» »

Kontaktabruch zur Familie ohne wirklichen Grund?!

Mtag<n{olia11x12


Den Windelvorrat (die ersten Größen) habe ich schon vor Wochen in einem Anfall von "Nestbau" besorgt :-) Wenn man 7 Windeln pro Tag rechnet, müsste das für ca. 4 Wochen reichen. Außerdem habe ich eine Milchpumpe, Baby-Kleidung, Puder, Fläschchen, Kinderwagen/-sitz, Spielzeug, Wickelauflage, Wärmelampe, Reisewaschmittel (meine WM steht nämlich im Keller und das ist ein weiter, weiter Weg von meiner Wohnung aus - keine Ahnung wie oft ich die ersten Wochen Gelegenheit habe runterzugehen) usw. Eine Babywaage werde ich mir jetzt auch noch bestellen.

Ich hoffe ja immernoch auf eine Hebamme, aber bereite mich für den Fall vor dass ich keine kriege. Wenn es dann doch noch klappt umso besser. Meine Krankenkasse habe ich bisher noch nicht erreicht...abwarten und weiter probieren...

Die Sache mit meiner Familie geistert mir natürlich trotzdem weiter im Kopf rum. Vorallem will ich so ein Verhalten einfach nicht nachvollziehen kann. Ich kenne sonst keine Menschen die so "komisch" sind wie meine Familie, insbesondere meine Mutter. Ich habe mir schon oft den Kopf darüber zerbrochen weil ich das Verhalten einfach verstehen konnte, aber nie kam ich zu einem Ergebnis. Und Erklärungen wurden ja wie gesagt auch nie gegeben - man sollte es alles einfach hinnehmen und nicht mehr darüber sprechen. Das meine Familie etwas egozentrisch ist, damit habe ich mich ja abgefunden, aber die Geschichte jetzt hat mich auf einer ganz neuen Ebene getroffen und tief verletzt. In einer Situation wo ich wirklich meine Familie brauchen würde, behandeln sie mich so und lassen mich alleine. Das ist für mich nicht einfach mal wieder ein "unfreundlich sein" oder etwas derartiges - das ist für mich diesmal viel mehr gewesen. Und dass auch mein Vater und meine Brüder sich nun so verhalten wie immer und mich so alleine lassen, macht es doppelt schlimm. Gerade jetzt bräuchte und wünschte ich doch meine Familie um mich rum, damit sie sich mit mir über das Baby freuen. Und stattdessen kriege ich verbal Prügel angedroht und man zeigt null Interesse und lässt mich alleine - und ich weiß noch nicht mal warum und sie anscheinend auch nicht.

Das macht mich alles einfach so fertig und obwohl ich versuche mich auf mich und das Baby zu konzentrieren, drängt sich die Geschichte immer wieder in meinen Kopf. Es klingt zwar krass, aber ich habe schon das Gefühl, dass meine Familie mir ein Stück weit die Freude an der Schwangerschaft und auf das Baby nimmt bzw. genommen hat. Mich belastet die Situation einfach sehr und dabei würde ich viel lieber einfach nur Freude empfinden und die letzten Tage/Wochen mit meinem Baby im Bauch genießen.

MQag4noYlia11x12


Also einfach so tun als wäre nichts gewesen kommt für mich in diesem Fall nicht mehr in Frage. Wie gesagt hat mich diese Sache nun viel mehr getroffen als alles bisheriges und aus Erfahrung weiß ich, dass - selbst wenn sie eine ganze Weile alle wieder superlieb sein würden (insbesondere meine Mutter) - würde es früher oder später wieder Spitzen, "Angriffe" o.ä. geben und ich wäre dann genauso ratlos wie jetzt. Ich glaube sie sehen noch nicht mal irgendwas "komisches" in dem Verhalten - einfach weil es schon immer so war und für sie deshalb normal ist. Vielleicht wäre ich später ja dann nicht mehr in so einer Situation wie jetzt, aber trotzdem kann es doch nicht sein, dass ich alles um des Friedens willen schlucken soll. Und wenn ich daran denke, dass mein Kind vielleicht auch mit so einem Verhalten ihm gegenüber aufwächst, dann wird mir ganz anders... Sowas möchte ich auf keinen Fall! Aber ich glaube meine Eltern würden sich nicht ändern - ich glaube sie können es auch nicht.

C0harloxtte_


Ich kann Dich da so gut verstehen.

Meine Eltern und Geschwister sind ähnlich. Außer einer meiner Geschwister...der merkt gerade wie dort der Hase läuft.

Ich habe mehrere Anläufe gebraucht um den Kontakt einzustellen. Bei den ersten drei Male habe ich immer danach ein schlechtes Gewissen gehabt. Und deswegen bin ich dann immer wieder weich geworden. Jetzt allerdings fühlt es sich richtig an.

Ich weiß, man wünscht sich eine Herkunftsfamilie, die für einen da ist, und die gut miteinander umgeht. Und das gibt es auch. Aber es gibt auch die andere Seite.

Du musst es für Dich entscheiden. Ich für mich weiß, die werden sich nicht mehr ändern. Und wenn man Mama wird, denkt man nochmal anders..meistens merkt man dann was eigentlich falsch gelaufen ist.

