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Die eigene Mutter hetzt ihren Anwalt auf mich...

O^ranggenbauRm3000


So eine Mutter ist nicht gut für deine Seele, klare Sache. Du weißt, sie ist sehr krank und lädst sie nicht zu deiner Hochzeit ein.

Ich als Mutter würde daraus schließen, dass meine Tochter nichts mehr von mir wissen möchte und hätte auch den Schlüssel zurück verlangt. Du schreibst selbst, dass sie dir das wohl geschrieben hat und du nicht darauf reagiert hast. Somit hat sie einen Anwalt zur Hilfe genommen, was hätte sie sonst tun sollen? Persönlich möchtest du sie nicht sehen, schriftlich kommt sie auch nicht an dich heran. Also was? Schicke ihr den Schlüssel per Einschreiben zu, sende ihre anderen Briefe zurück und fertig.

PRrXadaATeufxel


Guten Morgen ihr Lieben,

mein Laptop ist am WE abgerauscht, so komme ich leider erst heute zu einer Antwort und ich möchte mich bei euch bedanken für den Zuspruch und eure Meinungen :-)

Ich hab mich inzwischen beruhigt, aber das musste alles mal raus. Mir ging es, um es vorweg zu sagen, gar nicht so sehr um den Anwalt, das Geld oder was auch immer.. In erster Linie war ich erschrocken darüber, dass meine Mutter offenbar immernoch so eine Macht über mich hat. Die Zeit davor habe ich die Briefe gut weggesteckt, hab sie gelesen, mit dem Kopf geschüttelt und gut war's. Mich hat es nicht aufgewühlt und auch nicht weiter belastet. In letzter Zeit war sie aber so präsent und hat mich bombadiert, dass diese furchtbare Wut und Hilflosigkeit von früher doch wieder hoch kam. Sie ist also noch da. Und das hat mich immens erschrocken! Aber zum Glück habe ich mich, im Gegensatz zu früher, diesmal sehr schnell gefangen und wieder stabilisiert. Das beruhigt mich, ich bin also doch weiter als noch vor ein paar Jahren. Eine sehr gute Erkenntnis für mich selbst :)z

@ sensibelmann

Behalte dein Geld für dich und halte dich mit deiner Mutter nicht weiter auf. Sie tut dir nicht gut, ignoriere sie so weit wie möglich- das hat sich sich selbst verscherzt.

Das hat sie in der Tat, da hast du Recht. Ich werde weiter daran arbeiten, dass es mir einfach "egal" wird. Wut ist eine Emotion, die an dieser Stelle viel zu groß ist und zuviel Macht hat. Also ja.. ignorieren ist da wohl ein gutes Stichwort.

@ LichtamHorizont

Klingt als wäre da bei ihr im Denkapparat einiges im Argen…

Japp, das ist wohl leider so... Das war schon immer so. Sie hat immer alles gedreht, wie sie es brauchte. Wenn die Meinung der Nachbarn für sie nützlich war, dann hat sie uns gesagt, dass Andere das auch so machen und dass das gut ist. Wenn sie ihr nicht dienlich war, dann kam der Spruch: "Es interessiert mich nicht was Andere tun!" Also... immer so, wie sie es gerade brauchte. Das fand ich als Kind schon seeehr paradox ":/

@ Fizzlypuzzly

Danke dir für deinen lieben Worte!!! @:)

Sollte das nicht aufhören, kannst Du dich beraten lassen, z.B. bei der Polizei oder dem Amtsgericht bzw. Frauenbeauftragte über die Gemeinde/Stadt. Genau weiss ich es nicht, wäre aber ein Versuch wert.

