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Hartz4 und Sohn will nach Work and Travel machen

l0erc%heynz}uxnge


Vielleicht kommt es eher bei ihm an wenn eine Person außerhalb der Familie ihm aufzeigt, wohin der Weg nach dem Abi geht.

nein, sowas muss ein junger Mensch selbst finden, den Weg kann ihm kein Dritter zeigen, dann endet das nur in einer Katastrophe.

Studium wäre nicht verkehrt für den Anfang oder Ausbildung.

quatsch, weder Studium noch Ausbildung macht man "mal für den Anfang".

Ganz allgemein gesagt und ohne die TE oder irgendjemanden anders angreifen zu wollen:

Ich finde es seltsam, wieviel Zeit und Energie Menschen ganz traditionell in die Wahl des Lebenspartners stecken, sich damit auch oft sehr viel Zeit lassen (und wie oft die für das Leben angelegte Bindung dann doch in die Brüche geht), wie es ganz selbstverständlich ist, dass zumindest in unseren Kulturkreisen nicht Eltern oder Dritte darüber entscheiden, wen man heiratet,

gleichzeitig aber die Wahl des Berufsweges ohne jede Verzögerung erfolgen soll, Eltern und andere Dritte wie selbstverständlich da reinreden wollen und/oder erwarten, dass ein Jugendlicher "was für den Anfang" macht...

Dabei ist die Wahl einer Berufsrichtung für viele Menschen für lebensbestimmender als die Wahl des Ehepartners, kann man den doch per Trennung/Scheidung oft leichter loswerden als die Berufsrichtung wechseln, zweiter Bildungsweg ist oft mit sehr grossen Schwierigkeiten verbunden... Und eine falsche Entscheidung beim Beruf kann hinsichtlich Lebenseinkommen viel mehr kosten als auch die teuerste Scheidung...

Wenn man als Jugendlicher frisch aus der Schule kommt, hat man eigentlich noch nicht die Fähigkeit, diese Entscheidung zu treffen! Leider bereitet die Schule gerade auf die Frage der weiteren Berufslaufbahn extrem schlecht vor!

Sofern der junge Mann hier noch keine feste Zielvorstellung für seinen weiteren Lebensweg hat, dann macht er instinktiv mit der Idee Work&Travel genau das Richtige, nämlich sowohl Zeit zum Nachdenken über die weitere Zukunft zu schaffen als Möglichkeiten und Freiheiten zu schaffen, ausserhalb festgefügter Lehrpläne und Termine und Erwartungen neue Dinge kennenzulernen und "erwachsen" zu werden!

Frühere Generationen bekamen quasi "zwangsweise" eine Auszeit nach der Schule durch Wehr/Zivildienst. Heute müssen sich die jungen Menschen das selbst nehmen!

D-ieDoWsis]machHtdasxGift


lerchenzunge

:)z :)^ Sehr anschaulich beschrieben und begründet. Und vor allem sehr lebensnah eingeschätzt. Ich halte es mit dem Wissen von heute für zwingend notwendig, dass junge Menschen die Möglichkeit einer experimentellen Probierphase eingeräumt bekommen, wenn nicht sehr gravierende Dinge dagegen sprechen, die sichere Alltagsstruktur zu verlassen. (in wenigen speziellen Fällen würde ich das Befürworten)

Es gibt weit später kaum noch die Möglichkeit, ohne große finanzielle Einbußen oder den Karriereknick in der beruflichen Laufbahn, sich diese freie Auszeit zu nehmen. Noch weniger ist das der Fall, wenn es eine feste Partnerin und junge Kinder gibt.

Wann, wenn nicht jetzt? Der Sohn einer engen Freundin von mir, wollte ursprünglich bei der Bremer Firma Hapag-Lloyd eine Lehre beginnen. Hatte nur eine ungefähre Ahnung was ihn dort nach einer eher mäßigen Abiabschluss erwarten könnte.

Aber erst mal raus in die weite Welt, also ein Jahr nach Paraguya im Schüleraustausch. Die lange Schifffahrt und das was sie ausmacht kannte er dann schon.

