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Hartz4 und Sohn will nach Work and Travel machen

Alias 751790


Reizende, also eine WG kommt definitiv nicht für mich in Frage und zu der Anzahl der Zimmer habe ich schon mehrfach was geschrieben. Zumal mit den WGs sieht es ja auch nicht besser aus. Ich bin im sozialen Netzwerk unserer Stadt unterwegs. Da werden täglich x Beiträge eröffnet, Hilfe suche WG, oder Wohnung und nicht alles sind Hartzer. Vor ein paar Jahren war es hier noch leichter. Und auch mal eben in eine andere Stadt ziehen ohne Job geht nicht, wurde auch schon hier erklärt warum. Ich bürde die Verantwortung nicht meinem Sohn auf und ich gönne es ihn von Herzen, auch mehrfach geschrieben und unterstütze ihn und recherchiere im Internet, aber die wollen nicht viel Hilfe. Wie gesagt, lies bitte alles und interpretiere richtig. Ich schrieb vor ein paar Zeilen was zum Thema ausziehen! Und es geht nicht um eine Wohnung, die mir nicht passt, es geht darum, dass es bisher keine gegeben hat, bzw. ausgerechnet ICH die bekommen habe.

G;raó)gramxán


also eine WG kommt definitiv nicht für mich in Frage und zu der Anzahl der Zimmer habe ich schon mehrfach was geschrieben. Zumal mit den WGs sieht es ja auch nicht besser aus. Ich bin im sozialen Netzwerk unserer Stadt unterwegs. Da werden täglich x Beiträge eröffnet, Hilfe suche WG, oder Wohnung und nicht alles sind Hartzer.

Wie gesagt, ich kann es verstehen, wenn dir eine WG nicht recht ist. Ich habe eine Zeit lang gerne in WGs gelebt, bin jetzt aber froh mein eigenes Reich zu haben. Hätte sich meine finanzielle Situation in den letzten paar Jahren deutlich verschlechtert, hätte ich es aber auch in Erwägung ziehen müssen aus meiner 36 Quadratmeter Wohnung mit 1,5 Zimmern (vorübergehend) eine WG zu machen. Wäre nicht super gewesen, aber die einzige Möglichkeit für mich die Wohnung zu behalten und bezahlbaren Wohnraum zu haben.

Wenn in deiner Stadt dringend WGs gesucht werden, kannst du wahrscheinlich auch, falls du nicht gleich ein eigenes, kleines und bezahlbares Reich findest, das Zimmer deines Sohnes, wenn / falls er nach Australien geht, an jemanden untervermieten. Küche und Bad würdet ihr dann teilen, ansonsten hätte aber jeder seinen Rückzugsbereich.

Ich an deiner Stelle würde das nicht definitiv ablehnen, sondern durchaus als vorübergehende Notlösung in Erwägung ziehen. Ist ja immer noch besser, als auf der Straße zu landen, oder?

Beat]erx W.


WGs sind auch eine Altersfrage.

Eine Studienanfängerin ist etwas anderes als eine Mittfünfzigerin.

Alias 751790


Reizende, du liest nicht richtig, sorry...Ich mache mir keine Sorgen wo er nach W&T unterkommt. Ich schrieb doch, falls er dann kein Zimmer hat, Sofa bei mir.

Graograman..Also mit Mitte 50 in eine WG ist echt nichts für mich. Die Idee mit dem Untermieten des Zimmer habe ich auch schon erklärt, erstens wird es als Einkommen angerechnet und zweitens, fehlt dann immer noch ein Großteil an Geld, das ist keine Option. Wie gesagt, ich suche Wohnungen nach den Vorgaben des Jobcenter, die Anzahl der Zimmer spielt da weniger die Rolle. Solange die Wohnung im preislichen Rahmen liegt, ist es ok. Der Vermieter muss ja auch da mitspielen.

Alias 751790


Bater und ich glaube kaum, dass junge Leute eine alte Oma als WG-Partner haben wollen. Da ist doch immer Leben in der Bude und das ist nichts mehr für mich. Ich werde ja nicht jünger, sondern älter. Wie gesagt, für Menschen, die nicht selbst betroffen sind, ist es immer einfach was vorzuschlagen. Möchte bei manchem mal sehen, ob die immer noch der Meinung sind, wenn sie selbst betroffen sind. Eine gute Bekannte meinte auch, ach ist doch nicht schlimm, dann ziehst du in den Brennpunkt. Möchte die mal sehen ( freistehendes Einfamilienhaus und immer Unterstützung von den Eltern ), wenn es bei ihr so käme.

RWeiYzende


Und auch mal eben in eine andere Stadt ziehen ohne Job geht nicht, wurde auch schon hier erklärt warum.

Ich bin keine H4 Spezialistin. Aber jemand schrieb, dass das Amt auch Umzugskosten in eine andere Stadt trägt, was auch Sinn ergibt.

M+ilkys_e7x7


hm, dein Sohn will sein eigenes Ding machen und auch keine Rat annehmen wegen sparen für die Reise usw....

Dann lass ihn wirklich einfach machen und schau nur für dich selber, dass du dein Wohnproblem löst.

Ghraógmramxán


WGs sind auch eine Altersfrage.

Eine Studienanfängerin ist etwas anderes als eine Mittfünfzigerin.

Die letzte WG in der ich gelebt habe, war mit einem Arbeitslosen, der seinen fünfzigsten Geburtstag gefeiert hat, als ich in der WG gelebt habe.

