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Verheirateter Mann: Ist es nur Freundschaft?

EBDE


Hallo moonlight!

Hab die Texte aus dem anderen Forum gelesen,das erst was mir einfiel ist,das ich,wenn einer von denen mein Mann wäre,ihn überhaupt gar nicht mehr haben wollen würde,ich würd ihn sofort in den Wind schiessen.Kind hin oder her,die verlieren ja den Vater nicht wirklich,aber wenn er sich diese ganzen Gedanken macht und soo leidet,von mir aus könnte er gleich seine Sachen packen.

Das ist eben auch das unfaire an einer Affaire,zwei Leute machen sich unglaublich viele Gedanken,leiden,jammern etc. und der dritte,den es eben so viel angeht weiss nichts und kann nicht mitentscheiden,obwohl die ganze Sache vielleicht enorm abgekürzt werden würde.

@Kartoffelsack:Sollte Dein Mann ähnlich getrickt sein,sei froh dass Du ihn losbist.

w=ieZa+uchimKmer


Mal ein Beispiel:

Ich habe den Eindruck, dass es heute fast schon ueblich ist, mit dem unzufrieden zu sein, was man hat und nach dem zu schielen, was man nicht hat.

Ich will mir ein neues Auto kaufen. Schliesslich entdecke ich mein Traumauto und kaufe es. Anstatt mich nun aber daran zu erfreuen, wie toll es faehrt, was es alles kann und mich um seine Pflege zu kuemmern, damit es mir lange erhalten bleibt, laufe ich weiterhin durch Autohandlungen und schaue mir an, was andere Modelle zu bieten haben und worauf ich durch meine Kaufentscheidung nun verzichten muss. Im Fokus meiner Aufmerksamkeit ist das, was ich nun verpasse, anstatt das zu schaetzen, was ich habe. Das macht mich unzufrieden und ich komme natuerlich schnell ins Gruebeln, ob ich nicht doch lieber haette ein anderes Modell kaufen sollen. Ploetzlich erscheinen mir die Dinge an anderen Automodellen, auf die ich bei meiner Entscheidung entschlossen war, darauf verzichten zu koennen, als ganz besonders erstrebenswert. Vielleicht waere es sogar besser gewesen fuer das Geld lieber eine Weltreise zu machen, anstatt mich nun um die Wartung eines Autos kuemmern zu muessen? Ich fange an zu gruebeln, ob ich mein Auto nicht lieber wieder verkaufe (aber damit mache ich einen Verlust)...

Vielleicht mal wenigstens zwischendurch eine Probefahrt mit anderen Modellen machen, die mir gefallen, um wenigstens ein bisschen von dem zu erleben, was ich verpasse? Vielleicht stellt sich bei den Probefahrten heraus, dass meine Entscheidung doch nicht so uebel war. Vielleicht vergroessert es aber auch meine Unzufriedenheit, weil ich natuerlich ganz besonders auf die Eigenschaften der anderen Modelle achte, die ich bei meinem nicht habe und meine Zweifel, mein neues Auto zu verkaufen und mir ein anderes zu kaufen werden groesser und ich hab schon gar keine Lust mehr, etwas in mein Auto zu investieren (Ich hatte anfangs geplant, mir Sonderfelgen, Sitzbezuege, einen Dachgepaecktraeger, etc. zuzulegen), denn der Auwand lohnt sich vielleicht nicht, wenn ich es sowieso bald wieder verkaufe...

m5oofnlicgh&tx79


@ wieauchimmer

Gutes Beispiel ;-)

Das kann man echt genau umsetzen! Das zeugt eigentlich echt von Charakterschwäche, dass man so etwas macht. Er kann es gar nicht wirklich schätzen,was er hat. Er redet von Gefühle mir gegenüber, die sich langsam entwickelt haben, redet von kribbeln, was er bei seiner Frau nicht mehr hat,...

Verstehe das nicht, denn er wiederspricht sich total!!!!??? ?

Ja, vielleicht ist er gerade in der Phase, in der er das "neuere" Modell testet. Er will aber wohl wahrscheinlich nur ne Probefahrt, traut sich aber nicht, weil er Angst hat, dass er dann wirklich n neuen Wagen haben will :-/

@EDE

Klar, wenn man soetwas liest, was echt für die "1. Geige" demütigend ist, denkt man einfach nur, wie man sich auf soetwas einlassen kann!? Man weiß doch, dass ER n Arsch ist, auch wenn er zur "2. Geige" nett ist und ihr das blaue vom Himmel verspricht.

KYartofsfelxsack


Hallo,

ich kann Ede das nur zustimmen; Denn genau so ist es. Diese Beziehungen müßen doch von vorne herein von mißtrauen gebeutelt sein. Und man weiß doch wirklich schon vorher wie der Mann zu einem sein kann wenn es Ihm zu langweilig wird.

Was ich denke man Ihm anrechnen kann ist das er wenigstens seine Frau nicht schlecht redet sondern sich selber schon die Schuld dafür gibt. Denn das war bei meinem Mann absolut nicht der Fall. Da er sonst keine richtigen Freunde hat und hatte kennt er außer Themen wie die Arbeit, das THW o. mich keine über die er redet. Und ich denke mal die Arbeit von Ihm hat sie wenig interessiert und das THW gut ok; aber am meisten hat er sicherlich von mir erzählt und das meist nur vom schlechten solche Sprüche wie z.B: Ich koche nicht; ich würde Ihn kein richtiger Vater sein lassen; (wie auch er war nie da); Und sein Verantwortungsgefühl ist nicht gerade groß: letztens erst wir wohnen an einer Hauptverkehrsstraße und mein Mann war mit unserer Tochter im Garten und er mäht rasen und unsere Tochter( 2 Jahre alt) macht sich mit unserem Hund auf den weg die Straße runter. Sie wurde dann Gott sei Dank von einer alten Dame an die Hand genommen und wieder nach Hause gebracht. Danach regt er sich bei mir über die Alte auf weil die Ihn mit Vorwürfen überfallen hat.

Hallo was soll man dazu noch sagen ??? Mein Mann macht auch selten mal frei wenn wir mit unserer Tochter mal wieder ins Krankenhaus fahren müßen für's THW geht das aber nicht für sein Kind. Als mir das am Anfang aufgefallen ist das sie Ihre linke Seite )Hand und Fuß) nicht richtig bewegt und alle meinten das kommt schon noch das hat er doch glatt auf alle anderen gehört(wie sein Vater). Ich bin dann mit einer Freundin ins Krankenhaus gefahren und habe mir alleine die Diagnose anhören müßen das könnte eine Gehirnblutung sein, oder ein Tumor; Erst danach haben sie alle wie blöd gekuckt und wenigstens teilweise ein schlechtes Gewissen.

Hörte aber schon bald wieder auf.

Tut mir leid aber mir geht's heute mal wieder total dreckig und ich mußte mal wieder Dampf ablassen. so versteheht man vielleicht mal die sache. Mich nervt es total von diesen Männern das die es sich so einfach machen. Bitte erinnere Dich an meine Texte was ablaufen kann wo von Du garnichts mitbekommst.

Nur weil der Mann denkt er ist so Arm dran und bekommt nicht die Aufmerksamkeit die er braucht nimmt man sich dich etwas wo man das eben bekommt. Wie Kleinkinder mich strengt das so an mein Mann benimmt sich wie ein weiteres Kind dabei habe ich doch nur eins( Eigentlich)!!!!

Liebe Grüße Kartoffelsack

mPoon\lightx79


@kartoffelsack

Man weiß es ja nicht, wie er über Dich redet!? Ich kann mir vorstellen, dass SIE es vielleicht gar nicht hören will! So ist es bei mir! Ich lenke immer schnell wieder ab, wenn er über seine Frau redet. Ich will das nicht hören, vor allen Dingen, wenn er von Problemen anfängt. Ich kenne SIE nicht, kann mir deshalb kein Urteil darüber bilden. Man hört ja auch immer nur eine Seite. So richtig viel erzählt er aber auch nicht von ihr, auch wirklich nichts schlechtes...

Dein Mann scheint echt anstrengend zu sein! Du musst ihn vor die Wahl stellen. Wie alt bist Du? Du bist doch ne junge Frau! Das willst Du bestimmt nicht hören, aber Du musst in erster Lienie an Dich denken. Es ist schon so viel kaputt und er tut scheinbar nichts dafür, Dein Vertrauen wieder zu gewinnen. Was ist mit dem Parkbank-Vorschlag? Weißt ja, n Spaziergang und Uhn zur Rede stellen, wie ER sich alles vorstellt, ob er Dich liebt!?

m%orgen3luft


wieauchimmer

Sorry, da ist von mir noch eine Antwort offen geblieben (ein anderer Thread hat mich jetzt erinnert)

Ich sehe das nicht als Moral. Lügen ist entweder Feigheit oder eine bewusste Strategie, um Macht auszuüben. Beides Dinge, denen ich vom Ergebnis nichts Positives abgewinnen kann....

Ich weiss nicht, wo da das Gegensatzpaar liegt. Wieso sind Menschen, die sich bemühen, ehrlich zu sein, selbstgerecht? Ich habe nicht von "der Wahrheit" gesprochen. Zu glauben, man kenne "die Wahrheit" ist natürlich selbstgerecht. Zu sich selber und anderen ehrlich sein hingegen, heisst einfach nur, dass man sich traut, mit offenen Karten zu spielen und was ist daran selbstgerecht oder gar kalt? Das versteh ich nicht.

Das sehe ich anders. Lüge ist in erster Linie Rücksichtnahme auf andere. Niemand würde sich die Mühe machen, eine Person zu belügen, deren Gefühle ihm vollständig egal ist. Der sagt man einfach die Wahrheit - mitten ins Gesicht. Der angenehmen Begleiteffekt, sich im Bewusstsein der eigenen Aufrichtigkeit sonnen zu können ersetzt dabei den Mangel an Mitgefühl mit dem anderen.

Das gleiche gilt aber auch im Verhältnis zwischen Menschen, denen die Gefühle des anderen eben nicht egal sind. Je enger verbunden, desto grösser die Tendenz auf Rücksichtnahme. Je grösser die Aufrichtigkeit - desto geringer aber die Rücksichtnahme auf die Gefühle des anderen.

Wenn man nun die Lüge jedenfalls als verwerflicher ansieht als die Wahrheit, ohne die Gründe dafür auch nur zu hinterfragen, geschweige denn zu verstehen, stattdessen aber klischeehaft Motive nach eigenem Gutdünken unterstellt (zB. Seitensprung - Angst vor wirtschaftlich nachteiligen Folgen), und auf dieser Basis dann wertet und verwirft, dann nenne ich das selbstgerecht. Feigheit und Rücksichtnahme sind in diesem Sinne nur zwei Seiten ein- und derselben Medaille.

RsedSoxnya


@ Morgenluft

Das sehe ich anders. Lüge ist in erster Linie Rücksichtnahme auf andere.

Das ist Selbstbetrug. Wir lügen, weil wir Angst vor den Konsequenzen der Wahrheit haben und zwar vor den Konsequenzen für uns selber.

Kzlexio


wieauchimmer

Ich glaube, wer nicht wirklich den falschen Partner hat, aber nicht die Fähigkeit, sich auf das Glück diesen Partner zu haben zu konzentrieren, besitzt, der wird in einer neuen Beziehung dasselbe erleben. Es wird auch irgendwann Alltag und vielleicht läuft es sogar noch schlechter, als mit der Frau davor.

Ganz Deiner Meinung. ;-D

KSleio


kartoffelsack

Nur weil der Mann denkt er ist so Arm dran und bekommt nicht die Aufmerksamkeit die er braucht nimmt man sich dich etwas wo man das eben bekommt. Wie Kleinkinder mich strengt das so an mein Mann benimmt sich wie ein weiteres Kind dabei habe ich doch nur eins (Eigentlich)!!!!

Es zwingt Dich doch niemand bei ihm zu bleiben. Du kennst ihn, Du weißt, wie er ist und wenn Du trotzdem bei ihm bleibst, dann wirst Du Deine Gründe haben. An Deiner Situation kannst nur Du etwas ändern, sonst niemand, weil auch Du für Dich und Deine Kinder die Verantwortung trägst – Dein Mann trägt für Dich und Dein Glück keine Verantwortung, sondern für sein eigenes und offensichtlich schafft er das sehr gut. Ob Du es weiterhin zulässt, dass Du zu es ihm ermöglichst, kannst nur Du wissen. Andere können nichts dafür, wovon Du Dich oder Dein Glück abhängig machst. :-D

m?o!rgWenlu*ft


RedSonya

Das ist Selbstbetrug. Wir lügen, weil wir Angst vor den Konsequenzen der Wahrheit haben und zwar vor den Konsequenzen für uns selber.

Das magst du für dich so sehen, es mag für dich auch gelten. Nicht aber für mich. Oft genug habe ich gar keine nachteiligen Konsequenzen zu befürchten, lüge aber trotzdem, weil mir die Wahrheit sinnlos brutal erscheint. Und das ist mir ein Greuel, das für mich schwerer wiegt als eine Lüge. Das gilt - was mich betrifft - aber auch für den umgekehrten Fall des Belogenwerdens. Ich muss nicht (mehr) alles wissen, muss aber dazusagen, dass das früher mal anders war. Durch diverse Wahrheiten habe ich nichts gewonnen, eigentlich immer nur verloren. Vertrauen geht durch die Wahrheit genauso verloren wie durch Lüge, Dreh- und Angelpunkt ist bloss die Wahrheit im Umgang mit sich selbst. Und rein als Selbstzweck brauch ich Aufrichtigkeit nicht.

Kpleixo


morgenluft

Das sehe ich anders. Lüge ist in erster Linie Rücksichtnahme auf andere. Niemand würde sich die Mühe machen, eine Person zu belügen, deren Gefühle ihm vollständig egal ist. Der sagt man einfach die Wahrheit - mitten ins Gesicht. Der angenehmen Begleiteffekt, sich im Bewusstsein der eigenen Aufrichtigkeit sonnen zu können ersetzt dabei den Mangel an Mitgefühl mit dem anderen.

Bei mir ist es genau das Gegenteil – ich würde niemals jemanden anlügen, der mir etwas bedeutet, aber daran sieht man ja, dass jeder anders denkt und fühlt. ;-D

Was mich betrifft, möchte ich mich sogar sehr darin sonnen, dass ich Aufrichtig bin, denn bei mir steht Selbstachtung an oberster stelle und ich sehe mir jeden Morgen meinem Spiegelbild entgegen. Das bedeutet auch nicht, dass ich mit anderen keine Mitgefühl habe. Ich habe genauso mit anderen Mitgefühl, wie mit mir. Was für mich ein angenehmer Begleiteffekt wäre, heißt nicht, dass es der andere auch als angenehm empfindet, außerdem impliziert ein unangenehmer Nebeneffekt nicht unbedingt, dass man es deswegen nicht hören oder sehen will, das hängt vom Betrachter ab. Da gibt es die verschiedensten Kombinationen, wie es Menschen empfinden und Rücksicht wäre für mich, dass wenn jemand z. B. nicht hören will, dass er Krebs hat, obwohl er weiß, dass er es haben könnte, dann werde ich es ihm nicht sagen, da ich seinen Wunsch respektiere, umgekehrt wäre es nicht Rücksicht, wenn mir jemand verschweigt, wenn ich Krebs habe, wenn ich es wissen will. Wenn ich eine Freundin habe, die mir klipp und klar sagt, dass sie nicht wissen will, ob ihr Mann fremdgeht oder nicht, dann werde ich es ihr nicht sagen. Wenn ich mich in ihren Mann verlieben würde und dieser in mich, dann würde ich es ihr sagen. Ganz einfach, weil ich über Dinge nicht lüge, die mich betreffen. ;-)

Das gleiche gilt aber auch im Verhältnis zwischen Menschen, denen die Gefühle des anderen eben nicht egal sind. Je enger verbunden, desto grösser die Tendenz auf Rücksichtnahme. Je grösser die Aufrichtigkeit - desto geringer aber die Rücksichtnahme auf die Gefühle des anderen.

Das ist Deine Definition von Rücksicht – meine ist genau umgekehrt. Womit würde ich auf jemanden, den ich liebe, Rücksicht nehmen, wenn ich ihn belüge? Was wäre damit zu vermeiden? Für mich nichts. Was vermeidest Du, wenn Du jemanden anlügst?

Wenn man nun die Lüge jedenfalls als verwerflicher ansieht als die Wahrheit, ohne die Gründe dafür auch nur zu hinterfragen, geschweige denn zu verstehen, stattdessen aber klischeehaft Motive nach eigenem Gutdünken unterstellt (zB. Seitensprung - Angst vor wirtschaftlich nachteiligen Folgen), und auf dieser Basis dann wertet und verwirft, dann nenne ich das selbstgerecht. Feigheit und Rücksichtnahme sind in diesem Sinne nur zwei Seiten ein- und derselben Medaille.

Ich sehe Lüge bei anderen nicht als verwerflich an, genauso nicht, wenn jemand aufrichtig ist als erstrebenswert. Jeder ist wie er ist. Wenn mich jemand anlügt, dann reagiere ich natürlich auf seine Lüge. Wenn er mit den Konsequenzen leben kann - ich kann es. Ich habe auch noch nie bemerkt, dass jemand mit Lügen besser sein Leben in den Griff bekommt, glücklicher ist, oder was er für Werte auch immer verfolgt, erreicht, als jemand, der aufrichtig ist. Aber es spielt auch keine Rolle, was ich meine, was für andere besser wäre, außerdem kann keiner aus seiner Haut. Lügner brauchen auch eine sehr gutes Gedächtnis, denn sonst widersprechen sie sich irgendwann und da fangen dann die Konflikte an. Es gilt aber in einer Beziehung eine Lösung zu finden, um beide unter einen Hut zu bringen, wenn sich so eine Konstellation (Lügner/Ehrlicher) in einer Beziehung ergibt. Ganz sicher verstehe ich nicht unter Liebe, die eigene Persönlichkeit zu verleumden, denn das würde es für mich bedeuten, wenn ich jemanden anlügen würde. Jeder ist so, wie er ist. Ich würde von einem Lügner nie erwarten, dass er aufrichtig ist, also sollte sich auch niemand Erwartungen aufstellen, dass ich lüge – das wären falsche Erwartungen und es hängt immer vom Betrachter ab. ;-D

mNoonlivght79


Mit der Wahrheit erreicht man oft am Meisten

... aber nicht immer, das habe ich gelernt. Es gibt Situationen, da trifft es nicht zu! In dem Fall von "Fremdgehen" ist es (finde ich) immer besser die Wahrheit zu sagen, denn sonst verarscht man sich nur selber. Wenn ein Mann soetwas tut, ist er meistens mit sich oder in seiner Ehe unzufrieden. Da finde ich es doch nur fair, darüber zu reden um IHR oder beiden die Chance zu geben etwas zu ändern. Ja, in dem Falle betrügt er sich auch selber. Na kommt auch immer auf die Einstellung an! Er betrügt sich aber selber, indem er vor der Wahrheit flüchtet, die Wahrheit in diesem Fall, dass etwas in der Beziehung nicht stimmt.

Aus eigenene Erfahrungen weiß ich aber, dass man auch oft auf die Schnautze fallen kann, wenn man ehrlich ist. Wie gesagt, es ist Situationsbedingt. Wichtig ist, dass man ehrlich zu sich selber bleibt...

K;lexio


moonlight79

Aus eigenene Erfahrungen weiß ich aber, dass man auch oft auf die Schnautze fallen kann, wenn man ehrlich ist. Wie gesagt, es ist Situationsbedingt. Wichtig ist, dass man ehrlich zu sich selber bleibt...

Darauf fällt mir ein Zitat ein:

Wer sein Leben so einrichtet, daß er niemals auf die Schnauze fliegen kann, der kann nur auf dem Bauch kriechen.

Wenn es darum geht nicht auf die Schnauze zu fallen - der Wunsch ist natürlich nachvollziehbar, aber unrealistisch. Ich habe stelle diese Erwartung gar nicht auf. Man kann nicht vermeiden, dass einem ein Bein gestellt wird. Ich stolpere allerdings ungern über mein eigens Bein. ;-D

wuieaucKhim?mexr


morgenluft

Das sehe ich anders. Lüge ist in erster Linie Rücksichtnahme auf andere. Niemand würde sich die Mühe machen, eine Person zu belügen, deren Gefühle ihm vollständig egal ist.

Ach, was! Lügen ist die Angst vor der Konsequenz der Wahrheit.

Der Lüge ging ja schließlich irgendetwas vorraus, von dem ich weiß, dass es den anderen verletzt. Ihn dann noch anzuöügen ist eine doppelte Verletzung. Was soll das auch sein? Man baut irgendeinen Mist und lügt dann, um den anderen zu schonen?

Wenn ich nichts zu verbergen habe und mich immer aufrichtig verhalte, dann hab ich gar keinen Grund zum Lügen und die Wahrheit ist jedem zumutbar, besser, als belogen und betrogen zu werden und in einer Scheinwelt zu leben, oder es später rauszufinden und das Vertrauen zu verlieren. Gerade weil mir die Gefühle des anderen nicht egal sind, belüge ich ihn nicht.

Du machst es dir wirklich einfach. Verhalte dich korrekt und es gibt keinen Grund zu lügen, sich aber noch damit zu rechtfertigen, man wolle den anderen nur schonen, finde ich ehrlich gesagt das absolut Hinterletzte.

Es gibt eine Ausnahme, z.B.: Ich stehe kurz vor einer Prüfung und irgendwer aus meiner Familie ist verstorben. Dann sagt man mir erst die Wahrheit, wenn die Prüfung vorbei ist. Der Verstorbene ist noch so lange tot, dass es da nicht auf einen Tag ankommt.

w>ieaucihim8mKekr


morgenluft

lüge aber trotzdem, weil mir die Wahrheit sinnlos brutal erscheint.

Es ist selbstgerecht und eine Anmaßung sondergleichen, dass DU entscheidest, ob für andere die Wahrheit zu brutal ist.

Durch diverse Wahrheiten habe ich nichts gewonnen, eigentlich immer nur verloren.

Ja, dir geht eine Lebenslüge verloren, ein schöner Schein, der nicht echt ist.

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