» »

Meine Frau lässt sich total gehen ...

d>anaeV8x7


Darum ging es mir ja gerade nicht. Ob die Eltern eine Hilfe oder eher eine zusätzliche Belastung sind, hängt ja auch stark vom Verhältnis ab und vom Zustand der Eltern und deren Ansprüchen und ja, auch deren Bereitschaft zu helfen.

MIr ging es aber gerade darum, dass ich die verschiedenen Angaben des Te nicht zusammen bekomme. Einerseits arbeitet er täglich zehn Stunden in der Firma und ist ausserdem sportlich sehr aktiv. Logischweise kann er, eine gewisse Fahrzeit eingeplant, selten vor 21 Uhr zu Hause sein, so unter der Woche. Dennoch gibt es an häufig den Großen alleine ins Bett zu bringen, zu kochen und andere Arbeiten zu erledigen die halt täglich und in einem gewissen zeitlichen Rahmen erledigt sein müssen. Das kann ich mir nicht vorstellen, einfach rein zeitlich. Waschen, Einkaufen, Putzen, klar kann man am Wochenende machen, aber Kochen und ins Bett bringen steht ja nun täglich an.

Ich habe einfach den Eindruck, dass der Te sich an der Stelle vielleicht selbst ein wenig über die Verteilung täuscht und einen anderen Eindruck hat in Bezug auf die Häufigkeit der Arbeiten. Das pasisert ganz leicht, ist mir auch passiert als gerade mein Mann viel mit den Kindern zu Hause war, während ich gearbeitet habe. Man verliert schnell aus dem Blick wieviel wirklich jeden Tag ansteht und denkt dann:"Aber ich hab doch gewaschen, was hat sie/er denn?" Dazu passt auch das "faul" welches der Te hier in den Raum gestellt hat.

Alles in allem kann ich mich nur denjenigen anschließen die für mehr Kommunikation plädieren. Es könnte sein, dass seine Frau sich unter zu großen Druck setzt, es könnte sein, dass sie auf verschiedenen Ebenen mauert, weil sie sich mit hormonellen Problemen oder so defizitär fühlt und damit nicht umgehen kann, es könnte sein, dass sie auf passiv-aggresive Art ihre Unzufriedenheit mit der Beziehung und ihrem Leben kommuniziert. Man weiß es einfach nicht, aber ganz sicher wird man es nicht rausfinden in dem man sagt:"Schatz, du wirst zu fett", sondern in dem man ein offenes Gespräch sucht und sich erstmal nach dem Befinden des Gegenüber erkundigt. Wie sind deine Tage? Wie fühlst du dich? Ist Mutter-sein das was du dir vorgestellt hast? Wie ist es mit deinen Eltern? Was macht dir Sorgen und was Freude?

Mal so ein wenig Interesse am Gegenüber wäre gut und davon merk ich in allen Threads eher wenig.

Npofxy


Einkäufe kann sie zusammen mit ihren Eltern erledigen und auch die Kinder dort abgeben.

Sie hat also viel Unterstützung.

hin und wieder

Und deswegen steht es ihr nicht zu überfordert zu sein? Weil ihre Eltern in der Nähe sind darf sie nicht unzufrieden sein? Und selbst wenn sie nur Fett wird um ihn zu ärgern, was versuchst du damit zu beweisen?

I@chBinxs91


Ich kann jetzt leider nicht auf alle Beiträge einzeln eingehen da mir dazu leider die Zeit fehlt, dafür bitte ich um Entschuldigung.

