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28.02.10 16:09
Hallo in die Runde,
ich schreibe sonst nie in Foren. Habe aber seit 13 Jahren Blasenentzündungen und bin nun seit 8 Monaten BE-frei. Und möchte meine gute Erfahrung mit Cranberry weitergeben. Ich habe sie regelmäßig nach dem GV bekommen, nicht immer aber mind. alle 2 Monate. Wir haben uns vorher/nachher gewaschen, ausreichend getrunken, warme Füße, Nierenwärmer nichts half dem vorzubeugen. Nach jedem GV hatte ich Angst. Ich dachte schon vielleicht liegt es auch an der Angst die ich habe, das es dann auch kommt. Vielleicht ists psychosomatisch? Bei der letzten BE bin ich zu einer neuen Frauenärztin um mal wieder Nifurantin, Monuril oder sonst was zu bekommen und um mich zu der Impfung zu informieren. Sie meinte, sie halte nichts von der Impfung und ich solle es mit Cranberry probieren. Viel erwartet hatte ich nicht. Ich hatte schon viel so nebenbei von Cranberry gehört aber nicht geglaubt das es helfen könne. In Clubs trinke ich gern Cranberry Vodka - aber das hat auch nie was geholfen.
Ich hab mir die 400mg Kapseln (das ist dann ein bisschen mehr drin als in 5 Cranberry Vodkas) von avitale bestellt. Ich habe eine Woche lang jeden Tag 2 Stück genommen um eine Basis herzustellen und nun nehm sie wie mit meiner Frauenärztin besprochen immer vorm GV, also wenn ich denke nachher könnte es in die Kiste gehen
. Die Kapseln halten 10h die Bakterien von der Blasenschleimhaut ab. Nach dem Poppen immer auf die Toilette aber das müssen wir ja eh. Seit der ersten Kapsel habe ich keine BE mehr gehabt. Keine Unscherheit mehr beim GV, keine Angst vor dem Toilettengang am Tag danach. Es ist jedes Mal wie eine Befreiung am Tag nach dem GV auf Toilette zu gehen und eben kein ziehen, keinen ständigen Drang auf Toilette gehen zu müssen zu haben und nur daran denken zu können. Mein Freund und ich, wir haben wieder richtigen Sex, ohne das er denkt mir wieder weh zu tun. Das ist toll. Ich kann es euch allem empfehlen und hoffe das es bei allen ebenso wirkt.
28.02.10 16:19
shellywebster,
super das freut mich für Dich. Welche Kapseln nimmst Du denn
Ich hatte auch gerade eine BE hinter mir und ich nehme zur Zeit auch solche Kapseln. Morgens und abends eine. Die habe ich von Budni. Mal sehen ob es hilft.
22.03.10 13:35
Hallo Lara,
ich nehm die 400mg-Kapsel von avitale. Angefangen hatte ich mit den Urofemin. Die sind aber echt teuer und man muss zwei von den Riesendingern runterwürgen. Erzähl mal wenn die von Budni helfen. Die sind sicher n bissl günstiger und man muss sie dann nicht so wie die avitale übers internet bestellen.
Lieben Gruß
22.04.10 07:39
Die vom Budni bzw. DM habe ich auch - gebracht haben sie aber eher wenig. Wahrscheinlich reicht der PAC-Gehalt nicht aus, auf den es bei der Vorbeugung von BEs ankommt.
22.04.10 09:31
""Cranberry"-Produkte - lest dazu bitte Ökotest 2009. Die einfachen Produkte enthalten nicht den PAC-Gehalt.
Mit Cranberry von Avitale bin ich jetzt 11 Monate BE-frei.
22.04.10 12:53
Flora, das hört sich gut an! Ich habe mir die von Gesundform gekauft. Hast du evtl. den gesamten Testbericht als pdf und könntest ihn mir zur Verfügung stellen? Das wäre schön. Hattest du vorher öfter BEs? In welchen Intervallen und über welchen Zeitraum? Bist du nur durch Cranberry BE-frei geworden oder beugst du noch anderweitig vor?
