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Eine liebevolle Frau oder eine Narzisstin?

rfr25017


Tja wenn Du es nicht schaffst eine freundschaftliche Bindung aufrechtzuerhalten ohne gleich zuviel zu fühlen, dann bleibt nur Kontaktabbruch.

Mein Rat an Dich ist (aus eigener Erfahrung) - beschäftige Dich mal mit der Frage, inwieweit die (positiven) Gefühle, die sie bei Dir auslöst, der typisch "Narzisstische Glanz" sind, den Narzissten bei ihren "Opfern" auslösen. Dieses "zwei Seelen im Gleichklang" gedöns (würde ich mal google bemühen für etwas fachliteratur).

Das sollte Dir Aufschluß geben womit Du es zu tun hast.

GLroßstRä}dtleKr


Danke für den Tipp, werde ich mir anschauen.

mSnexf


Nach meiner 7 jährigen Beziehung stand ich ziemlich alleine dar und war in einer neuen Stadt.

Deshalb kann ich Dir nur zustimmen. Mittlerweile hat sich dies aber drastisch geändert und stimmt nicht mehr, es ist nun eher andersrum.

Ich weiß nicht, wie ich sie abweisen soll wenn sie immer wieder möchte und verzweifelt vor mir steht. Immerhin bin ich es ja, der sie permanent liebt...

Bist du da wirklich ehrlich zu dir selbst? Bzw. meinst, dass dein inzwischen scheinbar gutes Sozialleben ausschließt, dass du massiv abhängig bist? Ich behaupte mal Nein, es hat immer Gründe, wieso sich jemand toxische Beziehung über einen langen Zeitraum antut. Und das sind dann meistens eigene Probleme, nicht dass man einfach nur der glänzende Ritter ist, der jemanden retten will, weil man einfach so nett ist und liebt.

mnnef


Ich weiß nicht, wie ich sie abweisen soll wenn sie immer wieder möchte und verzweifelt vor mir steht. Immerhin bin ich es ja, der sie permanent liebt...

Nachtrag: Wenn du sie so liebst, dann befeuere nicht weiter den Umstand, dass sie ihr Leben nicht auf die Reihe bekommt, sondern sich verzweifelt an dich hängt. Solange du das mitmachst, bist du ein Teil dessen, was diesen Teufelskreislauf aufrecht erhält.

r:r201x7


das ist hier die harte nummer

[[https://www.narzissmus.net/schuld-und-verantwortung-in-der-narzisstischen-beziehung/]]

GIroß*städtxler


@ mnef

Ich möchte ihr helfen, weil sie mir in meiner schweren Zeit geholfen hat.

Ich fühle mich, als ob ich ihr etwas schuldig bin. Sie war für mich da als es sonst niemand war.

Sie sagt mir sehr oft, das sie ihr Leben besser auf die Reihe bekommt, wenn ich da bin.

Sie verschläft nicht, geht pünktlich zur Arbeit, isst vernünftig und regelmäßig... solche Alltagsdinge eben.

kiffen tut sie auch viel weniger wenn ich bei ihr bin (das weiß ich von Freunden).

rbr20s1x7


Ich fühle mich, als ob ich ihr etwas schuldig bin. Sie war für mich da als es sonst niemand war.

Sie sagt mir sehr oft, das sie ihr Leben besser auf die Reihe bekommt, wenn ich da bin.

Sie verschläft nicht, geht pünktlich zur Arbeit, isst vernünftig und regelmäßig... solche Alltagsdinge eben.

kiffen tut sie auch viel weniger wenn ich bei ihr bin (das weiß ich von Freunden).

Das ist aber genau der "typische" Kram. Narzisst: "Ach, Du bist so wichtig für mich. Durch Dich gehts mir viel besser. Ich brauche Dich".

Wirkt wie Kokain auf Menschen mit geringem Selbstwertgefühl (bist Du so einer?). Endlich jemand, für den man wichtig ist! Genau das wonach die Seele sich immer gesehnt hat.

Und genau dadurch ist man enorm angreifbar.

Wobei es natürlich in der Tat sein kann dass so ein positiver Einfluß besteht, ohne Narzissmus im Spiel. Vielleicht gibt es oft Mischformen. Zumindest erzeugt sowas durchaus gehörigen Druck für Dich.

