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Verlobung, aber keine Hochzeit: was tun?

Kuleixo


mimi22

Du sagst, dass es Dir wichtig ist, was andere über Dich denken, aber das Problem ist, dass Dein Partner da ist und auch etwas über Dich denkt. So wie Du schreibst, alt und grau miteinander kann man auch ohne Trauschein werden. Er sagt, er will nicht und Du sagst, Du willst. Wenn Du ihn in die Ehe drängst, könntest Du ihn ganz verlieren, genauso wie er Dich möglicherweise ganz verliert, wenn ihr nicht heiratet. Die Frage ist doch, was ist Dir wichtiger: Dass Du verheiratet bist oder dass Du glücklich bist? Gibt es für Euch keine Alternativen?

Es gäbe die Möglichkeit, Euch vor Zeugen ewige Liebe zu schwören, ohne standesamtlich oder kirchlich zu heiraten.

Es gäbe auch die Möglichkeit, nur kirchlich zu heiraten, falls ihr einer Kirche angehört. Das ist für die Umwelt genauso ein Zeichen, dass ihr zusammenbleiben wollt, hat aber nicht diesen Stempel des Gesetzes, dass ihr Regeln anderer befolgen müsst, sondern Eure eigenen. Viele Menschen kommen mit diesem offiziellen Stempel nicht zurecht, obwohl es nur geringe Unterschiede zu einer Lebensgemeinschaft gibt und es hat schon viele Beziehungen zerstört, dass man geheiratet hat.

Wie gesagt, nur Du weißt, was Dir am wichtigsten ist und manchmal ist es nicht möglich die Anerkennung anderer und die Anerkennung des Partners und die Selbstanerkennung unter einen Hut zu bringen - dann muss man sich entscheiden.

L_öBckchxen


@kleio

darf man echt kirchlich heiraten ohne vorher standesamtlich getraut worden zu sein? Als ich standesamtlich getraut wurde haben wir extra einen Zettel für die Kirche ausgehändigt bekommen, den wir da abgeben sollten wenn wir kirchlich heiraten wollen.

???

KWleeioo


Löckchen

darf man echt kirchlich heiraten ohne vorher standesamtlich getraut worden zu sein? Als ich standesamtlich getraut wurde haben wir extra einen Zettel für die Kirche ausgehändigt bekommen, den wir da abgeben sollten wenn wir kirchlich heiraten wollen.

Da bin ich überfragt, welche Kirche welche Anforderungen hat. Mit kirchlichen Hochzeiten hatte ich bisher nur als Gast zu tun. ;-) Ich gehöre keiner Kirche an. Das muss man natürlich feststellen, ob es überhaupt eine Alternative ist, die in die Realität umzusetzen ist. ;-D

i!ts mxe


kirchliche hochzeit allein ist in deutschland nicht rechtens aber man kann standesbeamte in die kirche holen (kostet natuerlich)

K]le@io


its me

kirchliche hochzeit allein ist in deutschland nicht rechtens aber man kann standesbeamte in die kirche holen (kostet natuerlich)

nicht rechtens oder nicht möglich?

Naja, er will ja nicht heiraten und der Standesbeamte in der Kirche wäre auch eine offizielle Angelegenheit, der er ja scheinbar aus dem Weg gehen will.

the@ddy >1x107


Ich kann mir vorstellen, daß man sich total doof vorkommt, wenn man seine Hochzeit absagen soll. An deiner Stelle würde ich ihn das mal fein selber machen lassen.

Davor würde ich aber seinen Vater bitten, mit ihm ein Gespräch unter Männern zu führen, damit der Vater ihm auf den Zahn fühlen kann ob es nur Torschlußpanik ist oder andere Gründe hat. So ein Gespräch hat schon oft eine Wandlung gebracht. Sollte er dann immer noch nicht wollen, dann soll er absagen. Zumindest würde dir dann Komentare wie du Ärmste oh Gott was willst dann noch mit ihm, oder trennt ihr euch jetzt ganz, erpart bleiben.

Im übrigen ist eine kirchliche Hochzeit nur möglich, wenn man vorher Standesamtlich geheiratet hat.

H(il@fspostxer


Da bin ich überfragt, welche Kirche welche Anforderungen hat.

Die Zeremonie hat ja keine rechtliche Konsequenz, von daher... aber üblicherweise wird man erst kirchlich getraut, wenn man standesamtlich verheiratet ist (ob es da jedoch eine "Prüfung" gibt, übersteigt meinen derzeitigen Kenntnisstand).

Gruß HiPo

Krleixo


teddy 1107

Ich kann mir vorstellen, daß man sich total doof vorkommt, wenn man seine Hochzeit absagen soll. An deiner Stelle würde ich ihn das mal fein selber machen lassen.

Ich hatte Freunde, die waren vorher 5 Jahre zusammen, die Hochzeit war vorbereitet und auch sie hatte aus dem Grund nicht abgesagt, weil schon alles vorbereitet war. Die Ehe wurde nach 6 Monaten geschieden - nur aus dem Grund: "Was werden die Leute sagen und man kann doch die Hochzeit nicht absagen, weil alle schon eingeladen sind." Ob das Sinn macht? Da würde ich mir doof vorkommen, aber nicht, wenn ich die Hochzeit absage. Was die Familie denkt oder nicht spielt doch keine Rolle. Welche Familie will denn, das es einem schlecht geht? Außerdem ist es nicht ihr Leben und welche Art Beziehung man führt, muss nicht ihnen gefallen, sondern dem betreffenden Paar. Trotzdem bleibt, dass er nicht heiraten will, sie schon. Er will sie ja nicht verlassen - sie sind glücklich. Es geht nur ums heiraten. Heiratet man, weil man es gemeinsam will, oder heiratet man für andere?

K"leixo


Hilfsposter

Die Zeremonie hat ja keine rechtliche Konsequenz, von daher... aber üblicherweise wird man erst kirchlich getraut, wenn man standesamtlich verheiratet ist (ob es da jedoch eine "Prüfung" gibt, übersteigt meinen derzeitigen Kenntnisstand).

Genau darum geht es, um die rechtliche Konsequenz. Aber das habe ich ja auch geschrieben. ;-) Viele Männer und auch ein paar Frauen kommen mit diesen rechtlichen Konsequenzen nicht zurecht und dadurch geht die ganze Beziehung zugrunde. Was bringt diese rechtliche Konsequenz? Wenn man für einander da ist, dann spielt es keine Rolle, ob man verheiratet ist oder nicht und wenn es sich ändert, dann nützt es auch nichts, dass man verheiratet ist. Aber jeder muss das für sich selbst entscheiden. ;-D

Heiclfspofs`txer


@ Kleio

Die Heirat stellt eine zusätliche Bindung dar. Sie "erschwert" eine Trennung, genau wie eine Verlobung. Es sind nun mal beides "Zeichen nach außen". Beide nicht notwendig aber manchen Paaren hilft das eine "gemeinsame Identität" aufzubauen.

Gruß

HiPo

K_l_eio


Hilfsposter

Die Heirat stellt eine zusätliche Bindung dar. Sie "erschwert" eine Trennung, genau wie eine Verlobung. Es sind nun mal beides "Zeichen nach außen". Beide nicht notwendig aber manchen Paaren hilft das eine "gemeinsame Identität" aufzubauen..

Ja natürlich. Das sehe ich genauso, aber es geht ja darum, dass sie die Heirat nach außen will, vor allem, weil es auch ihre Familie will, weil sie so schon über ihre Beziehung lästern und er will nicht. Es spielen also nicht zwei Meinungen eine Rolle, sondern ihre, seine und die ihrer unmittelbaren Umgebung. Im übertragenen Sinne eine Dreier-Beziehung. Sogar, wenn man die Meinung der Verwandtschaft vergisst, bleibt übrig, dass sie heiraten will und er nicht. Darum liegt es meiner Meinung nach an ihr zu entscheiden, wie wichtig ihr die Heirat ist, nachdem sie so wie sie im Moment leben, glücklich sind. Es nützt ja alles nichts, wenn sie die Bedingungen für ihr Glück an eine Heirat knüpft und so nicht mehr glücklich sein kann, er dagegen möglicherweise (worst case) sein Unglück an der Ehe festmacht, sie keine Alternativen finden, weil die Umgebung das nicht anerkennt, dann wird es schwierig eine Lösung zu finden. Dabei fällt mir Shakespeare ein: Beim Besser machen wird was gut ist, oft zerschlagen. Viele Menschen sind aber mit dem Guten, das sie haben, nicht zufrieden. Sie wollen es besser haben. Manchen gelingt es und manchen nicht.

H7i&lfs>postexr


@ Kleio

Ich stimme dir zu. Ich fände es wichtig herauszufidnen, warum er nicht will...

Gruß HiPo

K:leixo


Hilfsposter

Ich stimme dir zu. Ich fände es wichtig herauszufidnen, warum er nicht will...

Ja, das fände ich auch. Ich denke, dass er sich durch den Umstand, was die Leute dazu sagen werden, nicht unbedingt dazu bringt, sich zu öffnen. Aber ich habe keine Ahnung. Über ihn kann man ja nur Mutmaßungen anstellen. Vielleicht mischen sich auch die Verwandten in die Hochzeitsvorbereitungen zu sehr ein. Das ist ja auch nichts Seltenes. Das Brautpaar hat bei vielen Hochzeiten das Gefühl, dass es nicht mehr darum geht, was sie wollen und dass es ihre Hochzeit ist, weil ein paar rüstige Verwandte es in die Hand nehmen, denn schließlich wissen sie ja, wie eine "richtige" Hochzeit auszusehen hat. Das ist natürlich auch wieder das worst-case-scenario, aber da würde mir die Lust auch vergehen, denn schließlich ist eine Hochzeit für das Paar am wichtigsten und sollte so ablaufen, wie es sich das Paar vorgestellt hat. Ich kann mich an meine Hochzeit erinnern. Da sind auch solche gutgemeinten Ratschläge und sogar Forderungen! gekommen, wie wir es machen sollen, wen wir einzuladen haben, etc. etc. Wir haben sehr schnell klar gestellt, dass es nicht ihre Hochzeit ist, sondern unsere. Wenn sie die Einladung annehmen wollen, gut, wenn nicht auch gut. Alle, die eingeladen waren, sind gekommen. Ich finde, dass ja schon das zeigt, dass ein Paar zusammenhält und niemanden anderen in die Beziehung hineinreden lässt. Meine Mutter sagt heute noch, wenn sie die Photos anschaut, dass ein Bräutigam ein weißes Hemd zu tragen hat. Ihre Meinung ist recht und gut, aber sowohl meinem Mann als auch mir hat das schwarze Hemd besser geallen, genauso hat er seine Haar offen getragen und kein Schwänzchen gemacht, damit es ja nicht auffällt, dass der Bräutigam lange Haare hatte. ;-) Es wäre eine ganz andere Hochzeit gewesen, hätten wir sie nicht nach unserem Geschmack gemacht und vielleicht hätte sie dann auch nicht stattgefunden, weil ich so etwas auch nicht mitgemacht hätte. ;-) Warum er nicht mehr heiraten will, kann sie nur von ihm erfahren.

mDim$i2f2


Tach ihr lieben,

Ich bin echt erstaunt was hier alles auf den Tisch kommt.

Erstens wollte ich sagen, das es meine Entscheidung ist hier Leute zu fragen, ob sie mir helfen. Das dann manche negativ oder positiv reagieren ist mir klar. Doch muß ich klar stellen, das es mit Sicherheit jede Frau kränken würde, die kurz vor der geplanten Hochzeit eine Abfuhr erhält. Ausserdem bin ich sehr wohl in der Lage mit meinem Verlobtem zureden. Doch möchte ich mir noch andere Meinungen einholen. Um zu sehen ob ich mit meiner Meinung allein da stehe. Ja gut ich habe den ersten Antrag gemacht, aber kurze Zeit später hat er mir noch einen gemacht. Mit dem Grund, das er mir ziegen wolle das er mich überalles liebt und mich heiraten will. Unser Kind ist nie ein Heiratsgrund gewesen oder das wir uns so schnell verloben. Wir waren beide der Meinung das wir unseren LebensPartner gefunden haben mit dem wir zusammen bleiben wollen. Und aus meiner Tradition her, ist das nicht auf Dauer ohne Trauschein möglich. Unser Kind war noch gar nicht geplant als wir uns verlobten. Es kam viel später. Aber auch das war eher Schicksal, oder ein kleiner (später glücklicher) Unfall.

Auch hat unsere schnelle Verlobung nichts mit seinen Eltern zutun. Die sind seit 25Jahren glücklich verheiratet. Alle aus der Familie, bei meiner genauso. Er sagt ja auch, wenn ich nun sagen würde komm wir gehen "allein" zum Standesamt und heiraten würde er sofort "ja" sagen. Denn er will nicht im Mittelpunkt stehen. ( Das ist einer der Hauptgründe)!!! Doch ich möchte das mit Freunden, Familie und Verwandte feiern. Ich möchte mein Glück mit ihnen teilen.

Und ich werde ihn nicht dazu drängen- da ich ihn ja auch liebe, auch wenn das so rüber kam, aber ich denke ein Versprechen muß jeder halten, da sonst auch die Zuverlässigkeit bzw. Vertrauen in der Richtung zerstört ist.

m{imi"22


@Kleio

...ich wollte doch kurz klar stellen, das meine Familie nicht will das ich ihn heirate. Sie sagen er wäre nicht gut genug für mich, da er (z.B.) Geldsorgen hat. Aber spielt Geld bei Liebe eine Rolle ??? Für mich ist das Geld zweitrangig.

Ich habe ihn damals verteidigt gesagt, ich würde- egal was andere sagen oder denken, heiraten. Und deswegen schrieb ich, das es ein Scheiß gefühl ist, wenn ich ihnen nun sagen müßte, es findet keine Hochzeit statt. Dann würden sie wieder über ihn herziehen und mir erzählen, das ich ja nun sehen könnte, das er nicht gut genug für mich ist.

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