22.04.10 17:44
Es gab eine längere Diskussion in med 1 vom 30.09.09
Cranberry Kapseln: TUIM Urofemin oder Kapseln aus der Drogerie? Darin ist ein Link enthalten, der zu dem Öko-Test führt.
Ich hatte Blasenentzündungen mit nachfolgenden schwersten Schmerzen, die mit Novalgin und Tramadol behandelt werden mussten und zum zweimaligen Krankenhausaufenthalt und einer längerfristigen Katheter-Behandlung führten.
Seit Juni 2009 nehme ich Cranberry von Avitale, damit sich keine Bakterien in der Blase mehr festsetzen.
Zusätzlich nehme ich Angocin 1 x 2 Kapseln, Granufink femina, Cantharis (sehr selten) wenn es mal drückt oder zwickt. Ganz am Anfang habe ich noch Uro Flux (ein Goldrutenkraut-Präparat hochdosiert) über längere Zeit genommen, damit sich die Blase auch wirklich wieder erholen konnte.
22.04.10 17:50
Kleiner Nachsatz/Korrektur: Der Beitrag steht auf Seite 5 unter dem Datum vom 15.10.2009.
22.04.10 18:09
Keine BE seit Cranberry...
Seit meine Schwimu möglichst naturbelassene, aber egal welche cranberryprodukte, jeden tag ein bischen nimmt, ist da auch nichts mehr aufgetreten, wo sie früher immer Probleme hatte.
Vote for Cranberry..
... und für männer- prostata
? Weis da jemand was
??
22.04.10 19:59
Bisher hatte ich noch keine Katheterbehandlung. Im KH war ich deswegen auch noch nicht - dort sollte ich evtl. mal hin, um mich mal so richtig durchchecken zu lassen. Bei mir ist das Hauptproblem die Häufigkeit der BEs. Ich bin in etwa alle 2 - 4 Wochen dran. Mehr als 1 Monat BE-Freiheit hatte ich schon länger nicht - zumindest nicht ohne Nifurantin. Das beeinträchtigt natürlich schon immens die Lebensqualität. Wenn ich hier von manchen Frauen lese, die 3 - 4x pro Jahr eine BE bekommen, dann werde ich schon fast blass vor Neid. Ist natürlich auch nicht so toll, aber allemal besser als mind. jeden Monat betroffen zu sein. Ich habe sogar schon darüber nachgedacht Nifurantin über mind. 6 Monate ohne Unterbrechung einzunehmen, in der Hoffnung, mein Harntrakt beruhigt sich durch die synthetische Erzeugung einer längeren Entzündungspause wieder insoweit, dass ich weniger anfällig bin. Aber wenn man das auch mit Cranberry hinkriegt, dann ist das wohl der bessere und schonendere Weg. Zumindest, sofern es bei mir hilft.
22.04.10 22:09
Was du brauchst, liebe Avril, ist eine gute Betreuung durch einen (guten) Urologen/Urologin. Das ist ja gar nicht auszuhalten, so oft eine BE. Wichtig ist, eine Kultur anzulegen, was das auch immer für Bakterienstämme sind. Dann sollte schon eine Behandlung erfolgen - Uro vaxom oder eine Strovac-Impfung. Hierüber ist schon oft geschrieben worden. Zusätzlich kannst du dann alles tun, was ich oben beschrieben habe, um die Blase selber wieder zu stabilisieren und auch das Immunsystem wieder aufzubauen.
22.04.10 22:13
Ich sehe gerade, du hast noch einen anderen Beitrag über Uro vaxom/Strovac - viel Glück!
23.04.10 07:58
Ja, ich bin massiv an der Sache dran und werde das auch bleiben. Hast ja gelesen, ich hatte das Problem vor 13 Jahren schon einmal über mehrere Jahre hinweg, aber irgendwann ging's dann aus heiterem Himmel weg, als ich mich an ein paar der Hygienevorkehrungen übertriebener Art (z. B. Pipi nach GV, "normal" Popo abputzen reicht nicht etc.) hielt. Diese habe ich natürlich über die Jahre hinweg beibehalten, aber trotzdem bin ich nun wieder betroffen. Bei meiner letzten BE, die jetzt gerade langsam wieder vorbei ist, glaube ich ja zu ahnen, woher das kam: Kombination aus Periode, Sauna und GV. Natürlich nicht alles drei auf einmal (ich hatte also keinen Sex in der Sauna während meiner Periode
*muhahahaaaa*). Ich war während meiner Periode in der Sauna und im Schwimmbad und hatte während meiner Periode auch GV. Ich glaube mich zu erinnern, dass meine letzten BEs generell am Ende bzw. kurz nach der Periode aufgetreten sind. Auf GV währenddessen verzichte ich generell nicht, aber ob ich auch vor den letzten BEs um diese Zeit in der Sauna war, daran erinnere ich mich leider nicht mehr. Wenn ich wüsste, dass es genügt, einfach während der Periode auf die Sauna zu verzichten (es heißt ja, Tampons sammeln auch Keime) und im schlimmsten Fall auch auf die Liebe, dann wäre ich wohl der glücklichste Mensch auf Erden. Aber das werde ich wohl erst mit der Zeit rausfinden.
Mit dem (guten) Urologen, das ist so eine Sache. Wie definiert man einen solchen? Wann ist ein Urologe gut? Wir sprechen hier ja immerhin von Ärzten und nicht von Zauberern
. Und genau da liegt der Hund begraben. Mein Urologe meinte z. B. eine Harnröhrendehnung bzw. -schlitzung würde keinen oder nur wenig Mehrwert bringen, da meine Harnröhre nicht soooo eng ist. Sie ist zwar enger als Standard, aber nur sehr geringfügig. Das ist für mich schonmal ein gutes Anzeichen, dass er über sein Handeln nachdenkt und nicht irgendeinem blinden Aktionismus verfällt. Außerdem hat er mich gleich über die Existenz von IC aufgeklärt. Viele Urologen haben ja noch nicht einmal etwas davon gehört. Die Idee mit dem Nifurantin fand ich auch gut, denn so hat sich mein Harntrakt immerhin etwas erholen können, so dass ich nach meiner ca. 3-monatigen Dauer-BE zwar noch mind. 1 Monat während der Behandlung Schmerzen hatte, aber danach kaum mehr. Was mich jedoch stutzig macht, ist seine Skepsis gegenüber Strovac, wovon man ja auch viel Gutes hört. Und dass er es für ausreichend hielt, Uro Vaxom für nur 1 Monat zu nehmen, obwohl die Behandlungsdauer viel länger vorgeschrieben ist. Bei diesem Entschluss verstehe ich einfach die dahinter stehende Logik nicht.
Nifurantin soll ich nun intuitiv nach Bedarf nehmen, d. h. wenn irgend etwas im Busch ist oder ich mich irgendwelchen speziellen Risiken ausgesetzt habe. Da nach meiner jetzigen Monuril-Behandlung zwar die Bakterien und Leukos recht schnell weg waren, leider jedoch nicht auch die Schmerzen, habe ich direkt wieder jeden Abend eine Nifurantin genommen, damit sich das Innere wieder etwas beruhigt. Wenn ich mich besser fühle, also an "guten Tagen", werde ich es jedoch weglassen. Nächste Woche habe ich wieder einen Termin bei meinem Uro. Dann entscheidet sich, wie es nun mit mir weiter geht.
23.04.10 08:05
Hatte auch vor einigen Jahren Probleme damit und nahm dann die Granberola-Kapseln. Dadurch wurde es echt besser. Somit, lieber dieses Zeug schlucken als Antibiotika. 
23.04.10 08:06
Ooooh gut zu wissen!!! Werde ich mir wohl auch mal besorgen... habe bisher immer Nieren- und Blasentee getrunken, wenn es wieder anfing... Hat auch gut geklappt. Aber das nimmt man ja erst, wenn es SCHON DA ist... Also danke für den Tipp =)
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