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er unterstützt mein Studium nicht !

cHriwechja)rlxie


Selbst wenn der Dozent nachgibt besteht die Gefahr, dass sich das dann auf die Note auswirkt

solche Kollegen habe ich leider auch;

:(v

K+letteqrpf\laxnze80


??Und gesetz dem Fall es ginge ums Stillen: Ich kenne einige Frauen die das sehr dezent hinbekommen und selbst wenn es nicht ganz so dezent ist, hat man wohl eher ein Gafferproblem als das Stillen ein total ablenkender Vorgang wäre, bei dem eine Parade mit Fanfahren und Trommeln an einem vorbeizieht.??

Nun auch viel was unter ner Parade mit Fanfaren abläuft kann ablenken und stören. Beispielsweise wenn ein Student währendessen was isst, also raschelgeräusche etc etc. Was Menschen stört und ablenkt ist eben sehr unterschiedlichund wird nicht von dir festgelegt und Dozenten sind auch nur Menschen. Man ist kein gaffer nur weil einen sowas irritiert oder ablenkt. Ich verstehe nicht, wieso man nicht zumindest fürs Stillen nach draussen gehen kann. Und sich mit dem Kind eben nicht in die erste Reihe setzt, sondern nach hinten.

Selbst wenn der Dozent nachgibt besteht die Gefahr, dass sich das dann auf die Note auswirkt

Wobei das ja nicht bewusst sein muss. Wer denkt das er vollkommen vorurteilsfrei ist und immer vollkommen symphatieunabhängig bewertet lügt sich sehr wahrscheinlich in die Tasche.

cGrYiechVar=lixe


....ich meinte eher die Kollegen, die das mit Absicht machen.

- kam immer zu spät

- kam nie oder nur ab und zu

- war renitent

- hat sich einen Platz erschlichen, was auch immer das heißt...

- die Korrekturen werden auf Basis der früheren Leistungen vorgenommen

- Seminarraum war von der Sommerhitze aufgeheizt

- Fremdsprachler (pos./neg.)

und lauter so Schei...., also nicht objektiv nachvollziehbare Kriterien

EUleohnorxa


Nun auch viel was unter ner Parade mit Fanfaren abläuft kann ablenken und stören. Beispielsweise wenn ein Student währendessen was isst, also raschelgeräusche etc etc. Was Menschen stört und ablenkt ist eben sehr unterschiedlichund wird nicht von dir festgelegt1 und Dozenten sind auch nur Menschen. Man ist kein gaffer nur weil einen sowas irritiert oder ablenkt.2 Ich verstehe nicht, wieso man nicht zumindest fürs Stillen nach draussen gehen kann. Und sich mit dem Kind eben nicht in die erste Reihe setzt, sondern nach hinten3.

1 Da gebe ich dir Recht. Ich wollte es damit aber auch nicht festlegen.

2 Was genau lenkt einen denn derart daran ab, dass man sich auf nichts anderes mehr konzentrieren kann?

3 Warum nach draußen gehen? Sich nach vorn zu setzen muss sicherlich nicht sein. Hat aber auch niemand impliziert.

EblGmu5st"o


Kletterpflanze80 hat geschrieben:

Da hast du Glück gehabt, bei mir hat mal eine währendessen gestillt und auch wenn ich jetzt eventuell nen shit storm ernte, das hat meine Konzentration doch ziemlich durcheinander gebracht im negativen Sinne, andere Teilnehmer halten sich bei der Nahrungsaufnahme ja auch zurück ;-)

Na, ich werde jetzt erst recht einen Shitstorm ernten ;-D, aber mir geht gerade die Hutschnur hoch:

Was bitte haben Kinder generell in einem Hörsaal zu suchen? Was nicht nur im weitesten Sinne eine Ausbildungsstelle ist mit dem Ziel auf eine abgeschlossene Ausbildung mit anschließendem Job? Ein Studium ist doch nur ein Zwischending zwischen Schule und Ausbildungs oder Arbeitsplatz?

