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Zweckehe lebbar, oder nicht?

s5chnupf!en08


Ich denke unter dieser Geschichte sollte ein dicker Fetter Schlussstrich gezogen werden.

Du betonst hier immer wieder wie wichtig es dir ist das dein Kind mit Mama und Papa aufwächst. Aber ist dir das so wie du das grad praktizierst wirklich so recht?

Ihr erledigt Erziehungsfragen schriftlich... Wenn die "betreuende" Person nichts dagegen hat wird zusammen gegessen und mehr als smalltalk wird nicht betrieben?

Wie soll es bei Freizeitaktivitäten aussehen? Also Zoo Schwimmbad what ever?

Ich glaub ganz einfach dir gefällt das Leben im Reihenhaus und du willst diese Art von "Beziehung" weiterführen um dieses bequeme und vielleicht auch statusgebende leben weiterzuführen.

Fakt ist : er gehört angezeigt

Du musst deinem Kind eine mutter sein die auch mutig genug ist sich von einem Mann zu trennen der ihr nicht gut tut und eine Gefahr für die Familie ist.

L8ia[n-JilVl


Würde ich die Gewalttätigkeiten anzeigen, würde er auch seinen Beamtenstatus verlieren. Er stünde dann vor dem Nichts.

Warum sllte er deswegen seinenn Beamtenstatus verlieren? Dazu müsste er sich schon wesentlich mehr zuschulden kommen lassen as seine Frau zu verprügeln.

KGlettmerpf#laqnze8x0


Warum sllte er deswegen seinenn Beamtenstatus verlieren? Dazu müsste er sich schon wesentlich mehr zuschulden kommen lassen as seine Frau zu verprügeln.

Nööö genau für sowas haben schon Beamte ihren Beamtenstatus verloren. Die repräsentieren immerhin den Staat, weswegen eben auch im Unterschied zu anderen sie auch für Verhalten außerhalb der Arbeit rausgeworfen werden können. Was sollen die denn sonst tun um den Status zu verlieren, Jemanden umbringen?

PLar1itu


Bei dieser Beschreibung kommen mir gleich drei Gedanken:

1. Kindern so ein "Theater" vorzuleben klappt nicht, es schadet Ihnen sogar. Sogar ohne Gewalt aber eben Kälte zwischen den Eltern *schadet* es wenn der Außenwelt die heile Familie vorgegaukelt wird.

2. Es ist leider nicht immer "besser, wenn das Kind mit Vater und Mutter zusammenlebt".

3. Zusammenleben mit jemandem, der gewalttätig geworden ist bedeutet ein Leben in Angst. Auch für das Kind! Es ist jetzt noch sehr klein. Das bleibt es aber nicht, und Kinder fordern dieNerven und die Selbstbeherrschung mit dem Älterwerden nicht weniger sondern mehr heraus.Und was glaubst Du, wie dieser Mann auf pubertäre Anwandlungen reagieren, wenn das Kind eben nicht mehr klein und süß ist, sondern groß und frech, provokativ und unhöflich ??? Du kannst nicht sicher sein, dass er dann nicht auch zuschlägt!

Schlussfolgerung:

Nicht zusammen leben sondern anzeigen, und dann darauf dringen, dass es nur betreuten Umgang gibt.

C`homxsky


Sheilagh, ich erinnere mich noch gut an deinen letzten Faden zu dem Thema.

An meiner Meinung hat sich nicht viel geändert, die Gewalttätigkeit deines Partners ist in meinen Augen ein K.O.-Kriterium für ein gemeinsames Zusammenleben, egal mit welchem Etikett und in welcher Form, vor allem weil ein Kind da ist, das mit zunehmendem Alter, immer mehr bewusst und unbewusst miterlebt - und dafür muss es bei der Gewaltsituation wirklich nicht im selben Raum sein - was zwischen euch vor sich geht.

Was mir auffällt und das meine ich wirklich konstruktiv und nicht provokant: das Bild, das du hier schilderst, wirkt auf mich ziemlich diffus und passt für mich an vielen Stellen nicht zusammen. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass du dem Thema selbst ambivalent gegenüber stehst und da womöglich im Hinterkopf schon Zweifel vorhanden sind oder ob das nur von außen betrachtet so wahrnehmbar ist.

