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Hartz4 und Sohn will nach Work and Travel machen

l9ercPheBnQzungxe


nur mal am Rande die Frage: hat er eigentlich schon konkrete Pläne, was er nach dem Jahr W&T machen will? Will er eine Ausbildung beginnen oder will er studieren? Hat er eine konkrete Berufsrichtung bzw. Studienrichtung im Auge? Oder ist er noch unentschieden und suchend? Ich denke, dass ein Jahr W&T (wie aber auch manch andere Tätigkeit zwischen Schule und weiterem Werdegang, bei der man mal raus und weg von zuhause kommt und auf eigene Füsse gestellt klarkommen muss) für viele junge Menschen unabdingbar ist, um sich über das nun Kommende klarzuwerden und auch, um die vielen Fähigkeiten, die für den weiteren Lebensverlauf so wichtig sind, aber durch Schule und Elternhaus nicht vermittelt werden können, sondern nur durch eigene Erfahrungen auf sich selbst gestellt gewonnen werden, zu erwerben.

In meiner Generation kam nach dem Abitur zwingend Wehr- oder Zivildienst, also zwingend weg von zuhause. Ohne solche Zwangsdienste nun beschönigen zu wollen, ich glaube, dass das vielen geholfen hat, sich auf die nächste Lebensphase einzustellen und klarzuwerden, wie es weitergehen soll!

Was mich auf den Gedanken bringt: wäre es für den Sohn nicht eine Option, sich freiwillig für ein Jahr (7 bis 23 Monate ist möglich) zur Bundeswehr zu melden? Da wäre er aus Hartz IV Bezug raus, könnte sich aus der Bedarfsgemeinschaft abmelden, daher soviel ihm möglich ist von seinem Sold ansparen (ohne dass etwas davon auf Hartz IV angerechnet wird) und dann nach dieser Zeit mit durchaus komfortablen Finanzpolster in das Abenteuer W&T stürzen. Haben in meiner Generation auch viele so gemacht, weil der Wehrdienst ja eben zwingend war. Und in dem Jahr BW lernt er ja auch eine Menge, was ihm bei W&T und weiter im Leben helfen kann.

Das würde aber auch nichts daran ändern, dass für die TE die Situation mit der Wohnung nunmehr in ein paar Monaten ihr zwingendes und unausweichliches Ende nehmen wird und sie sich um eine vernünftige Alternative, zB. Umzug in eine Region mit günstigeren Mieten bemühen muss.

mZs592


Nachdem ich den ganzen Thread mit seinen Endloswiederholungen gelesen habe, habe ich ganz konkret 2 Fragen, die du bisher nicht beantwortet hast:

a) suchst du auch nach einer Einraumwohnung oder bestehst du auf 2 Zimmern? Du schreibst selbst nur von einer 2-Zimmerwohnung..Meines Erachtens nach musst du bereit sein, eine Einraumwohnung zu nehmen. Und die viel zu großen Möbel günstiger anbieten oder wegwerfen. Da machst du Geld kaputt, ja. Das ist so.

b) :was hältst du von der Idee mit dem Callcenter?

Du kannst dich gut ausdrücken, wirst nicht aggressiv und kannst auch Dinge vielfach wiederholen, ohne ungeduldig zu werden. Meines Wissen nach optimale Bedingungen für diesen Job.

m%s92


Nachdem ich den ganzen Thread mit seinen Endloswiederholungen gelesen habe, habe ich ganz konkret 2 Fragen, die du bisher nicht beantwortet hast:

a) suchst du auch nach einer Einraumwohnung oder bestehst du auf 2 Zimmern? Du schreibst selbst nur von einer 2-Zimmerwohnung..Meines Erachtens nach musst du bereit sein, eine Einraumwohnung zu nehmen. Und die viel zu großen Möbel günstiger anbieten oder wegwerfen. Da machst du Geld kaputt, ja. Das ist so.

b) :was hältst du von der Idee mit dem Callcenter?

Du kannst dich gut ausdrücken, wirst nicht aggressiv und kannst auch Dinge vielfach wiederholen, ohne ungeduldig zu werden. Meines Wissen nach optimale Bedingungen für diesen Job.

m+s9x2


Sorry fürs Doppelposting

lFerche]nzu<nge


Meines Erachtens nach musst du bereit sein, eine Einraumwohnung zu nehmen.

oder eben weiter raus umziehen...

Leider hast Du nicht geschrieben, wo Du wohnst. Ich weiss von Freunden, die im zwar teuren, aber im Vergleich mit manch anderer deutschen Stadt nicht mal so teuren Berlin, keine passende Wohnung als Familie fanden, bis nach Brück/Mark rausgezogen sind und nun mit dem RE zur Arbeit einpendeln (60km einfache Fahrt)...