Danke für diesen Rat, über sowas hab ich noch gar nicht nachgedacht. Ich habe mich von einer Bekannten beraten lassen, sie ist Juristin. Sie ist in einer ganz anderen Sparte unterwegs, aber das Grundwissen ist ja da. Ich könnte eine Unterlassungsverfügung erwirken, aber... wenn sie sich nicht daran hält, müsste ich sie auf ein Bußgeld verklagen und das ginge im schlimmsten Fall vor Gericht. Wie ich meine Mutter kenne, würde sie es darauf ankommen lassen. Das wäre schon wieder zuviel an Aufmerksamkeit für sie. Für sie ist jede Form der Aufmerksamkeit gut, egal ob liebevoll oder negativ. Hauptsache, im Mittelpunkt stehen!

Ich kann dir nur von Herzen wünschen, dass dich die unglaublichen Nachstellungen und jetzigen Behauptungen deiner Mutter bald nicht mehr erreichen. Versuche, nicht gleich so tief in deiner Verzweiflung zu empfinden. Du hast schon so viel geschafft, Du wirst auch das hier wieder bewältigen. Alles Liebe und das Beste für dich und deinen Mann

Vielen, vielen Dank! @:) Zum Glück habe ich mich dieses Mal schnell wieder gefangen. Ich war halt so sehr überrascht davon, wieviel Macht sie emotional doch noch über mich hat. Ich hoffe sehr, dass sie irgendwann aufgibt und mir auch keine Briefe mehr schreibt. Aber.. sie ist da sehr erfinderisch um an mich heran zu kommen. Sie ruft auch auf der Arbeit an. Die Vermittlung stellt sie durch, da kann ich leider nichts dagegen machen, ausser halt auflegen, wenn sie dran ist. Wenn ich das tue, ruft sie in unserem Sekretariat an und verlangt nach mir. Der Kollege kam schon mit dem Handy zu mir und drückte es mir in die Hand. Ich war so überrascht und es war mir zu peinlich vor ihm einfach aufzulegen, dass ich doch kurz mit ihr sprach. Aber.. beim nächsten Mal würde ich auch da auflegen. Inzwischen ist es mir egal, was mein Kollege denken würde.

@ WhiteRose5

Genau darüber hab ich auch schon oft nachgedacht, dass ein Umzug vielleicht Erleichterung verschaffen würde... Aber, wie ich oben bei Fizzlypuzzly schon schrieb, ist sie sehr erfinderisch um an mich heran zu kommen. Wahrscheinlich erhalte ich die Post dann demnächst auf der Arbeit oder so... Sie weiß ja wo ich arbeite und sie weiß auch, dass ich meinen Job für kein Geld der Welt freiwillig aufgeben würde, dafür ist er zu gut bezahlt für das, was ich mal gelernt habe...

Ich müsste schon in's Ausland ziehen, eine andere Identität annehmen und mich umoperieren lassen fürchte ich ]:D Hm..... ob die Polizei mich in's Zeugenschutzprogramm.... hmmm... ]:D Spass bei Seite, ich muss irgendwie schauen, dass ich ihre Kontaktaufnahmen per Brief und Telefon eindämmen kann. Und das geht wahrscheinlich nur, in dem ich sehr konsequent auflege am Telefon und die Annahme der Briefe verweigere... Mal schauen, wie weit ich damit komme...

@ rr2017

Na da bin ich ja froh, dass meine Mutter keine Waffen besitzt. In der Tat käme sie da wahrscheinlich auf auf dumme Ideen...

Letztlich ist es das bekannte Phänomen dass Narzissten am Rad drehen und zu echten Psychopathen und Stalkern werden wenn man ihnen Grenzen aufzeigt.

Die Erfahrung mache ich mit ihr auch immer wieder. Ich hoffe nur, sie ist irgendwie in der Lage, irgendwann mal eine Grenze zu akzeptieren. Wobei nein, das wird sie nicht sein, dafür kenne ich sie zu gut. Ich hoffe aber, sie resigniert irgendwann einfach, wenn ich konsequent genug bin.

