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Liebe: Anspruch/ Wunsch und Wirklichkeit

loittSle Srhyme


Hmm,

Also zum Verlieben - ich habe eine Theorie von Erich Fromm gelesen, dass die Menschen umso verliebter sind, je einsamer sie davor waren. Wenn dein Leben sinnvoll auch mit zwischenmenschlichen Beziehungen gefüllt ist, kannst du dich gar nicht so in der Art von Romeo und Julia verlieben.

In einem anderen Buch habe ich gelesen, dass viele, vor allem junge Mädchen, sich verlieben, weil alle anderen verliebt sind und sowas mitreisst. Diese sind dann in "zufällige" Männer verliebt, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Naja, da gehörst du eindeutig nicht dazu.

Ich würde auf das Verliebtheitsgefühl nicht so wahnsinnig viel geben.

Und die Ansprüche sind meiner meinung nach nicht zu hoch. Aber es ist generell wahnsinnig schwer, jemanden zu finden, der all diese Ansprüche erfüllt und dazu noch jemand ist, mit dem man über alles mögliche reden und alles mögliche teilen möchte. ( Ich meine Gedanken und nicht Eigentum). Und dann kommt noch sexuelle Anziehung dazu. Aber das ist wohl ein universales problem und liegt nicht an dir.

E,hemaligPer BNustzer (%#15)


HA!

Ganau DAS ist es!

Mit meinem: "Du musst schon selber wissen, was du willst" hab ich meinen letzten Ex regelrecht überfordert. Er wollte z.B., dass ich ihm erlaube fremdzugehen. Ich sagte dazu, dass ich weder das Recht habe, ihm etwas zu verbieten, noch ihm etwas zu erlauben. Er wisse, wie ich dazu stehe und er müsse selber Verantwortung für das übernehmen, was er tut. (Sobald ich ihm nämlich etwas erlaube oder verbiete, trage ICH die Verantwortung)

Ok, bei mir waren es andere Themen, aber die Basis bleibt die gleiche und das meine ich auch mit "manipulieren". Es wird einem die Verantwortung übertragen - und dazu habe ich keine Lust (mehr). Und das war auch das, was ich in dem Beitrag in dem anderen Faden meinte: Ich erwische aber doch immer die, die genau diese Manipulation bei mir schaffen - bin ich vielleicht zu stark, besser gesagt, wirke ich zu stark auf diese Männer? Meinen diese, ich könne das alles auf Dauer tragen? KÖNNEN täte ich es schon, aber nicht ohne dabei mich selbst zu verlieren.....und ich hoffe, DAS habe ich endlich gelernt....

LG

EZhemal[iger NuAtzer x(#15)


Mein Beitrag ging an 'wieauchimmer' :-)

(Meine Güte, dieser Faden ist ja urig schnell! ;-) ).

Mfonikax65


Isabell

Es ist immer eine Gratwanderung, nur mit dem manchen stürzt man nicht so leicht ab als mit anderen. Arbeiten muss man immer, aber in vielen Phasen der Beziehung kann man mal wieder ausruhen, ich erlebe es als ständiges Auf- und Ab mit dazwischenliegenden Ruhephasen. Das ist in Beziehungen mit Kindern so oder sehr engen Freunden. Je mehr man weiß, dass das normal ist, umso weniger panisch reagiert man auf ein Phase des "Ab", und konzentriert sich dann auf das Wesentliche.

Das von dir angesprochene Beispiel kann ich gut nachfühlen, da ich auch eine Wochenendbeziehung führe und mir öfter mal ein Wochenende daheim mit den Kindern wichtiger ist. Ich glaube, wenn man das, was man braucht, unaufgeregt vermitteln kann und auch auf das hört, was der andere dazu fühlt (dass man eben mal nicht kommt, muss er auch erstmal verkraften) kann man schon wieder zusammenkommen. Aber zunächst gibts Differenzen und die muss man aushalten. Manche Menschen brauchen wirklich immer den großen Streit sonst merken sie nicht, dass sie auf den Partner hören müssen, andere sind offener und weniger ängstlich, so dass es reicht, die Dinge einmal richtig anzusprechen. Hinter dem Ausruhen in einer Beziehung steckt meistens Angst vor Veränderungen und generell Angst vor Auseinandersetzung.