Er hätte die sehr hübsche und gut gelegene Wohnung alleine nicht halten können und hat deshalb ein Zimmer untervermietet. Das ist nicht sehr selten. Es gibt zum Beispiel auch berufstätige Pendler, die am Wochenende in Stadt A wohnen und unter der Woche in einer Berufstätigen-WG in Stadt B in der Nähe des Arbeitsplatzes.

WGs sind nicht nur eine Altersfrage, sondern in den meisten Fällen auch einen Kostenfrage. Ich glaube, die allerallermeisten Studenten würden, wenn sie es sich leisten könnten, auch eine eigene kleine Wohnung bevorzugen. Ist halt finanziell in den wenigsten Fällen drin. Und wenn man es sich nicht leisten kann, muss man nehmen, was man kriegen kann. Leider. Ganz unabhängig davon ob man jung, Student oder Mitte 50 und arbeitslos ist.

Davon mal abgesehen ist der Quadratmeterpreis von den in Ballungszentren sehr begehrten kleinen Ein-Personen-Wohnungen oft deutlich über dem Quadratmeterpreis größerer Wohnungen mit drei oder vier Zimmern. Eben weil eine Einzelperson sich üblicherweise nicht alleine so eine Wohnung leisten kann. Das sind dann meistens Paare oder Familien. Oder WGs. So kann man nämlich auch als Gemeinschaft von den in Verhältnis günstigeren Quadratmeterpreisen profitieren.

MPi#lkyj_e77


Plane nur mehr für dich, denn früher oder später wird er sowieso ausziehen, egal ob Work & Travel jetzt klappt oder nicht.

Notfalls muss er eben eine Zeitlang auf einer Matratze in deiner neuen kleinen Wohnung schlafen.

Alias 751790


Reiezende, es übernimmt die Kosten nur, wenn man dort auch einen Job hat, sonst nicht. Das macht es ja alles noch schwerer.

GJraófgracmxán


Graograman..Also mit Mitte 50 in eine WG ist echt nichts für mich. Die Idee mit dem Untermieten des Zimmer habe ich auch schon erklärt, erstens wird es als Einkommen angerechnet und zweitens, fehlt dann immer noch ein Großteil an Geld, das ist keine Option. Wie gesagt, ich suche Wohnungen nach den Vorgaben des Jobcenter, die Anzahl der Zimmer spielt da weniger die Rolle. Solange die Wohnung im preislichen Rahmen liegt, ist es ok. Der Vermieter muss ja auch da mitspielen.

Ich befürchte, dass du leider nicht in der Lage bist Rosinen picken zu können.

Alias 751790


Graograman, wie gesagt, es wäre Einkommen was angerechnet würde, wenn einer ein Zimmer hier bezieht und es würde dann trotzdem nicht die Miete abdecken.

Da würde immer noch Geld fehlen für die Miete.

lrupusD86


naja nicht ganz, es wird ja nicht alles direkt verrechnet. Gibt ja eine kleine Freigrenze (100€ gerade für deinen Sohn doch interessant) und darüber werden auch nochmal 20% abgezogen...

Fakt ist aber, du hast eine laut Jobcenter nicht angemessene Wohnung, richtig? D.h. du zahlt aus dem Regelsatz deines Sohnes die zu "hohe" Miete die nicht übernommen wird? Was anderes als eine andere Wohnung wird dir nicht übrig bleiben oder siehst du das anders?

R0atlOos2x3


Reiezende, es übernimmt die Kosten nur, wenn man dort auch einen Job hat, sonst nicht. Das macht es ja alles noch schwerer.

Das habe ich ein paar Mal gelesen und ich kann nicht verstehen wieso das Amt da überhaupt immer wieder rangezogen wird. Ein Großteil der Leute organisiert Umzüge doch in Eigenregie, ohne Umzugsunternehmen. Die Kosten sind dann absolut überschaubar. Packen kann man selbst, Kartons bekommt man per Inserat, Kleiderkreisel, geliehen von bekannten oft sehr günstig oder umsonst.

Sprinter kann man für einen sehr überschaubaren Festpreis mieten. Ansonsten organisiert man Umzugshelfer. Dein Sohn ist jung, der wird ja wohl kräftige Freunde haben. Als Dank gibt es dann man mal Grillen, ne Kiste Bier und Snacks für alle.

Haben wir bei meiner Schwiegermutter so gemacht. Der gefiel das erst auch nicht, sie hatte aber kein Geld und ich war nicht bereit über 1000 € für ein Umzugsunternehmen hinzublättern. So hat uns der ganze Umzug vielleicht 250 € gekostet, das kann man sparen. Ein bisschen Eigeninitiative und Arbeitswillen muss man aber schon an den Tag legen.

Und es kann mir keiner sagen dass es im Umkreis von 100 km oder so NULL bezahlbare Wohnungen gibt...

Ach ja, riesige alte Möbel gehören auf den Sperrmüll. Als Single in 45 m² braucht man keinen XXL Schrank...

Ate1dgixva


Ich denke auch, daß Du die Wohnung auf Dauer nicht halten kannst!

Da wäre doch ein WG Zimmer immer noch besser, als auf der Straße zu stehen...

Und die Zeiten, in denen nur Leute unter 30 in WGs lebten, die sind lange vorbei! Zum Beispiel gibt es auch ältere Leute, die z.B. einen Partner verloren haben, und deshalb einen Mitbewohner suchen.

Ich hoffe, Du findest bald etwas!

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