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Gemeinsame Hobbys und Interessen...

SichnQeelflodckCe1234 hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle!

Mich würde eure Meinung zu einem Thema interessieren dass mich gerade sehr beschäftigt... mein Freund und ich sind seit 4 Jahren zusammen und wollten demnächst endlich zusammen ziehen...

Jetzt hat er mir plötzlich eröffnet, dass er Zweifel hat, ob das mit uns funktioniert, er "weiß nicht ob es reicht". Begründet hat er das damit, dass wir so wenig gemeinsam haben. Hauptsächlich geht darum, dass seine Hobbys in erster Linie Computer spielen (auch mit anderen Leuten über Headset usw) sind und Anime und er sich eben eine Partnerin wünscht, die diese Hobbys mit ihm teilt und mit der er drüber reden kann.

Mir geht es deshalb derzeit sehr schlecht und ich hab mir viele Gedanken gemacht... es stimmt schon dass wir wenige gemeinsame Interessen haben aber das wäre für mich nie ein Grund an der Beziehung und den Gefühlen zu zweifeln.... Ich reise gerne oder unternehme etwas, er ist am liebsten zu Hause und spielt Computer. Abgesehen davon fand ich unsere Beziehung aber eigentlich sehr schön, wir haben beide die selben Werte und Einstellungen, er geht gerne zu meiner Familie mit und umgekehrt, wir lieben beide Tiere, wir können uns die gleiche Zukunft vorstellen...

Auch wenn es sicherlich toll ist einen Partner zu haben der das gleiche Hobby teilt war das für mich doch nie SO wichtig dass ich dafür die Beziehung beenden würde....

Wie seht ihr das? Kann Das Verlangen nach einem gemeinsamen Hobby - konkret das Hobby Computer spielen und Anime - so platzgreifend und wichtig sein dass man dafür die Beziehung aufgibt? Ich weiß einfach nicht mehr weiter, für mich zerbricht gerade alles....

Danke euch!

Antworten
Sfomwmerkxind79


Hallo Schneeflocke! Wahrscheinlich hat dein Freund Angst, dass du ihm das viele Computerspielen evtl. verbieten könntest, wenn ihr erstmal zusammen wohnt und du dann mitbekommst, wie viel er wirklich spielt. Hattet ihr bisher eine Fernbeziehung? Bzw. war das Thema schon mal ein Streitpunkt bei euch?

D'ieLDosjism?acht7dasGifxt


Ehrlich gesagt, verwundert mich, dass Dein Freund erst nach den bereits gelebten 4 Paarjahren damit um die Ecke kommt, dass ihn stört, dass Du seinen Hang viel Zeit am PC und daheim zu verbringen, nicht teilst.

Kann allerdings seine innere "Unruhe" verstehen, dass wenn ihr in einer Wohnung lebt, Du zum einen mehr mitbekommst, wie häufig er am PC hockt und das es Dich zunehmend stören könnte und ihm für andere Themen begeistern möchtest.

Ich gehe davon aus, dass ihr euch wegen der getrennten Wohnungen/Wohnorte nicht täglich gesehen habt. Er hat Angst die Autonomie seiner Entscheidungen zu verlieren, wenn er mit Dir in einer Wohnung lebt. Üblicher Weise übernehmen dann beide Partner Aufgaben und Pflichten. Könnte mir also durchaus vorstellen, dass er sich mit dem Zusammenzug "eingeengt" fühlen könnte.

Ebenso, dass Du eher der Entdeckertyp bist, gern reist und neue Dinge kennenlernen magst, scheint nicht zu seinem Freizeitprofil zu passen. Wie habt ihr das bisher gelöst miteinander?

Bist Du dann allein verreist und er blieb daheim am PC? Oder konnte er mit Dir Kompromisse finden, die eine PC freie Zeit ermöglicht haben?

Ich reise gerne oder unternehme etwas, er ist am liebsten zu Hause und spielt Computer.