Schau Dich auch mal an anderen Orten nach Arbeit um, selbst wenn das Lohnniveau dort niedriger ist als am Standort eines Weltkonzerns, dank geringerer Lebenshaltungskosten kämest Du da vielleicht eher aus Hartz IV raus...

lbercRhenzuungxe


Parvati, ja wir hatten viel Erspartes, sehr viel und über das Schonvermögen hinaus, alles weg, weil ich mich gesträubt habe von Hartz4 zu leben. Deshalb ist auch das Geld von meinem Sohn, welche ich angespart hatte weg.

das war irgendwie zuvor untergegangen.

Nach dem hier finde ich doch recht selbstsüchtig: offenbar muss Dein Sohn wiederholt Deine Wünsche ausbaden. Erst, indem Du sein Schonvermögen vernichtest, weil Du nicht von Hartz IV leben willst, nun, indem er in der Wohnung bleiben soll, damit die Hartz-IV Finanzierung der Wohnung gesichert bleibt und Du nicht ausziehen musst...

Finde ich reichlich unfair Deinem Sohn gegenüber! :(v

Wenn Du sein Schonvermögen gerettet hättest, wäre jetzt das Geld für seine W&T Träume vorhanden!

JaessSylythOerixn


Wenn Du sein Schonvermögen gerettet hättest, wäre jetzt das Geld für seine W&T Träume vorhanden!

Das ist doch alles verworren. War es jetzt das Geld vom Sohn oder von der TE? Der Sohn darf als Minderjähriger 3.000€ Schonvermögen haben. Aber da steht ja sie hätte es gespart.

Und Beide dürfen ja arbeiten, 100€ sind frei und von dem was drüber ist können sie 20% behalten. Also kann Junior doch im Supermarkt Regale einräumen oder Zeitungen austragen. Gewöhnt er sich schonmal ans worken.

NMadexnia


Hallo auch.

Also ich finde ihr müsst beide erwachsen werden!

1) darfst du deinem Sohn nicht die Verantwortung für deine Existenz aufs Auge drücken. Er hat ein Recht darauf sein eigenes Glück zu finden. Du solltest dir baldmöglichst ne kleine Wohnung suchen. 1 Zimmer reicht für eine Person.

2) muss sich dein Sohn darüber klar werden, dass du nicht die Mittel hast ihm ewig ein Zuhause (eigenes Zimmer) zu bieten. Heißt wenn er auszieht kann er im Falle des zurück kommens am Sofa schlafen aber nicht von dir erwarten, ein eigenes Zimmer und drum und dran für ihn bereit zu halten.

Überhaupt weißt du doch gar nicht ob er dann überhaupt nochmal heim ziehen möchte. Evt. verliebt er sich oder findet doch noch nen tollen Job wo er bleiben möchte, fern der Heimat.

PS. Tut mir leid, ich bin Österreicher deshalb gibts da evt. Unterschiede aber mit 1200€ sollte es möglich sein ne Wohnung zu bezahlen ohne verhungern zu müssen. Direkt im Zentrum der Hauptstadt evt. nicht aber wenn man bereit ist sich etwas außerhalb anzusiedeln, ganz bestimmt.

DNaErk> AveZngxer


Moin moin.

Sorry. Ich verstehe die TE mittlerweile nicht warum sie gut gemeinte Ratschläge nicht annimmt. Ich habe mehrmals geschrieben dass sie sich einmal auf der Webseite von "sta travel" schlau machen soll. Dort steht einiges über W&T und was man alles beachten muss. Schliesslich organisieren sie dies. Aber die TE macht es nicht und es geht eigentlich nur um Sie und der Sohn hat Flausen im Kopf. Wobei nach dem Abi es eigentlich die einzige Zeit so etwas zu machen. Nach dem Studium macht man dies üblicherweise nicht mehr.

Eine Frage habe ich noch bevor ich mich aus dem Thread zurückziehe (Ratschläge werden ignoriert)

Ich kenne mich bei H4 nicht aus aber warum wird das Geld gekürzt wenn er im Ausland ist? Er ist doch offiziell bei der TE gemeldet?

l)er=chengzunge


Ich kenne mich bei H4 nicht aus aber warum wird das Geld gekürzt wenn er im Ausland ist? Er ist doch offiziell bei der TE gemeldet?

H4 bekommt man nur, wenn man dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. Wer im Ausland lebt, gar im Ausland eine Arbeit hat und Einkünfte erzielt, steht natürlich nicht der Vermittlung auf dem heimischen Arbeitsmarkt zur Verfügung und bekommt daher selbstverständlich auch kein Hartz IV.

Und wenn die Bedarfsgemeinschaft dann eben nur noch aus einer statt zwei Personen besteht, dann sind die Ansprüche entsprechend geringer.

