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@Frauen: Welche Mindestkörpergröße muss ein Mann für euch haben?

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Ich behaupte ja beispielsweise keinesfalls, dass Aussehen egal wäre, ich halte es nur für ein wesentlich komplexeres Thema als "1-10, deal with it".

Das schließt sich doch daber gegenseitig nicht aus. Also, klar, wenn das Aussehen als alleinig relevantes Kriterium angesehen wird, dann schon. Aber zwischen "Das Aussehen ist komplett egal" und "Das Aussehen ist alles, was zählt" gibt es doch einen verdammt großen Spielraum, der wohl auch ausgenutzt wird. Und an der Stelle dann zu sagen "Nee, du, das bildest du dir nur ein, dass als unattraktiv angesehen wirst.", das ... naja ..

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Man könnte ja auch eine neue Regel aufstellen: Körpergrösse durch 10 ist gleich absolute Mindestgrösse des besten Stückes... ;-D ]:D

Euch ist aber schon bewusst, dass auch solche Ängste und Komplexe nicht im luftleeren Raum entstehen, ja ? Es ist nicht irgendwann, damals, als die Menschen noch Felle trugen und in Höhlen wohnten, ein Mann plötzlich morgens wachgeworden und hat sich gedacht "Scheiße, mein Schwanz ist zu klein.".

LPiezselotxte40


Und was ist mit der Grundbotschaft der ganzen Grössenfäden hier?

Dass Mann Angst hat die Zombietussi von nebenan nehmen zu müssen wenn er nicht mindestens 1,80 ist?

Was ist mit den Frauen die dann aufwachen und sich denken müssen "Scheisse - ich bin eine Zombietussi!"

a_sdKfgh1!23


Wenn es denn wirklich nur alles ausgedacht ist.

Ja. Der Grund, warum solche Denken wie Marktwert-Denken überleben liegt darin begründet, dass sie im Prinzip Interpretationsanleitungen der Wirklichkeit sind.

Man denkt in Kategorien und Schemata und man kann sich dem bewusst sein oder unbewusst ein Schemata übernehmen, das alle Handlungen nach diesem Schemata deutet.

Das Marktwert-Denken ist ein Schemata, dass nur über die gedachte Meinungen Anderer funktionieren kann. Denn wie sonst soll ein Marktwert gebildet werden? Und weil es viele bzw. alle sind, die meinen Marktwert bestimmen, kann ich unmöglich wissen, was sie wirklich wissen. Wenn ich es nicht wissen kann, aber anderen dennoch eine Meinung über mich und meinen Marktwert unterstelle, dann kann es nur (aus)gedacht sein

Ich weiß nicht, aber ich finde es dezent arrogant und überheblich, Menschen erstmal pauschal Einbildung zu unterstellen, ohne zu wissen, wie es in deren alltäglichem Leben aussieht.

Wie ihr tägliches Wissen aussieht ist auch egal, weil egal wie es aussieht, sie können unmöglich wissen, was andere Menschen wirklich von ihnen denken.

Statt sich einen Marktwert auszudenken, sollte man vielleicht an seinem Selbst-wert(gefühl) arbeiten.

qRuack1sal4berRei


Die Grundbotschaft ist, dass Piotr_Kow sich seit sehr langer Zeit nicht entscheiden kann, ob er mit Socken oder mit Puppen spielen soll und deshalb in totaler Maßlosigkeit mit beidem spielt. Niedlich, der Kleine. ;-D

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Wie ihr tägliches Wissen aussieht ist auch egal, weil egal wie es aussieht, sie können unmöglich wissen, was andere Menschen wirklich von ihnen denken.

Gäbe es doch nur eine Möglichkeit zu erfahren, was andere Menschen so denken oder ihnen die eigenen Gedanken mitzuteilen ...

Statt sich einen Marktwert auszudenken, sollte man vielleicht an seinem Selbst-wert(gefühl) arbeiten.

Und wenn das Selbstwertgefühl das ist, was zur Einschätzung des eigenen Marktwertes führt ?

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Gäbe es doch nur eine Möglichkeit zu erfahren, was andere Menschen so denken oder ihnen die eigenen Gedanken mitzuteilen ...

Markwert funktioniert aber nur mit Urteilen Unbekannter. Nicht deine Familie und Freunde bestimmten deinen Markwert mit dem du auf dem Partnermarkt rumspazierst, sondern ja eben die Unbekannten, die bekannt werden sollen.

Und wenn das Selbstwertgefühl das ist, was zur Einschätzung des eigenen Marktwertes führt ?

Auch mit Selbstwertgefühl weiß man nicht, was anderen wirklich von einem denken. Das Schöne daran ist, es ist einem weitesgehend egal.

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Nochmal zur Attraktivität und Marktwert.

Attraktivität ist m.E. sogar enorm wichtig, nur kann diese von vielen Merkmalen ausgelöst werden, die man in seinem ausgedachten Marktwert nicht annähernd alle berücksichtigen kann. Auch unterscheidet sich die Gewichtung von Person zu Person. Die Bildung eines Marktwertes ist damit unmöglich, was nicht heißt, dass es keine Merkmale gibt, die die breite Masse bevorzugen würden (Viele wollen überraschenderweise gepflegte Partner, die auf ihren Leben klarkommen).