Mein Freund ist der anstrengende Typ, dem man vieles x-mal sagen muss und oft erst nach einer echten Auseinandersetzung begreift, dass es ernst ist. Hinterher hat er meistens auch profitiert, was er wenigstens zugibt und allmählich ändert er auch sein Verhalten. Das jetzt mal ganz aus meiner Sicht erzählt.

E,hemaligegr Nutze&r (c#15)


@Monika

Ich glaube, wenn man das, was man braucht, unaufgeregt vermitteln kann und auch auf das hört, was der andere dazu fühlt (dass man eben mal nicht kommt, muss er auch erstmal verkraften) kann man schon wieder zusammenkommen.

So ist es. Es kommt oft darauf an, wie man es vermittelt. Und natürlich, wie der andere es sehen kann und will.

Ich kenne das von mir selber. Wenn ich in einer Stimmung bin in der mein 'Kindheitsich' raus'quillt', dann muß ich auch in der Lage sein das zu erkennen und zu unterdrücken.....nö, unterdrücken hört sich blöd an, sagen wir mal so, ich muß in der Lage sein dieses 'Kindheitsich' mit einbringen zu können, meine Gefühle in diesem Moment klar rüberzubringen OHNE den anderen unter Druck zu setzen.....hmmmm....etwas verwirrend jetzt, aber vielleicht verstehst Du was ich meine?

LG

waieau-chimFmer


Monika65

Was ist für dich nicht mehr loyal?

Z.B.: Den anderen in wichtigen Dingen anlügen. Wichtige Dinge, sind welche, wo die Konsequenz von Lüge oder Wahrheit einen großen Unterschied mit sich bringt. (Ein Beispiel aber bezüglich meines Sohnes: Ich gebe ihm 40 Euro für neue Schuhe. Ich frage ihn, ob die wirklich 40 Euro gekostet haben. Er sagt "ja". Wenn sie in Wirklichkeit 35 Euro gekostet haben und er sich für 5 Euro Eis und Fritten gekauft hat, ist mir das egal, denn es geht nur um Eis und Fritten und Schuhe und das ist nicht wichtig. Ich frage also gar nicht weiter nach, denn dann braucht er mich auch nicht weiter zu belügen und ich will auch gar nicht wissen, ob es stimmt).

Den anderen nicht in den Rücken fallen, finde ich auch wichtig. Konkretes Beispiel: Mein Ex lud sich in unsere Auszeit eine andere Frau zu seinem 30. Geburtstag und über Weihnachten ein (unter anderem wollte er auch Sex mit ihr). Wir beendeten die Auszeit aber vorzeitig, dennoch sah er es nicht ein, ihr abzusagen, versprach mir aber, dass er keinen Sex mit ihr hat (ob er es gehalten hat, war ich mir aber auch nicht so sicher). Zur Feier seines Geburtstages sagte er mir: "Du kannst ja auch kommen". Da habe ich dankend drauf verzichtet und während er mit ihr feierte, saß ich alleine bei mir zu Hause.

Es wäre nicht einmal nötig gewesen, ihren Besuch komplett abzusagen oder gar jeglichen Kontakt für die Zukunft mit ihr abzubrechen. Hätte er mir einfach nur glaubwürdig gesagt: "Ich sage ihr deinetwegen ab, weil mir wichtiger ist, unsere Beziehung zu regeln", dann wäre das für mich Loyalität gewesen und ich hätte vielleicht sogar gesagt: "Lad sie ruhig ein". Die Bereitschaft hätte mir vielleicht schon gereicht. Ich finde nicht, dass dieser Anspruch zu hoch ist.

Diese Frau ist jetzt übrigens seine neue Beziehung, was mir nachträglich zeigt, dass meine Sorgen berechtigt waren.

Meine erste Beziehung habe ich beendet, als sein bester Freund von einem Auslansaufenthalt wieder kam und dieser mich behandelte, als sei ich Luft. Wir kamen da zu zweit an. Er sagte meinem Freund "Hallo", mich übersah er regelrecht. Er lud meinen Freund, indem ich neben ihm stand, zum Frühstück ein, mich nicht (obwohl seine Freundin, die er sich aus Finnland mitgebracht hatte, selbstverständlich auch dabei war, nur ich wurde ausgeschlossen). Ich hab mich bei meinem Freund beschwert. Es ging aber so weiter, also hab ich irgendwann Schluß gemacht. Das fand ich auch nicht übertreiben anspruchsvoll.