"Gekürzt" ist strenggenommen das falsche Wort. "Wegfall der Ansprüche" wäre richtiger.

dwansae8x7


Als Familie ist man irgendwo auch eine Einheit.

Ne ist man nicht. Nicht zwingend. Gerade in dieser Situation, in der einer flügge wird und sein eigenes Leben ausserhalb der Familie beginnen möchte, fände ich es im höchsten Maße unfair auf familiäre Bande zu pochen. Wenn alles seinen Gang geht, wird man halt wieder zum Paar oder zum Single, wenn die Kinder das Alter zum Ausziehen erreichen.

Alias

Ich hab das Gefühl, dass du die ganze Travel und Work Sache massiv schlecht redest, weil du dann ein weniger schlechtes Gewissen hast in Bezug auf die Situation und deinen kaum zu überlesenden Wunsch, er möge bleiben und dir damit nicht das letzte bisschen Sicherheit nehmen. Versteh mich nicht falsch, ich kann das verstehen, dass du dir diese Sicherheit wünscht, aber den ganzen Rest niederzumachen, alle Möglichkeiten auszublenden, damit du dich dabei nicht egoistisch fühlen musst, dass ist einfach nicht fair deinem Sohn gegenüber.

Für dich ist das eine Scheißsituation, aber für deinen Sohn gehen gerade eine Menge Türen auf. Er muss hart arbeiten dafür, härter als andere Altersgenossen, aber die Möglichkeit hat er. Mein Freund hat sich damals neben der Schule mit einem Nebenjob das Geld für eine BOSE Soundanlage verdient und der konnte naturgemäß nicht soviel arbeiten gehen wie deiner das nach dem Abi nun kann. Da geht schon einiges, beim regaleinräumen und so.

Und bevor er seine Freunde nicht gefragt hat (bzw. deren Eltern) weißt du doch gar nicht ob er da nicht irgendwo wohnen kann. Ich hab damals eine Weile bei der Familie meines damaligen Freundes gelebt, weil zu Hause viel Ärger war. Die haben Kindergeld bekommen und gut. Vielleicht wäre die Mutter die die beiden so gerne unterwegs hätte ja bereit das zu machen? Dann könnte er seinen Verdienst im Ganzen behalten oder müsste nur Kostgeld davon zahlen oder so. Weißt du nicht, blockst du aber gleich ab, weil dir der Gedanke es könne doch klappen nackte Panik macht.

Die Panik ist überall in deinen Zeilen spürbar. "Wenn er geht, dann verlier ich mein zu Hause, dann steh ich auf der Straße, dass kann er mir doch nicht antun!" ist die Botschaft die bei mir ankommt.

lRerche(nzungxe


@ JessSlytherin

War es jetzt das Geld vom Sohn oder von der TE?

der Originaltext dazu lautet:

auch das Geld von meinem Sohn, welche ich angespart hatte weg

ich verstehe das so, dass die Mutter für ihren Sohn in besseren Zeiten Geld gespart und zur Seite gelegt hat, dieses dann aber aufgebraucht hat.

Der Sohn hat natürlich keinen Anspruch darauf, dass seine Mutter für ihn Geld anspart, aber es ist schon arg fragwürdig, wenn man das Geld, was man für das Kind anspart, dann doch für die eigenen Ziele verbraucht...

d1anaxe87


Vorallem nicht für die eigenen Ziele sondern weil man zu stolz ist angebotene Hilfe anzunehmen. Wenn man das genommen hätte um sich selbstständig zu machen, eine Umschulung zu zahlen oder sowas, also um eine Perspektive zu schaffen und dann gehts schief, dann ist das doof, aber in Ordnung. Es aber zu nehmen um sich selbst einen als demütigend empfundenen Gang zu ersparen, dass finde ich verdammt fragwürdig.

J5essCSly1thexrin


Ich hatte den Text gelesen, deshalb ja auch die Frage.

3.000€ werden dann gerade mal 2 Monate gehalten haben, wenn die TE jetzt schon mit 1.200€ nicht auskommt.

Wobei ich es nicht so sehe, als wäre das das Geld vom Sohn gewesen, wenn die TE es gespart hat. Jedoch wäre es sehr nützlich um jetzt zB das Auto reparieren zu lassen oder den Umzug zu finanzieren.

Vorallem, sagen wir der Sohn ist 18, erst seit 2 Jahren leben die Beiden von Hartz4. Hat der Sohn dann kein eigenes Sparbuch?

d(anaie87


Hatte er ja, aber das hat sie, soweit ich es verstanden habe, auch geleert um kein Harz 4 beantrachen zu können. Zusätzlich zu der unbekannten Summe die sie für sich gespart hatte.

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