Zum einen das hier - wie auch von anderen Usern schon genannt:

Vor etwa sechs Wochen ist er wieder handgreiflich geworden. Diesmal sogar völlig aus dem Nichts heraus, sprich, es gab keinen Streit, niemand war laut es gab nur eine Meinungsverschiedenheit, wer denn für etwas zuständig ist. Ziemlich plötzlich hat er mich angegriffen, und mit Schlägen und Tritten aus dem Wohnzimmer befördert. Als ich zurück wollte um mein Kind zu holen noch einmal dasselbe. :-|

(Hervorhebung durch mich)

Mir ist nicht verständlich, wie du davon ausgehen möchtest, dass er nicht wieder "aus dem Nichts heraus" gewalttätig wird, auch wenn ihr offiziell nicht mehr in einer Beziehung lebt und es keine Paarebene mehr gibt? Scheinbar gab es in der geschilderten Situation auch keinen hochemotionalen Streit auf Beziehungsebene (und selbst dieser würde seinen massiven Gewaltausbruch in keiner Weise auch nur irgendwie rechtfertigen).

Zudem - und, wenn ich mich richtig erinnere, schrieb ich das schon letztes Mal - es handelt sich bei der Gewalt gegen dich nicht um eine einmalige Ohrfeige oder einen kleinen Schubser (ist beides natürlich auch schlimm genug und hat in einer Beziehung nichts verloren), sondern um ganz, ganz schwere Handgreiflichkeiten. Euer Kind ist, wenn ich es richtig im Kopf habe, kein hilfloser Säugling mehr, sondern mobil. Selbst wenn er nicht im selben Zimmer ist, selbst wenn dich dein Expartner zur Sicherheit um siebenundreißig Ecken schleift und tritt, ist das Kind schneller hinter euch her und guckt zu, als ihr denkt.

Ich verstehe nicht, warum man sich selbst dem Risiko aussetzt, sich Gewalt antun zu lassen. Noch weniger kann ich jedoch nachvollziehen, wie man seinem Kind dem Risiko aussetzt ebenfalls Gewalt zu erleben oder Zeuge - in welcher Form auch immer - zu werden.

Was ich weiters seltsam finde und in mir ein ziemlich ungutes Gefühl auslöst, habe ich hier gegenüber gestellt:

Ausserdem möchte ich es falls möglich vermeiden, dass der Kleine wie geht bei klassisches Trennungskind hin und her pendeln muss und Mama oder Papa nicht immer verfügbar sind.

Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass er eine emotionale oder eine Persönlichkeitsstörung hat:

Da er weder Reue noch Empathie empfinden kann, und auch sonst noch einige weitere Special Effects aufweist, kann er einfach nicht mehr mein Partner sein.

Es wird nur noch das Nötigste kommuniziert

Der Plan regelt die Zuständigkeiten und sonst gibt es nur Smalltalk beim Essen, keine gemeinsam verbrachte Zeit. Erziehungsfragen klären wir schriftlich.

Unabhängig von der Gewalt: wenn ich das so lese, frage ich mich, welches Klima und welche Stimmung bei euch herrscht und ob das ein geborgenes, heimeliges Zuhause sein kann, in dem man guten Gewissens ein Kind großziehen möchte.

Du schreibst nicht nur von Empathielosigkeit deines Partners, sondern sogar von einer psychischen Störung. Eurem Kind gegenüber konnte er diese bislang ausschalten?

Für mich klingt euer Arrangement abgesehen davon sehr klinisch und pragmatisch. Wenn es strikt so läuft, wie von dir beschrieben, lebt euer Kind in einem Haus, in dem Mama und Papa streng von einander getrennt in den ihnen zugeteilten Räumen leben. Es wird kaum miteinander gesprochen und einander gemieden.

Manchmal zusammen gegessen, dann aber nur über das Wetter geredet.

