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Muttisöhnchen - ich dreh bald durch!

LManodkafxfee


Ja, Du lässt es Dir gefallen, weil Du mitspielst. Reden oder meckern ist nicht unbedingt ein Zeichen dafür, dass man sich etwas nicht gefallen lässt. Was zählt, sind Taten. In Deinem Fall Konsequenzen.

Seine Mutter hat ihn an der Leine und er Dich an seiner. Toll, nicht wahr?

Es zeugt zwar von einem gesunden Gefühl, dass Dich das Ganze aufregt. Aber dass Du Dich derartig behandeln lässt und dann noch das Wort "Traummann" in den Mund nimmst.... hinterfrage Dich doch mal, warum DU Dir das bieten lässt? Und bitte sage nicht, dass es deswegen ist, weil Du ihn liebst. Wenn sich jemand nicht von einer Person lösen kann, die ihr nachweislich nicht gut tut, dann ist das oftmals eher ein Indiz für Abhängigkeit, einem nicht so guten Selbstwertgefühl, eventuell auch nicht so guten Vorbildern (gesunde Mann-Frau-Beziehung) etc.

Ich schließe mich all jenen an, die sagen, dass Du in ihm NIE den Partner finden wirst, den Du wirklich möchtest. Seine Mutter wird immer Ansprüche stellen, Dich nie leiden können, und er wird wahrscheinlich auch nie wirklich von dort loskommen, wenn sie ihn so erpresst wie Du beschreibst. Er ist nicht zufällig in dieser Familie, er ist von seiner Mutter ERZOGEN und GEPRÄGT worden. Also erwarte nicht, dass er sich anders verhalten wird wie ihr "Produkt". Du bist jung, sehr jung, und mit 17 solltest Du Dir so was nicht antun, in Deinem Alter sollte man sich nicht in schwierige Beziehungen begeben, denn das macht ja auch was mit Dir, lass Dich nicht verkorksen von den beiden.

mFnxef


Trefft euch bei dir, auch wenn es von der Entfernung nicht ganz so praktisch ist, fertig aus

Das möchte er nicht, obwohl es seine Mutter ihn schon vorgeschlagen hat.

Das ist jetzt etwas untergegangen, obwohl es eine Menge aussagt. Wenn das so ist, würde ich gleich mal ganz viel "Mutter ist Schuld" streichen, offenbar geht da sogar noch mehr Geklette von ihm als von ihr aus. Wie ist es sonst so um sein Selbstbewusstsein bestellt? Fühlt er sich seinem Mediziner-Bruder unterlegen und will jetzt ein "guter Sohn" sein? Wie lebt die Mutter sonst so; muss man da als Kind "Angst" haben, dass sie vereinsamt, wenn man nicht mehr da ist, oder hat sie durchaus ein Leben ohne Kinder (Freunde, Hobbys?)? - das sind alles Sachen, die mit hineinspielen.

Mit 20 ist das nicht der Normalfall, aber ich würde jetzt auch nicht davon ausgehen, dass er in seinem Leben nie mehr die Kurve kriegt.

Annon!ymuxs


Eine eigene Wohnung würde da überhaupt nichts bringen, weil deinem Freund offenbar nie Selbständigkeit anerzogen wurde. Er ist einfach einer der sein Leben nicht selbständig auf die Reihe bekommt. Vielleicht kriegt er ja nochmal die Kurve...

S\arin5a123


Wie ist es sonst so um sein Selbstbewusstsein bestellt?

Ehrlich gesagt kann ich es nicht beantworten... Eigentlich ist er ziemlich selbstbewusst, aber seinen Eltern gegenüber eher nicht..

Fühlt er sich seinem Mediziner-Bruder unterlegen und will jetzt ein "guter Sohn" sein?

So kommt es mir vor. Er hat mir gesagt das er das Gefühl hat er kann seinen Eltern nichts geben um sie glücklich zu sehen. Aber das stimmt doch gar nicht?