Man zieht die Leute an, die zu einem passen

Das können aber auch Menschen sein, denen ich das gebe, was sie von mir "brauchen", aber nicht umgekehrt.

wLieauMchimmexr


Sabel

So wie es aussieht geht es dir zu gut.

Da ich die meiste Zeit meines Lebens ohne Beziehung verbracht habe, weiß ich das grundsätzliche Glück einer Beziehung schon zu schätzen und auch wenn ich mich alleine recht wohl fühle, Einsamkeit und das Gefühl, nicht geliebt zu werden, kenne ich auch. Auch habe ich schon eine richtig üble Beziehung hinter mir. Ich glaube also kaum, dass ich, was das Glück zu zweit angeht, zu verwöhnt bin.

Und es ist heutzutage wohl so, das wir Frauen im Grund die viel höheren Ansprüche an unseren Partner haben, als diese an uns.

Ich habe aber nicht selten folgenden Eindruck: Ich bin mir sicher, dass ich ihm nicht weniger gebe, als ich auch haben möchte. Er ist mit dem, was ich ihm gebe, glücklich und beschwert sich, wenn es mal weniger ist. Umgekehrt gibt er aber nicht so viel.

Beispiel: Mein Ex war sehr unpünktlich (bis zu 2 Stunden). Wenn ich in der Warteschleife bin, kann ich mich schlecht auf andere Tätigkeiten konzentrieren, also stiehlt es mir meine Zeit. Ich habe dann beschlossen, gar nicht mehr zu einem bestimmten Zeitpunkt mit ihm zu rechen, sondern meine Abendbeschäftigungen unabhängig von ihm zu gestalten (Ihn zur Pünktlichkeit zu "erziehen", darin habe ich nicht meine Aufgabe gesehen). Das führte aber dazu, dass er dann mehrmals auf mich warten mußte bis ich meine Tätigkeit abgeschlossen hatte und sauer deshalb war, weil ich ihn warten ließ. Er forderte, dass ich sofort Zeit und Aufmerksamkeit für ihn habe, fand es aber andererseits selbstverständlich mit der Begründung "Ich kann nicht pünktlich sein", mich warten zu lassen.

SEydnxey


@wieauchimmer

Liebe Wieauchimmer, ich hoffe, ich darf Dir das so salopp sagen, aber m.E. bist Du bezüglich ->Männer und Beziehungen, etwas zu kopflastig. Du durchdenkst bereits im Vorfeld ein komplettes Beziehungsgefüge auf alle Eventualitäten noch bevor es überhaupt stattgefunden hat und Du schleppst, als schweres Päckchen in Deinem Kopf, die Altlasten an Beziehungserfahrungen, nur allzu präsent mit Dir herum. Das ist nicht gut.

Check ab, ob Du überhaupt bereit bist für neue und andere Erfahrungen, als Deine bisherigen oder ob Du nicht viel zu viele Blockaden im Kopf hast, die das verhindern. Was ich meinte war, wenn Du mit Dir in der Mitte bist wird Dir irgendwann ein Typ über den Weg laufen und in den wirst Du Dich unweigerlich verlieben. Du wirst es einfach tun!

Und wenn Du gelernt hast, Dir gegenüber ehrlich zu sein, dann wirst Du sehr schnell (und ich meine sehr schnell) spüren, ob dieser Märchenprinz der Haupttreffer ist oder nach einer Weile zur Kröte mutieren wird. Es liegt an Dir ...

Du verlangst Treue? Ok, das kann ich gut verstehen und grundsätzlich ist es nicht schlecht, wenn sich zwei über den Rahmen ihrer Beziehung einig sind, aber Treue ist nichts, was man einmal, am Anfang einer Beziehung als Forderung in den Raum stellt und dann an der Garderobe verstauben läßt. Treue und Loyalität sind etwas, was sich auch durch jede Sekunde einer Beziehung zieht, was sich immer wieder neu erschafft. Verstehst Du, was ich meine?

Nun noch zu den Kompromissen: sie sind tatsächlich zum Scheitern verurteilt, wenn sie lauwarm sind, also halbherzig getroffen und ausgeführt wurden. Deshalb: wenn ich schon nicht kompromissbereit bin, aber meinen Partner bei mir halten möchte, dann brauche ich als Ausgleich dazu, ein enorm hohes Maß an Toleranz, denn dann muss ich meinen Partner all das alleine machen lassen, wozu ich nicht bereit bin, ihm entgegen zu kommen.

