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Verheiratet und verliebt in anderen Mann, was tun?

MPonixka65


liebeskummer

Bei mir hat es auch nach ca. 14 Jahren Ehe angefangen. Das Gefühl, mal wieder etwas erleben zu wollen. Schließlich ließ sich das nicht aufhalten. Mein Mann und ich haben in einem nicht ganz einfachen Prozess unser Leben umgestellt und wir haben beide andere und neue Erfahrungen gemacht. Es funktioniert gut, nicht immer einfach, aber gut. Ich setze nicht voraus, dass das bei euch auch so klappt, denn es setzt beim Partner wirkliche Liebe und nicht nur Besitzdenken voraus. Letztlich haben wir beide durch diese Öffnung gewonnen, auch mit den Kindern geht das alles mittlerweile gut und unkompliziert.

Ich verstehe dich jedenfalls sehr gut und hoffe, dass du auch einen Weg findest. Du bist nicht die erste, von der ich höre, dass der Mann im Gegensatz zur Frau immer noch verliebt ist. Eigenartig, war bei uns aber auch so. Ich kenne noch eine Frau, auch in ca. diesem Alter.

CMalakciryxa


Monika: Schön, dass das bei euch so geklappt hat. Bei uns ging es nicht. Und mein Mann hat mich auch noch geliebt.

lg Grainne

MOoni"kax65


Calacirya

Es war nicht einfach und rechne es meinem Mann hoch an, dass sein Verständnis von Liebe diese Freiheit miteinbezieht. Mittlerweile hat auch er davon sehr profitiert, ich kann das nur weiter empfehlen. Allerdings war unsere Basis auch immer eher seelisch, geistig.

c~laudxe


ja,ja, die körperliche Veränderung

Das ist bei uns auch so ein Streitpunkt. Ich habe mich, seit wir uns kennen, äußerlich nicht verändert. Meine Frau hat sich leider zu einer "Dicken" mit allen negativen Begleiterscheinungen entwickelt. Eine Woche vor der verhängnisvollen Party kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung als Abschluß einer 6-wöchigen Krise.

Und dabei ist es aus mir herausgesprudelt wie sehr mich das äußere Erscheinungsbild stört. Zusammen mit meiner, nicht zu verbergenden, Sehnsucht und Leidenschaft für unsere Freundin hat meine Frau einen aufrüttelden Schock bekommen. Sie macht eine Diät und Sport und versucht aktiv gegenzusteuern. Das erleichtert es meinem Verstand natürlich, zumindest im Moment, noch der stärkere zu sein.

Trotzdem kann man, wie in einem Beitrag bemerkt, die Gefühle nicht abstellen. Mich würde deshalb die Erfahrung anderer interessieren, wie lange sie darunter gelitten, es überwunden oder es nie wieder losgeworden sind. Vielleicht kommen ja noch aufschlußreiche und weiterhelfende Bemerkungen zusammen.

Spruch:

Liebe ist alles, Liebe kannst du vertrauen

auf Liebe kannst du immer bauen

doch Freundschaft wahr und rein

kann soviel mehr als Liebe sein !

Hab ich zufällig gelesen und für's erste als Leitspruch übernommen.

Gruß

P[aulrienxe


Hallo claude,

Das ist soooo ein schöner Spruch..... ;-)

Den werde ich mir vor Augen halten....

L.G.

cvlaudNe


@sadly

Musste heulen als ich deinen alten Thread gelesen hab. Danke für die schon längst gestartete Diskussion. Manches liest sich wie eigene Gedanken.

@ --->--->---

s1adlxy


@claude

Und ich kann dir sagen, claude, dein Spruch hat so einen wahren Kern...genau DAS versuchen wir ja verzweifelt - es dort wieder hinzulenken in diese besondere Freundschaft. Aber ist man einmal diesen gottverdammten kleinen Schritt zu weit gegangen.... :-/

Wir können nicht mehr dort hin zurück, sind aber auch (noch) nicht bereit für mehr bzw. für ALLES mit allen Konsequenzen (vor allem ER nicht :°()

Es ist so zermürbend....24 Stunden am Tag drehen sich die Gedanknen nur um dieses Gefühl und wie man da bloss raus kommen könnte. Ich bin schon so am Ende mit meiner Kraft - ich kann nur jeden davor warnen sich diesen "Schritt zu weit" sehr sehr gut zu überlegen, denn es ändert ALLES!

