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Verheirateter Mann: Ist es nur Freundschaft?

m8orgLenl<ufxt


wieauchimmer

Ich vestehe nicht, wie eine Beziehung gut laufen kann und man sich in ihr wohlfuehlt, wo man den anderen so dermassen hintergeht, vor ihm Geheimnisse haben muss und kein Vertrauen da ist. Das kann ich nicht unter "gut laufen" verstehen, aber vielleicht reicht das ja fuer manche als gut laufende Beziehung, Pragmatismus, wie du schon sagst.

und Menschen, die verlogen sind, um ihr Sozialniveau zu halten, von denen halte ich gar nichts, denn das sind Feiglinge.

Feigheit und Lüge scheinen dir die Übel der Menschheit schlechthin zu sein (ich habe das schon in mehreren Postings von dir gelesen). Nun, das ist eine Frage deiner persönlichen Wertung gesellschaftlicher Moralvorstellungen, gegen die prinzipiell nichts zu sagen ist.

Meine persönliche Wertung lässt mir zum Bespiel Selbstgerechtigkeit viel widerwärtiger erscheinen. Weil Feigheit und Lüge wenigstens einen Funken Liebe - auf welche Weise immer - brauchen, um existieren zu können, Selbstgerechtigkeit hingegen schliesst jede Liebe aus, Kälte reicht. Prinzipiell auch nichts dagegen zu sagen, oder?

w2ieau|chximmer


morgenluft

Nun, das ist eine Frage deiner persönlichen Wertung gesellschaftlicher Moralvorstellungen

Ich sehe das nicht als Moral. Lügen ist entweder Feigheit oder eine bewusste Strategie, um Macht auszuüben. Beides Dinge, denen ich vom Ergebnis nichts Positives abgewinnen kann. Wenn in der Politik gelogen wird, regen sich, wie ich finde zu Recht, die meisten Menschen darüber auf.

Selbstgerechtigkeit hingegen schliesst jede Liebe aus, Kälte reicht.

Ich weiss nicht, wo da das Gegensatzpaar liegt. Wieso sind Menschen, die sich bemühen, ehrlich zu sein, selbstgerecht? Ich habe nicht von "der Wahrheit" gesprochen. Zu glauben, man kenne "die Wahrheit" ist natürlich selbstgerecht. Zu sich selber und anderen ehrlich sein hingegen, heisst einfach nur, dass man sich traut, mit offenen Karten zu spielen und was ist daran selbstgerecht oder gar kalt? Das versteh ich nicht.

KWartofmf4elsxack


Moonlight29

In einer längeren Beziehung ist es nie einfach immer glücklich zu sein doch Männer versuchen dann meistens garnicht sich damit zu beschäftigen und daran was zu ändern. Für sie scheint meist der schnellste und einfachste Weg eine Affäre zu sein. Da können sie Dampf ablassen, sich über seine Ehefrau beschweren sie bekommen das Mitleid von einer anderen Person in jeder Situation. Sie spüren logischer Weise das kribbeln mal wieder.

Aber was hat man davon wenn man sich einen solchen Mann schnappt. Wie kann man diesem Mann jemals vertrauen ???

Man weißt doch dann wozu dieser Kerl in der Lage ist, es könnte passieren das man sich mit diesem Mann eine Zukunft aufbaut es gibt Kinder und eine Hochzeit und was ist wenn's Ihm dann wieder zu langweilig wird ??? Was ist wenn Du von Ihm schwanger werden würdest Deinen Sport nicht mehr so oft ausüben könntest und er wäre aufeinmal wieder so gerne und oft beim Sport ???

Ist jetzt ein bißchen Spinnerei aber genau diese Vorstellung hätte ich davon.

Er ist anscheinen jemand der nicht viel Mühe in eine Beziehung investiert oder ???

Warum sollte das bei Dir dann anders sein ??? Du wirst Ihm auch mal langweilig und das geht meist viel schneller als man denkt. Wenn man eine längere Beziehung hatte und sich dann rausschleicht ist in der nächsten Beziehung der graue Alltag meist ziemlich schnell wieder da. Weil man sich garnicht die Zeit dafür genommen hat um sich Gedanken über seine Wünsche, Ziele und Fehler aus vorangegangen Partnerschaften zu machen. Also werden die Fehler wieder passieren.

Naja ich weiß nicht ob das jemand verstehen kann was ich hier geschrieben habe.

Ist etwas durcheinader. Aber mich berührt dieses Thema zu stark weil es mit so vielen Gefühlen und verletzten Gefühlen zu tun hat.

Ach und ich hasse Leute die mich anlügen. Ich habe nichts gegen kleine Notlügen über die man im zweifelsfall wenn sie rauskommen auch noch mal lachen kann. Das macht eigentlich jeder. Aber jemand anzulügen ist absolut feige. Das tun meistens Leute die sich verbal nicht mit anderen auseinander setzen können und wollen. Und das sind meistens die Männer da sie sich ja auch oft mals keine gedanken machen wollen oder etwas lernen wollen. sind sie uns Frauen so oder so unterlegen.

rYalphzileixn


@ kartoffelsack

na, na übertreib da mal nicht so :-). Scher nicht alle Männer über einen Kamm. Das mit der Gewohnheit und Alltag etc. ist wohl wahr, jedoch nicht expliziet ein Problem ausschließlich der Männer. Ihr Mädels seit da ja auch nicht besser, oder was? Wie gesagt, ich selbst beschäftige mich derweil sehr intensiv mit dem Thema, weil selbst betroffen. Spengt den Rahmen aber absolut. Leider wird es immer so sein wie Du es beschreibst, Beziehungen werden zum "grauen" Altag, man(n) Frau haben sich "nichts mehr zu sagen". Da ist so ne Abwechslung doch grad mal easy. Du hast recht, Ehrlichkeit und Verantwortung daraus schließend Vertrauen sich selbst gegenüber aber auch seinem Lebenspartner gegenüber , das sind die elementaren Grundvoraussetzungen einer Beziehung. Lügen haben kurze Beine, verursachen schlechte Gefühle, in manchen Fällen Depression. Kann das jetzt jemand verstehen, was ich da geschrieben habe ???

Aber, was um Himmels willen ist gegen einen "Seitensprung" einzuwenden? Wenn alle Beteilgten wissen wo sie dran sind alle können dieser Situation zustimmen und haben kein Prob. damit. Ist es nicht doch so, daß wir alle nur unsere eigene Wahrheit wahrhaben wollen, ohne Blick über den Tellerrand und gleichzeitig ob nun bewusst oder unbewusst unsere Partner zur eigenen Wahrheit ja wie soll ich das jetzt sagen, vergewaltigen wollen? So nach dem Motto, ich habe Recht und Du hast Dich da einzufügen. Treffen zwei "gleichstarke" Menschen aufeinander wird die Situation eskalieren. Beziehung ist Gemeinsamkeit aber nicht ausschließlich Zweisamkeit, Beziehung beinhalten ebenso Einsamkeit und Mehrsamkeit. Und das könnt ihr jetzt sehen wie ihr wollt, ob das nun im sexuellen Bereich, im zwischenmenschlichen oder in anderen Beziehungen (Freunde, Kinder, Tiere, Hobbys...) ist. Beziehung funktioniert nur mit Kompomiss und Ausgewogenheit, Ehrlichkeit und Vertrauen. Die Wertungen hier sind bei jedem Menschen verschieden und können nicht kommentiert, beurteilt werden. Diese Wertungen muß jeder für sich selbst haben und sehen wie weit er mit den Bewertungen seines Partners, seiner Partner kompromissbereit ist.

Alles Klar ??? Nee, net wirklich, oder?

Gruß Ralphi

w*ieyauch;ixmmer


Kartoffelsack

Und das sind meistens die Männer

Das würde ich nicht so pauschalisieren. Es sind Leute, welche die Konsequenzen von Ehrlichkeit nicht tragen wollen und sich lieber bequem mit Lügen dirchs Leben schleichen. Wieso gleich eine bequeme, sichere Ehe aufgeben, nur weil man seinen Partner nicht mehr liebt, achtet und sich nicht mehr für ihn interessiert? Einfacher ist es doch, ein doppeltes Spiel zu spielen. Der Ehefrau so gut es geht die heile Welt vorgaukeln und sich eine Affaire suchen, was viel einfacher ist, als sich um die Ehe zu bemühen, denn Neu ist immer schön aufregend und prickelnd, ohne dass man großartig etwas dafür tun muss.

Ich finde, wenn einem die Ehe nichts mehr gibt, dann soll man doch bitte so ehrlich sein und es äußern und dem anderen die Chance geben, Konsequenzen draus zu ziehen, wenn man schon selber zu feige oder bequem dazu ist. Es ist einfach nicht fair, anderen etwas vorzugaukeln. Die Tatsache an sich zu erfahren, dass der andere kein wirkliches Interesse mehr an der Partnerin hat, sondern höchstens an der Ehe an sich (Status, Bequemlichkeit, ein zu Hause haben, etc.), ist schon schmerzlich genug. Herauszufinden, dass man auch noch lange belogen wurde, ist noch viel schlimmer.

Vielleicht sollten sich mehr Leute fragen, ob sie das, was sie anderen zumuten, auch selber ertragen würden und wenn nicht, dann sollen sie es auch bitte nicht anderen zumuten.

Mein Ex z.B., der mir die Erlaubnis, Affairen haben zu dürfen, abringen wollte, hat jetzt eine Neue, die ebenfalls auf eine offene Beziehung schwört und ihren Freund wegen meines Ex verlassen hat (d.h. sie gibt auch nicht die Vertrauensbasis, die für eine offene Beziehung wichtig ist). Jetzt sagt er plötzlich, dass er ja eine offene Beziehung nie so richtig gewollt hat und da auch Angst vor hat und das alles nicht ok von ihm war, etc. Er bekommt scheinbar kalte Füsse, jetzt, wo er die Konsequenzen seiner Einstellung selber tragen muss. Solange er mir nur damit weh getan hat, wars ja nicht so schlimm. So eine Einstellung finde ich nicht richtig.

wPieDauchi!mm0er


ralphilein

Leider wird es immer so sein wie Du es beschreibst, Beziehungen werden zum "grauen" Altag,

Das Thema gabs schon mal in diesem Forum und es gab einige, die schon eine langjährige Beziehung hatten und es nicht zugelassen haben, dass der graue Alltag einzieht. Es bedingt sich ja auch. Hab ich die Einstellung, dass ich mich, wenns langweilig wird, anderweitig umschaue, oder verwende ich meine Energie darauf, die Beziehung lebendig zu halten? Ich denke, wenn man nicht bereit ist, an einer Beziehung zu arbeiten, dann sollte man es in seinem Leben doch auf Liebschaften beschränken. Aber die Vorzüge einer sicheren Beziehung will man ja auch genießen, nur nicht die Nachteile, sich auch tatkräftig für das weitere Gelingen der Beziehung zu engagieren.

Klar ist keine Beziehung auf Dauer so aufregend, wie ein neues Verlieben. Aber wenn einem das Gefühl des neuen Verliebens so wichtig ist, dann ist doch schon vorprogrammiert, dass jede Beziehung irgendwann scheitert, warum dem anderen dann erst etwas vormachen?

r1aqlphi.lexin


@wieauchimmer

glaube wir schreiben da ein wenig an ein ander vorbei ??? Was ich damit sagen will, nicht jede Partnerschaft muß zwangsläufig auf zwei Personen beschränkt sein. Es gibt ja auch Paare, die polygam leben, auch nicht schlechter oder besser als Paare die monogam leben. Sprengt das nun Deine Vorstellungskraft ??? ?

Es gibt Menschen mit den unterschiedlichsten Neigungen, klaro damit beschäftigt sich der "Normalo" nicht :-/. Wenn jedoch eine bestehende monogame Partnerschaft durch eine plötzliche Neigung eines Partners den monogamen Bereich verlässt wird es zwei Möglichkeiten geben. a) die Partnerschaft / Beziehung wird aufgehoben, man trennt sich b) die die Partnerschaft / Beziehung wird weitergeführt, jedoch mit neuen, anderen Rahmenbedingungen

Möglichkeit a) ist die einfache Variante, zwar im Moment siccherlich schmerzhaft aber Schmerz geht wie er kommt. Möglichkeit b) überlasse ich nun Deiner Fantasie, den wahrscheinlich würdest Du so nicht leben wollen.

Wieviele Paare leben nach zwanzig, dreisig oder auch mehr Jahren wirklich nur noch neben ein ander her als Zweckgemeinschaft?

Sicherlich, sie "lieben" sich, aber ist das dann wirklich wirkliche Liebe und wo fängt den wirkliche Liebe an und wo hört diese auf?

Wieviele Menschen schaffen es zwanzig Jahre Ehe hinter sich zu bringen?

Sehr kurzlebige Zeit heutzutage, ist wohl auch so mit Beziehungen und Partnerschaft.

Alles eine Frage der Ansicht

w>ieauTchi<mmexr


ralphilein

Es gibt ja auch Paare, die polygam leben, auch nicht schlechter oder besser als Paare die monogam leben. Sprengt das nun Deine Vorstellungskraft

Nein, keinesfalls und ich weiss auch nicht, was das soll, mich hier grundlos als altmodisch und engstirnig hinzustellen, nur weil ich andere Meinung bin. Das klingt deinerseits ganz schön überheblich. Ich habe mich nämlich ebenfalls ausgibig mit dem Thema befasst. Es ist enorm schwer, polygam zu leben, keinen dabei zu verletzen und noch dieselbe Vertrauensbasis und Nähe zu haben, wie in einer monogamen Beziehung. Ich kenne genug Paare, die eine offene Beziehung leben, was aber selten funktioniert, ohne Probleme. Die Probleme sind aber nicht unbedingt offensichtlich.

Davon sieht es bei vielen so aus, dass einer der Partner die Eskapaden des anderen "erträgt", um ihn nicht ganz zu verlieren, während der andere selbiges niemals ertragen würde. Als sich mal die Frau eines Freundes von mir, der ständig Affairen hatte, anschickte, ebenfalls eine zu haben, bekam er völlig krasse Eifersuchtsattacken. Das hat sie dann dazu veranlasst, keine offene Ehe mehr zu haben. Er hat mal von der anderen Seite erlebt, was er seiner Frau die ganze Zeit zugemutet hat.

In der Theorie ist das alles ganz prima: Kein Besitzanspruch haben.

In der Praxis sieht es aber nun mal so aus, dass es solche Gefühle wie Eifersucht, Verlustangst, Rivalität (also die Angst, weniger geliebt und begehrt zu werden, als der andere), etc. gibt. Bei manchen, die hier mit so Argumentations-Keulen wie "Besitzanspruch" kommen, hat man den Eindruck, sie meinen, man müsse hier einem Ideal genügen und sich seiner "niederen" Gefühle, wie Eifersucht schämen. Es sind nicht viele, die in einer offenen Beziehung leben und wirklich emotional damit umgehen können, oft ist es so, dass sie sich nur zusammenreißen und verdrängen, um den anderen nicht zu verlieren und nicht altmodisch zu wirken, oder, weil man sich längst abgewöhnt hat, irgendwelche Erwartungen an andere zu haben, damit man ja nicht enttäuscht wird.

In einigen wenigen Beziehungen mag die Vertrauensbasis und die Sicherheit um die Liebe des anderen so groß sein, dass es funktioniert. Warte erst Mal ab bis deine Freundin ihre erste leidenschaftliche, prickelnde Affaire mit einem anderen hat. Wenn du das aushälst, dann kannst du dir ja auch eine suchen. Die meisten, die über Polygamie schwärmen, denken dabei nur an ihre Möglichkeiten, aber nicht daran, wie es für sie ist, wenn der Partner dieselben Möglichkeiten in Anspruch nimmt.

Wieso bekommt mein Ex, der zuvor auch immer behauptet hat, er sei ja gar nicht eifersüchtig, plötzlich kalte Füße, wo er eine neue Freundin hat, die sich ebenfalls das Recht rausnimmt, Sex zu haben, mit wem sie will? Plötzlich sieht er das gar nicht mehr so locker und ich seh ihn schon leiden, wenn er sich irgendwann in der Rolle ihres jetzigen Ex befindet, als er ihre Affaire war und sie ihren Ex seinetwegen verlassen hat.

aber ist das dann wirklich wirkliche Liebe und wo fängt den wirkliche Liebe an und wo hört diese auf?

Sie hört mit Sicherheit da auf, wo man den anderen verletzt, nur weil man in seinem Leben auf NICHTS verzichten will, eine geborgene feste Beziehung und trotzdem noch auf die Pirsch gehen und prickelnde Abenteuer erleben mit Affairen, die man dabei ebenfalls verletzen kann, weil die sich vielleicht mehr davon versprechen und sich in dich verliebt haben. Die Liebe hört da auf, wo man mit den Gefühlen andere spielt, weil man meint, das das, was man hat, immer noch nicht genug ist.

Hierzu eine Kommentar vom Paartherapeut Willi:

"Die Idealnorm, der viele nachstreben, ist das Bild einer freien Beziehung emanzipierter Partner, die nur so weit und so lange Bestand hat, wie sie den Beteiligten die uneingeschränkte Selbstverwirklichung ermöglicht und durch unverpflichtete Liebe lebendig bleibt. Von dieser Idealnorm sind nun aber viele - vielleicht alle - überfordert. Manche versuchen ihr vermeintliches Ungenügen durch forcierte Selbstständigkeit, Emanzipation, Ungebundenheit und sexuelles Expertentum zu überspielen. Ängstlich verdrängt und schamvoll verdeckt werden die zarteren Empfindungen, derentwegen man vom Partner als kindlich, naiv und schwach verlacht zu werden befürchtet und durch die man sich dem Partner als besonders verletzbar offenbaren könnte. In Therapie von jüngeren Paaren gestehen sich die Partner oft erst nach längerdauernder Behandlung ihre Sehnsucht nach stabiler Geborgenheit, ihren Wunsch nach Schutz und Sicherheit beim Partner, ihr Bedürfnis nach tiefem Vertrauen in gegenseitiger Treue und ihre Befürchtung, vom Partner deswegen reaktionärer Besitzansprüche oder infantiler Abhängigkeit bezichtigt zu werden. Häufig besteht sogar eine starke Hemmung, dem Partner überhaupt zu sagen, daß man ihn mag, an ihm hängt und sehr leiden würde, wenn man ihn verlieren müßte.(...) So stehen Partner, die sich zuvor bezüglich Emanzipationsgebaren und außerehelichen Beziehungen überboten hatten, nach einem Stück Therapie einander schüchtern und linkisch gegenüber wie zwei Schüler in der ersten Verliebtheit"

rsalphlileixn


@ wieauchimmer

erst mal vielen Dank für Deine Ausführungen, sie sind mir wichtig. Nun hat das Ganze ja mit dem eigentlichen Thread von Monnlight nix mehr zu tun. Wie gesagt, ich beschäftige mich derweil sehr mit der Thematik, nicht weil ich da schon immer irgendwie interesse dran gehabt hätte, nö Du, es geht um meine eigene Beziehung und das in jeglicher hinsicht. Ich stelle immer wieder fest, daß irgendwelche Menschen im WWW fakes posten, keine Ahnung weshalb, Lageweile vielleicht, bin da vorsichtiger geworden und möcht eigentlich nur Denkanstöße für die Beziehungkrisengeschüttelten Menschen geben, es gibt da ja vielerlei Ausrichtungen ;-). Bei mir ist es derweil so, daß meine Lebenspartnerin Beziehungen zu Frau hat, sprich bisexuell ausgerichtet ist. Somit mußte ich mich für mich zwangsläufig mit der Thematik beschäftigen um Entscheidungen für mein künftiges Leben zu fällen, mit ihr, oder ohne sie und glaub mir oder nicht, das ist alles gar nicht lustig, sprengt aber den Rahmen dieses Beitrags und hat damit ursächlich auch nix zu tun. Ich denke aber mittlerweile schon, daß viele Partnerschaften einfach nur verlogen geführt werde, egal aus welcher Motivation heraus und ich denke sehrwohl auch, daß Beziehungen an plötzlichen Neigungen eines Partners nicht zwangsläufig zerbrechen müssen. Es kommt immer darauf an, was "beide" daraus machen.