Alter Schlappen, das Thema ist außerordentlich vielschichtig und komplex. Und leider ist mir die Liebe zum "ausführlichen "Schreiben etwas abhanden gekommen, deshalb lass ich es mal hier an dieser Stelle gut sein ... *lach*

Lieben Gruß,

Sydney

wsieauAchiCmmer


Isabell

Einige neigen dazu sich irgendwann in einer Beziehung auszuruhen, sie als selbstverständlich zu nehmen - während andere wieder immer am "Arbeiten" daran sind

Tja, und ich habe das Gefühl, dass ich zu den "Arbeitern" gehöre und immer auf welche stöße, die sich auf mich ausruhen.

Das deckt sich m.E. auch oft mit dem Verhalten in Freundschaften. Es gibt immer die, die sich kümmern (die Freunde einladen, Verabredungen initiieren, sich engagieren) und andere, die sich eher kümmern lassen. In Freundschaften pflege ich da ein ausgewogenes Mittelmaß. Ich weiß einfach, wann ich mal wieder dran bin, die anderen einzuladen und ich habe auch nach langjährig funktionierenden Freundschaften den Eindruck (bis zu 28 Jahre), dass es bei meinen Freundinnen auch ausgewogen ankommt.

Dabei geht es nicht wirklich um eine ausgeglichene Menge oder Häufigkeit (niemand rechnet es nach!), sondern um das bloße Gefühl von allen Beteiligeten, dass es gerecht zugeht (Wenn ich z.B. einfach viel mehr verdiene als eine Freundin von mir, dann finde ich es normal, dass ich mal öfter einen ausgebe. Es reicht mir, mir sicher zu sein, dass, wenn es mal mit dem Verdienst umgekehrt sein sollte, sie dann mehr ausgibt. Es reicht also, sich dem Gerechtigkeitswillen des anderen sicher zu sein, muss aber nicht einmal wirklich gerecht zugehen).

Das bekomme ich bei Freundschaften sehr gut hin, aber bei Beziehungen irgendwie nicht. Das finde ich komisch.

p\eaVcefuEll


@ wieauchimmer

das mit den ansprüchen hat eigentlich sydney sehr schön formuliert für mich ;-)

dein beispiel geht wiederum in eine andere richtung.. nämlich in wieweit soll ich dieses oder jenes von meinem partner akzeptieren oder nicht und in wieweit ist er bereit auch mir entgegen zu kommen.....

seine begründung ich kann nicht pünktlich sein köntne man noch mit dem zusatz erweitern... aber das hast du ja von anfang an gewusst und ich habe mich ja nicht geändert und früher war es auch kein problem für dich.. oder ??? ? ;-) ....

und hier liegt nämlich der hase im pfeffer... meist sind es nicht die grossen sachen.. sondern eher die kleinigkeiten...

ich bin auch der meinung dass man beim verliebtsein zum teil ziemlich grosszügig über sachen hinwegsieht. die kunst ist dann die beziehung so weiter zu entwickeln dass man in den kleinen dingen ohne grosse reibereien aneinander vorbeikommt.. um sich dann gemeinsam auf die schönen sachen zu konzentrieren.... und sie gemeinsam zu geniessen

wFieauchcimmexr


little rhyme

dass die Menschen umso verliebter sind, je einsamer sie davor waren.

Das könnte gut hinkommen, bis auf die Tatsache, dass ich nicht sehr unter Einsamkeit leide, weil ich Freunde habe und mich gut selbst beschäftigen kann. Ich habe noch nie eine Beziehung deshalb aufrecht erhalten, weil ich Angst vor Einsamkeit hatte. Ich bin sogar oft sehr gerne allein und dann stört es mich sogar, wenn ich spontan Besuch bekomme, auch wenn ich durchaus gerne Menschen um mich habe. Ich bin sowas wie ein sozialverträglicher, umgänglicher und Gesellschaft liebender Eigenbrödler.

E#hemaligKer Nut#zer3 (#15x)


@sabel:

Und es ist heutzutage wohl so, das wir Frauen im Grund die viel höheren Ansprüche an unseren Partner haben, als diese an uns.

Nein, das sehe ich nicht so.