Ja, dann hat euer Sohn Mutter und Vater im gleichen Gebäude sitzen, aber wo bleibt da die herzliche, lebendige Atmosphäre, das natürliche, fröhliche Leben frei von Zuständigkeitsplänen und ohne dem Schatten, dass die Eltern getrennt voneinander sind und sich aus dem Weg gehen?

Ich verstehe nicht, welchen Vorteil das für euer Kind auf emotionaler und sozialer Ebene haben soll, im Vergleich zu Kindern, deren Eltern in getrennten Haushalten leben?

Das

Somit: Keinerlei Plattform für Konflikte.

halte ich nämlich für zu kurz gedacht. Für viel, viel, viel zu kurz gedacht. Euer letzter Streit drehte sich auch nur um eure Zuständigkeit für...keine Ahnung...Kind, Haushalt, whatever. Alles Dinge, die Thema bleiben, auch wenn ihr nur als WG zusammenlebt. Meiner Erfahrung nach muss sogar deutlich mehr als vorher kommuniziert werden, wenn jeder für sich seinen getrennten Alltag lebt.

Wir arrangieren auch andere Dinge bis jetzt vorteilhaft, wir ich finde, sodass jeder von den Stärken und Fähigkeiten des Anderen profitieren kann.

(Ganz banal: Reifenwechsel vs Kinderkleiderkauf und -Verkauf).

Das mag praktisch sein, aber sind Vorteile wie dieser, es wirklich wert die Entwicklung und das Leben eures Kindes auf's Spiel zu setzen?

Reihenhaus, viel Wohnraum, finanzielle Sicherheit und der damit verbundene Luxus mag schön und gut sein, aber rechtfertigt es wirklich, ein Kleinkind diesem Klima auszusetzen?

Sthceigla>gh


Weil du ihn menschlich trotz seiner gewalttätigen Übergriffe noch schätzt?

Oder weil er dann seinen Job verlieren würde und ihr euch auch gemeinsam die Doppelhaushälfte nicht mehr leisten könntet?

Weil ich finde dass die Strafe dann nicht mehr im Verhältnis zur Tat stünde, und ich das deshalb nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann.


Du willst dich trennen und gleichzeitig alle Privilegien und Annehmlichkeiten behalten. Sobald er das mal verinnerlicht hat, bist du in akuter Gefahr. Und nicht nur du.

Gerade jemand, der viel Stolz hat und ein Versagen nicht zugeben kann, wird in diesem Moment eventuell extrem reagieren, extremer als du es dir vorstellen kannst.

Du willst dein bequemes Leben behalten, das geht aber nicht nach einer Trennung.

Ich wünsche mir vor allem, dass der Kleine zunächst in seinem gewohnten Umfeld bleiben kann, und uns beide um sich haben kann.

Ein zeitnaher Auszug/Umzug ist davon abgesehen nicht umsetzbar.

Seine Reaktionen waren bis dato sehr gelassen.

Habe es heute Mittag auch noch mal angesprochen.

Er meinte, auch ihn erleichtere eine Trennung, und das Konzept mit den Plänen klappt für ihn gut.


Es hat sich hier viel verändert

Rede dir das nur ein. Es gab doch schon vorher Phasen, wo alles "gut geklappt" hat. Bis zum nächsten Ausraster. Vorallem, wenn er die Trennung nicht mal als endgültig akzeptiert, wo hat sich da denn "viel" geändert?

Siehe weiter oben:

Was hat sich geändert:

• Wir verbringen keine Zeit mehr gemeinsam, außer die Mahlzeiten, falls der Nichtberreuende Teil dies möchte.

• Es wird nur noch das Nötigste kommuniziert

• Es gibt keinerlei körperliche Berührungen mehr (keine Umarmung/Küsse o.Ä.)

Es gibt vor allem keine Beziehungsebene mehr, auf der ich etwas von ihm erwarte, was er nicht geben möchte/kann.

Diese war meist Auslöser für Konflikte.

Durch die Pläne ist klar strukturiert, wer welche Aufgaben an welchem Tag erledigt. Auch da kein Gesprächsraum mehr.