Also generell muss ich vorweg folgendes klären, wenn es vielleicht so herüberkam als würde ich nur eine heiße 20 Jährige wollen, dem ist nicht so. Ich bin mir dem bewusst dass man mit Familie nicht das selbe Leben hat wie früher und dass es Veränderungen gibt die auch härter sein können für BEIDE. Mir geht es um einen langfristigen Aspekt, ich möchte einfach eine GESUNDE Familie haben, dass wir alle fit sind, lange leben und unser Leben genießen können ob nun heute oder in 20 Jahren. Selbstverständlich weiß ich dass ich als Raucher kein bestes Beispiel bin, aber ich reduziere es soweit es geht und nach 10 Jahren Rauchen ist es nun mal nicht eben so leicht es einfach einzustellen, aber ich gebe mein bestes und ziele darauf hinaus irgendwann komplett davon weg zu kommen.

Und die Leute die andere Themen von mir gelesen haben, ja wir hatten so unsere Probleme welche aber eigentlich größtenteils geklärt sind. Wir haben es bisher immer geschafft eine Lösung zu finden und auch alleine weil wir eben schon so viel zusammen durchgemacht haben würde ich niemals auf den Gedanken kommen Schluss zu machen deswegen. Deswegen schreibe ich ja hier und frage nach Hilfe und Möglichkeiten an die ich eventuell nicht denke.

Also ich habe jetzt erstmal entschieden die Sache ruhig anzugehen und mal zu schauen was in einem Jahr passiert. Vielleicht fängt sich das alles von alleine, wenn die Zunahme natürlich extrem wird dann führt kein Weg daran vorbei es mal auf dem harten Weg anzusprechen. Aber ich werde eben nicht zusehen wie meine Frau sich in Diabetes oder sonst welche Krankheiten stürzt.

PS: Sie hat etwa 10kg mehr auf den Rippen als vor der Schwangerschaft, ist aber auch nicht besonders groß daher könnt ihr euch bestimmt denken dass sich 10kg optisch schon sehr äußern können und auffällig sind.

d)anaex87


Stillt sie noch? Es gibt Frauen die dabei ständig Heißhunger haben und da ist wenig zu wollen, dafür purzeln die Pfunde nach dem Abstillen quasi von alleine.

N&o/fy


10 kg find ich jetzt nicht so viel, hatte nach meiner SSW 18 kg mehr als vorher, bei mir verschwand das, ganz ohne irgendwas extra zu tun, nach knapp drei Jahren von alleine. Ich war halt wieder arbeiten, bewegte mich mehr und hatte weniger Zeit zu essen. Also ich persönlich empfinde 10kg nicht als "total gehen lassen"

PLfeffejrmi&nzbxonbon


Also 10 kg mehr als vor der Schwangerschaft sind natürlich nicht wenig, aber das Kind ist auch noch kein Jahr alt. Und 10 kg.... gut die sieht man und es macht sicherlich optiscg einen Unterschied ob sie 60 oder 70 kg wiegt, doch meiner Meinung nach ist das jetzt auch nicht so extrem vor dem Hintergrund dass das Kind noch unter 1 Jahr alt ist. Und so arg gesundheitsgefährdend ist ein solches Gewicht nicht.... Ich denke sie war vorher wahrscheinlich Normalgewicht und jetzt ist sie halt oberes normalgewichtig, denn du vergleichst sie ja gern mit den Fitnessmäusen und diese Fitnessmädels sind schon eher sehr schlank und durch trainiert.

Meine Bekannte war immer richtig dünn etwas über 50 kg bei 1.68 m. Dann kam das erste Kind, das ist jetzt 6 und sie hat in der Schwangerschaft nicht nur deutlich zugenommen, sondern hat auch danach trotz Ernährung Sport nie wieder ihr altes Gewicht bekommen. Vielmehr hat sich die gesamte Figur und Statur total verändert. Sie ist in allem etwas üppiger geworden und wiegt so um die 60-63 kg seit Jahren.

mrnef


daher könnt ihr euch bestimmt denken dass sich 10kg optisch schon sehr äußern können und auffällig sind.