Darf zum Beispiel eine Auszubildende oder auch ausgelernte Einzelhandelskauffrau die beim Rewe, Aldi und so weiter arbeitet ihre Kinder mitnehmen? Eine Auszubildende oder ausgelernte Kraft in kaufmännschen Berufen in einem Anwaltsbüro und so weiter? Oder eine Schülerin in der Abendschule? Oder sogar eine Teeniemutter im regulären Schulalltag? Ach was, mir fallen gerade 100erte von Berufen ein.

Warum also hat man "das Recht", sein Kind mit in einen Hörsaal zu nehmen? Sollte es haben? Es geht hier doch nicht nur um das Stillen an sich. Es geht darum, dass ein Arbeitsplatz oder ein Ausbildungsplatz nicht dafür da ist.

Notfälle - davon rede ich nicht. Das sollte ermöglicht werden. Möglich sein. Aber es sollte kein grundsätzliches Recht sein. So empfinde ich aber viele eurer Aussagen im moment.

Entschuldige vielmals @lila-laune90. @:) Das hat nichts mit deinem Problem zu tun, ich weiß. Aber ich konnte das jetzt einfach nicht unkommentiert lassen.

c\r3ie@charxlie


Im Rahmen des Diversitymanagements wird das halt an den meisten Hochschulen so gehandhabt, dass Studieren mit Kind so gut es geht ermöglicht wird.

EblGuMsto


@ criecharlie

Im Rahmen des Diversitymanagements wird das halt an den meisten Hochschulen so gehandhabt, dass Studieren mit Kind so gut es geht ermöglicht wird.

Verstehe mich richtig, ich habe grundsätzlich ganz sicher nichts dagegen.

Wogegen ich etwas habe ist diese Anspruchhaltung es muß so sein. Denn diese Möglichkeit haben Nicht Studierende nur in sehr seltenen Fällen. Wobei mir da nicht mal Einer einfällt.

cQriec{harBlie


Das ist halt das Privileg der Studierenden.. nicht fair, aber ist so. Ist halt auch aus Lobbyismus entstanden, langfristig klappt es evtl. auch in anderen Bereichen. Mein Mann als Lehrer hat unsere kids auch schon mitgenommen oder Freunde ihre kids in Arztpraxen oder Krankenhäuser oder mal im Außendienst.

Als Dozent stört es mich in der Uni wie gesagt nicht und ich tue, was ich kann,

aber es sollten halt auch Höflichkeitsregeln eingehalten werden und dass dies nicht passiert, zumindest in meinem Alltag nicht,

kommt tatsächlich von dem (überzogenen) Anspruchsdenken. Nicht jeder will ständig Babygeschrei hören, mit Spielzeug beworfen werden oder sehen (müssen), wie Baby gestillt wird. Auch das Wickeln (!!!) haben Kollegen schon erleben müssen. Ich wünschte auch, wenigstens ein einziges Mal würde eine Mutter einfach mal sagen:

hey, Baby ist dabei. Das würde schon reichen. Aber es wird sich einfach reingesetzt und ausgepackt - was auch immer....

und alle müssen mit.

cirie8cha^rlxie


....ersetze übrigens auch Baby gegen Hund. Ich habe mich schon einmal im Seminar auf einen Seitentisch gesetzt und plötzlich kam unter diesem ein großer Hund hervor....

auch da gehen viele Studierende selbstverständlich davon aus, dass sie den Hund überall mitnehmen dürfen und auch da hat noch nie einer was dazu gesagt im Vorfeld oder gar gefragt.

c9ridech7arFlixe


....wobei Hunde bei uns offiziell verboten sind von ganz oben (Angst, Allergien).

EKlGusxto


Gegen Ausnahmen habe ich nichts. Wie schon gesagt.

h#ikzleinxes


Ist halt keine Ausnahme. Musst du wohl mit leben. Mir passen auch einige Dinge nicht. Ich bin übrigens selbst in der dozierenden Rolle und versteh nicht richtig, warum man da schon im Vorhinein, BEVOR es zu Problemen kommt, den großen "ich hab aber das Hausrecht" Macker raushängen lassen muss. Es sagt ja niemand, dass man die Kindergartengruppe auf Ausflug mal mitnimmt.

h8ikl^einexs


Ganz zu schweigen davon, dass das Hausrecht nicht willkürlich ausgeübt werden darf. Und ich mir ziemlich sicher bin, dass keine Uni einem Dozenten recht gibt, der sagt: ich will aber grundsätzlich schon mal kein Baby bei mir haben. Eben genau das verhindern ja die Familien-Programme.

cQrie}charKlie


Hochschulrahmengesetz: Dozent hat hausrecht. Selbst, wenn das hoch gekocht werden würde, dauert es lange, bis sich was ändert und keiner, wirklich keiner, kann den Dozenten dazu zwingen, Kinder zu zu lassen. Umgekehrt kann aber auch keiner dagegen an, wenn er sie zulässt und andere das doof finden. Deswegen ja mein Tipp an die te : hingehen und fragen.

DnieDAosismac!htdxasGift


Hier geht es doch nicht mehr darum, was möglich ist oder nicht. Der Punkt ist hier auch nicht, ob der Partner der TE explizit das Studium unterstützt oder nicht. Das ist nur der 'rahmenliche' Aufhänger. Hier geht es darum, dass ihre Rolle als Mutter und das Zusammenwachsen der Familie kontraproduktiv boykottiert mit seiner Haltung.

Allerdings hab ich mir schon die Frage gestellt, warum euer Kinderwunsch in eure Karriereplanung mit aufgenommen wurde. Es zeichnet sich aus Deiner Beschreibung ab, dass ihr beide beruflich sehr ehrgeizig und zielstrebig versucht euch etwas aufzubauen, was das eigene Fortkommen sichert.

Bei Deinem Partner vermisse ich allerdings die Umstellung vom Singlemann zum Familienmenschen und ebenbürtigen Partner. Gab es nicht schon vorher Schwierigkeiten in der Aufgabenverteilung innerhalb eurer Beziehung?

Es klingt nicht danach, als ob er sich plötzlich "stark" verändert hätte, aus einem vorher zufriedenstellendem Umgang miteinander. Hast Du seine Schwächen, sich weniger für euch zu engagieren vor Liebe ausgeblendet? War der Kinderwunsch objektiv ein gemeinsamer Wunsch mit der Kenntnis, dass ihr euch dann verbindlicher absprechen und aufteilen müsst in der Karriereplanung? Das beide einen Schritt zurückgehen müssen, damit euer Kind den Raum bekommt, den es als schützenswertes Wesen zwischen euch bekommen muss?

Es klingt aus Deiner Schilderung eher so, als ob ihr gemeint habt, na erst mal auf die Welt kommen lassen und dann mal sehen, wie sich das entwickelt. Plötzlich in der Aufgabe Eltern geworden zu sein, stellt ihr fest, dass so ein kleines Wesen, viel mehr Raum entnimmt als ihr beide erwartet habt.

Gibt es Freunde, eventuell Geschwister in ähnlicher Lage, die es leichter gemeistert haben, Kind, Beruf, Freiräume und Selbstverwirklichung zufriedener umzusetzen? Hier hilft manchmal der Austausch, um zu erlernen, mit den Augen des Gegenübers die Problemfelder zu erkennen. Holt euch, wenn es nicht gelingt, als Partner gemeinsam in Ruhe zu reden, eure Eltern an die Seite, die mit ihrer Erfahrung das Familienleben aufzubauen, wertvolle Tipps und Hilfestellungen geben.

Alles ist besser als nun in eurer Elternrolle angekommen, euch gegenseitig mit Vorwürfen emotional weiter zu distanzieren als es bereits jetzt der Fall ist. Euer Kind ist nicht nur Pflicht, sondern auch Chance aus dem vorherigen Ich zweier Partner ein Wir werden zu lassen. Das dies anfänglich schwer, unerprobt und holprig sein kann, gehört mit dazu. Es haben aber auch andere Elternpaare vor euch gemeistert. Es ist also nicht unmöglich, wenn beide ihr Bestes dafür geben wollen, Geduld, Verständnis, Respekt und positive Kompromisse, damit euer Kind seinen Platz zwischen euch einnehmen kann als ein wichtiger Teil dieser jungen Familie.

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