Du hast nicht mehr lange bis die Geburt beginnt. Ich finde Deine Ansätze gut: Vorbereiten, falls keine Hebi kommt, und weiter versuchen eine zu finden. Aber ich würde echt versuchen die Eltern und Brüder jetzt auszublenden und Dich auf Dein Baby zu konzentrieren @:)

FZizzlybpu/zzly


Magnolia

Einige oder auch alle KK bieten seit ca. 2 -3 -Jahren einen besonderen Service. Wie der sich genau nennt kann ich im Moment nicht sagen. Hier geht es jedenfalls darum, dass Du einen Berater oder Beraterin an die Seite gestellt bekommst, die dich längere Zeit auch durch tel. Nachfragen unterstützen (können). Sie bleiben deine speziellen AnsprechpartnerInnen. Dadurch brauchst Du dich nicht jedesmal mit anderen auszutauschen. Versuche mal an diesen Service zu kommen und schilder deine veränderte familiäre Situation. Schließlich kannst Du gerade jetzt jede Unterstützung gut gebrauchen.

Das Verhalten deiner Familie macht micht sprachlos und das es dir richtig weh tut, kann ich gut nachvollziehen. Auch wenn dir deren Verhalten keine Ruhe lässt, versuche die jetzige Zeit für dich als positiv zu empfinden und konzentriere dich auf deine eigene kleine Familie. Möglichkeiten über Kontakte mit anderen Menschen wurden dir ja schon genannt, konzentriere dich vllt auch mehr darauf. Gehe raus und lenke dich im Gespräch evtl. beim :p> mit anderen Menschen ein wenig ab, soweit es dir so kurz vor der Geburt noch möglich ist.

Alles was Du dir vornimmst wirst Du auch schaffen - ob mit oder ohne Hilfe - da Du mMn eine sehr starke Frau bist. Alles Liebe für dich und dein Kind @:)

P\ari8tu


Meine Hebamme ist auch nur ein paar Mal vorbeigekommen.

Ich würde echt sagen, dass es klingt als wäre deine Mutter doch irgendwie sauer, dass sie da über etwas mal nicht entscheiden, bestimmen kann.

s_ween;y x72


Magnolia

Du schaffst das da bin ich mir absolut sicher!

Vorräte, KK, mochmal Hebamme.

Selbst wenn du tatsächlich nach der Geburt ohne Hebamme dastehst dann gibt es den FA und den Kinderarzt. Im Zweifelsfall da anrufen. Auch dein Hausarzt hat bestimmt ne Waage und kann da regelmäßig nachschauen.

Etwas Zeit wirst du und dein Baby brauchen um euch aufeinander einzuspielen, das ist normal und geht recht schnell.

Als ich beim ersten Kind vom KH nach Hause kam und den Babysafe im Flur abstellte fand's mein Sohn böld und fing direkt an zu weinen.

Ich war so überrascht und wusste im ersten Moment gar nicht was ich machen soll.

Also den Bub erstmal auf den Arm. Aber er heulte weiter. Blick in die Windel - alles ok.

Hunger? Also erstmal sitzen und stillen und zack war Ruhe. ;-D Die ersten paar Tage war ich auch etwas unsicher aber nach kurzer Zeit weis man dann wo der Schuh drückt.

Keine wird als Mutter geboren! Es braucht Zeit und dann wird das auch. :)^

OErchMidaxceae


Man kann in jeder Apotheke eine Babywaage ausleihen. Ich hatte 2 € pro Woche bezahlt.

M<is;sMarxie


Liebe Magnolia

Ich kenne sowas.... und ich denke du hast recht damit dass deine Mutter eifersüchtig auf dich ist.

Die Männer der Familie gehören ihr, sie entscheidet.

Versucht unter Umständen eure Selbstständigkeit zu verhindern, wenn jemand versucht selbst was im die Hand zu nehmen wir er bestraft. Ehrlich gesagt gar nichts ungewöhnliches.

Gerne darfst du dich per PN melden, ich kann dir einige Websites empfehlen :)

Wichtig ist... du schaffst das! Für dich und dein Baby! ❤️

N%oromajlAer_xKerl


Also ich habe jetzt nicht alles gelesen und das ist echt nicht mein Metier, dazu bin ich wirklich nicht der größte Familienmensch, aber mir ist beim Lesen fast die Kinnlade runtergefallen.

Ich weiß ich kenne sie nicht und habe keinerlei Hintergründe, aber so wie es sich liest sind deine Brüder jawohl die größten Pfeifen. Gerade Geschwister verbünden sich doch am ehesten gegen die Eltern. Den Vater klammer ich jetzt mal aus, weil deine Mutter wahrscheinlich schon vor langer Zeit seine Eier einkassiert hat. Und wenn irgendjemand einen Schlag ins Gesicht verdient hat, dann deine Mutter. Wegen etwas derart trivialem so auszuticken...