Wir sehen uns die meisten Tage nur bei den Übergaben.

Aber ich verstehe den Faden sowieso nicht. Du bekommst hier immer wieder das gleiche zu hören, was dir aber nicht gefällt. Du willst das schöne Leben und bist bereit dafür einen sehr hohen Preis zu zahlen. Ob sich das für dich wirklich gelohnt hat, kannst du erst in ein paar Jahren wirklich beurteilen. Wenn es sich nicht gelohnt hat, dann ist es aber zu spät.

Aus meinem Eingangsbeitrag geht mein Anliegen bezüglich der praktischen und emotionalen Umsetzung klar hervor, finde ich.

Ich habe mich getrennt. Ein Umzug ist derzeit nicht möglich und/oder sinnvoll.

Wenn Du keine Anregungen oder Tipps für mich hast, ist das für mich völlig ok. @:)


Sofern er und die Therapeutin dem zustimmen, ist das möglich, dann wird das aber wahrscheinlich eher gemeinsam zu dritt stattfinden (er, die Therapeutin und du). Was wäre denn dein Ziel für ein solches Gespräch, was möchtest du dort besprechen?

So habe ich mir das auch gedacht. Zu dritt. Ich alleine mit seiner Therapeutin wäre für ihn bestimmt seltsam. Ist dies doch sein Schutzraum.

Er hat aber abgelehnt, weil er "nicht versteht was das soll."

Ich würde gerne fragen, in welcher Form an seinem Wut/Gewaltproblem gearbeitet wird.

Ob ein Antiagressionstraining o.ä. sinnvoll wäre.

Und vor allem wie sie es einschätzt, ob eine Gefahr gegenüber unserem Sohn besteht, wenn er älter wird.

Ein bestimmtes Ziel habe ich nicht, denke ich.

Ein Teil von mir fragt sich auch, inwieweit die Therapeutin denn die Wahrheit kennt...


Solche Meinungsverschiedenheiten kann es aber auch bei dem besten Plan geben und so jemand wie er wird immer Gründe finden auszurasten.

Ich lasse ihn den Plan schreiben. Er fühlt sich seitdem sichtlich wohl, und ist sehr ausgeglichen.

Ich argumentiere nicht mehr mit ihm herum, da wir uns kaum sehen. Beim Essen reden wir über Politik/Tagesgeschehen oder ähnlich unpersönliche Themen.

Vor allem gehe ich davon aus, dass du meist gar nicht der egentliche Grund bist du bist nur ein willkommener Anlass, ein Blitzableiter der halt gerade da ist. Wenn du weniger Angriffsfläche bietest, wird er eben kleinere Anlässe nehmen und sei es das er denkt du hast ihn schief angeguckt.

Das ist glücklicherweise nicht so. Es waren immer spezielle Dinge, die er "paarmäßig" interpretiert hat.

So auch beim letzten Konflikt.

Solange alles oberflächlich und unpersönlich bleibt, ist alles friedlich.

Und ja mag sein, dass er zu stolz ist um zuzugeben, dass es ihn verletzt. Aber würdest du wirklich deine körperliche Gesundheit darauf verwetten, dass der Frust darüber, dass du ihn verlassen hast den er nicht zugeben kann nicht durch Aggression an dir auslässt?

Ja, diese Blöße würde er sich niemals geben.

Ich denke auch nicht, dass es ihn wirklich kümmert.

Das macht es für mich noch leichter, zu sehen, dass es das Richtige ist.


Mir kommt es eher so vor, als möchtest du dir das selber aus finanziellen Gründen nicht antun.

Dieser "Vorwurf" kommt immer wieder.

Es geht derzeit nicht. Wir müssten beide hier ausziehen, und eine neue Wohnung finden. Was hier finanziell unmöglich wäre, solange ich noch in Elternzeit bin.

Es macht auch keinen Sinn. Sobald ich wieder arbeite geht das problemlos. Und das soll dann auch das Ziel sein. Aber bis dahin, möchte ich es mit diesem Arrangement probieren.


