten- aber eben auch nur hin und wieder.

Klar, öfter klappt Karriere auch mit Schleimen, Anbiedern, mit Opportunismus und unendlich langer Arbeitszeit.

Ich sehe Leistung immer noch als das, was es ist: Arbeit pro Zeit. Je länger die Zeit für eine bestimmte Arbeit, um so kleiner die Leistung.

Nicht wenige karriereorientierte Menschen sind nicht selten eigentlich kognitiv überfordert, was dann mit höherem Zeitaufwand versucht wird, auszugleichen- sie schaffen ein größeres Arbeitspensum über mehr Arbeitszeit aber keineswegs über höhere Leistung.

Das finde ich oft genug bedauerlich, da es oft mit höherer Fehlerquote und schlechterer Qualität einhergeht.

Ich selbst benötige keine Wichtigtuer über mir. Karrieresucht entsteht vor allem in besonders stark hierarchich ausgerichteten Systemen mit starken Einkommensunterschieden bei den Mitarbeitern und geringer Verteilung der Verantwortung.

Ich versuche meine Arbeit nicht des Geldes wegen gut zu machen (davon bekomme ich für mich ausreichend), sondern anderer Menschen wegen, die auf meine Arbeit angewiesen sind, damit es vernünftig läuft.

Mach die mal Selbständig, dann kannste Privatleben KOMPLETT Vergessen!

Gerade als Selbstständiger liegt es in deiner eigenen Verantwortung, welche Ziele du anstrebst und wieviel Zeit du bereit bist, zu investieren und wieviel du an Verantwortung auf Mitarbeiter überträgst. Meine Frau war lange genug selbstständig (mehr als ein Jahrzehnt), da erlaube ich mir mal, das halbwegs beurteilen zu können.

Und es zeigte sich oft genug, dass die Mehrarbeitszeit keineswegs proportional mit Gewinnen einherging. Unser Privatleben blieb im Prinzip nie auf der Strecke, auch wenn es mitunter kritisch war. Soweit sollte man das selbst im Griff haben und sich nicht von den Umständen allzu stark diktieren lassen. Irgendwo und irgendwann sollte man eine klare Grenze setzen. Und diese Grenze kann jeder nur selbst setzen.

Anmerkung: Wenn ich öfter die Ich-Form, wähle so stellt dies kein Mittel der Selbstdarstellung dar, sondern ein Mittel, um eigene Erfahrungen und eine eigene Meinung zum Ausdruck zu bringen.

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