Ja. Aber ich würde es, v.a. an Stelle deiner Frau, zu schätzen wissen, wenn du das Problem körperliche Attraktivität konstruktiv ansprichst, ohne was vorzuschieben. Wie groß ist sie denn? 10kg machen jemanden rein gesundheitlich gesehen nicht von topfit zu schwer adipös, selbst wenn sie nur 1,50m wäre. 10 Jahre rauchen dürften gesundheitsschädlicher sein und vor allem dir zeigen, dass Gewohnheiten und Süchte auch mit "Mühe geben" nicht so einfach beizukommen ist.

P!ariRtxu


@ mnef

Dem ist mal wieder nichts hinzuzufügen :-)

Mfannw04x2


Also sorry IchBins91,

was ich immer noch nicht verstehe ist, dass du dich selber einer gesundheitsschädlichen Tätigkeit frönst und diese klein redest

Selbstverständlich weiß ich dass ich als Raucher kein bestes Beispiel bin, aber ich reduziere es soweit es geht und nach 10 Jahren Rauchen ist es nun mal nicht eben so leicht es einfach einzustellen, aber ich gebe mein bestes und ziele darauf hinaus irgendwann komplett davon weg zu kommen.

und das Verhalten deiner Frau, was in meinen Augen ein ungefähr gleichgroßes Risiko darstellt, groß redest. Deine Motivation mit der GESUNDEN Familie ändert doch gar nix daran. Das nennt man bigott.

Deine Frau kann doch für sich genauso gut ungefähr folgendes in Anspruch nehmen: "Ich weiß, dass mein Essverhalten gerade nicht das gesündeste ist, aber ich bemühe mich ja den Zuckerkonsum zu gut als möglich in den Griff zu bekommen. Das ist aber jetzt nach der 2. Schwangerschaft nicht so einfach. [sein's kleinreden]

Aber ich will eine gesunde Familie und mein raucht und hört einfach nicht damit auf. Gut er macht es zwar nicht vor den Kindern, aber rauchen tut er weiterhin. Er hört einfach nicht damit, wo das Rauchen doch so ungesund ist." [Das Verhalten des Partners großreden.]

Merkst du was ??? Du zeigst mit dem Finger auf deine Frau, wo du dich doch mit den Fingern derselben Hand an deine eigene Nase fassen könntest.

Mir geht es mit meinem ganzen Geschreibsel nicht darum dir das Rauchen zu verbieten damit du das Recht erlangst deine Frau anklagen zu können, sondern darum, dass du erkennst, dass du selber in deinem Leben eine exakt ähnliche Baustelle hast. Und eigentlich bei dir bleiben kannst.

Du nimmst für dich ich in Anspruch die Sache mit dem Rauchen irgendwann in den Griff zu bekommen, warum gesteht du das nicht genauso deiner Frau zu?

Ok, ich habe das vernommen:

Also ich habe jetzt erstmal entschieden die Sache ruhig anzugehen und mal zu schauen was in einem Jahr passiert. Vielleicht fängt sich das alles von alleine, wenn die Zunahme natürlich extrem wird dann führt kein Weg daran vorbei es mal auf dem harten Weg anzusprechen. Aber ich werde eben nicht zusehen wie meine Frau sich in Diabetes oder sonst welche Krankheiten stürzt.

Beobachte aber in diesem Jahr bitte auch dich selber.

gQauloDi#sxe


Herrschaftszeiten, danke für diesen Faden nach Feierabend. Ich habe mich gerade beim Lesen sehr prächtig amüsiert. Und mich ein ganz bisschen fremdgeschämt. Wischt euch mal den Schaum vom Mund, ja? ;-D

Der TE und seine Frau sind noch sehr jung, da darf man sich schon mal über Nichtigkeiten aufregen. Er, weil er hektisch zwischen Job, Muckibude und zu Hause rumspringt, sie, weil er einfach nie da ist und sie Langeweile hat. Der Alltag mit Kindern in diesem Alter ist zwar anstrengend, auch wirklich schön...aber konkret öde. Man liebt sie so sehr, aber man verblödet wirklich. Und man ist abends völlig fertig von eigentlich nix.