Er hat damals eine Prüfung vergeigt (hat es auch noch an meinem Geburtstag erfahren) und seine Mutter hat wochenlang nicht mit ihm geredet. Vor dem Nachholtermin durfte er nicht zu mir, weil er lernen sollte (2 Wochen!!!). Das ist mir damals gar nicht so bewusst geworden.. Nur wird mir hier das immer und immer wieder klar wie sehr er sich doch beeinflussen lässt. Gestern hat er zu mir gesagt es tat so gut wie ich ihn unterstützt habe. Für mich war es kein Weltuntergang, weil es immer mal passieren kann und somit habe ich immer und immer wieder Mut ausgesprochen.. Ich habe es sogar schon verdrängt, da es für mich selbstverständlich ist für jemanden da zu sein. Jeder macht Fehler. Die Freundin seines Bruders meinte es ist die Schuld der Mutter, weil sie ihre Kinder zu sehr in die Ecke drängt. War bei ihrem Freund nicht anders, er hat auch eine Prüfung zweimal vergeigt. Und da habe ich mich sogar noch hinter sie gestellt und gemeint das es überhaupt nicht so ist.

Wie lebt die Mutter sonst so; muss man da als Kind "Angst" haben, dass sie vereinsamt, wenn man nicht mehr da ist, oder hat sie durchaus ein Leben ohne Kinder (Freunde, Hobbys?)?

Gute Frage... Aber zur Zeit geht sie immer mit dem älteren Sohn und dessen Freundin spazieren.

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Gestern Abend hat es mir gereicht, weil er sich den ganzen Tag nicht gemeldet und bin zu ihm gelaufen. Seine Eltern haben ihn geraten Schluss zu machen und er hatte das auch vor. Auf die Sache das er auf sein Gefühl hören soll und er sich nicht so in unsere Beziehung rein reden lassen soll kam nur: "Meine Eltern haben Erfahrungen, die wissen was richtig ist." Die Beziehung seines Bruders ging kaputt, weil dessen Ex auch meinte er ist ein Muttersöhnchen. Er versteht nicht was ich meine das er sich beeinflussen lässt. Ich habe ihn aber erstmal beruhigen müssen, da er auch ziemlich durch den Wind war. Echt erstaunlich wie ruhig ICH dabei geblieben bin, hab halt auch eingesehen das ich in der Hinsicht ruhiger sprechen müsste.. Hatte trotzdem richtig Angst, habe ihn noch nie so erlebt. Muss sagen hat echt Wunder bewirkt der ruhige Ton. Beim Gespräch hat mich meine Schwester angerufen und sie meinte auch es muss schon eine leichte Distanzierung mit Eltern stattfinden (sie wusste ja worum es ging beim Gespräch). Keine Reaktion.

Aber wir sollen es unter uns ausmachen. Da kam ein siehst du. Nach und nach haben wir halt immer ruhiger geredet und sind dann schnell zu ihm (haben irgendwo mitten auf dem Feld gestanden), weil es kalt wurde. Er hat dann abends noch bei mir geschlafen, damit wir in Ruhe reden können. Und das obwohl seine Mutter gesagt hat es bringt eh nichts. (Als ich an der Tür stand wo er sich schnitten machte kam von der Mutti: "Ich dachte die werden dir gemacht".. und sie hat mich nicht mal angeschaut.) Wir haben bei mir nebeneinander gesessen und angefangen zu weinen beim reden. Heute früh wieder.. ich wollte ihn schon gar nicht auf Arbeit gehen lassen. Der Ernst der Lage kommt bei ihm immer ein bisschen später an.. Aber es zeigt doch das er auch nicht so einfach das baldige Jahr hinschmeißen will?! Immer wieder höre ich er möchte seine Mama nicht verletzen... Aber das tut er doch nicht? Er hat es gestern immer und immer wieder gesagt und es ist wirklich komisch.

Er hat mir gestern übrigens auch noch erzählt das er immer Heimweh bekommt nach 3 Tagen. Er war noch nie länger als 5 Tage (Klassenfahrt) von seinen Eltern getrennt. Das ist doch das Problem, oder nicht? Er weiß einfach nicht wie toll es ist ohne Eltern bzw ist es einfach nicht gewohnt. :-/

Manch anderer hätte bei ihm schon längst aufgegeben, aber ich sehe Hoffnung.. Sein Bruder hat es doch auch geschafft...

Aber vielleicht fühlt sich mein Freund derzeit nicht so wohl, weil sein Bruder jetzt auch wieder im selben Ort wohnt und deshalb jetzt viel mehr mit ihm gemacht wird. Er wird kaum ausgeschimpft.. dafür der andere obwohl beide Mist bauen. Kann es nicht auch bei meinem Freund psychisch sein? Er kann sich doch selbst unbewusst einfach ungerecht behandelt fühlen? Das meinte hier doch auch schon jemand.. Und das ist mir in der Schule beim Durchlesen der Klassenarbeit "Psychologie" eingefallen. Aber auch bei "Erziehung" kann ich irgendwie vieles mehr verstehen..