Wenn ich das von der TE schon lese, der Herr hier wäre Beamter.... Und? Hat ein Beamter das Recht, zuzuhauen?

Diesen Umkehrschluss hast Du gezogen - nicht ich.

Wie gesagt, könnte ich es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, dass er nicht nur die Folgen einer Anzeige zu tragen hat, sondern auch seine berufliche Laufbahn gefährdet ist.

Solche Männer werden sich nie unter Kontrolle haben, werden sie getriggert, rasten sie aus.

Ich hoffe für ihn, dass seine Therapie nicht umsonst ist, sondern Früchte trägt, und er irgendwann eine glückliche, gewaltfreie Beziehung führen kann.


[...]keine liebes Wort zwischen den Eltern, keine Umarmung, kein Lachen, kein Kuss, keine gemeinsamen Planungen etc.

Das erlebt wohl kaum ein Trennungskind, oder? ":/


Wie soll es bei Freizeitaktivitäten aussehen? Also Zoo Schwimmbad what ever?

Das machen wir getrennt.

Ich glaub ganz einfach dir gefällt das Leben im Reihenhaus und du willst diese Art von "Beziehung" weiterführen um dieses bequeme und vielleicht auch statusgebende leben weiterzuführen.

Nein, es ist quälend so zu leben.

Immer vor Augen, was nie sein wird.

Da ich denselben beruflichen Status (wenn Du so willst) habe wie er, brauche ich ihn "dazu" nach der Elternzeit nicht.

Aber bis dahin halte ich das Arrangement eigentlich für eine gute Entscheidung.

Fakt ist : er gehört angezeigt

Siehe oben, und dazu liegen die Vorfälle auch nun zu weit zurück, oder?

Außerdem widerstrebt es mir zu tiefst, den Vater meines Kindes anzuzeigen. Ich möchte möglichst keine gerichtlichen Regelungen oder Einmischungen in unsere elterliche Sorge usw.

Du musst deinem Kind eine mutter sein die auch mutig genug ist sich von einem Mann zu trennen der ihr nicht gut tut und eine Gefahr für die Familie ist.

Ich habe mich getrennt, und wünsche mir auch in absehbarer Zeit auszuziehen.


Warum sllte er deswegen seinenn Beamtenstatus verlieren? Dazu müsste er sich schon wesentlich mehr zuschulden kommen lassen as seine Frau zu verprügeln.

Ich bin mir nicht sicher, das scheint kompliziert zu sein.

Kommt wohl auch auf die "Nähe zur dienstlichen Aufgabe an":

[[https://www.google.de/amp/s/www.123recht.net/Strafverfahren-gegen-Beamte-was-sind-die-Risiken-__a157231.html%3famphtml=1 Strafverfahren gegen Beamte]].

B"enNitxaB.


1000 Argumente, sich das alles niedlich zu denken, zu reden und hier zu schreiben.

Es relativiert sich schon wieder alles....

Naiver Standpunkt, demnächst ein neuer Akt in diesem Theater, im Moment ist Pause...

Was wirklich notwendig wäre, das scheust Du. Der Mann lernt doch ohne Konsequenzen nichts. Und plätschert sich wahrscheinlich auch nicht wirklich nachdenkend durch evtl. Therapiegespräche.

Änderungen brauchen wahrscheinlich Jahre. Auslösende Moment dagegen werden immer wieder auftreten.

Aber solche Vorschläge kommen nicht wirklich an, siehe 1000 ABER geht doch nicht, weil.... :|N

L!ichtAm%Ho5rizxont


@ Sheilagh

Weil ich finde dass die Strafe dann nicht mehr im Verhältnis zur Tat stünde, und ich das deshalb nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann.

Aber er mit seinem, Dich zu treten und zu schlagen?

Wie gesagt, könnte ich es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, dass er nicht nur die Folgen einer Anzeige zu tragen hat, sondern auch seine berufliche Laufbahn gefährdet ist.

Na und? Sein Problem, oder?

So habe ich mir das auch gedacht. Zu dritt. Ich alleine mit seiner Therapeutin wäre für ihn bestimmt seltsam. Ist dies doch sein Schutzraum.