@ mnef

Das glaube ich nicht. Würde es wirklich nur darum gehen, dass die Tochter keinen Schlüssel mehr haben soll, könnte man auch einfach das Schloss austauschen. In der Regel schneller, stressfreier und günstiger, als einen Anwalt hinzuzuziehen. Da spielt auch eine dicke fette fiese Komponente mit.

Ja damit triffst du den Nagel auf den Kopf, so kenne ich meine Mutter! Es wäre ihr sicher total egal, dass ich den Schlüssel noch habe, wenn sie nicht herausbekommen hätte, dass wir ohne sie geheiratet haben. Das hat sie tief natürlich tief getroffen und nun zieht sie alle Register um irgendwie an mich heran zu kommen. Ich kenne sie gut genug um zu wissen, dass irgendwann in der nächsten Zeit auch wieder mal ein total normaler und netter Brief von ihr bei mir landen wird, so als wäre rein gar nichts gewesen. Wenn sie merkt, sie kommt mit "böse" nicht weiter, versucht sie es im Guten. Reagiere ich darauf nicht, wird wieder um sich geschossen, um im nächsten Moment wieder die "Schleimoffensive" (wie es mein Bruder gestern nannte) zu starten.

Zum Thema Anwaltskosten: Vergiss es, da passiert dir nichts, ziemlich sicher gibt es keinerlei Nachweise, dass dir überhaupt ein Schlüssel ausgehändigt wurde geschweigedenn zurückgefordert wurde.

Einen Nachweis gibt es tatsächlich nicht, da hätte sie mir schon etwas per Einschreiben schicken müssen und das hat sie def. nicht. Es ist auch nur eine Vermutung von mir, dass eine Rückforderung in ihrem letzten Brief gesteckt haben könnte, den wir ungelesen entsorgt haben. Mein Mann hatte die Nase voll, weil er gemerkt hat, wie es mich doch wieder zermürbt und runterzieht und er selbst war auch jedes mal auf 180, weil sie auch ihn in den Briefen schwer angeschuldigt und beleidigt hat. Für ihn ist sowas neu, seine Mutter ist da ganz anders. Sie haben ein ganz normales Verhältnis. Er weiß, dass sie krank ist, aber ihn verletzt es trotzdem sehr und er kann das (noch) nicht damit abtun, dass sie einfach krank ist. Kann ich ja selbst teilweise heute noch nicht.. wobei es mir inzwischen leichter fällt und ich es heute auch wieder so sehen kann.

PNra;daNTe1ufel


@ Skolka

Du stellst dich dar, wie ein armes hifloses Geschöpf, dass sich gegen die Kontaktaufnahmen der Mutter nicht wehren kann. Das ist doch Blödsinn. Du stehst dir selbst im Weg, da du unentschlossen, hin- und hergerissen bist. Einerseits Kontaktabbruch, andererseit - was? Schuldgefühle?

So stelle ich mich nicht dar, so habe ich mich in dem Moment in der Tat gefühlt. Schuldgefühle habe ich keine mehr, die Zeiten sind vorbei, die hatte ich über viele Jahre. Inzwischen tut sie mir einfach nur noch leid - und das ist wahrscheinlich auch noch zuviel an Emotion.

Es ist, zumindest für mich, nicht einfach damit getan, dass ich beschlossen habe, den Kontakt abzubrechen. Ich wünschte, ich hätte einfach mal meine Ruhe von ihr. Aber ich werde jetzt noch konsequenter sein und ihre Briefe def. nicht mehr lesen. Das war mein Fehler. Da war ich zu undiszipliniert und so hat es mich kalt erwischt, dass sie mich doch noch so hart treffen kann. Ich dachte, ich hätte das hinter mir. Zum Glück habe ich das auch ein Stück weit, denn es geht mir schon viel besser. Früher hätte mich das viel länger beschäftigt. Der Satz, dass sie mich besser damals abgetrieben hätte, saß halt u. a. tief. Ich denke, das würde jedem Kind so gehen...