Für mich wäre dieser Kontrast z.B. zu groß. Es würde bedeuten langfristig gesehen, dass sich der Tagesablauf mehr seinem PC-Spiel anpassen muss, weil er sich wiederum auch nach der Freizeit anderer Menschen richten muss, wenn sie ihre Spiele zusammen spielen wollen.

Wie war das Verhältnis von gemeinsamer Zeit außerhalb der Wohnung und der Zeit, die Dein Freund am PC verbracht hat, außerhalb der Arbeitszeit?

Mir würde es nicht ausreichen, wenn mein Partner die überwiegende Zeit, die frei zur Verfüngung steht beim PC spielen verbringt und anderweitig kaum andere Interessen hat. Mich würde interessieren, wie wir ihr beide bisher eure Paarzeit verbracht habt bei so unterschiedlichen Temperamenten und Mentalitätsunterschieden.

Bei dem was Du über euch beschreibst, besteht die große Gefahr, dass ihr euch zur reinen WG weiter entwickelt. Du, die sich um die Wohnung und die Pflichten drum rum kümmert, während er dann am liebsten sein Ding am PC verfolgt. Würde Dir das als Preis für eure Beziehung reichen, nur um mit ihm zusammenleben zu können, aber Reisen und außerhäusige Hobbies allein oder mit anderen Freunden machen zu müssen?

aenfa+ngmitfxreude


Wie seht ihr das? Kann Das Verlangen nach einem gemeinsamen Hobby - konkret das Hobby Computer spielen und Anime - so platzgreifend und wichtig sein dass man dafür die Beziehung aufgibt?

als jemand der selbst gern zockt kann ich ihn da ein stück weit verstehen. zocken ist eben nix, was man "mal eben zwischendurch" erledigen kann und auch nicht mit anderen hobbies vergleichbar, bei denen man auch mal eine pause vom hobby machen kann. man verabredet sich und "trifft" sich online mit freunden. wenn man dann immer der ist, der dauernd unterbrechen muss oder der alle halbe stunde afk ist, weil die freundin irgendwas will, dann verliert man im laufe der zeit eben seine freunde und ohne freunde macht das zocken der meisten spiele eben keinen richtigen spass.

ich würde also vermuten, dass er einfach die sorge hat, dass sich da sehr viel verändert und dass er dann dauernd mit dir verreisen muss oder sachen unternehmen muss und dann eben für sein eigenes hobby keine zeit oder energie mehr hat. ":/

grundlegend verstehen kann ich ihn da also schon.

eine beziehung hat aber nicht nur schlechte seiten. wenn man zusammen wohnt, kann man sich häufig sehen, kann relativ spontan was miteinander machen und lebt eben mit dem menschen zusammen, den man liebt. eine beziehung bedeutet auch immer, dass beide seiten aufeinander zugehen und kompromisse machen müssen. in eurem fall könnte das bedeuten, dass ihr z.b. ausmacht, dann ab und an was gemeinsam zu unternehmen weil du das möchtest - und dafür versuchst du dann zumindest mal, dich für irgendein spiel zu begeistern, was er dir vorschlägt oder schaust mit ihm mal irgendein anime.

wenn er aber so drauf ist, dass er nur zocken möchte und gar nicht mal raus und was unternehmen und dass du zocken auch ganz doof findest und lieber jeden tag was unternimmst - dann kann es wirklich schwer werden. ;-D

aber selbst dann kann man es ja immer noch versuchen, positiv zu sehen: jeder hat dann eben z.b. an wochenenden zeit, um seinem hobby in ruhe zu fröhnen. du kannst was unternehmen und draussen herumtingeln und er kann zocken. abends setzt ihr euch dann zusammen, kuschelt euch aufs sofa und unterhaltet euch darüber, wie euer tag war und was ihr so gemacht und erlebt habt. dafür müsst ihr beide dann eben den kompromiss eingehen, dass ihr euer hobby zwar nie mit dem partner gemeinsam betreiben könnt, dafür habt ihr dabei dann aber auch eure ruhe und könnt euch in ruhe aufs unternehmen/zocken konzentrieren.