KNongoZ-0ttxo


Was auch immer sie ist, sie ist kaputt. Täglich mehrere Joints kiffen geht GAR nicht. Jemand, der drogenfrei lebt, kann damit doch gar nicht klarkommen. Ich glaube schon, dass sie ehrlich und nett ist, aber die Drogen und die Beziehungsunfähigkeit können Euch halt nicht zusammenkommen lassen. 8-(

mfnuexf


Ich möchte ihr helfen, weil sie mir in meiner schweren Zeit geholfen hat.

Du hilfst aber doch nicht wirklich. Das ist kein Vorwurf, denn du kannst ihr ja nicht helfen, wenn sich von ihr aus nichts tut. Sie auffangen, damit sie am nächsten Tag weiterkifft, ist keine Hilfe.

Wenn du ihr helfen willst, dann sei für sie da, wenn sie ihr Leben wirklich ändern will und dabei auch mal Unterstütung braucht. Bis dahin ist sowas wie Hilfe nicht nötig.

Wirklich schuldig bist du ihr auch nichts. Es ist nett, wenn eine Hand die andere wäscht und es war nett, dass sie für dich da war. Deshalb musst du jetzt aber keinen ungesunden Zirkus mitmachen, um dir nichts vorwerfen zu müssen.

Sie sagt mir sehr oft, das sie ihr Leben besser auf die Reihe bekommt, wenn ich da bin.

Ich will ihr nicht unterstellen, dass sie das aus Berechnung sagt, was da drinsteckt, ist aber so oder so nicht gut. Es ist der Nährboden für Co-Abhängigkeit, emotionale Erpressung und einen ganzen Rattenschwanz weiter unschöner Dinge, die niemandem wirklich helfen.

Sie verschläft nicht, geht pünktlich zur Arbeit, isst vernünftig und regelmäßig... solche Alltagsdinge eben.

Das sind aber grundlegende Dinge, die jeder Erwachsene alleine können sollte und nicht der Rede wert. Und wenn sie es jetzt eben erst lernen muss. Dass du da der Antrieb bist, ist dem nicht förderlich.

kiffen tut sie auch viel weniger wenn ich bei ihr bin (das weiß ich von Freunden).

Wie oben: ganz ungesund. Willst du immer bei ihr sein, egal wie kaputt das alles ist, weil sie sonst mehr kifft?

aMnAfan@gmiwtfrxeude


klingt für mich von ihrer seite wirklich ein bisschen sehr narzisstisch. sie holt sich von dir ihre bestätigung und erzählt dir dafür, was du hören möchtest. wenn es ihr dann zu viel ist, düst sie für ein paar wochen ab und ist dann eben bei einem anderen, bei dem sie vermutlich das selbe abzieht. wenn der ihr dann zu viel wird, rennt sie wieder zu dir.

erstmal würde ich einer person wie ihr nicht trauen. schlicht und einfach aus dem grund, dass ihr offenbar schon dicke freunde wart, sie dir aber nichtmal von ihrem partner erzählt hat. so jemand ist nicht offen und ehrlich, sondern nutzt details aus seinem leben manipulativ.

alles in allem ist aber doch die frage nicht, ob sie eine NPS hat oder einfach nur durchs kiffen kaputt ist, sondern die, warum dich das ganze so mitnimmt? warum lässt du dich erst verlassen und betrügen und dann regelmässig verletzen? niemand hat ein recht dazu! eine NPS und auch "hirn weg durch kiffen" berechtigen nicht, völlig strafffrei andere menschen zu verletzen. sie sind die gründe dafür, dass man andere menschen verletzt. aber nur durch konsequente strafen bemerkt man dann doch überhaupt selbst, dass man mal was an den gründen ändern sollte.

daher hilfst du ihr mit deinem verhalten ganz und gar nicht. du solltest sie abweisen, wenn sie wieder vor deiner tür steht. zumal du ja weisst, wie es enden wird. vermutlich wird sie sich dann einfach einen anderen suchen. vielleicht fällt sie aber auch mal in ein tiefes loch und macht sich gedanken darüber, was sie an sich und ihrem verhalten ändern könnte.

LU.vavnPelxt


Und Sie möchte ja eigentlich eine Beziehung

Bis sie wieder keine mehr möchte. Und dann beginnt das Spielchen von vorne. Ständig Drama, ständig wieder das Wechselbad zwischen Nähe und Distanz. Große Liebesbekundungen gefolgt von großen Verletzungen. Sie ist da auch gar nicht was besonderes, auch, wenn es sich jetzt für Dich vielleicht so anfühlen mag. Solche Stories kriegt man doch immer und immer wieder mit. Aber es gehören eben zwei dazu.

Ich denke auch, dass Du Dir, in der Rolle, die Du ihr gegenüber einnehmen kannst, ganz gut gefällst. Und das ganze Drama, diese Wechselbäder befeuern dann auch immer wieder Deine Gefühle. Ein Happy End sehe ich für euch nur, wenn Du eben genau das akzeptierst, was sie Dir bieten kann: also diese Dramen und diese Wechselbäder. Dann darfst Du Dich aber nicht als Opfer stilisieren, denn Du hast Dich bewusst dafür entschieden.

Wie Du im Übrigen auf "narzisstisch" kommst, ist mir schleierhaft. Davon lese ich nichts in Deinen Beschreibungen. Eher jemand mit starken Problemen, die sich in diesem Verhalten manisfestieren, egal, wie man es nun nennt. Aber wenn Du Dich mit möglichen Diagnosen beschäftigen möchtest (was ich verstehen kann, denn Du möchtest sie ja einfach besser verstehen), dann beschäftige Dich besser mal mit "Borderline" oder der "histrionischen Persönlichkeitsstörung".

p(arazTellnxuss


..diesen Hoffnungsschimmer, dass wenn ich Ihr weiterhelfe, Sie besser damit klarkommt und das es eines Tages vielleicht doch klappt.

Das wird nicht klappen. Es gibt Leute, die lernen nix dazu, Wenn sie das tun würde, dann würde sie aufhören ihr Hirn weg zu kiffen. Sie weiss nicht was sie will und pickt sich die Rosinen aus eurem Müsli des Lebens. Lass sie einfach gehen. Lass sie los.

sEteppxo25


Leider haben Beta-Männer es schwer, eine Frau zu finden. Sie meinen dann, aus dem, was sich sporadisch findet, eine erfüllende Beziehung basteln zu können, irgendswie ginge das schon. Trauriger Fall!

Sieven.)o)f.Nine


Dein Selbstmitleid in solchen Fäden fällt schon auf, stepppo. Hast Du sonst noch irgendwelche 'hilfreichen Tipps' für den TE, also außer, daß Du ihn auch für ein Beta-Männchen hälst, daß nichts dagegen tun kann? :(v

Sie kifft seit 10 Jahren jeden Tag, da kannte ich Sie noch nicht.

Und genau DAS, lieber Großstädtler, wird in ihrem künftigen Leben immer die Nummer Eins sein und zwar vollkommen egal, wie sehr Du Dich auch anstrengen wirst. Lauf, so schnell und so weit wie Du nur kannst!!!!

..diesen Hoffnungsschimmer, dass wenn ich Ihr weiterhelfe, Sie besser damit klarkommt und das es eines Tages vielleicht doch klappt.

Diese Hoffnung haben allen Co-Abhängigen. Ihr kannst Du nicht helfen, Dir allerdings schon.

DOieDosism4achtdas/Gift


Ihr beide habt eine sehr destruktive Beziehung. Mit dem gesunden Anteil ihrer Psyche ist sie ein toller, zuwendungsfähiger und lockerer Lebenstyp, der positiv an eure Bindung glaubt und sich fallen lässt für kurze Momente.

Dennoch ist sie tief in sich zwiegespalten. Wenn es so stimmig ist, dass bereits von ihrer Herkunftsfamilie das lockere 60er Jahre Modell, Sex, Drugs und Store vorgelebt wurde, ist sie dadurch natürlich stark geprägt und hat als Kind sehr instabile Bindungsverhältnisse erlebt.

Das regelmäßige Kiffen im Gehirn "Spuren" hinterlässt, fast einer Manie gleich zu Höhen und Tiefen im Empfinden führt, ist denke ich, nicht ganz unbekannt. Je nach Ausprägung der Drogensucht, bei täglichem Kiffen würde ich eine Abhängigkeit vermuten, sind emotionalen Hoch- und Tiefphasen ausgeprägter und haben sich manifestiert in ihrem Verhalten.

