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Beziehungen 2018: Sind Männer wirklich "Jäger"?

s9ensVibelmYann9x9


Wenn ich einem Mann keinen Aufwand schon am Anfang wert bin

Welchen Aufwand?

sLugajrlovae


Nunja ich zeige mein interesse am Mann deutlich und muss nicht erobert werden. Ist er aber dann nicht mit genau so viel Elan wie ich dabei verfliegt mein Interesse in Windeseile. Wenn man so sagen will, ich erwarte genau so viel Invest vom Mann, wie ich gebe. Merke ich, dass er nur halb dabei ist, zögert oder sich nicht sicher ist hab ich keine Lust mehr drauf. Für einen Mann der nicht weiß ob er mich will bin ich mir zu schade.

Aufwand kann sein dass man sehr viel Zeit mit dem anderen verbringt. Ich erwarte die Bereitschaft zu häufigen Dates, zum zwischendurch schreiben und telefonieren. Ich erwarte dass der Mann sich merkt was ich ihm erzähle und dass er aufrichtig ist, ehrlich, bereit sich einzulassen. Das gleiche gebe ich auch, ich verzichte auf Spielchen, genauso erwarte ich von ihm darauf zu verzichten.

Ich geb mir große Mühe und ich erwarte dass sich der Mann genauso um mich bemüht. Wer sich schon am Anfang keine Mühe gibt, sich immer alle Optionen offen hält, der hat kein echtes Interesse und dazu bin ich mir dann zu schade.

Trixl2x8


sugarlove

05.05.18 23:37

Nunja ich zeige mein interesse am Mann deutlich und muss nicht erobert werden. Ist er aber dann nicht mit genau so viel Elan wie ich dabei verfliegt mein Interesse in Windeseile. Wenn man so sagen will, ich erwarte genau so viel Invest vom Mann, wie ich gebe. Merke ich, dass er nur halb dabei ist, zögert oder sich nicht sicher ist hab ich keine Lust mehr drauf.

Für einen Mann der nicht weiß ob er mich will bin ich mir zu schade.

Ich erwarte die Bereitschaft

Ich...

Ich...

Dieses Ich Ich Ich & alles hat immer perfekt+ sofort zu funktionieren wenn Frau es wünscht wirkt einfach nur abschreckend. Tud mir leid aber genau so ist es. :-/

Vielleicht muss sich der Gegenpart auch erstmal klar werden was er möchte...das geht nicht bei jedem von jetzt auf sofort.

Woher willst du denn wissen wie stark sich jemand innerlich mit dir beschäftigt? Man sieht äusserlich nur das sich jemand vielleicht etwas passiver verhält aber nicht was in dem Menschen passiert(!) Dein Zeitdruck den du ansetzt ist einfach nicht gut. Die Dinge brauchen Raum & Zeit um sich zu entwickeln. Einfach mal langsam angehn lassen.

Diese sofortige definieren von Zuständen ("was ist das mit uns") nach wenigen Wochen ist ein echter Killer.

Warum muss immer alles gleich feststehn? Warum können Fraunen eine Sache nichtmal ein halbes Jahr laufen lassen ohne gleich Desinteresse oder andere schlechte Eigenschaften zu unterstellen? Womöglich noch garniert mit dem Klassiker wenn es nicht läuft "du hast mich nur verarscht" - Nein!- es hat einfach nicht gepasst. Ich kenne keinen Typen der bei so einem Druck nicht das Weite suchen würde.

s}ugarlyove


Sofort definierten Zustand herstellen muss ich nicht. Jeder von beiden hat die Möglichkeit die Geschwindigkeit zu bestimmen. Passt das zusammen ist es super, passt es nicht zusammen sagt dies ja auch genug aus.

Jemand der es langsam angehen will passt nicht zu mir, so wie zu dir niemand passt der dir Druck macht.

Wobei ich meine auch keinen Druck zu machen. Wer muss man nach dem ersten Sex zusammen sein, noch mich nach nem Jahr heiraten. Ist jemand anfangs destruktiv und zurückhaltend fühl ich mich halt zurückgewiesen und verliere das Interesse genauso schnell wie es gekommen ist. Das ist halt eines der vielen Dinge die passen müssen damit man eine Beziehung eingeht.

sfuga<rloAve


Wobei ich gerade nochmal lese y okay nach nem halben Jahr hätte ich dann doch ganz gern nen definieren Zustand X-\

Warum hast du Probleme Dinge zu definieren und zu benennen? Wenn man ein halbes Jahr dated, sich trifft, Sex hat und das exklusiv miteinander, dann ist man ganz klar in einer Beziehung. Egal ob man es nun so nennt oder nicht. Klar ist das da noch fragil, schließlich kennt man sich nicht gut. Aber man ist ja nicht verheiratet und kann die Beziehung jederzeit wieder beenden ":/

sLugarl/ove


Auf dieses wasch mich, aber mach mich nicht nass hätte ich keine Lust. :|N (muss ich ja auch nicht, passt aber halt nicht zu mir)

DaieDosis|mac-htdasGxift


Ich komme aus einer Generation, bei der in der Partnersuche ganz andere Abläufe und Kriterien eine Rolle gespielt haben. Zudem muss ich zugeben, dass ich bei keinem meiner Partner direkt und gezielt auf der Suche gewesen bin. Es hat sich im wahrsten Sinne des Wortes von beiden Seiten aus in Richtung Beziehung und Partnerschaft entwickelt. Das dazu ein Zeitfaktor gehört, der es beiden Beteiligten ermöglicht sich darüber klar zu werden, was gewünscht und gewollt wird für sich selbst und gleichzeitig voneinander, war das Tragende an dieser Entwicklung.

Nach wenigen Tagen oder Wochen gab es das Thema für immer und ewig denkend/fühlend noch nicht. Es gab räumliche Trennungen, Job bedingt oder durch unterschiedliche Lebensmittelpunkte, zumeist direkt in den Anfängen auch dadurch ist kein Druck entstanden, etwas "reißen" zu müssen.

Auch diesen vorgefertigten Anforderungskatalog, der abzuarbeiten und einzuhalten war, gab es im Vorfeld nicht. Beide haben sich getroffen, wenn es gepasst hat oder man ist sich auch mal zufällig über den Weg gelaufen, dann gab es die spontane Verabredung oder Pläne für denselben Abend.

Es kam auf diese Art beiden Bedürfnissen entgegen Freiraum und Sehnsucht nacheinander erleben zu dürfen. Dass wir über kein Handy, Internet oder andere Medien, diesen Drang, jetzt, sofort und gleich umsetzen zu müssen, nicht hatten. Dafür bin ich vom Erleben her dankbar, dass es diese Chance in der Form so gab.

Auf die Art, wurde sich bewusster entschieden, wie viel Zeit verbringen wir zusammen, was machen wir in der gemeinsamen Erlebniszeit und der Genuss stellte sich ohne sich verstellen oder verbiegen zu müssen, von allein ein. Ich könnte für nicht eine meiner Beziehungen einen konkreten Zeitpunkt benennen, an dem beide faktisch "zusammen" waren als Paar. Wirklich drüber gesprochen wurde darüber ebenso wenig. Wir haben einfach weiter und weiter gemacht und fertig war die Beziehung. ;-)

Heute hab ich manchmal das Gefühl, es kommt einem Vorstellungsgespräch gleich, wie Menschen sich zu verlieben haben. Jeder darf sich mit den positivsten Eigenschaften, Wünschen und Vorstellungen bewerben. Dann wird abgeglichen einem Arbeitsverhältnis gleich, was passt und an welcher Stelle geht schon mal gar nichts weiter.

Bei einigen reichen bereits winzige Abweichungen und aus dem vielversprechenden Arrangement der Kennenlernphase wird von jetzt auf gleich nichts mehr.

Ich spreche hier nicht von den wirklich wichtigen Dingen, wie gemeinsamer Kinderwunsch, ein Zusammenleben an einem Lebensmittelpunkt, Hochzeit ja oder nein. Aber auch das sind oft Entwicklungsprozesse, die ich nicht nach wenigen Wochen, wenn überhaupt sofort in den Raum stellen muss, bevor ich überhaupt weiß, dass mein Gegenüber längere Zeit mit mir verbringen wird im Miteinander. Ich empfinde bis heute damit keinen Stress.

Liebe und Verlieben sollte nichts sein, was mit stringenten Vorstellungen oder Vorab-Szenarien, generalstabsmäßig abgewickelt, entsteht. Quasi den vorgefertigten Bildern einer Fotoserie gleich. Auf diese Art geben sich Mann und Frau nicht die echte Chance, sein Gegenüber in allen Facetten und Nuancen kennenzulernen. Davon haben alle Menschen reichlich, wenn man sich Zeit nimmt sie zu entdecken. Ob sie dann positiv gefallen oder nicht, macht langfristig aus, ob zusammen passt, was zusammen gehört. :)^

Ebenso lehne ich den Vorwurf ab, der manchmal in die Richtung geht, dann ist es keine Leidenschaft, wer nicht sofort weg geflasht und zu allem bereit ist, sobald Bauch kribbeln, Nervosität, Wiedersehensfreude und ähnliche Anfangsgefühle entstanden sind. Ja, es gibt Vollgas-Mentalitäten, jetzt gleich und sofort, ebenso die Langsam-Verlieber, die es genießen wollen, dass nicht alles wie auf einem Bestellzettel abgearbeitet, abgehakt und als erledigt in eine Schublade abgelegt wird.

Es gibt sehr viele Möglichkeiten vom individuellen Ich zum gemeinsamen Wir zusammen zu wachsen. Jeder möge seinen/ihren Weg finden dabei, aber nicht vergessen, dass etwas das lange währen soll, genug Fundament braucht, um haltbar und tragfähig zu werden. Für einen Autokauf lassen sich einige Individuen mehr Zeit, als für die Liebe und für den Hausbau gehen sie mehr Kompromisse ein, als sie dem potenziellen Partner einräumen wollen.

Schade eigentlich, aber wohl der Tribut unser mittlerweile schnell lebigen Medien- und Informationsgesellschaft. Dieser Preis wird zunehmend freiwillig gezahlt, auf Kosten einer stabilen Gefühlsentwicklung. Die Tendenz Soll und Haben möglichst früh in ein bilanzfähiges Verhältnis zu bringen, ist mit ein Grund, warum es Threads wie diesen gibt. ;-) :)z

s\en,sibel-mann9x9


@ DieDosismachtdasGift

:)^ :)z

DCrumJBluxe


Das liegt imho auch daran, dass den jungen Generationen nicht mehr vorgelebt wird, was eine langjährig gewachsene Beziehung bedeutet. Dass ein Mensch auch liebenswerte Macken haben kann, und was Loyalität und Treue bedeuten können. Sie sind oft oberflächlich und egoistisch, und selten empathisch. Wie denn auch, wenn ihnen von ihren Eltern nicht vermittelt werden kann, dass das auch anders geht?

In meiner Elterngeneration war bzw ist es noch etwas besonderes, sich zu trennen, früher wurde das noch gesellschaftlich geächtet. In meiner Generation wurde das ganz anders, Beziehungen, die länger andauern, werden immer seltener, weil viele gelernt haben, zu wissen, was man will und was nicht. Und genau das wird unreflektiert weitergegeben. Es werden Handlungsweisen übernommen, ohne selbst Erfahrungen sammeln zu wollen. Junge Erwachsene, die nicht mehr wissen, wonach sie suchen, und es deshalb an einer Reihe oberflächlicher Kriterien festmachen. Die sind gar nicht bereit, an irgendetwas zu arbeiten, wo es doch die Option gibt, einfach zu wechseln.

Das spiegelt sich auch in vielen Fäden hier wieder. Da haben zig Menschen häufig wechselnde Beziehungen, die immer in den selben Mustern verlaufen. Ohne sich selbst zu fragen, woran das liegen könnte, wird die Schuld meistens bei den anderen gesucht. Unreif und unfähig, das Leben in die eigenen Hände zu nehmen.

/schwarzmalerei ;-) .

TLa5ps


Es hat sich im wahrsten Sinne des Wortes von beiden Seiten aus in Richtung Beziehung und Partnerschaft entwickelt…Wir haben einfach weiter und weiter gemacht..

:)^ für deinen ausführlichen Beitrag.

Ja, so ähnlich ist das auch bei uns gelaufen.

Wir wissen heute nicht einmal mehr, wer das Thema Heiraten zuerst angesprochen hat. Das hat sich als logische Konsequenz ergeben.

Das liegt imho auch daran, dass den jungen Generationen nicht mehr vorgelebt wird, was eine langjährig gewachsene Beziehung bedeutet … In meiner Generation wurde das ganz anders, Beziehungen, die länger andauern, werden immer seltener, weil viele gelernt haben, zu wissen, was man will und was nicht.

Nun weiß ich nicht, wo ich bei dir die "junge" und wo "deine" Generation ansiedeln soll, in meinem Umfeld sind Scheidungen sehr selten. Es leben fast alle in einer langjährigen Beziehung, die irgendwo zwischen 25 und 40 Jahren liegt. Von daher leben wir das unseren Kindern natürlich vor. Wir hätten (genau auch wie unsere Eltern) durchaus die Möglichkeit gehabt, uns zu trennen. In der DDR waren fast alle Frauen berufstätig und Scheidungen ziemlich unkompliziert.

ja, vieles ist heute einfach oberflächlicher. Auch in Punkto Beziehung spiegelt sich sehr gut die Wegwerfgesellschaft wider – was nicht mehr passt, wird sehr rasch weggeworfen und ersetzt. Es wird vielfach nicht mehr nach Lösungen und Kompromissen gesucht… und dabei vergessen, dass jeder Mensch so seine Macken, Ecken und Kanten hat.

Ich finde das schade. Auf die Art und Weise kann sich ein tiefes grundlegendes Vertrauen gar nicht erst einstellen.

m~ond+sQtexrne


Der Lippenstift ist eine "Waffe, für die es keinen Waffenschein gibt", meint die Redaktion des ZDF-Morgenmagazins aus Anlass des 135-jährigen Jubiläums des Lippenstifts.

So gesehen stellt sich eher die Frage, welche Waffen bevorzugen Männer und Frauen für die Jagd nach einem Partner?

L"ord Huong


Je nachdem wie der Lippenstift beschaffen ist, dieser also zB in einem Metallgehäuse sitzt kann dieser in der Tat als Waffe einsetzt werden. Ich meine auch mal in einer Ausstellung von Spionage Equipment Lippenstifte gesehen zu haben die schießen konnten.

s4ugarZlovwe


Ich setzte ja auf ein entwaffnendes Lächeln ;-D

mroUn7d+s'ternxe


:-)

Mcikse_00x84


@ Sommerkind44

Til26 und Mike, ich verstehe was ihr meint- wenn jeder so denken würde wie wir, wären bald alle Single. ;-)

Vielleicht ist es in Wahrheit besser, gar nicht zu stark zu werben, von keiner Seite aus. Vorsichtig Interesse bekunden und dann ist der andere am Zug. Niemals so viel investieren in eine Sache das man nachher enttäuscht ist wenn nichts draus wird. Wenn eine Beziehung entstehen soll, dann entsteht sie auch ohne das einer von beiden den anderen jagen muss.

Ich verstehe nicht was Til26 meint denn er hat doch blos deine Nachricht zitiert ohne einen Kommentar zu hinterlassen ???

Ich denke nicht es wären bald alle Single sondern es würde Augenhöhe erfordern - Frauen (unter 40) sind hier hinten nach was das Interesse bekunden angeht. Weil sie sich nicht trauen, Angst haben abgewiesen zu werden. Also von daher müssten sie lernen damit umzugehen. Wird vermutlich eh nicht dazu kommen weil Männer unter 40 einfach DAUERGEIL sind und Frauen unter 40 einfach NICHT! Deshalb ist es so wie es ist dass Frauen reihenweise angesprochen werden ;-D

@ Karline01

Ich sehe es ganz pragmatisch. Wenn ich einem Mann keinen Aufwand schon am Anfang wert bin, wie wird es dann erst später laufen? :-D

Vllt. hat er dich blos nicht entdeckt oder du versteckst dich zu sehr. Wenn du mutig wärst und ihm dein Interesse kund tun würdest dann gäbe es vllt. ein happy end. Aber das tun Frauen doch nicht stimmts? :=o ":/

@ Lian-Jill

Ich habe ja nun keinerlei weitergehende Erfahrung, weil ich immer noch mit meiner ersten und einzigen Liebe zusammen bin (es hat uns damals gleichermaßen und gleichzeitig heftig erwischt, so dass ich das auch nicht als Erfahrung heranziehen kann), aber eins weiß ich genau: Wenn ich offen für eine neue Beziehung sein müsste und Interesse an einem bestimmten Mann hätte, dann würde der es ziemlich schnell merken, denke ich.

:)^

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