Sein Bruder ist sehr zurückhaltend und eben ruhig, hat damals nicht so viel Mist gebaut. Und mein Freund war wohl als kleiner Junge schon ein Rabauke.. Sein Bruder hatte nie Probleme in der Schule, er aber schon. Er hat mir oft gesagt er hörte und hört immer wieder: "Du bist nicht mehr so wie früher du hast dich negativ verändert." (Alkohol, rauchen,... / mit rauchen hat er durch mich aufgehört) Auch wird sein Bruder immer als vernünftig dargestellt. Beide haben sich damals wohl nicht ausstehen können, wie ich aus Erzählungen mitbekommen habe. Mir tut es unendlich weh, dass er sowas erfahren musste.

Seine Mutti wird Angst haben ihn an mir zu verlieren.. oder aber auch das er abrutscht, wenn wir uns trennen sollten. Aber er möchte es doch auch das wir weiter zusammen sind... Ich merke es doch schon irgendwie.. Aber selbst wenn wir es nicht mehr schaffen sollten, werde ich es ihm immer und immer wieder sagen.

p/rinsbessaxlle


Das passiert, wenn Kinder in ihrem Haus keine bedingungslose Liebe bekommen, sie werden abhängig und haben das Gefühl, sie müssten konstant etwas für die Zuneigung ihrer Eltern tun.

Nein, es klingt psychisch nicht gesund. Die Mutter ist in diesem Falle auch nicht ganz gesund, solche psychische Manipulation ist nicht normal. Da steckt evtl. noch viel mehr dahinter, als das was er dir schon erzählt hat...

KIletterp`fla nxze80


Gestern Abend hat es mir gereicht, weil er sich den ganzen Tag nicht gemeldet und bin zu ihm gelaufen. Seine Eltern haben ihn geraten Schluss zu machen und er hatte das auch vor. Auf die Sache das er auf sein Gefühl hören soll und er sich nicht so in unsere Beziehung rein reden lassen soll kam nur: "Meine Eltern haben Erfahrungen, die wissen was richtig ist."

Die Frage ist halt willst du dir das wirklich antun? Es besteht keine Garantie darauf, dass er sich groß ändert. Aus seiner Sicht und der Sicht der Eltern bist eher du das Problem, dass du dich nicht anpasst und alles was bisher normal war in Frage stellt. Es gibt genug Familien wo das so gelaufen ist, die Frau hat sich eingefügt, um genau zu sein war das auch schonmal eher die Regel als die Ausnahme. Daher bist aus ihrer Sicht du das Problem, zumidnest aus Sicht der Eltern. Jetzt kann es sein, dass er sich ändert und langsam abnabelt, aber das wird ein sehr langer und harter Prozes sohne Aussicht auf Erfolg bzw. Aussicht darauf das er sich soweit abnabelt, dass es dir reicht. Und aus seiner Sicht bist du auch ein großes Risiko. Wenn er sich weiter so verhält wie seine eltern das wollen gibt es kein Problem mit ihnen, wenn er sich aber abnabelt und du ihn dann verlässt bzw. es mit euch auseinandergeht hat er nix mehr. Die eltern sind sicher, du selbst wenn er sich abnabelt aber nicht so.

M{adamDe Cha|rent"on


Aber selbst wenn wir es nicht mehr schaffen sollten, werde ich es ihm immer und immer wieder sagen.

komm ganz schnell von diesem Gedanken weg du könntest ihn "retten", das funktioniert nicht.......entweder ein Wunsch nach Veränderung kommt von ihm oder gar nicht.

mach dich nicht abhängig von der Vorstellung die Rettung auf hohem Ross zu sein, das funktioniert so nicht und ist in einer Beziehung mehr als ungesund.

lass ihn gehen, in Wirklichkeit machst dus ihm noch schwerer als es e schon ist, dein Freund braucht noch oder wird es nie schaffen das Elternhaus zu verlassen - aber so wird er von allen Seiten fremdbestimmt und nirgendwo so angenommen wie er ist, denn du versuchst auf ihn einzureden, genauso wie seine Mutter.

und vor allem solltest du deiner selbst Willen einen Schlussstrich ziehen.

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