@ Andifreak

Das geht auch einfacher und kostenlos: Der Post sagen: "Annahme verweigert". Dann geht der Brief zurück und der Absehder MUSS das Strafporto bezahlen!

Ja bei Briefen geht das, aber bei Postkarten nicht. Da steht kein Absender drauf. Und wenn sie merkt, ich lese ihre Briefe nicht mehr, wird sie Karten schicken, kenn ich ja schon von ihr ;-)

Tut mir leid, dass du das Thema auch kennst. Und ich kann deine Wut, die man aus deinem Beitrag herauslesen kann auch nur all zu gut nachempfinden!

Ich sage immer, dass es niemand jemals geschafft hat mich SO wütend zu machen, wie meine Mutter!!! Das kennst du dann sicher auch, richtig? :)_

@ Orangenbaum

Ich als Mutter würde daraus schließen, dass meine Tochter nichts mehr von mir wissen möchte und hätte auch den Schlüssel zurück verlangt.

Als gesunder Mensch würde man das daraus schließen, da gebe ich dir Recht. Gesunden Menschenverstand gibt es bei ihr nur sehr bedingt. Den Schlüssel möchte sie nicht wiederhaben, weil sie verstanden hat, dass ich nichts mehr mit ihr zu tun haben möchte. Das wird sie wohl leider nie wirklich verstehen, denn gesagt und geschrieben habe ich ihr das schon... ach ich weiß nicht wie oft und in den letzten 2 Jahren hat sie nichts, aber auch gar nichts von mir gehört. Da sollte man es eigentlich auch so schon verstanden haben...

Wie gesagt, ich vermute nur, dass sie mich in ihrem letzten Brief evtl. dazu aufgefordert hat den Schlüssel zurück zu geben. Ich weiß es nicht, weil der ungelesen im Briefkasten landet. Und sorry, das hat sie sich nach den "netten" Briefen zuvor auch selbst zuzuschreiben und ich finde nicht, dass das eine Entschuldigung dafür ist, jetzt zum Anwalt zu laufen. Dabei geht es um was ganz Anderes. Sie will mit aller Macht meine Aufmerksamkeit. Egal wie!

S'unfl=owerx_73


Du kennst die Strategien von ihr. Also kannst DU Strategien entwickeln, damt umzugehen - statt doch auf gewisse Art und Weise mit in die Spielchen hineingezogen zu werden.

Dann wird sie Karten schreiben. Ja und? Ungelesen zerreißen, verbrennen,... Oder wirklich umzuziehen und sich so unerreichbar machen. Was hast Du von ungelesenen Karten zu befürchten? Gut, in dem Moment kommt hoch, dass Deine Mutter ihre Spielchen spielt. Dann spielst Du halt nicht mit: Kein Lesen, kein "dem Mann zum Lesen geben". Und als Gedanke "wie erwartet eine Karte". Ohne tiefergründige Gedanken. Du weißt es jetzt schon, dann kann es doch gar nicht mehr so überraschen/aus der Bahn werfen.

L<ichtIAmHoxrizont


Zum Anrufen im Büro: Sag den Kollegen (zumindest denen, wo die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass sie dort landet), dass Du für Deine Mutter nicht zu sprechen bist, und zwar nie.

Ich musste sowas auch schon mal tun. Etwas peinlich, da die Kollegen dann wissen, dass da was nicht stimmt, aber sie haben es verstanden.

PGrad$aTeufxel


@ Sunflower

Ich konnte mich bisher nicht disziplinieren und habe gerade die Karten immer gelesen. Das ändert sich gerade. Hab es ja jetzt auch schon geschafft, Briefe ungelesen weg zu werfen. Ich denke, mit den Karten wird es jetzt genau so. Daran muss ich auf alle Fälle arbeiten ;-)

@ LichtAmHorizont

Gar keine schlechte Idee.. ich muss da vielleicht umdenken und vorsorgen, statt nachsorgen. Je weniger an mich herankommt, desto weniger kann es mich belasten.

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