Denn nach meiner Erfahrung sind die Ansprüche meiner Partner wesentlich höher als die, die ich stelle.

Ist es kein Anspruch, wenn er von mir verlangt die Verantwortung für sein Leben für ihn selbst, mit zu übernehmen?

Ist es kein Anspruch, wenn er durch geschickte Manipualtion, sprich geschickte Wortklauberei diese Verantwortung die er selbst zu tragen hat auf mich überträgt?

Oh nein sabel, wir Frauen haben nicht höhere Ansprüche! Unser Problem ist lediglich, dass wir zu direkt sind und einfach sagen was wir uns wünschen, aber ohne es einzufordern!!! Unsere Partner fordern aber ohne überhaupt vorher was zu sagen, sie nehmen es als selbstverständlich an, dass wir das zu erfüllen haben, also ihre Ansprüche - ansonsten werden wir abgesägt.

Hört sich jetzt bitter an, ist auch richtig, ich bin auch verbittert momentan. Aber ich habe es bisher nicht anders (kennen) gelernt....

LG

EShema|liger GNutzEer (#15x)


@wieauchimmer

Tja, und ich habe das Gefühl, dass ich zu den "Arbeitern" gehöre und immer auf welche stöße, die sich auf mich ausruhen.

Das lasse ich jetzt einfach mal so stehen....und bestätige es (auch auf die Gefahr hin, dass einige jetzt denken/sagen: Ach ja, Du arme Märtyrerin Du!....So einfach ist das alles nicht!)

Liebe Grüße

S ydnxey


@Wieauchimmer

Noch zur Unpünktlichkeit: Ok, zuerst einmal es ist einen Unterschied, ob ich irgendwo bei Regen in der Pampa stehe und auf meinen Freund warte, der nicht beikommt oder ob wir zuhause bei mir verabredet sind und er später kommt, als ausgemacht.

Wenn ich zuhause bin, stört mich diese Art der Unpünktlichkeit innerhalb eines gewissen Rahmens überhaupt nicht, da ich mich ja frei bewegen und dies oder jenes machen kann. In einem Restaurant würde ich, sollte die Unpünktlichkeit zu seinem Standard-Programm gehören, nach einer halben Stunde gehen und eine ganz und gar unmißverständliche Ansage an ihn machen, auf die er sich im Wiederholungsfalle 100 % verlassen könnte. Also, keine leeren Drohungen.

Wer andererseits, wie Dein Ex-Freund, Unpünktlichkeit für sich selbstverständlich in Anspruch nimmt, aber keine Skrupel hat, von Dir - im Gegegenzug - Deine Zeit und ungeteilte Aufmersamkeit fordert, der kann einem nie wirklich gut tun. Und an dieser Verhaltensweise würde ich das Wesen dieses Mannes festmachen. In seiner Hierarchie stehst Du unter ihm ...

wDieauMchimmecr


Isabell

Ich erwische aber doch immer die, die genau diese Manipulation bei mir schaffen - bin ich vielleicht zu stark, besser gesagt, wirke ich zu stark auf diese Männer?

Die Befürchtung habe ich bei mir, dass ich Männer anziehe, die sich bei mir anlehnen können und aber verkennen, dass ich so stark auch wieder nicht bin, sondern ein ebenfalls schutzbedürftiges Sensibelchen und mich daher auch mal anlehnen möchte.

Die Frage ist nur: Wieso ziehen mich Männer an, denen ich iregndwie überlegen bin, was es angeht, zu wissen, was ich will?

Eine Freundin von mir sagte dazu, dass sie sich darüber bewußt ist, dass sie es meist mit solchen Männern zutun hat. Sie will aber auch keinen, der ihr glaubt sagen zu müssen, was SIE zu tun hat. Da bleibt für mich die Frage: Gibt es nichts dazwischen? Gibt es keine selbstverantwortlichen, gleichberechtigten Partner, wo keiner von beiden die dominante Position einnimmt? Ich finde, ich bin so ein Mensch, denn ich will weder unterlegen noch dominant sein, aber gibt es keine entsprechenden Männer? Muss man zwangsläufig zwischen einem "Alphamännchen" (So einen hatte ich auch schon. Es war der vor meinem Ex, nach dem ich 10 Jahre die Nase voll von Liebe hatte) oder "Ich weiß nicht, was ich will"- Weichei entscheiden?

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