sqadlxy


@Liebeskummer

Ich verstehe dich soooo gut! Bei mir hat es genau SO angefangen! Bloss war mir das gar nicht bewusst! Dacht mir immer "ach komm, du hast es eh so gut - kannst doch sooo glücklich sein!" Erst als es "zack bumm" machte kam ich ins Nachdenken und allmählich so nach und nach begann ich mir gegenüber ehrlich zu sein :-/

Ich bewundere dich, dass du VORHER zu DENKEN beginnst! Beneide dich beinahe darum ;-)

Bleib so stark und vernünftig, und überlege erst mal, was DU WILLST:

Versuche es noch mal mit deinem Mann - mit aller Energie (dazu gehört reden, ehrlich sein, alles mögliche ändern und und und - du wirst es selber am Besten wissen)

ODER (!!!)

Zieh einen Schlussstrich und fang neu an!

ODER (!!!)

Bitte Abstand - um eine Auszeit - nur für dich und um dich neu zu ordnen !

Ich sage nicht, dass du dich zur Aufrechterhaltung deiner Ehe zwingen sollst. Selbstverständlich kann auch ein Neubeginn der richtige Weg sein

Wovor ich dich bloss warnen möchte ist: BEGINNE NICHT ALLES DURCHEINANDER!

Ich hoffe du verstehst was ich meine!? ???

Lass dich umarmen - ich wünsche dir Kraft!

sadly

cFlauOdxe


noch geht's

Ist nicht von mir der Spruch, habe ihn nur als eine hilfreiche Weisheit entdeckt und vorerst als Anleitung für's tägliche Leben übernommen.

Noch kann ich der Versuchung widerstehen. Aber ich kann es nicht garantieren. So wie du es beschreibst empfinde ich es nämlich auch. 24 h; man wird die Gedanken nur los bei erfoerderlicher äußerster Konzentration für andere Dinge (z.B. im Job). Freizeit (z.B. Wochenende) dagegen ist die Hölle, wenn man sich nicht durch sportliche oder was-weiß-ich-für Betätigung ablenken kann.

Die Gedanken fahren dabei Achterbahn und manchmal wird einem fast ohnmächtig vor den Auswirkungen des Kampfgeschehens zwischen Gefühl und Verstand.

Suche normalerweise Ruhe, Zufriedenheit und Entspannung in Yoga und Meditation. Selbst da ist es schwer die ausschweifenden Gedanken zu bändigen und auf eine "reine" Linie zu lenken. Dennoch gelingt es immer noch und das stärkt wieder für die nächsten Begegnungen sowohl mit meiner Frau und Familie als auch mit dem Wesen meiner geheimsten Sehnsüchte.

Folgt zwangsläufig der Absturz wenn man eine Grenze überschreitet und einen Schritt zu weit geht? Kommt wahrscheinlich auf die hoffentlich installierten Fangnetze an.Wie auch immer die aussehen und funktionieren mögen.

Solch ein Netz könnte vielleicht aus Ehrlichkeit oder Aufrichtigkeit bestehen, keine Ahnung. Aber da würde ich mich sicher drin aufgefangen fühlen. Ich denke, ich werde die mal schnell anbringen, solche Sicherungseinrichtungen.

sXeiten|spruxng


das blöde Gedankenkarussel...

Das schlimmste ist wirklich, dass man an nichts anderes mehr denken kann! Hoffentlich steht es mir nicht schon auf der Stirn geschrieben?? Ich hätte nie gedacht, dass mir so etwas mal passieren könnte und Auswirkungen hat es jetzt schon (habe noch ein paar Pfund abgenommen) noch merkt man es nicht besonders!!

Habe auch Angst, dass die Kollegen etwas merken, denn sobald "er" ins Büro kommt bekomme ich weiche Knie und kann nchts dagegen tun! Komme mir wirklich vor wie ein Teenie!!!

Das ärgert micht am meisten...

Claude dein Spruch ist gut; bei dir scheint es ja wirklich genauso zu sein wie bei mir!!!Nur Du hast schon offen mit der anderen Frau gesprochen, so ein Gespräch liegt heute noch vor mir...

COalaBcixrya


Trotzdem kann man, wie in einem Beitrag bemerkt, die Gefühle nicht abstellen. Mich würde deshalb die Erfahrung anderer interessieren, wie lange sie darunter gelitten, es überwunden oder es nie wieder losgeworden sind. Vielleicht kommen ja noch aufschlußreiche und weiterhelfende Bemerkungen zusammen.

ich habe sehr lange darunter gelitten, es aber (ich weiß, es klingt komisch) irgendwie ertragen. Ausserdem war mir Sex damals nicht wichtig; gut, am Schluss haben wir mal 5, 6 Monate nichts gehabt. Ich wollte einfach nicht mehr, es ging nicht.

Als ich mir darüber klar wurde, kam der Ekel. Und dann ging gar nichts mehr, nur noch trennen.

Auch reden hätte da nicht mehr geholfen. Ich konnte ihn keine 3 Meter mehr in meiner Nähe haben. Es wurde mir körperlich unwohl.

Heute hat sich das einigermaßen beruhigt, wir reden wieder etwas miteinander. Was mir auch sehr wichtig ist, denn ich finde ihn als Mensch einfach nur klasse. Einen besseren Freund kann man nicht haben... was die ganze Sache nicht einfacher macht für mich. Aber an Sex nur denken? Der erste Gedanke, der da kommt, heißt: NEIN!!

Wir haben, ziemlich am Anfang unserer Ehe, mal drüber geredet, was mir alles nicht gefiel. Aber nur einmal, und wahrscheinlich war mir das damals auch sehr peinlich, und vielleicht habe ich es nicht deutlich genug gemacht. Ich hätte es auf jeden Fall wiederholen müssen, denn es änderte sich in all den Jahren nichts. Wie oben gesagt, ich habe es einfach ertragen, keine Ahnung, warum. Mit Kopfkino... das war die letzte Möglichkeit. Traurig, aber wahr.

Grainne

BYriLtney2x1k


(Das Langzeitgedächtnis braucht 6x zum merken)

naja aber nur die die schwer vom begriff sind oder nicht gerade blitzmerker sind aber was will man schon mit so einem

clla-udxe


Glück

Ich habe einfach Glück. Meine Frau und unsere Freundin sind beide in mich verliebt aber offensichtlich nicht eifersüchtig aufeinander. Ich weiß noch nicht sicher wie ich das ganze einordnen soll oder kann.

Mit unserer Freundin habe ich in einem langen Gespräch, von dem meine Frau wußte, geklärt, daß wir erstmal nicht den entscheidenden Schritt zu weit gehen wollen. Dennoch wollen wir offen bekennen, daß wir uns über das freundschaftliche mögen und unter anderen Umständen sicher zusammen wären. Wir erlauben uns einen recht weitgehenden Umgang unter Freund und Freundin wie richtig küssen (auch Zungenkuß beim Abschied), ankuscheln beim Video oder Musikhören, aber immer mit der verabredeten Grenze im Kopf. Ich find die Situation im Moment sowas von energiespendend, weil es offen und ehrlich zugeht und das Vertrauen spürbar in der Luft liegt. Dieses Vertrauen wollen wir bzw. ich nicht missbrauchen um diese besonderen Verhältnisse nicht zu gefährden.

Wie lange sowas gut geht kann ich nicht einschätzen, genieße aber den Augenblick und hoffe aus dieser Zufriedenheit weitere Kraft und Kreativität für die weitere Gestaltung unserer Beziehungen zu schöpfen.

Übrigens ist es durch diese "vorerst" positive Entwicklung gelungen das Gedankenkarussell mal anzuhalten und das Schwindelgefühl zu beenden.

Pfingsten 2004 werd ich so schnell nicht vergessen!

Gruß

zqwergSl


An alle Frauen in der Midlife-Crisis: Die andere Seite

Oh Mann, ist der Claude glücklich..........

Ich (männlich, zwischen 40-50) möchte aber noch einmal auf Liebeskummer antworten: Das gleiche ist mir mit meiner Frau passiert, nur habe ich eben die andere Seite erlebt. Erst Schock, dann Wut, dann wochenlang der Boden der Hölle, jetzt geht es langsam wieder aufwärts mit meinem Selbstbewusstsein und in die selbst gewählte (was soll ich machen) Loslösung. Und ich liebe sie auch noch, mir ist erst jetzt bewusst geworden, wie sehr. Wir haben aufgehört, über Fehleranteile usw. zu streiten, ich nehme freiwillig, so viel sie mag, die Rechnerei bringt eh nichts. Aber verdammt, ich hänge an den Kindern und will kein Wochenendpapa werden. Die Gruppe "Wir sind Helden" singt "Gib mir mein Leben zurück", ist derzeit mein Leitsatz. Aber, ganz ehrlich, ich verstehe meine Frau auch. Nicht weil ich so mies wäre, ist es passiert, ich bin wahrscheinlich ziemlich durchschnittlich. Wie soll sie sich gegen das Gefühl verliebt zu sein denn wehren? Hätte mir wahrscheinlich auch passieren können. Ich meine nur, dass auch eine gewisse Bereitschaft dazu gehört und ich mir sehr genau überlegen würde, ob uns unser Leben und den Kindern das ihre denn unbedingt um die Ohren knallen soll. Außerdem, Entschuldigung, einmal ganz nüchtern: Die Sache kann uns völlig ruinieren (beide). Was ich tun werde? Keine Ahnung, ich suche zwei neue Arme die mich auffangen, warte ein wenig ab, gehe zur Therapie und schlucke Pillen. Ich fühle mich unendlich verletzt und gleichzeitig 10-15 Jahre jünger, komisch. Da sich meine Beurteilung der Situation so alle 4 Wochen ändert, ist abwarten vielleicht das Beste. Ich hätte gerne Rat aus dem Forum, aber da wir alles schon tausendmal besprochen haben, würde es mich wundern, käme noch etwas Neues. Also, cool bleiben, sich bewusst fallen lassen (als Mann in diesem Fall), aber auch nicht dem Umkehrpunkt, an dem es wieder nach oben geht, verpassen. Aber völlig blöde bin ich auch nicht: Sie könnte mich, selbst wenn sie wüsste was sie wollte (weiß sie ja nicht), mich derzeit nur schwer erreichen.

ETst=hwer6-7


Ich habe mich heute nach einem Jahr endgültig von meinem Seitensprung getrennt. Mein Lebensgefährte weiss nichts davon und ist für die nächsten zwei Wochen auch nicht da. Ist auch besser so. Denn ich leide verdammt unter der Trennung. Ich wusste, dass sie kommt. Und jetzt wo sie da ist, bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob es richtig war. Ich liebe beide. Jeden auf seine Art. Und das was mir in meinem Leben fehlt, kann keiner der beiden in sich vereinen. Lieb, fürsorglich und ein bisschen eingefahren der eine. Lustig, sexuell anziehend aber ein Windhund der andere. Und jetzt fühlt sich's leer und einsam an. Ich möchte nicht, dass mein Lebensgefährte je davon erfährt. Habe am eigenen Leib schon erfahren, wie es ist, betrogen zu werden. Das ist für den Betrogenen echt die Hölle auf Erden. Obwohl ich meine Freund nicht bösartig betrogen habe. Ich habe eine Leere in mir gespürt, die ich mit einem anderen Menschen gefüllt habe. Doch jetzt ist die Leere noch viel grösser. Und plötzlich weiss man gar nicht, wie man sich entscheiden soll. Man weiss nicht mehr, was richtig ist. Vielleicht habe ich mich gerade vom Mann meines Lebens getrenntt. Aber nur geiler Sex und durchgequatschte und gelachte Nächte reicht auch nicht für ein ganzes Leben. Trotzdem wacht man mitten in der Nacht auf und verspürt eine verdammte Sehnsucht, die in mir brennt und ich manchmal glaube, dass es mir mein Herz zerreisst. Natürlich habe ich mir gesagt, dass ich das lieber nicht angefangen hätte. Doch inzwischen ist mir klar, dass es gar nicht so wichtig ist, ob man Sex hat oder nicht. Denn Betrug und das Wegdriften vom Partner fängt im Kopf an und greift dann aufs Herz über. Der Sex ist dann nur noch das Sahnehäubchen. Und wenn ich ehrlich bin, ist es mir im Moment verdammt nach Sahne.

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