Als er nach einem Jahr zurückkam, den Lehrvertrag in Bremen gab es noch nicht, wurde ein Beruf in der Landwirtschaft begonnen. War dann aber doch nicht das, was er sich vorgestellt hatte. Zudem hatte ihn die südamerikanische Lebensart schon "infiziert", sodass er Deutschland einfach nur noch nervig und zu bürokratisch empfand.

Er lebt heute in Paraguay, hat dort eine einheimische Lehrerin geheiratet und eine Familie gegründet. Wo ist er beruflich gelandet? In Asunción, CONDOR S.A.C.I. - Mercedes Benz, als im Anzug arbeitender Chefverkäufer. ]:D Also doch wieder spießig und bürokratisch. Aber 4 Fremdsprachend beherrschend, was für ihn die Eintrittsfpforte war, nicht weil andere Zeugnisfächer sooo überragend waren.

Hätte ihm das jemand gleich nach dem Abi vorher gesagt, nie und nimmer hätte er darin seine Lebenserfüllung gesehen. Er war damals noch ganz anders drauf. Sein Bruder war in Finnland, hat bei der HONKA Holzbau-Firma gelernt und dort im Ausland seine ersten beruflichen Schritte gemacht.

Ich kann Dir nur raten, gib Deinem Sohn die Chance, für sich herauszufinden wohin sein Lebenweg hingeht. Lass ihn sich ausprobieren, fällt er auf die Nase, wird er auch wieder aufstehen und dann auf ein Neues. Du hast Deinen Job als Mutter bisher gut gemacht, aber jetzt ist es soweit ihn machen und entscheiden zu lassen. :)^

Mit dem Wissen von heute, hätte ich auch gern so eine Probierphase gehabt, meine Träume waren damals auch sehr groß. Nicht alles habe ich aus unterschiedlichen Gründen umsetzen können, aber die Sehnsucht war lange Zeit in mir.

Gib ihm die Chance zu zeigen, dass das was Du ihm als Fähigkeiten vermittelt hast, unter Beweis stellen zu können. Es wird immer einen Effekt haben und ich denke keinen schlechten was seinen Lebensweg angeht. Lass ihn träumen und leben, das ist in dem Alter als Erfahrung mit keiner Währung aufzuwiegen. :)*

P/fef]fehr:mzinzbeonbon


Ich bin ja grundsätzlich auch dafür, die jungen Menschen ihren eigenen Weg gehen zu lassen, nicht dass das falsch ankommt. Australien ist ja schön und gut, wenn man es bezahlen kann und das kann hier weder die TE noch der Sohn. Schlimmer noch die TE weiß wenn ihr Sohn aus dem Haus geht, nicht wie sie ihre Mieze zahlen soll. Ja, das Amt zahlt noch für mind ein halbes Jahr zumindest den Satz Miete für 2 Personen aber selbst das reicht nicht, weil sie jetzt schon an den Regelsatz ihres Kindes gehen muss, um den Fehlbetrag auszugleichen.

Meinetwegen soll das Kind nach Australien, wenn die Rahmenbedingungen es zu lassen. Da tun sie aber in dem Fall nicht. Das zu erkennen ist genau so ein wichtiger Baustein auf dem Weg ins Erwachsener in wie ein Auslandsjahr.

Die RE würde das Kind sicher gern ziehen lassen. Wenn da nicht massive Existenzängste dahinter stünden.

Sie schreibt selbst dass der Junge nur Austalien im Kopf hat und sonst für nichts zugänglich ist. Australien wird in der Form wie er sich das wünscht aber einfach nicht funktionieren. Und da er der Mama anscheinend nicht zuhören mag oder es nicht ernst nehmen möchte bin ich der Meinung, ein Außenstehender sollte ihm die verschiedenen Möglichkeiten nach dem Abi aufzeigen. Vielleicht kommt's dann bei ihm an dass die Lage so ist, wie sie ist.

D#ieDosHismaDchtdbasGixft


Auch das gehört dazu, dass der Sohn seine Grenzen und Möglichkeiten erkennt. Das mit Australien wird so ad hock, wie er es sich vorstellt nicht klappen. Der Erkenntnisprozess wird noch kommen, spätestens, wenn sein Kumpel die Flugtickets in Händen hält, während der Sohn der TE noch nicht mal die Idee für den Finanzplan entwickelt hat.

Die Brötchen lassen sich auch kleiner backen, dass wird ihm recht schnell klar werden, wenn die unvermeidbaren Fakten auf ihn einprasseln. Ebenso wird er erkennen, dass seine Mutter ihm keine Bretter in den Weg legt, ohne handfeste Gründe.

Manchmal machen ein paar Monate sich selbst ausprobieren und sich die Nase stoßen dabei, schon einiges an Erkenntnisgewinn aus. Ich würde das nicht so pessimistisch sehen wollen.

Noch wichtiger ist, dass die TE sich selbst hilft. Wenn sie schreibt, dass sie sich derzeit ausgebrannt und recht gelähmt fühlt, kann ich das gut verstehen. Vielleicht ist es möglich, beim Amtsarzt der ARGE vorzusprechen und sich dort Tipps zu holen, wie sie selbst psychisch stabiler und somit wieder positiv handlungsfähiger wird.

Die Sorge um eine bezahlbare Wohnung und einen örtlichen Umzug, ist harter Toback, wenn schon in der Vergangenheit viel Schwieriges bewältigt worden ist. Ein Energielevel ist irgendwann aufgebaucht und dann wird jeder einzelne Tag ein Kampf für sich.

Alias 751790


Zu dem Herrn Lerchenzunge...Ich finde die Idee mit Australien toll und habe ihm auch gesagt, ich fände es nicht schlimm, wenn er erst nächstes Jahr fliegen würde, da er durch G8 eh ein Jahr früher fertig ist, dass hatte ich aber auch schon geschrieben. Da es aber finanziell ( er tut ja auch nichts dafür klappt ), und ich Ihm Alternativen, wie man ins Ausland kommt auch schon erläutert habe, aber nicht den Geschmack trifft, war mein Vorschlag ( er hatte ein Studium mit Geologie im Kopf, aber es stört ihn das Physik daran ), weil er ja scheinbar nicht nach Australien kommt, zumindest nicht so schnell, er soll sich einschreiben für das Studium und dann sieht er am ehesten, ob es was ist oder nicht. Rumhängen und nichts tun, wird es nicht geben. DieDosismachtdasGift....Naja, er könnte ja auch während des Studiums Geld ansparen und danach ein Jahr ins Ausland, also bevor er in die Berufswelt einsteigt. Ich gönne ihm von Herzen den Tripp nach Australien und auch, dass er Erfahrungen sammelt. Aber von nichts kommt nichts. Wenn man hofft, das Geld fällt von den Bäumen, dann muss er eben einen anderen Plan haben.

Zum Energielevel, der ist schon lange leer und ich wundere mich über mich selbst. Wie ich mit letzer Kraft noch versuche die Wende zu bekommen. Mein Sohn weiß mittlerweile wie es mir geht, habe mal Klartext geredet. Der kennt mich immer als stark, aber auch ich zeige jetzt auch mal Schwäche.

l}erchoenzurngxe


Rumhängen und nichts tun, wird es nicht geben.

ja, das würde ich auch so sehen.

Mein "Vorschlag der Vernunft" wäre ja der, dass er sich freiwillig für ein Jahr zum Bund meldet. Vielen jungen Menschen hat dieses Jahr, auch wenn sie dazu durch Wehrpflicht gezwungen wurden, im Nachhinein einiges gegeben.

In seinem konkreten Fall wäre insbesondere daran vorteilhaft, dass er sich in die Kaserne ummelden kann und dann der Sold nicht auf die Bedarfsgemeinschaft angerechnet wird, dh. er kann davon gut sparen. Wenn er einigermassen sparsam ist, könnte er danach mit bequemem finanziellen Polster in W&T aufbrechen.

er soll sich einschreiben für das Studium und dann sieht er am ehesten, ob es was ist oder nicht

das wird leider heutzutage den straffen Studienverläufe im Bachelor/Mastersystem nicht mehr gerecht. In sehr vielen Studiengängen gibt es Zwangsanmeldungen und schnelles Rausprüfen. Und wer erstmal rausgeprüft ist, hat Probleme mit neuem Studiengang und mit Bafög uvm. "Nur mal so einschreiben" ist eine ganz blöde Idee!

Und für eine W&T Jahrespause mitten im Studium sind die Bedingungen im Bologna-System auch schon lange nicht mehr geeignet. Ich spreche da aus der Erfahrung eines Assis in einem ingenieurwissenschaftlichen Studiengang gerade in der Zeit der Umstellung auf Bologna, da habe ich eine ganze Reihe Studenten erlebt, die durchs Raster durchgefallen sind, und zwar nicht nur solche, die "nur mal so studiert" haben, sondern auch eine ganze Reihe durchaus begabter und fleissiger und zielstrebiger Studenten, die nur nicht genau "nach System" studieren konnten, weil zB. kein Bafög-Anspruch, aber auch nicht genug Geld...

Die "nur-mal-so-Studenten" sind sowieso gescheitert, aber um die war es nicht schade...

Alias 751790


Lerchenzunge, danke auch dir für dein Input. Ich hatte schon an den Bundesfreiwilliendienst gedacht. Mit dem Bund ist das Problem, dass ich jetzt sofort eine Wohnung finden müsste für mich alleine, denn es würden dann mal eben 500,- und Kindergeld fehlen. Hier geht es nur um Zeit zu schinden, in der Hoffnung, dass bis Abflug, sollte es überhaupt dazu kommen, eine neue Bleibe da ist. Und bevor jetzt wieder kommt, ich kann ihm seine Zukunft nicht verbauen bzw. mich von ihm abhängig machen, es geht nur bis zum Abflug. Sobald ich Job und Arbeit habe, ist alles in trockenen Tüchern. Ich will jetzt auch bitte keine Anklage, ich versuche alles um da schnell rauszukommen und mein Sohn zu den Kängurus kann.

Alias 751790


Lerchenzunge, danke auch dir für dein Input. Ich hatte schon an den Bundesfreiwilliendienst gedacht. Mit dem Bund ist das Problem, dass ich jetzt sofort eine Wohnung finden müsste für mich alleine, denn es würden dann mal eben 500,- und Kindergeld fehlen. Hier geht es nur um Zeit zu schinden, in der Hoffnung, dass bis Abflug, sollte es überhaupt dazu kommen, eine neue Bleibe da ist. Und bevor jetzt wieder kommt, ich kann ihm seine Zukunft nicht verbauen bzw. mich von ihm abhängig machen, es geht nur bis zum Abflug. Sobald ich Job und Arbeit habe, ist alles in trockenen Tüchern. Ich will jetzt auch bitte keine Anklage, ich versuche alles um da schnell rauszukommen und mein Sohn zu den Kängurus kann.

Alias 751790


schiebe ein g nach.

l`er6che9nzungWe


1)

Ich hatte schon an den Bundesfreiwilliendienst gedacht. Mit dem Bund ist das Problem, dass ich jetzt sofort eine Wohnung finden müsste für mich alleine, denn es würden dann mal eben 500,- und Kindergeld fehlen.

falsche Denke. Das bedeutet, dass Du erwartest, dass Dein Sohn mit seiner Arbeit, zum Beispiel eben Bufdi, Dich weiter in den derzeitigen Verhältnissen unterstützen soll. Diese Erwartung ist unangemessen und verkehrt. Dein Sohn muss jetzt und nicht erst später die Chance bekommen, von zuhause wegzuziehen und das von ihm erarbeitete Geld voll für sich selbst einsetzen bzw. sparen zu können und nicht davon in die Bedarfsgemeinschaft abzugeben müssen. Wenn er weiter abgeben muss, wird a) seine Motivation dies alternativ oder vorangeschoben zu W&T zu machen, massiv sinken und b) wird er damit nicht genug sparen können, um W&T aus einer besseren finanziellen Lage heraus zu starten.

Bundeswehr hätte den Vorteil, dass er da in der Kaserne für kleines Gled untergebracht ist, während bei Bufdi er entweder weiter bei Dir wohnen müsste und damit weiter zur Bedarfsgemeinschaft zuschiessen müsste (und beides halte ich für für ihn unzumutbar) oder sich eine eigene Unterkunft suchen müsste, wobei er dann von dem Bufdi Geld kaum etwas für W&T sparen könnte, weil halt selbst bei einem WG Zimmer schon ein relevanter Anteil dafür verlorenginge.

2)

eine ganz hervorragende Vorgehensweise wurde Dir hier schon erläutert:

- such Dir einen Zielort, der a) in einer Region liegt, wo Du Dich wohlfühlen könntest (zB. in Norddeutschland), wo b) der Wohnungsmarkt nicht allzu sehr überreizt ist und Du auch ohne Quersubvention durch Deinen Sohn bzw. Sozialtransferansprüche Deines Sohnes eine vernünftige, kleine Wohnung finden kannst und wo c) der Arbeitsmarkt nicht total danieder liegt. Das alles kannst Du mittels Suchmaschinen rausfinden.

- bewerbe Dich gezielt auf Stellen in dieser Region. Es kommt nicht wirklich drauf an, welche Stellen, alles, was Du zumindest ein paar Monate machen kannst, ist OK. Callcenter gibt es fast überall und die suchen eigentlich aufgrund hoher Fluktuation ständig Leute. Bewirb Dich darauf!

- sobald Du eine Stellenzusage hast, kannst Du an den Zielort umziehen. Einen Umzug zu einer Arbeitsstelle hin wird die Arbeitsagentur definitiv bewilligen und fördern.

- tritt die Stelle an, aber wenn sie Dir nicht wirklich zusagt und für Dich keine Zukunft hat (wie Du bei Callcenter vermutest), dann bewerbe Dich eben sofort weiter auf andere Stelle an diesem neuen Ort, die eher für Dich passen. Wenn Du Glück hast, kannst Du dann relativ bald wechseln.

Aber auch im worst-case wärest Du da erstmal besser dran als jetzt: sogar, wenn Du den Job wieder verlierst, weil Du wirklich dafür ungeeignet bist und erneut arbeitslos dastehst, wärest Du auf jeden Fall erstmal in einer Wohnung, die Du allein halten kannst, Deine Lebenshaltungskosten würden Deinen eigenen Hartz IV Satz nicht mehr übersteigen, Du wärest nicht mehr auf Deinen Sohn, auf seine Hartz IV Ansprüche angwiesen zwecks Quersubvention!

Ich halte diesen Weg für den unter den bei Dir gegebenen Randbedingungen für den Idealweg!

KQong\o-0ttPo


Da kümmert sich dein Sohn dann schon selbst drum, wenn er nach Deutschland zurückkommt. Wer es schafft im Ausland zu leben, der packt es auch, zurückzukommen und seine Dinge zu regeln.

Du guck mal nur für dich jetzt.... :)* @:)

dhaIna"e87


Was willst du denn gegen die Energielosigkeit unternehmen? Ok, du warst einmal beim Arzt, hast unbekannte Medikamente bekommen, aber nicht genommen, und es wird nicht einfach besser. Was willst du jetzt machen um diese Baustelle auszuräumen? Das ist ja ein elementares Problem, wenn man so antriebslos ist, dann fällt es eben schwer den Mut zu finden sich aus einer verfahrenen Situation zu befreien.

TBaps


Ich sehe weder, dass die TE ihren Sohn ihre Probleme aufbürdet, noch dass sie ihn manipuliert. Beide leben derzeit noch zusammen und müssen also auch gemeinsam eine Lösung für die Zukunft finden.

Von Aufenthalt in Australien nicht gönnen, kann (soweit ich sehe) auch keine Rede sein. Aber wenn die Rahmenbedingungen nicht passen oder keine praktikablen Lösungen gefunden werden, geht das einfach nicht.

Ich frage mich auch ernsthaft, wie man für jemanden mit Mitte 50 eine WG vorschlagen kann oder bei Freunden zu wohnen.

Über viele Ratschläge kann ich nur den Kopf schütteln. Könnt ihr euch so wenig in andere Leute hineinversetzen? Und dass hier zu ungesetzlichen Handlungen aufgerufen wird, finde ich bedenklich.

@ Alias

dann kriege ich nichts von meinem Hausrat verkauft

Wo probierst Du das denn überall?

Meine Tochter ist per Selbstabholung viel an Studenten losgeworden Sofa, großen Kleiderschrank, Küche…–– durch das "Schwarze Brett" bzw. die Studenten-Webseiten der Uni. Vielleicht findest Du auch eine entsprechende Bildungseinrichtung in deiner Nähe? Versuch das mal zu Semesterbeginn.

Mit 18 ist man zwar formal erwachsen, aber so erwachsen und selbstbestimmend wie einige das hier darstellen und wie ich aus eigener Erfahrung feststellen konnte, nun auch wieder nicht. Die Kinder bleiben immer die Kinder. Da finde ich es völlig normal, dass man sie nicht sehenden Auges ins Unglück rennen lässt.

Lass dir da nichts einreden. Unsere sind über 30, wir machen uns aber trotzdem noch so unsere Gedanken und helfen, wo wir können – wenn gewünscht natürlich.

Mein Sohn meinte heute, wenn es mit Australien nicht klappt, dann eben Marokko!

Mach dir nicht so einen Kopf um ihre Pläne. Ich kenne solche Hirngespinste von meinen Kindern. Wenn dein Sohn und sein Freund die Reise (egal wohin) weiterhin so aktiv planen, wird das sowieso nichts. Vermutlich kommen ihnen immer wieder andere Ideen (Flausen) in den Kopf.

Rede mal mit ihm über den Plan B, wenn es mit der Fahrt nicht klappt – also Studium/ Ausbildung/ soziales Jahr/ Bund oder was auch immer seine Vorstellungen sind.

Konzentrier dich aber unabhängig von ihn auf Job- und Wohnungssuche. Das Problem hast Du ja so oder so. Jetzt wo dein Sohn mit der Schule fertig wird, bist Du doch flexibler. Dass er trotzdem unterkommen könnte, hast Du ja geschrieben.

Wohin es ihn mal verschlägt, steht ja sowieso in den Sternen. Du solltest ihn mit deinen Plänen natürlich nicht überfahren. Also rede mit ihm, was Du dir selbst für die Zukunft vorstellen könntest und erläutert gemeinsam das für und wider.

Alles Gute und viel Erfolg!

Wenn man als Jugendlicher frisch aus der Schule kommt, hat man eigentlich noch nicht die Fähigkeit, diese Entscheidung zu treffen!

Das solltest Du aber nicht verallgemeinern.

Meine Kinder wussten eigentlich schon kurz nach der Grundschule (ganz ohne Reingerede) , was sie beruflich wollten und haben das auch durchgezogen. Nur ihre sonstigen Ideen waren schon recht abenteuerlich.

Alias 751790


Danae, ich denke, wenn ich die Situation entspannt hat, geht es mir von alleine besser. Kongo-Otto @:) Danke..

Und Taps, ich denke auch, du hast es auf den Punkt gebracht, so sehe ich das auch. Ich gucke nach einer Lösung, dass beide gut bedient sind und natürlich hat Job/Wohnung Priorität, aber dann haben wir vermutlich auch kein Problem mehr, wenn das vorhanden ist. Mit dem Aushang am Studentenwohnheim, ist eine super Idee. Manchmal kommt man auf die einfachsten Dinge nicht. Solche Ratschläge helfen und nicht, ich hätte meinem Sohn das ganze Geld weggenommen. Ich bin normalerweise ein Optimist und von daher glaube ich, dass es irgendwann bergauf geht, nur müsste es jetzt mal schneller gehen.

*:)

dza)naex87


Danae, ich denke, wenn ich die Situation entspannt hat, geht es mir von alleine besser. Kongo-Otto @:) Danke..

Die Frage ist ob du die notwendige Energie für das Verändern der Situation aufbringst, wenn es nicht besser wird, in Bezug auf die Energie.

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