Er hat aber abgelehnt, weil er "nicht versteht was das soll."

Ich, ehrlich gesagt, auch nicht.

Ich würde gerne fragen, in welcher Form an seinem Wut/Gewaltproblem gearbeitet wird.

Ob ein Antiagressionstraining o.ä. sinnvoll wäre.

Und vor allem wie sie es einschätzt, ob eine Gefahr gegenüber unserem Sohn besteht, wenn er älter wird.

Ein bestimmtes Ziel habe ich nicht, denke ich.

Ein Teil von mir fragt sich auch, inwieweit die Therapeutin denn die Wahrheit kennt...

Warum denkst Du über sowas nach? Doch noch heimliche Hoffnung, ihn zu "heilen"?

GKraóg|ramáxn


Ich habe mich getrennt. Ein Umzug ist derzeit nicht möglich und/oder sinnvoll.

Okej, dann ist ja alles klar und deine Frage aus dem Eingangsbeitrag "Zweckehe lebbar, oder nicht?" ist auch schon beantwortet. Wenn ein Umzug nicht möglich ist, muss die Zweckbeziehung wohl lebbar sein.

Was konkret erhoffst du dir noch von dem Thread?

L=ichtAKmHori0zont


Meine Sicht: Die vermeintliche Trennung ist eher eine Farce. Für Euch beide bequem, keiner muss sich groß bewegen, die Zeitbombe bis zur nächsten Eskalation tickt, und zumindest Du bist noch immer emotional verstrickt.

CHhomskxy


[...]keine liebes Wort zwischen den Eltern, keine Umarmung, kein Lachen, kein Kuss, keine gemeinsamen Planungen etc.

Das erlebt wohl kaum ein Trennungskind, oder? ":/

Meine Exfrau und ich können durchaus miteinander lachen, ab und zu gibt es auf Wunsch der Kinder auch noch immer gemeinsame Unternehmungen und Umarmungen sind nicht per se ausgeschlossen, wenn gleich sie bestimmt nicht zur Tagesordnung gehören und auf jeden Fall eher Ausnahme als Regel sind.

Durch die räumliche Trennung hatten wir aber auch die Chance unseren Beziehungsmüll aufzuarbeiten und als Eltern unserer Kinder, Expartner und vielleicht auch so etwas wie "Freunde" wieder eine neutrale, vor allem aber warme, wertschätzende Beziehung zu einander aufzubauen. Konflikte gibt es immer wieder, manchmal noch immer emotionale, aber diese vergiftete Beziehungsebene ist weg, genauso wie Distanz und Kälte zwischen uns. Perfekt ist keiner und manchmal ist es immer noch doof oder schwierig zwischen uns, klar, aber grundsätzlich ist ein natürlicher und unverkrampfter Umgang möglich. Das tut unseren Kindern echt gut.

Die wissen nämlilch, dass ihre Eltern einander gernhaben und zwar ehrlich gernhaben. Dass sie auch vollkommen unverfänglich mal einen Nachmittag zusammen verbringen können inklusive herzlichem Lachen und gemeinsamen Rumgeblödel.

Abgesehen davon: wenn die Beziehung der Eltern nicht mehr funktioniert, heißt das noch lange nicht, dass die Kinder ohne positive Beziehungserfahrungen und -vorbilder großwerden. Getrennte Eltern haben vielleicht irgendwann neue Partner und so erlebt das Kind eine liebe- und respektvolle Paarbeziehung vielleicht nicht zwischen seinen Eltern, aber zwischen einem oder gar beiden Elternteilen und deren neuen Partnern. Das halte ich persönlich für nicht weniger wertvoll und prägend.

PTafrTitxu


Meines Erachtens ist es für ein Kind, dessen Eltern feststellen, dass es einfach nicht miteinander klappt, dann oft sogar so, dass sie nach der auch räumlichen Trennung zum ersten Mal erleben dass die Eltern miteinander sprechen ohne zu streiten. Gerade *weil* die räumliche Trennung da ist.

Mit dem Vater meines Kinders habe ich mich seit der Trennung nicht mehr gestritten, und mein Sohn kennt keine Aggressionen, keine bösen Worte zwischen uns. Ich bin sehr froh, dass ich damals nicht auf biegen und brechen die angeblich heile Familie erzwingen wollte.

Auch, weil ich Freunde habe die das erzwingen wollten. Die mittlerweile erwachsenen Kinder leiden immer noch unter den Folgen, sind psychisch krank. Es klappt einfach nicht auf die Art, eine Illusion aufrechterhalten zu wollen. Kinder sind doch keine Zuschauer, denen man einfach jahrelang eine Farce vorspielen kann!

wMinterdsontneZ x01


Sorge macht mir:

...dass er die Trennung ignoriert!? ":/

das ist das gefährlichste und ehrlich vor sechs Wochen wieder gewaltätig, in welchen abständen passiert es?

Ich kenne jemanden, der ca 3 x mal im Jahr ausrastet und das aber ziemlich zuverlässig.

Die Ruhe die du momentan fühlst ist trügerisch, es wird wieder irgeneinen Grund geben ...oder besser gesagt gar keinen Grund ... er ist ein explosives Fass und dass muss er in regelmäßigen abständen entleeren.

Ich würde auch lieber eher wieder arbeiten gehen und mich mit einer kleine Wohnung abfinden. Ein Wohnzimmer und eine kleine Schlafecke, merh braucht der Kleine doch nicht . aber er braucht eine Mutter. Was ist, wenn du mal bei den Schlägen blöd stürzt und dir den Hals brichst, sowas kommt vor (gegen Tür knallen ; Heizkörper etc.) und dann bist du tot.

ER rastet doch nicht aus, weil ihr ein Paar ward, sondern weil er agressiv ist, das ändert sich doch nicht, nur weil ihr euch getrennt habt.

Geh dir zu Liebe, aus Verantwortlichkeit dem Kleinen gegenüber und als Chance auf ein besseres Leben.

Ich glaube du betrügst dich selbst mit dem gedanken, dass es so gehen könnte.

Außerdem muss er doch UNterhalt zahlen. Erkundige dich doch mal, wieivel... vielleicht auch für dich und nicht nur für den Kleinen, solangee du in Elternzeit bist.

N*ofxy


Im Grunde hast du mein Leben, vor acht Jahren. Ich war auch mit meinem gewaltätigen Ex und unserer Tochter in einer Wohnung weil, die Kleine braucht doch ihren Papa und wir können uns noch unterstützen und ein Umzug ist für mich nicht bezahlbar. Also versuchten wir es. Anfangs ging es ganz ok, jeder lebte in seiner Welt und man mied einander, nur lebt man eben doch in der selben Wohnung und ist bei schlechter Laune, warum auch immer, eben doch greifbar. Es kam, wie es hier auch schon oft geschrieben wurde, er wurde wieder Handgreiflich, das nicht nur einmal, bis er dann auszog, zu seiner neuen Freundin, vor der er mich auch einmal versucht hatte zu verprügeln um zu beweisen, dass er nicht gewaltätig ist (lange Geschichte, die irgendwo auf Med1 noch rumgeistern muss)

Am Ende musste ich also doch umziehn und es war machbar und ich kam prima ohne ihn zurecht.

Du, mach was du meinst das beste für euch ist, aber du lebst ziemlich gefährlich mit ihm, einem Mann der nun weiß, dass er es mit dir machen kann, denn mit Strafen muss er ja nicht rechnen.

Bwrie2lla 19


Hallo liebe Sheilagh,

ich benötige kurz deine Hilfe um dich einsortieren zu können. Warst du nicht die Jenige die ebenfalls als Sozialarbeiterin tätig war?

Wenn ich dich nicht verwechsle möchte ich dir eine Frage stellen: was würdest du einem Klienten raten, welcher mit exakt der selben Problematik bei dir um Rat bittet? Würdest du dich rein objektiv betrachtet um das Wohl des Kindes sorgen?

(verzeih mir wenn ich dich verwechsle)

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