Ich kann dir leider keinen tollen Rat geben und nur du kennst auch deine Familie. Wahrsheinlich liegt es wirklich an dir den Kontakt zu suchen. Du kannst dabei ja noch Fallen lassen, dass du das extrem unangebracht und verletzend fandest. Aber sollten sie das nicht verstehen und herunterspielen, musst du dir vielleicht was überlegen.

msali<ka82


Lass dich mal drücken, das ist ja alles echt heftig gelaufen. Tut mir total leid für dich. :)_

Zu deiner Familie kann ich garnix sagen, außer dass es ich im wahrsten Sinne sprachlos macht. Vor allem, wenn man nochmal drüber reden will (was ich für sehr angebracht halte) und dann gegen ne Wand läuft...

Zum Thema Hebamme wollt ich nur sagen, geb nicht auf und telefonier weiter. Ich hab am Tag der Entlassung erfahren, dass meine Nachsorge Hebamme nicht kommt, weil sie Urlaubs Vertretung für ne Kollegin in der Klinik macht und keine Zeit hat. Mein Mann hat sich dann ans Telefon gehängt, und am nächsten Tag stand eine andere Nachsorge Hebamme bei uns vor der Tür.

(Meine Mutter meinte zwar auch was das soll, wozu man die bräuchte, und hat mich damit etwas verunsichert, war anschließend aber ganz interessiert, was sie so alles macht und dann auch nix mehr dagegen gesagt)

Ich drück dir die Daumen und alles Gute für die Entbindung und die Zeit mit deinem Baby, du schaffst das. Vielleicht besinnt sich deine Familie und ihr könnt die Situation doch noch ins reine bringen :)*

dJana6e87


Magnolia, für Hilfe nach der Geburt gibt es in den allermeisten Städten in den Deutschland auch "wellcome". Das sind ehrenamtliche Helfer die kommen und dir im Haushalt was abnehmen, dir beim baby helfen und so. Die machen keinen medizinischen Kram, aber Nachsorge kann auch dein Frauenarzt machen und den Rest der Kinderarzt.

Man kann das auch ohne Familie schaffen, sogar ganz gut. Ich weiß das aus Erfahrung. ;-)

Und was da gelaufen ist ist einfach unterirdisch. Mir wäre das nun auch zu dumm da um irgendwas zu betteln oder so. Es gibt Taxis, die können einen ins Krankenhaus fahren und nach Hause und vielleicht bespricht ja dein FA nochmal so eine Krankenhauscheckliste mit dir, also was du bei den Entbidnung willst und was in keinem fall und so. Die kannst du dann da vor Ort dem Personal geben, da du ja niemanden dabei haben wirst, der da deine Meinung vertreten kann, während du beschäftigt bist.

ich wünsch dir eine einfache Entbindung und dann nimm an externer Hilfe was du kriegen kannst. Machs dir leicht. Und genieße Hilfe die ohne komische Allüren auskommt. @:)

MIill[iVillxi


Magnolia, hast du denn mal bei dem Krankenhaus, bei dem du entbinden wirst, nachgefragt wegen einer Nachsorge-Hebamme?

Ich hatte bei meinem zweiten Kind auch keine, in der Gegend in der ich wohne muss man sich wohl schon um eine Hebamme kümmern bevor man überhaupt schwanger ist ;-), als ich bei der Entbindung sagte dass ich keine habe, habe ich vom Krankenhaus eine gestellt bekommen.

Bezüglich deiner Familie bin auch ich etwas sprachlos, ehrlich gesagt hat sie deinen Kontakt nicht mal verdient, aber ich weiss dass man das als nicht Betroffene natürlich leicht sagen kann. Fühle dich gedrückt ...

MOielaixla


Ich hätte dir auch welcome empfohlen- hier gibt es noch den Kinderschutzbund. Die stellen Familienpaten für ungefähr ein Jahr zur Seite und helfen genau wie welcome bei den ganz praktischen Sachen. Oder schuckeln auch mal das Baby, falls du Schlaf nachholen musst. Ich glaube, solche Hilfen gibt es inzwischen in den meisten Städten. Sonst frag doch mal fix bei Pro Familia. Die wissen auch immer, wo man sich hinwenden kann.

Es tut mir echt leid wegen deiner Familie :)_ .

Ich wünsch dir alles Gute für die Geburt @:)

k<eginpstexin


Kontaktabbrüche zur Familie sind "sinnvoll", wenn man diejenigen wirklich um den Tod nicht sehen will. Ich hatte als Kind Masern und Mumps - beide würde ich lieber sehen, als gewisse Personen und das aus sehr gutem Grund. Wenn man das sagen kann, dann ja, ist ein Kontaktabbruch angemessen.

In deinem Fall finde ich das (aufgrund des Geschilderten) aber gar nicht.

Ich finde, du solltest Verantwortung übernehmen für deine Gefühle und deiner Mutter die Grenzen aufzeigen, anstatt sie passiv-aggressiv unter den Teppich zu kehren und zu hoffen, dass sie mit Nichtmelden schon verstehen wird, was dich genau gekränkt hat (das wird nicht passieren). Generell ist es auch wirklich kein Ding, das Vorgefallene zu thematisieren. Wenn du deine Mutter an den Hörnern packen willst, musst du deine Komfortzone ein Stück verlassen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH