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Liebe: Anspruch/ Wunsch und Wirklichkeit

wqieau<chimxmer


peacefull

er befand sich in einer ungesunden abhängikeit

Das "Missionarische" lass ich mir aber trotzdem vorwerfen. Ich konnte einfach nicht glauben, dass er gerne und freiwillig in dieser Abhängigkeit lebte. Das war aber mein Irrtum, der mich dazu veranlasste, ihn eines Besseren belehren zu wollen, was natürlich überheblich ist. Das sehe ich ein. (außerdem hat er von mir viel mehr Sex bekommen, als von seiner Ex. Der Idiot! Ich habs doch nur gut gemeint, aber er befindet wohl etwa anderes als "gut".)

S]abel


erklär mir das mal einer, warum ist nun alles ein Zitat ???

ich kapier das nicht. ??? ??? ???

w;iea]uchimmexr


Kleio

Letzlich war es ein Kampf von zwei Reiligionen

Kann man ja so sehen.

Mir fällt es dennoch schwer von meiner Ansicht wegzukommen, dass es doch irgendwie "normal" ist, dass man irgendwann mal erwachsen und eigenverantwortlich wird und dann eigene Kinder in die Welt setzt u.s.w. So ist doch der Lauf des Lebens und dieser Lauf des Lebens (man nennt es auch Evolution) funktioniert doch nicht, wenn keiner mehr erwachsen werden will und Eigenverantwortung übernimmt?

(So ein paar "ewige Kinder" kann so eine Gesellschaft sicher mit durchziehen, aber auch nur ein paar. Der Rest kann sich das einfach nicht leisten, Kind zu bleiben.)

w+ieau4chimm^exr


Sabel

Die Zeichen sind zwar da, auch werden sie wahrgenommen, aber nicht beachtet

Genau, die berühmte rosarote Wolke (Ob sich überhaupt zwei Menschen freiwillig so leicht zusammentun würden, wenn sie nicht durch diese rosarote Wolke beduselt wären?)

In der heutigen Zeit laufen so viele mit einem psychischen Knack rum, das es schon fast nicht mehr normal ist, wenn man keinen hat.

Hab ich mich letztens noch mit meinem Lover, der alleinerziehender Vater ist, drüber unterhalten: "Was tust du so alles dafür, damit dein Kind auch später ein paar Neurosen hat und mitreden kann und nicht zum Außenseiter wird?" ;-)

Und eben mit Ironie

Doch, Ironie klingt gut.

K"leixo


wieauchimmer

Mir fällt es dennoch schwer von meiner Ansicht wegzukommen, dass es doch irgendwie "normal" ist, dass man irgendwann mal erwachsen und eigenverantwortlich wird und dann eigene Kinder in die Welt setzt u.s.w. So ist doch der Lauf des Lebens und dieser Lauf des Lebens (man nennt es auch Evolution) funktioniert doch nicht, wenn keiner mehr erwachsen werden will und Eigenverantwortung übernimmt? (So ein paar "ewige Kinder" kann so eine Gesellschaft sicher mit durchziehen, aber auch nur ein paar. Der Rest kann sich das einfach nicht leisten, Kind zu bleiben.) ...

Das ganz ich gut nachvollziehen, aber genau da fängt das missionieren dann an, weil man es eben für sich als den richtigen Weg erkennt und es dem anderen auch verkaufen will.

Da muss ich Dir widersprechen, dass es nicht funktioniert, wenn man nicht Verantwortung übernehmen will. Es funktioniert doch - Du brauchst Dich nur umzuschauen. Solange sich jemand findet, die Verantwortung für einen anderen zu übernehmen, sind die beiden Bedürfnisse gestillt und es ist genauso gut oder schlecht, wie wenn jemand die Verantwortung für sich übernimmt. Eine ganz einfache mathematiche Gleichung. 2+2=4 und 0+4=4 Ist es gerecht? Nein, aber wenn Gerechtigkeit kein Bedürfnis ist, dann ist es auch kein Kriterium. Ich kann das gut nachvollziehen, denn das war auch für mich sehr schwer zu akzeptieren, aber wenn ich gegen Willkür bin, dann muss ich dem Menschen zugestehen, dass er sich freiwillig für Abhängigkeit entscheidet, sonst ist akzeptanz nicht möglich. Nicht jeder ist mit den selben Entscheidungen glücklich wie Du oder ich. ;-D

Kind, Erwachsen, Abhängig, Selbständig, Verantwortung - alles subjektive Definitionen. ;-)

S:abexl


wieauchimmer

ich habe die rosaroten Wolken mit meiner Ehe zurückgelassen. Und trotzdem ist es mir mit meinem Partner zusammen gelungen etwas aufzubauen, was die rosaroten Wolken bei weitem übertrifft.

Mir ist dabei durchaus bewusst, das ich auch hier keinen Dauergarantieschein habe, aber eben weil es mir bewusst ist, ihm im übrigen auch, geben wir uns Mühe miteinander. Unser Motto lautet" Nichts ist selbstverständlich, aber alles ist möglich".

Ich bin zwar nicht viel älter als du, und mir ist Leidenschaft, Erotik und Sex in einer Bezihung auch noch wichtig, aber eben nicht alles. Bei mir muss es heute erst mal in den Dingen wie Respekt/Achtung, Loyalität/Treue stimmen, erst dann kann ich mich fallen lassen. Ansonsten würde mich immer die Angst verfolgen mich wieder zu verlieren. Seih froh, das du sich selber noch nicht verloren hast. Bleib dir treu.

woieaqu|chVimmexr


Kleio

Das ganz ich gut nachvollziehen, aber genau da fängt das missionieren dann an, weil man es eben für sich als den richtigen Weg erkennt und es dem anderen auch verkaufen will.

Nee, nicht so ganz. Es ist in diesem Fall nicht nur für mich der richtige Weg, sondern das ist defintiv der Kreislauf des Lebens:

Geboren werden, Kind sein, Erwachsen werden, Eltern werden, Großeltern werden, sterben. (gen Himmel fahren :-) )

Das Missionieren fängt m.E. erst da an, wo man auf Leute, die meinen, es sich leisten zu können (was auch nur in unserer Wohlstandswelt funktioniert), diesen Lebenskreis nicht leben zu müssen, mit entsprechenden Konsequenzen reagiert, anstatt sie vollzulabern, dass das doch nicht richtig ist.

Es funktioniert doch - Du brauchst Dich nur umzuschauen.

Es ist zwar ihre Freiheit, so zu leben, denn Menschen haben auch die Möglichkeit aus diesem "natürlichen" Kreislauf auszutreten (Das tun sie ja auch, wenn sie künstliche Geburten schaffen und das Leben künstlich verlängern. Das müßte man sonst auch ablehnen), aber wer keine Eigenverantwortung übernimmt, der tut das grundsätzlich auf Kosten anderer und das muss man sich nicht bieten lassen.

Solange sich jemand findet, die Verantwortung für einen anderen zu übernehmen

Klar funktioniert das so. Spätestens wenn es sich aber z.B. um so Fälle handelt, wo Väter ihre schwangere Frau sitzen lassen, um sich vor der Verantwortung zu drücken, wird sowas "kriminell".

Ist es gerecht? Nein, aber wenn Gerechtigkeit kein Bedürfnis ist, dann ist es auch kein Kriterium.

Wenn aber Gerechtigkeit MEIN Bedürfnis ist, dann habe ich auch das Recht dafür zu kämpfen. Missionieren ist aber, zugegeben, nicht die erfolgreichste Methode, sondern Handeln ist immer besser.

aber wenn ich gegen Willkür bin, dann muss ich dem Menschen zugestehen, dass er sich freiwillig für Abhängigkeit entscheidet

Ich muss das aber deshalb nicht mitmachen und freiwillig die dominante Rolle übernehmen und das war ja genau der Streitpunkt. Er wollte, dass ich ihm z.B. seine sexuelle Freiheit erlaube oder verbiete (wobei er es dann sicher heimlich getan hätte, also hatte ich im Grunde nicht einmal die Wahl). Ich habe ihm gesagt: "Ich habe dir weder etwas zu erlauben, noch etwas zu verbieten, denn wenn ich es dir erlaube, dann trage ICH die Verantwortung und kann mich nicht einmal mehr beschweren, wenn ich doch nicht damit klar komme. Denk selber drüber nach, ob es richtig für dich ist fremdzugehen, wenn du genau weißt, dass du mich damit verletzt. Verantworte das selber!"

Wie kann ich akzeptieren, in eine Rolle gedrängt zu werden, die ich gar nicht spielen will? Mich in so eine Rolle zu drängen, obwohl er ja auch von Anfang an wußte, weil wir über dieses Thema geredet hatten, dass ich diese Rolle nicht haben will, heißt ja nichts anderes, als dass er MICH nicht so akzeptiert, wie ich bin und nicht nur das, sondern er von mir erwartet, dass ich eine Funktion für ihn erfülle, für die ICH niemanden brauche, dass er sie mir erfüllt und da ich auch niemanden brauche, der mir das Stöckchen holt (anderenfalls kaufe ich mir einen Hund), im Gegensatz zu seiner Ex, ging die Rechnung eben nicht auf.

Bei ihm und seiner Ex ging die Rechnung auf, aber man glaube mal nicht, dass er damit zufrieden war, denn dann wäre er ja bei ihr geblieben. Er beschwerte sich darüber, dass die ihn als Laufburschen in ihrem Leben einteilte, er sich wie ein Inventar in ihrem Leben fühlte. Ich habe ihm ja zwischendurch gesagt, er solle sich doch wieder eine suchen, wo die Rechnung aufgeht. Sie gibt ihm, was er braucht. Er gibt ihr, was sie braucht, aber er wollte ja nur die Rosinen haben, das bekommen, was er braucht und so gehts wohl nicht!

STabel


Naja, auch bei seiner Ex ging irgendwann die Rechnung nicht mehr auf, darum ist er gegangen. Er wird immer wieder gehen, wenn für ihn die Rechnung nicht mehr zu seinen Gunsten aufgeht. Irgendwann wird er warscheinlich niemanden mehr finden, der seine Fehler für ihn lange genug übersieht. Aber das hilft dir auch nicht. :-(.

Was dir jetzt helfen kann, weiss ich auch nicht, hoffen wir, das es dir hilf, mit uns darüber zu schreiben. ;-D

Reden, reden den druck ein wenig loswerden....obwohl es an der Situation an sich nichts ändert hilft es sehr viel.

Wie geht eigentlich dein Lover damit um?

p7eace[fulxl


Doch, Ironie klingt gut.

solange du nicht in sarkasmus abrutschen tust....

wVieauc!himmTer


Sabel

hoffen wir, das es dir hilf, mit uns darüber zu schreiben.

Ja danke, das hilft mir sehr

wKiea/uchimhmer


peacefull

sarkasmus

So vergrämt bin ich noch nicht!!!

p9eace\full


@ wieauchimmer

sabel hat da einen punkt angesprochen...

Z: Nun, wie ich sehe macht es dir sowieso am meisten Probleme, warum er dich verlassen hat, wo er es doch so schön hatte.

..................

hmmmm ob wirklich die meisten probleme ??? aber ganz sicher einige...

................

ich denke vorallem das "wie" gibt dir ziemlich viel zu beissen.. nämlich --> er kam aus der abhängigkeit und geht zurück in die abhängigkeit obwohl du ihm eigentlich versucht hast zu zeigen dass es auch noch "erfüllendere wege" geben würde

.................

dies gibt es aber auch im grossen selbst wenn dies unglaublich ist.... nimm russland.. vor 1990 (ex)freundin.. bis 2003/04 .. bei dir ... und jetzt auf dem besten weg zurück ???

w6ieabucHhimmxer


Sabel

Irgendwann wird er warscheinlich niemanden mehr finden, der seine Fehler für ihn lange genug übersieht. Aber das hilft dir auch nicht.

Nein, helfen tut es mir nicht und wird mir auch irgendwann egal ein, aber im Moment ist es noch ein ganz schönes Gefühl, wenigstens mutmaßen zu können, dass die Rechnung bei ihm irgendwann nicht mehr aufgeht.

Wie soll die Rechnung auch aufgehen bei so einer ambivalenten "Bestellung". Eine Frau, die ihm ein geborgenes Nest bietet, also immer für ihn da ist, zu ihm hält, er ihre oberste Priorität genießt, aber nichts an Gegenleistung von ihm fordert und ihn nicht einengt, sondern ihm seine Freiheiten so lässt, wie er sie gerne hätte. Er bietet ihr also nichts dergleichen wie Geborgenheit (denn er bietet ja keine Verlässlichkeit und Vertrauen, was ja einen Teil der Geborgenheit ausmacht). Sie müßte schon enorm dumm sein und eine schwache Persönlichkeit haben, aber mit so einer Frau kann er ja auch nichts anfangen, denn die kann ja auch keine Verantwortung übernehmen.

Wenn er Pech hat, kommt er aber erst in 10 Jahren an den Punkt, aber ist sein Pech, ich hab ihn genug drauf hingewiesen (missioniert), wo es nicht mehr funktioniert und ich erlebe die Leute meines Alters (bin ja 8 Jahre älter) so, dass sie die fehlende Partnerschaft nicht mehr so locker sehen (vor allem die Männer nicht), wie noch mit 30, wo man sich noch ausgetobt hat.

Ich habe den Vorteil, dass ich ein Singel-Leben gewohnt bin und damit zufrieden bin, auch wenn ich eine Beziehung schöner finde, aber das ist für mich keine Notwendigkeit, sondern eine Bereicherung.

peeaceLfulxl


Z : Wenn er Pech hat, kommt er aber erst in 10 Jahren an den Punkt, aber ist sein Pech, ich hab ihn genug drauf hingewiesen (missioniert), wo es nicht mehr funktioniert und ich erlebe die Leute meines Alters (bin ja 8 Jahre älter) so, dass sie die fehlende Partnerschaft nicht mehr so locker sehen (vor allem die Männer nicht), wie noch mit 30, wo man sich noch ausgetobt hat.

..................

ne ne dann kommt er in die midlifecrisis und dann angelt er sich ne 18 jährige ;-D

wkieauuchim>mer


peacefull

ich denke vorallem das "wie" gibt dir ziemlich viel zu beissen.. nämlich --> er kam aus der abhängigkeit und geht zurück in die abhängigkeit obwohl du ihm eigentlich versucht hast zu zeigen dass es auch noch "erfüllendere wege" geben würde

Ja, als er mich verließ mit der Begründung: "Ich will mal endlich meine Unabhängigkeit", da war ich zwar auch sehr traurig, aber dachte noch: "Das ist auch mal langsam nötig mit 30 und irgendwie richtig!". Er redete davon, vielleicht mal 3 Monate alleine nach Tokio zu gehen über einen Freund, der aus Tokio stammt.

Von seiner Neuen hatte er mir vorher immer gesagt, die fände er nicht attraktiv, sie sei total launisch und in der Woche im Dezember seien sie sich ganz schön auf die Nerven gegangen (das glaube ich ihm sogar). Dann hat er sich ganz plötzlich Mitte Februar in sie verliebt. Ich vermute mal, sie hatte schon vorher Absichten, denn sonst besucht man als mittellose Studentin und alleinerziehende Mutter mit Freund einen Mann nicht zweimal im Abstand von 1,5 Monaten für eine Woche über eine Entfernung von 1000 Km. Im Grunde war sie also die erstbeste Gelegenheit, sich neu zu verlieben und wenn man sich als alter Nesthocker so einsam fühlt, dann verliebt man sich sicher schnell neu.

Das hat mich echt enttäuscht, vor allem sein Plan, zu ihr zu ziehen, ihren Freundeskreis und Computerclub zu übernehmen und sie hat ja auch wieder ein Kind, obwohl er mit meinem ja nichts zutun haben wollte (das ist auch erst 5 und meins schon 14 und er sagte immer: Je jünger, um so weniger kann er mit Kindern anfangen), etc, denn abhängiger gehts ja kaum!

Bis auf die Tatsache, dass ich nicht in einer anderen Stadt lebe, die er dann kennen lernen kann, hätte er auch gleich bei mir bleiben können (in eine andere Stadt kann man auch zusammen ziehen), achja, und die Tatsache, dass sie auf offene Beziehungen steht, aber ich denke, er stellt sich das eher so vor, dass ER die Freiheit hat und sie kein Interessse daran. Jetzt muss er aber mit IHRER Freiheit klarkommen. Das kennt er so gar nicht.

Ich weiß ja, dass Missionieren nicht die feine Art ist und irgendwie auch überheblich, aber dennoch hatte ich da ein besseres Gefühl, zu glauben, ihm wenigstens irgendwie auf die Sprünge geholfen zu haben, als Sprungbrett in seine Unabhängigkeit.

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