wyiea]uchlimmexr


ralphilein

Es kommt immer darauf an, was "beide" daraus machen.

Ja, kein Widerspruch. Möglich ist alles, sicher auch eine polygame Beziehung, wo keiner leidet, aber die meisten bekommen ja noch nicht einmal mit einem monogamen Partner eine zufriedenstellende, geschweige denn glückliche Beziehung hin. Die Affaire ist dann eben etwas, was die Defizite in der Beziehung kompensiert, anstatt sie in der Beziehung zu beseitigen.

Ist eine Beziehung hingegen stabil, ehrlich, vertrauensvoll, etc., also ohne Defizite, dann kann Affaire oder Auslebung von Neigungen, die der andere mir einfach nicht geben kann (wie in deinem Fall) eine zusätzliche Bereicherung sein. Die wenigsten Beziehungen sind aber so gut und in den meisten sind solche Affairen ein Ersatz für das, was man in die Beziehung nicht bereit ist zu "investieren".

Dass dann Verlustangst, Eifersucht, Rivalitätsgefühle völlig normal sind, ist doch logisch.

Ich denke, wenn deine Beziehung "es Wert ist" und du wirklich mit der Neigung deiner Frau umgehen kannst, ohne den Schmerz einfach nur zu verdrängen, dann kann sowas funktionieren.

Monogamie ist aber viel, viel einfacher, sodass Pobygamie m.E. eben nur in Beziehungen funktioniert, die nahezu perfekt sind und welche Beziehung ist das schon?

rqa~lph>ilein


@wieauchimmer

ja, so seh ich es auch. Sicherlich hat auch unsere bisherige Beziehung nenn es einfach mal alte Beziehung defizite gehabt, ist ja logisch, aber immer soviel Gemeinsamkeit, daß sie auch in bereits sehr schwirigen Situationen bestand hatte. Ob das nun wirklich klappt, kann ich so auch nicht sagen, ist so ne Art versuchsphase, Schmerz ist da, wird nicht verdrängt aber sehr wohl wahrgenommen und verarbeitet. Wie das alles letzlich endet, wie gesagt ??? Letzendlich ist es aber "diese Beziehung" WERT, den Versuch zu wagen.

Sonst hätte sie wohl schon lange aufgehört zu existieren.

KSartoPffelxsack


ralphilein

Hi,

also ich habe auch nichts gegen Leute die eine offene Beziehung führen wollen und somit ein lebenlang glücklich zusammen sein können. Aber da müßten dann schon beide Bescheid wissen. Und so ist es in dem Fall von Moonligt nun mal nicht.

Und in den meisten Fällen ist es dann auch so das die Frau o. der betrogene Partner noch nicht einmal ahnt das Ihre Beziehung so gefährdet ist. Weil der Fremdgeher es sich einfach leicht macht und das Abenteuer sucht statt sich für seine Ehe stark zu machen.

Und für mich käme keine offene Beziehung in Frage weil das einfach ein Spiel mit dem Feuer ist. Denn was ist wenn dabei auf einmal doch Gefühle aufkommen ???

Klar ist es nach mehreren Jahren meistens keine prickelnde Leidenschaft mehr aber man soll sich in einer Ehe ja weiterbilden und mit dem Partner zusammen wachsen. Und ich finde es viel schöner jemanden zu haben der immer für einen da ist und der mit einen durch Dick und Dünn geht.

Es wird halt zu einer tiefen und festen Freundschaft.

Liebe Grüße Kartoffelsack

wfieaucZhimmexr


Kartoffelsack

prickelnde Leidenschaft

Es gibt hier im Forum auch Leute, bei denen sich zumindest ein Teil des Prickelns auch nach Jahren erhalten hat. Natürtlich ist es nicht das, was man hat, wenn man eine/n Fremde/n erobert, aber wegen dem bisschen Aufregung würde ich mir keine gute Beziehung vermasseln. Man kann eben nicht alles haben im Leben und wenn man schon etwas Tolles hat, dann kann man doch mal zufrieden sein (und an die vielen einsamen Singels denken, die das nicht haben, vielleicht weiss man es ja dann wieder zu schätzen)

r4alphbileixn


@kartoffelsack

hi, ich habe auch Deinen Thread gelesen, armes Ding Du :-). Finde es absolut beschissen, was Dein Oller da mit Dir gemacht hat und kann mitfühlen. Nun gut, es ist so wie es ist, jeder muß letzlich selber entscheiden. Ich glaube aber, daß sich moonlight da irgendwie verrennt, es kommt mir so vor. Sehe es nun mal so: Wenn ich Single wär, ich auf ner Party ne nette Frau kennenlernen würde, oder eben beim Sport oder wie auch immer und es würd da irgendwie knistern, ich hätte da glaub ich kein Problem mit. Naja Mann = Schwanzgesteuert :-). Nun ist es doch so, daß man sich nicht spontan in einen Menschen verliebt und sofort mit dem sein ganzes künftiges Leben teilen will, ist bei Teenes so, aber bei "erwachsenen" Menschen ??? Naja und wenn sich da was anbahnt und die Chemie passt, warum bitteschön soll sich da moonlight so zurückhalten, sie beschränkt sich doch selber sehr und nimmt Rücksicht auf eben "solche" Männer und deren Gefühle und beschäftigt sich schon vor dem ersten realen Date mit Dingen wie Frau und Kind. Naja, ich würde mir sehr wünschen das die Realität bei allen Menschen so wäre, ist sie aber nun mal nicht. Ich glaube mittlerweile sogar, daß wir, wir Menschen denen es noch was bedeutet, Rücksicht zu nehmen, anderen den Vorrang zu gewähren, denen die zuerst da waren, andere zu respektieren,wir sind eine eigentlich "Arten zu schützende" Megaminderheit. Bei den Tieren macht es Mensch, da werden Arten geschützt. Unsere Welt ist halt nun mal nicht liebevoll und rücksichtsvoll, sie ist egoistisch, jeder ist sich selbst der Nächste. Ich weiß von was ich rede, in jeder Beziehung. In meiner Jugend gab es eine goldene Regel: Wenn ein Mädel einen Freund hatte war sie tabu für andere, damals haben sich die meisten daran gehalten, heute ist das alles nix mehr wert eher umgekehrt. Du, der hat da was, was ich gerne möchte, das nehm ich mir und setze alles daran dies zu bekommen.

Leben life eben. Ein schlauer Mensch sagte mal, ich habe nichts in meinem Leben bereut, das ich gemacht habe, ich bereue nur das was ich nicht getan habe.

Ich sehs zwar anders, aber nun gut.

rfaldphi!leixn


noch was,

>Und für mich käme keine offene Beziehung in Frage weil das einfach ein Spiel mit dem Feuer ist. Denn was ist wenn dabei auf einmal doch Gefühle aufkommen .

In offenen Beziehungen geht es ausschließlich um Gefühle, sehr viel intensiver die ganze Sache. Es geht um teilen, Freiheit gewähren und nehmen, Vertrauen, Leid, Schmerz, Angst, die ganze Palette. Ich glaub, wenn ich das für mich so sehe, Mensch der sich darauf einleässt ist irgendwie geistig masochistisch veranlagt ;-D. Aber so richtig im klaren bin ich mir auch da noch nicht bei mir :-).

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