Du brauchst nur einen kurzen Blick in verschiedene Threads hier im Forum werfen, wie sich das Ganze im Alltagsleben auswirkt. Einige User beschreiben es sehr gut, was das Kiffen bei ihnen auslöst im Lebensalltag.

Du bist, ohne es zu merken, in eine Art Co-Abhängigkeit geraten. Natürlich sind auch Menschen wie Deine Freundin phasenweise tolle und empathische Lebensbegleiter. Aber meist sehr abhängig davon, dass sich jemand stabil um sie kümmert, bis der nächste Ausbruch erfolgt. Sie erinnert mich in Deiner Beschreibung an ein junges Kind, dass immer in den Momenten allein gelassen wurde, in denen sie Stabilität, Nähe, Zuwendung und Aufmerksamkeit gebraucht hätte. Wenn ihre Eltern allerdings mehr mit sich und ihrem Leben beschäftigt waren, konnten ihre emotionalen Bedürfnisse als Kind nicht gestillt werden.

Dies versucht sie nun offenbar in ihren Beziehungen zu erreichen, da sie jedoch (so vermute ich) in ihrer Kindheit nie stabile Nähe und verlässliche Bindungen/Emotionen erlebt hat, hält sie es nicht aus, wenn es für sie "ernst" wird, sie nicht nur der nehmende Part der Beziehung ist, sondern selbst auch liefern muss.

Du verwechselst im Moment Hilfe mit Co-Abhängigkeiten. Jede stabile Phase in ihr siehst Du als Hoffnungsschimmer am Horizont, bis der nächste Kracher auf der Lebensbühne passiert. Ich möchte hier keine Diagnose formulieren, weil ich dafür auch nicht das Wissen oder die Erfahrung habe. Alles was ich aus Deinen Beschreibungen vermuten kann, ist eine ausgeprägte Bindungsstörung, ein nicht zulassen können, dass eine Bindung stabil und verlässlich wird.

Das scheint ihr Angst zu machen, weil ihre Vita das bisher nicht geboten hat, diesen Zustand verlässlich kennenzulernen. Welchen Einfluss das tägliche Kiffen auf dieses Verhalten hat und was eventuell charakterliche Ausprägungen angenommen hat, weiß ich nicht.

Fakt ist, so lange sie regelmäßig kifft, sich keine professionelle Hilfe holt, um einen Therapeuten richtig an sich "ran zu lassen", wird es keine Änderung in ihrem erlernten Musterverhalten geben.

Das kannst Du als Partner und Laie nicht ver(ändern), egal wie große Deine Gefühle für sie sind, unabhängig davon, wie Deine Erklärungen und Entschuldigungen für sie aussehen. Sie kein rum pubertierender Teenager zwischen 14 und 16, sondern eine schon fast erwachsene junge Frau, die es jedoch ablehnt, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen. Alles was Du für euch tun kannst ist, Dich stabil und verantwortungsvoll abzugrenzen, ihr klar zu machen, dass sie in ihrem heutigen Zustand nicht beziehungsfähig und stabil genug ist.

Ihr nahelegen, dass sich seinen Therapieplatz sucht und ihr Leben mit professioneller Begleitung auf ein gesundes psychisches Fundament stellt, in dem sie erlernt über Techniken innerlich stabil und gefestigt zu leben. Allerdings wird das kein Prozess von Monaten, sondern Jahren sein.

Eine nicht erlernte sichere Eltern-Kind-Bindung hängt vielen Erwachsenen ein ganzes Leben nach, natürlich in unterschiedlicher Ausprägung.

Ich lege Dir den Thread der Userin 'Reizende' nahe, der sehr deutlich zeigt, wie sehr das Ganze auch selbst belastet, wenn Gefühle nicht stabil gelebt und ausgehalten werden können. So sehr Du diese junge Frau auch glaubst zu lieben, helfen kannst Du ihr in ihrem heutigen Zustand nicht nachhaltig, damit es für eine stabile verlässliche Alltagsbeziehung ausreicht.

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