Auch habe ich aufgezeichnet, dass es bestimmte Gefahren von Marktwert-Denken bezüglich des eignenen Handelns gibt. Denn Schemata interpretieren nicht nur die Wirklichkeit, sondern implizieren bestimmte Handlungen, d.h. formen auch Handlungsmuster. Im Marktwert-Denken: "Die/den kann ich nicht ansprechen, weil man Marktwert zu gering ist" oder "der gefällt mir optisch (nicht sofort und herausragenderweise) nicht, deswegen spreche ich nicht mit ihm/ihr".

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Markwert funktioniert aber nur mit Urteilen Unbekannter. Nicht deine Familie und Freunde bestimmten deinen Markwert mit dem du auf dem Partnermarkt rumspazierst, sondern ja eben die Unbekannten, die bekannt werden sollen.

Tja, je öfter man also abgewiesen wird, desto genauer kann man seinen Marktwert einschätzen, je nachdem, mit welchen Gründen man abgewiesen wird.

Auch mit Selbstwertgefühl weiß man nicht, was anderen wirklich von einem denken. Das Schöne daran ist, es ist einem weitesgehend egal.

Nicht unwichtig bei der Bestimmung des Selbstwertes ist das Selbstbewusstsein. Und wenn einem das, auch ohne entsprechenden Input von außen oder eine Kenntnis dessen, vorgibt, dass man nun mal nicht besonders liebenswert, attraktiv oder sonstwas ist, was dann ?

SIweet pFannny Adaxms


Kann es sein, dass die Frage nach der Körpergröße die nach der des besten Stücks abgelöst hat, nachdem allmählich ein Konsens entstand, dass die die letztere nicht so ausschlaggebend ist wie männlicherseits davor angenommen? :=o

Konsens? Gabs da einen Volksentscheid oder was? ;-D

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Konsens? Gabs da einen Volksentscheid oder was? ;-D

Klar, lief bei der letzten Bundestagswahl mit. Oder wurden die Zettel in deinem Wahlbezirk vergessen ?

Svweet F^anOny ARdxams


Oder wurden die Zettel in deinem Wahlbezirk vergessen ?

Verdammt! Wir wurden hier nicht gefragt :°( Jetzt geh ich Steine werfen! >:(

a5sdfgPh123


Tja, je öfter man also abgewiesen wird, desto genauer kann man seinen Marktwert einschätzen, je nachdem, mit welchen Gründen man abgewiesen wird.

Nein, sondern die Präferenzen der von dir angesprochenen Frauen.

Nicht unwichtig bei der Bestimmung des Selbstwertes ist das Selbstbewusstsein. Und wenn einem das, auch ohne entsprechenden Input von außen oder eine Kenntnis dessen, vorgibt, dass man nun mal nicht besonders liebenswert, attraktiv oder sonstwas ist, was dann ?

Dann arbeitet man daran, insofern das möglich ist.

Ich habe ja schon auf die Verbindung von Körperlichkeit und Handlungen/Verhalten hingewiesen. Menschen sind keine Roboter, sondern haben ein kleines Universum im Gehirn, das es nur einmal in dieser Konstellation gibt (was nicht bedeutet, dass es gut ist) und den Körper mit Leben füllt. Wie und worüber man spricht macht jemanden attraktiv. Wie jemand geht oder tanzt macht jemanden attraktiv. Lachen macht jemanden attraktiv usw. usf. Und das sind alles Handlungen, die man beeinflussen kann. Speck kann bei Bedarf wegtrainieren, Haare kann man schneiden, Kleidung auswählen usw.

Das was man nicht ändern kann, muss man hinnehmen. Bleibt sowieso nichts anderes übrig. Ich kann meinen spärlichen Bartwuchs in alle Ewigkeiten bedauern oder mich damit abfinden.

e"nigm5ati/c1=606


Nein, sondern die Präferenzen der von dir angesprochenen Frauen.

Siehe auch: Markt-wert, Substantiv, der: Der momentane, durch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage bestimmte Wert einer Ware.

Das was man nicht ändern kann, muss man hinnehmen. Bleibt sowieso nichts anderes übrig. Ich kann meinen spärlichen Bartwuchs in alle Ewigkeiten bedauern oder mich damit abfinden.

Und die Leute, die unter Berücksichtigung all der Dinge, die sie nicht ändern können oder wollen, unattraktiv bleiben, müssen auch das hinnehmen.

aUsdf(gh$123


Und die Leute, die unter Berücksichtigung all der Dinge, die sie nicht ändern können oder wollen, unattraktiv bleiben, müssen auch das hinnehmen.

Ja. Und wer nicht will, der kann auch nichts ernsthaft erwarten, weil er seine Verantwortung für sein eigenes Glück abgibt. Aber es kommt kein Retter, der einem aus der Misere befreit, weil man schon lang genug gelitten hat. Solch eine kosmische Kraft gibt es nicht.

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