SIchneeVflocke.123t4


Danke für eure Antworten! Wir hatten bisher eine Wochenendbeziehung, je nachdem was wir an dem Wochenende vorhatten sind wir zb am Freitag zu mir und dann am Samstag Abend wieder zu ihm gefahren... ab und zu sehen wir uns auch einmal unter der Woche da es von meiner Arbeit weg zu ihm viel kürzer ist und ich dann bei ihm schlafe.

Der Computer war da natürlich schön des öfteren mal ein streitpunkt, vor allen wenn es und gemeinsame Schlafen gehen ging. Er wollte am Wochenende natürlich länger spielen, ich wollte gemeinsam schlafen gehen da ich eh unter der Woche immer alleine schlafe. Ich habe eigentlich im Zusammen ziehen diesbezüglich eher eine Lösung als ein weiteres Problem gesehen... mich würde es zb nicht so stören wenn er am Wochenende Abends länger spielt aber wir dafür unter der Woche gemeinsam schlafen gehen.

Was die Freizeitaktivitäten betrifft ist es so dass wir schon gemeinsam was machen, zb Essen gehen oder Verwandte besuchen oder zb mal in die Therme fahren. Mit dem Verreisen haben wir das bisher so gelöst dass wir einmal im Jahr für 1 Woche ans Meer gefahren sind, sonst bin ich eben mit Freundinnen verreist. Also würde ich schon sagen dass wir da Kompromisse gefunden haben, mit denen ich eigentlich auch gut leben könnte, bei ihm hab ich derzeit aber das Gefühl dass er meint so funktioniert eine Beziehung nicht wenn man dem anderen zuliebe immer Kompromisse eingehen muss. Ich finde aber dass eine Beziehung ohne Kompromisse nicht funktioniert, finde das eigentlich normal...?

a^nfangmXitbfreudxe


@ diedosis:

als zocker muss ich mal für den partner der TE in die bresche springen und 1-2 punkte zu deinem beitrag sagen. ;-)

zum einen klingt es bei dir ja so, als wären wir alle ununterbrochen am PC und als wären unsere hände mit der tastatur verwachsen. ;-D

zocken ist genauso ein hobby, wie schach, judo, fussball, wandern, paragliding oder freiwillige feuerwehr. man investiert eben zeit, um sich zu entspannen. natürlich gibt es gamer, die all ihre zeit investieren. ich hab aber die erfahrung gemacht, dass die in der minderheit sind. uns alle mit denen zu vergleichen kommt in etwa darauf hinaus, dass du jemanden der dir sagt er trinkt gern mal ein glas wein gleichsetzt mit einem dieser obdachlosen dauerbesoffenen penner, die in der s-bahn wohnen.

damit wirst du uns einfach nicht gerecht. ;-)

der andere punkt ist, dass du anscheinend zocker als "faul" siehst. ":/

wie gesagt, ich zocke gern. ich schaffe es nicht jeden tag, aber wenn ich dann mal zeit hab, tu ich es. tatsache ist aber eben auch, dass es da um prioritäten geht: der haushalt ist selbstverständlich wichtig.

auch da kann es dir mit jedem anderen hobby genauso gehen: der adrenalinjunkie, der jeden tag fallschirm springt, hat dann eben auch gar keine zeit und gar keine lust mehr für den haushalt. und der heimbrauer saut sogar noch die eigene küche voll, legt sich dann ggf. auch schlafen und die freundin "darf" putzen. ist immer eine charakterfrage.

das wollte ich nur kurz einwerfen. *:)

a3nfatngmirtfrexude


mich würde es zb nicht so stören wenn er am Wochenende Abends länger spielt aber wir dafür unter der Woche gemeinsam schlafen gehen.

im prinzip ist das natürlich ein sehr guter kompromiss. :)z

was sagt er denn dazu?

ich würde dir da aber auch raten, ihm da etwas zeit zu geben, um das zu verarbeiten. ich meine, er war nun jahrelang sein eigener chef und konnte selbst entscheiden, wann er schlafen geht. nun soll er auf einmal dann schlafen gehen, wenn du "hopp" sagst. dass er da erstmal seine freiheit angegriffen sieht, ist verständlich. aber ich würde dir raten, einfach mit ihm darüber zu reden und ihm zu erklären, warum du das so möchtest.

Was die Freizeitaktivitäten betrifft ist es so dass wir schon gemeinsam was machen, zb Essen gehen oder Verwandte besuchen oder zb mal in die Therme fahren. Mit dem Verreisen haben wir das bisher so gelöst dass wir einmal im Jahr für 1 Woche ans Meer gefahren sind, sonst bin ich eben mit Freundinnen verreist.

da ist dann aber für mich die frage, wo du einen kompromiss eingehst? er fährt einmal im jahr mit dir weg - je nachdem, wie er tickt ist das schon ne ganze menge. er geht mit dir essen und besucht verwandte, geht in die therme. wo gehst du da auf ihn zu und begibst dich in seine gefilde der hobby-welt?

nimm es mir nicht übel, das klingt einfach ein kleines bisschen einseitig für mich. wenn ich z.b. 4 jahre lang was mit einer frau unternehme, mich für ihre verwandten und ihre hobbies interessiere und sogar mit ihr einmal im jahr in urlaub fahre, reagiere ich auch etwas düpiert, wenn sie kein interesse an meinen hobbies zeigt. ":/

S.chneeQflockde123x4


@ Anfangmitfreude

Danke das ist interessant das aus Sicht eines Mannes zu sehen der auch Zocker ist ;-) Es ist keinesfalls so dass ich ihn das Spielen verbiete, er spielt jeden Abend und ich würde schon sagen dass ich ihn auch generell einen sehr großen Freiraum lasse, was für mich völlig in Ordnung ist!

Er meinte eher er will eine Freundin mit der er die Hobbys gemeinsam ausüben kann, die wohl dann selbst am eigenen och sitzt und mit ihn über Headset mitspielt, mit auf LAN Partys geht oder zu Übertragungen von Streams in einer Bar

Ich habe überhaupt kein Problem damit mal mit zu einer Übertragung zu gehen oder Anime mit ihm anzuschauen, aber es wird einfach nie so mein Thema sein dass ich voller Begeisterung mit ihm darüber stundenlang diskutieren kann, und ich finde das ehrlich gesagt auch ein bisschen viel verlangt. Wenn ich zb begeisterte Turnierreiterin wäre kann ich doch von meinem Partner auch nicht verlangen dass er sich voller Begeisterung selbst in den Sattel schwingt...

Abgesehen davon hab ich einen sehr anspruchsvollen Job und ich hab kein Interesse daran an Abend dann noch stundenlang Computer zu spielen, ich möchte mich dann lieber auf die Couch legen und Fernsehen oder ein Buch lesen ...

aBn}fangmi tfrxeude


Ich habe überhaupt kein Problem damit mal mit zu einer Übertragung zu gehen oder Anime mit ihm anzuschauen, aber es wird einfach nie so mein Thema sein dass ich voller Begeisterung mit ihm darüber stundenlang diskutieren kann, und ich finde das ehrlich gesagt auch ein bisschen viel verlangt. Wenn ich zb begeisterte Turnierreiterin wäre kann ich doch von meinem Partner auch nicht verlangen dass er sich voller Begeisterung selbst in den Sattel schwingt...

Abgesehen davon hab ich einen sehr anspruchsvollen Job und ich hab kein Interesse daran an Abend dann noch stundenlang Computer zu spielen, ich möchte mich dann lieber auf die Couch legen und Fernsehen oder ein Buch lesen ...

ah, ok. langsam versteh ich da euer problem.

ich würde dir raten, das ganze nochmal einfach mit ihm zu besprechen. eben so, dass du ihm klar machst, dass du einen anstrengenden job hast und dass du dich ja manchmal schon hin setzt und deine geringe freizeit für ihn aufbringst und dass es dir eben nix gibt.

ganz ehrlich: da muss er dann entscheiden, was er will. wenn er eine freundin möchte, die haargenau die selben interessen hat, wie er muss er sich eine suchen. an dir herum zu kritisieren wird da nix bringen.

ich würde aber auch sagen, dass die chancen, so eine zu finden da seeehr gering sind. ;-D

im prinzip klingt es doch ganz gut: du kannst abends in ruhe lesen oder fernsehen (frag nicht, wie nervig das ist, wenn dein partner mitbestimmen möchte, was geguckt wird! ;-D ) und er kann eben zocken. jeder macht eben, was er selbst entspannend findet und keiner kommt dem anderen ins gehege.

damit muss man sich dann eben abfinden.

SMchneReflo<cke123x4


@ Anfangmitfreude

Weißt du, das Problem ist das dass man an seien Hobbys schwer teilhaben kann, wenn man selbst kein Zocker ist. Ich komme ihm da mehr als genug entgegen, er spielt zb JEDEN Abend PC, ich liege alleine vorm Fernseher, ich richte meine Wochenenden zum teil nach seinem Spielplan, manchmal fahre ich Freitags alleine nach Hause weil irgendein Spiel ist, ich hab für ihn ein paar Wow Bücher gelesen, habe für ihn angefangen Naruto zu schauen (was mir gar nicht so schlecht gefallen hat)... Verwandtenbesuche sehe ich nicht unbedingt als mein Hobby das er mit mir ausübt... und wir besuchen ja immerhin auch seine Verwandten, nicht nur meine...

CfoateSauIvaxge


Er meinte eher er will eine Freundin mit der er die Hobbys gemeinsam ausüben kann, die wohl dann selbst am eigenen och sitzt und mit ihn über Headset mitspielt, mit auf LAN Partys geht oder zu Übertragungen von Streams in einer Bar

Ich glaube tatsächlich dass das das Hauptproblem ist, um das es (ihm) geht.

Ich kann schon verstehen, dass man das so sehen kann. Und wahrscheinlich kommt er deswegen erst jetzt damit rüber, weil es jetzt ans Zusammenziehen geht, und nach 4 Jahren Zusammenziehen ist für ihn evtl sowas wie die Zementierung der Beziehung. Und da stellt er das nun konkret in Frage.

Du schreibst "endlich zusammenziehen". Wolltest das du bisher schon, er aber nicht? Vielleicht aus genau dem Grund, dass du die Beziehung festigen möchtest, er aber nicht so unbedingt?

Ich würde ihm jetzt Zeit und Raum lassen, zu überlegen, ob ihm das wirklich so wichtig ist, dass er eine Freundin hat die sein Hobby teilt. Es bringt dir nichts, wenn du diese Phase zu überspringen versuchst, ihr zieht zusammen, und dann gibt es Konflikte, weil diese Thematik für ihn offen ist.

Rein rational gesehen ist die Chance, dass er zeitnah eine Zockerin findet, die ihm auch sonst gut gefällt, und der er gefällt, und die nicht am anderen Ende Deutschlands wohnt etc, nicht so groß. Ich finde, dass es schon schwierig sein könnte, eine Frau zu finden, die Zocken so toleriert wie du und Anime nicht doof findet ;-) Wenn er sich von dir trennt, hat er erst mal keine Zockerfreundin und auch sonst keine Frau.

Aus deiner Sicht würde ich da aber auch nichts erzwingen, denn: Auch ich finde, dass ihr von den Interessen her ziemlich weit auseinander liegt - das mag kein großes Problem sein, wenn man schon lange zusammen ist oder wenn man älter ist und jeder schon sein Leben so gelebt hat wie er möchte, aber wenn man jung ist, ist es wahrscheinlich schon toll, viel zusammen zu erleben.

DJieDrosis}machtdasxGift


anfangmitfreude

Schön, dass Du Dich für das Hobby zocken so ins Zeug legst. :)^ :)z

Wenn Du meinen Beitrag jedoch richtig und vollständig gelesen hättest, wäre Dir aufgefallen, dass es dort einige Fragen gibt und ich mehrfach danach fragt, wie die Beziehung bisher zwischen beiden gelaufen ist.

Das ich in meinen Beiträgen zum Teil (mit belustigten Augen) gern mal ein Thema überspitze, um das Kernthema "sichtbarer" zu machen, ist meine persönliche Art. Möglich ist doch, dass die TE es bisher für sich selbst nie genauer hinterfragt hat, im Gegensatz zu ihrem Freund.

Es macht für mich einen Unterschied, ob man dem Hobby PC im Leben höchste Priorität einräumt, dem sich alles andere unterordnet oder man nur an bestimmten Tagen/Wochenenden richtig reinhaut, um bestimmte Spiellevels und Punktestände erreichen kann.

Aus eigenem Erleben in früheren Lebensphasen (Vorliebe für Strategiespiele), weiß ich, wie schnell man trotz guter Vorsätze in einem Spiel "versumpfen" kann, mehr Zeit investiert als abgesprochen war mit dem sozialen Umfeld.

Dass zwischen seinem Lebensalltag Adieu sagen und dem hin und wieder exzessiven Spiel ein breites Repertoire von Spielleidenschaft liegt, weiß ich. Genau deshalb habe ich die TE befragt, wie sie das bisher als Erfahrung mit ihrem Freund erlebt und wahrgenommen hat.

Bei einer bisher gelebten Fernbeziehung mit nur wenig gemeinsam verlebter Zeit fallen gewisse Leidenschaften der freien Zeit womöglich gar nicht weiter ins Gewicht. In einem enger gelebten Paarleben, könnte dies unter Umständen (weil früher nicht intensiver wahrgenommen) durchaus Probleme auftreten, ist aber nicht zwingend vorkommend.

Hier habe ich es aber so verstanden, dass der Freund der TE sich aktuell daran stört, dass sie seinem Hobby am PC gar nichts abgewinnen kann und er nach seinem jetzigen Bedürfnis bevorzugt eine Partnerin hätte, die dieses Thema aktiv teilt und somit auch regelmäßiger Gesprächsstoff dadurch zwischen beiden entsteht.

Diesem Bedürfnis kann und sollte die TE kein Nebengleis verpassen und es als weniger bedeutend ansehen, weil ihr Freund es im Vergleich zu ihr als für sich wichtig und bedeutsamer ansieht. Nur auf diesen Umstand wollte ich mit meinem Beitrag intensiver aufmerksam machen. ;-) ;-D

C om'ran


Klingt fast so, als bekäm er kalte Füße, ob er liebgewonnene Freiheiten aufgeben müsste.

Der Computer war da natürlich schön des öfteren mal ein streitpunkt

ich möchte mich dann lieber auf die Couch legen und Fernsehen oder ein Buch lesen ...

Ihr habt beide klare Vorstellungen, wie ein idealer Abend aussieht, und die weichen voneinander ab. Was ich mich wundert ist, dass ihr schon bei der Wochenendbeziehung "Streitpunkte" wegen des Computers hattet. Er konnte schließlich die ganze Woche zocken, und du konntest die ganze Woche abends auf der Couch liegen. Warum konntet ihr nicht in der begrenzten Paarzeit (Wochenende) tatsächlich die Zeit gemeinsam gestalten?

Ich sag es mal so: wenn man zusammenzieht, darf man zwei Fehler nicht machen:

1. davon ausgehen, dass man ständig etwas zusammenmacht.
2. dass man seine Gewohnheiten beibehält und den Partner dafür gewinnen kann.

Das funktioniert nicht. Jeder braucht seinen Freiraum und seine Hobbies. Ich sehe es nicht als so wichtig an, dass man als Paar tatsächlich die Interessen großflächig teilen muss. Da muss ich deinem Freund widersprechen (und ich bin mit meiner Frau schon über 30 Jahre glücklich zusammen). Gerade die Freiräume und klare Paarzeiten sind der Schlüssel zum Glück. Du darfst nicht verlangen, dass dein Partner abends dann immer neben dir auf der Couch sitzt, er darf auch mal einen Abend zocken. Wenn ihr zusammenzieht, habt ihr alle Zeit der Woche. Ihr müsst diese nur so gestalten, dass es für euch als Paar, aber auch für euch als Individuen ausreicht. Nicht das gemeinsame Hobby ist wichtig, sondern dass ihr als Menschen gut zueinander passt und eure Lebensvorstellungen/Ziele teilt. Natürlich sollte es Schnittmengen geben, aber sie müssen das gemeinsame Leben nicht dominieren.

wir lieben beide Tiere

Wäre das nicht ein Aufhänger für regelmäßige gemeinsame Unternehmungen? Z.B. sich im Tierheim engagieren o.ä..?

Mporwexna


ich würde aber auch sagen, dass die chancen, so eine zu finden da seeehr gering sind. ;-D

Ich als Hardcore-Gamergirl mit tausend Animepostern an den Wänden möchte widersprechen (auch, wenn ich selbst nicht zu haben bin, so zocke ich mit jeder Menge anderen Mädels, die ebenso ticken - nur halt nicht WoW, sondern andere MMOs). ]:D

Äh, ja, was das Thema des Fadens angeht: Ich bin da ehrlich gesagt ganz bei dem Freund der TE; wenn es schon mal Probleme drum gab, dass er am Wochenende länger zocken wollte, dann sehe ich die Lösung nicht darin, dass man halt beim Zusammenzug in der Woche zusammen ins Bett geht. Denn wenn er wirklich jeden Tag zockt, dann kann es gut sein, dass er eben im Moment dafür in der Woche so lange wie möglich zockt. Im Grunde spielt es doch keine Rolle, ob es den Streitpunkt in der Woche um 22 Uhr gibt oder am Wochenende um 1 Uhr Nachts, weil man da am nächsten Tag ausschlafen kann. Ich finde es ziemlich klar ersichtlich, dass sich das Problem dann nicht mehr auf zwei Tage die Woche beschränkt, sondern eben eher auf sieben Tage. Von daher kann ich es verstehen, dass man eine/n Partner/in haben will, die da ähnlich tickt. Gerade, wenn frühere Konflikte einen da schon hellhörig gemacht haben.

Damit will ich übrigens nicht sagen, dass er irgendwie "im Recht" ist. Ich finde durchaus, dass hier schon viele Kompromisse von beiden Seiten aus passiert sind - der eine geht mit in die Therme, die andere schaut ein Anime mit. Da haben also beide bisher viel für den anderen getan. Aber bei einer Wochenendbeziehung sind das nunmal zwei Tage, wo man dem anderen zuliebe mal etwas anderes macht und dann fünf Tage wieder nur die Dinge tun kann, auf die man selbst Lust hat. Gerade, wenn man einen anstrengenden Job hat möchte man sich doch in seiner Freizeit dann nicht auch noch unter der Woche verbiegen, oder?

Ich persönlich denke also auch, dass es in diesem Fall für die Beziehung vielleicht besser wäre, wenn man nicht zusammenzieht. Da aber sehr viele Menschen dies irgendwann als Grundvoraussetzung für eine gemeinsame Zukunft sehen, ist mir auch klar. Aber trotzdem... ja, ich wäre wohl auch der Meinung wie der Freund. :-/

SDchnehefleocke1x234


Um kurz auf eure Fragen einzugehen, das Zusammenziehen haben wir schon länger geplant und ewig besprochen, wie und wo es am besten wäre, es hat deshalb so lange gedauert da wir uns mit dem Ort nicht einig waren. Letzten Endes haben wir eine Lösung dahingehend gefunden, dass ich zu ihm ziehe und wir seine Wohnung ein bisschen herrichten damit es für uns beide passt.

Zum gemeinsamen Schlafen gehen: Ich hab überhaupt nichts dagegen wenn er abends mal länger spielt... es ist für mich nur ein Unterschied, ob man sich unter der Woche zieht und gemeinsam schlafen geht (immerhin müssen wir beide am nächsten Tag arbeiten, da kann er daher gar nicht ewig lange spielen) oder man halt nur am Wochenende die Gelegenheit hat, Abends ein bisschen zusammen zu liegen und gemeinsam einzuschlafen. Für ihn ist es natürlich so dass hauptsächlich das Wochenende interessant ist zum Zocken weil da eben mehr los ist bzw die Leute auch alle länger spielen...

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