Und dann kommt - viel zu spät - der Mann reingehopst, sagt, hey, puh, ich bring jetzt noch eben den Großen ins Bett, ich habe heute im Job dasunddas, heute Abend im Gym dasunddas gemacht, trommelt sich auf die Brust und ist seehr zufrieden.

Da sagt man dann eben als ganz normale trotzige Kleinkindmutter nur noch, du kannst mich mal und gib mir die Milka. ;-D Das regelt sich aber hin, binnen weniger Jahre.

Das ursprüngliche Problem ist in meinen Augen keins.

sVtepp`o2B5


Ich finde nichts Amüsantes an dem Szenario und an dessen Diskussion. Ich denke, dass die Ehefrau sich in der Situation gefangen fühlt und womöglich ihren Mann gar nicht mehr mag, aber nicht weiss wie sie da herauskommt, und sich deshalb jetzt gehen lässt. Die Situation kann ohne Kommunikation und Offenlegung der Befindlichkeit der Frau nicht besser werden. Aber welche Frau wird zugeben "im Grunde mag ich Dich nicht mehr" - wenn mit zwo Kinderchens gesegnet und finanziell abhängig...

Der TE kann immerhin testen, ob seine Frau ihn mittlerweile widerlich findet. Und zwar durch ihre Reaktion, wenn er sie überraschend in seine Arme nimmt.

P5ar~iQtu


@ TE

Dein Plan klingt vernünftig :-) Ich würde Dir aber raten, die Sache wenn dann eher bei der Wurzel zu packen - und wenn Du Dir große Veränderungen wünschst, eben bei Dir selbst auch eine vornehmen und das Rauchen aufhören.

Gauloise hat absolut recht und ich entschuldige mich wenn ich mich im Ton vergriffenen habe.

Die Kleinkindjahre sind knallhart - einerseits sauanstrengend, auf der anderen Seite eben "öde". Ich habe den Eindruck, im Moment lebt Ihr ja eher nebeneinander her als ein gemeinsames Leben. Und ganz klar habt Ihr da - ich denke gegenseitig - oft einen völlig unterschiedlichen Blick auf die Dinge. Du findest die Zigaretten nicht so schlimm, sie ihre Schokolade - wobei beides Blödsinn ist in meinen Augen (na ja, ich gestehe, als Kind eines Vaters der sich zu Tode geraucht hat als ich 13'war kann ich 10 kg Zunahme nicht gleich schlimm finden wie Zigaretten)

Druck machen hilft natürlich überhaupt nicht.

Ich wünsche Euch sehr, dass sich wenn die Kids größer sind das Problem in Rauch *g* auflöst.

Adeddgiva


Wie kommst Du darauf, daß die Frau den TE nicht mehr mag? ???

Übrigens, ich gehe nie ins Fitnessstudio und bin trotzdem untergewichtig...

Schwimmen, Radfahrern oder durch den Wald spazieren ist doch viel schöner, als in einer stickigen Bude bei komischer Musik an noch komischeren Geräten herumzuturnen!

Vielleicht geht es dieser Frau ähnlich, längst nicht jeder geht gern in ein Fitnessstudio!

Daß die Frau in der Wohnung und vor den Kindern raucht, finde ich viel bedenklicher, als 10 Kilo zuzunehmen...Irgendwie scheint sie tatsächlich etwas unzufrieden zu sein mit ihrem Leben.

Hat sie denn genug Kontakte außerhalb der Familie?

N=oxfy


Daß die Frau in der Wohnung und vor den Kindern raucht

Wo hast du denn das gelesen? ":/

Pkarxitu


@ Aedgiva

Ich sehe auch nicht, warum die Frau den TE jetzt nicht mögen sollte. Nur weil sie scheinbar frustisst heißt dass ja noch kein nicht mehr mögen des Partners.

Sie raucht doch gar nicht? In den Postings des TE steht nur, dass sie vor den Kindern Schokolade isst und der Großen auch was gibt.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH