Geschwollene Füße/ Fußschwellung

11.10.04  11:41

Meine Freundin hat folgendes Problem.

Sie hat ständig, besonders abends, stark geschwollene Füße die auch schmerzen. Ich habe gelesen das es bei Hitze und Überanstrengung auftreten kann und "normal" ist. Oder ein Anzeichen für eine ernsthafte Erkrankung sein kann.

Welche Krankheiten können durch die Fußschwellung auftreten? Auf welche Begleitsymptome sollte man achten um eine ernsthafte Erkrankung auszuschließen?

Wie lässt sich die Ursache der geschwollenen Füße herausfinden?

Wäre sehr dankbar für ein paar Ratschläge!

Gruß Andreas

paikKe8x4

11.10.04  12:04

Hallo Andreas,

wie sind denn die Essensgewohnheiten Deiner Freundin ?

Gemüse, Obst, Salat = viel wenig ?

Sonst. "Gewohnheiten" ?

Gruß

Herbert

HqVK1

11.10.04  12:54

Hallo Herbert...

Sie ernährt sich eigentlich recht gesund aber leider isst sie sehr unregelmäßig.

Durch Ihre Ausbildung hat sie immer weniger Zeit um in Ruhe zu Essen da sie viel Stress hat und erst spät nach Hause kommt. Morgens geht sie oft ohne Frühstück zur Arbeit und Rauchen tut sie auch ziemlich viel!

Also nicht gerade eine gesunde Lebensführung. Könnte es damit zusammenhängen? Oder ist die Neigung zu geschwollenen Füßen vererbbar?

Danke im voraus!

Gruß Andreas

puiqkxe84

11.10.04  14:49

[[http://www.ernaehrungsmed.de/download/pdf/sept02.pdf]]

Schau Dir mal den Link an - bei "Vitaminmangel in Deutschland ?"

Natürlich kann man unterschiedlicher Meinung sein.

Unbestritten ist, dass man seine Ernährung abwechslungsreich mit einem hohen Anteil an "Grün" gestalten sollte. Frau Ministerin Künast empfiehlt "five a-day" (Gemüse, Obst, Salat).

Und Rauchen - muss auch jeder sein Risiko selbst tragen.

Ich weiß außerdem (aus vielen Fälle der Beobachtung und aus Erfahrungen), dass die Zugabe/Verfwendung von Vitamin K1 in solchen Fällen (geschwollene Füße/Beine, evtl. durch Wassereinlagerungen) sehr hilfreich ist, dieses Problem in Griff zu bekommen.

Gruß

Herbert

H.VK1

11.10.04  17:09

Ratschlag

sie sollte zum Arzt gehen. Das könnte ein Zeichen für eine Herz- oder Nierenerkrankung sein. Oft hat es auch keinen Krankheitswert, aber das sollte Frau eben abkären lassen.

HVK erklärt übrigens alle Übel der Welt, von Haarausfall bis zu Bomben in Ägypten mit Vitaminmangel, nur im Dir das bewußt zu machen, falls er Dir noch nicht über den Weg gelaufen ist.

avg=nexs

11.10.04  17:59

Mikronährstoffe - ein wichtiges Thema !

[[http://www.welt.de/data/2004/10/11/344510.html]]

Hallo Agnes,

sogar die Wissenschaft befasst sich intensiv mit Mikronährstoffen (Vitaminen und Mineralstoffen).

Und weshalb propagiert man "five a-day" ? Nicht nur das BMGS und das BMVEL, auch die DGE !

Es kann also gar nicht falsch sein, sich zuerst einmal mit der "eigenen" Ernährung zu befassen inklusive z. B. der Vitamine.

Da war man in den 40er und 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts ja schon weiter, als so manche Personen heute !

Es ist bezeichnend, dass Personen, die sich sogar noch als Experten verstehen, keine Argumente haben, sondern anderen Personen nur mit "persönlichen Angriffen" begegnen.

Aber vielleicht hat die Freundin von Andreas ja Glück und findet einen Arzt, der auch von Vitaminen und Mikronährstoffen etwas versteht.

Es gibt inzwischen Ärzte, die individuell Vitamin-Kombinationen für Patienten zusammenstellen und die Apotheken sind auch gut mit Vitamin- und Mineralstoffpräparaten "gerüstet".

Da frage ich mich doch weshalb, wenn ich solche Äußerungen wie von Dir lese !

Du kannst also mich allein gar nicht meinen, sondern Ärzte und Apotheker gleichermaßen, die sich mit Mikronährstoffen befassen oder die Wissenschaftler wie im Link oben.

Und Vitamin K1 - obwohl nur ein "stink normales Vitamine" kann man für Menschen gar nur als M e d i k a m e n t in der Apotheke erhalten. Merkwürdig und dann sollen Vitamine - wie z. B. Vitamin K1 - keinen Wert haben ?

Wo doch schon die Europäische Kommission öffentlich bekannt gibt, dass Vitamin K "mehr als nur Blutgerinnung" bedeutet.

[[http://europa.eu.int/comm/food/fs/sc/scf/out196_en.pdf]]

Und es mehren sich die Univesitäten, die aktuellen Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse und allgemein anerkannten Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse in Vorlesungen vertreten. Sogar zu Vitamin K !

Nicht informiert ?

Gruß

Herbert

HGVKx1

11.10.04  18:33

Danke ersteinmal für eure Beiträge. Ich denke falls die geschwollenen Füße etwas mit einem Vitaminmangel oder ähnlichem zu tun haben wird ein großes Blutbild Aufschluss bringen.

Ich werde meiner Freundin raten sich in professionelle Hände zu geben und sich von Kopf bis Fuß durchchecken zu lassen.

Gruß Andreas

p?i1ke'84

11.10.04  18:59

Hallo Andreas,

weißt Du was bei einem "großen Blutbild" untersucht wird ?

Gruß

Herbert

HaVK1

12.10.04  11:26

@ Herbert

Hab mich mal im Internet schlau gemacht: Folgende Werte werden im großen Blutbild bestimmt:

Anzahl der roten Blutkörperchen (Erythrozyten)

Anzahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten)

Anzahl der Blutplättchen (Thrombozyten)

Menge des roten Blutfarbstoffs (Hb und HK)

Größe der roten Blutkörperchen (MCV)

Gehalt an rotem Blutfarbstoff der roten Blutkörperchen (MCH, MCHC)

Es gibt nun ein kleines und ein großes Blutbild. Zum kleinen Blutbild gehören die oben genannten Werte, zum großen Blutbild kommen noch folgende Werte hinzu: Es werden die verschiedenen Untergruppen der weißen Blutkörperchen einzeln aufgelistet und gezählt, als da zum Beispiel wären: neutrophile und eosinophile Granulozyten, Monozyten, Lymphozyten...

Alle anderen Untersuchungen, also zum Beispiel die Leberwerte, Nierenwerte oder Werte für andere Organe und Stoffwechselaktivitäten, wie Zucker, Cholesterin usw. gehören NICHT zum Blutbild, auch nicht zum großen Blutbild.

Und durch welche Methode lassen sich die anderen Werte bestimmen?

Gruß Andreas

pgikxe84

12.10.04  17:50

Hallo Andreas,

welche anderen Werte meinst Du denn ?

Ich bin bei Vitaminen/Mineralstoffen einen anderen Weg gegangen.

Die "Basis" (wenngleich ich die Werte für sehr niedrig angesetzt betrachte) ist für mich das Buch der DGE, ÖGE, SVG und SVE

"Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr" (1. Auflage - 2000) - auch DACH-Werte genannt.

Darüberhinaus richte ich mich nach den NOAEL-Werten und den LOAEL-Werten.

Ich habe noch nie Vitamin-Überdosierungen bei mir erleben müssen.

Dabei habe ich und auch andere in meiner Umgebung schon einige "Eigenversuche" mit unterschiedlich hohen Dosierungen (jeder an sich selber auf eigene Verantwortung) mit anschießender Besimmung des Vitamin-Wertes (gilt auch für Mineralstoffe) im Blut (bei kompetenten Labors !) gemacht und es kam zu keinen unerwünschten Wirkungen.

Bei [[http://www.vitamin-k1.de]] ist unter "Kurz&Bündig" ein Beitrag "Vitamin K1 und Überdosierung".

Dort findest Du eine (Kurz-)Information zum Begriff des NOAEL- bzw. LOAEL-Wertes in Bezug auf Vitamin K.

Aber im Grunde müssten auch Ärzte und Apotheker dazu Auskunft geben können. Falls nicht - melde Dich evtl. nochmals bei mir, vorausgesetzt Du willst Dich dazu kundig machen.

Gruß

Herbert

HxVxK1

13.10.04  19:54

Nun, ich denke es wären die Werte wichtig die auch tatsächlich auf die Symptomatik "geschwollene Füsse" hinweisen.......

Wichtig hierbei wäre zu wissen: Alter, Ernährung, Bewegungsverhalten (Sport), Medikamente, Umfeld, Vorerkrankungen, Unwohlsein schon vor dieser Symptomatik, Untersuchungsergebnisse der Vergangenheit ect. pp............

Gib es das was oder sollte man ins "Blaue" raten müssen............. ???

Andrea

aOar\onx111

09.11.04  13:45

Herbert irrt bei K1 Vitamine

Hallo nur zur Ergänzung K1 Vitamine gibt es in jeder Apotheke zu kaufen. Es wird in Tablettenform angeboten von der Firma Medphano aus Rüdersdorf bei Berlin. Vor dem Kauf sollte aber jeder seinen Arzt fragen ob er dieses Mittel unbedenklich einnehmen kann, denn es verdünnt das Blut nicht unwesendlich.

ADlexan^derFx.

14.11.04  16:36

ödeme

und ihre ursachen:

1 ödeme aufgrund eines zu hohen druckes im venösen system:

- bei thrombosen, lokaler venöser abflußbehinderung oder chro. venöser insuffiziens, herzinsuffiziens

2 ödem aufgrund einer erhöhten duchlässigkeit an der blutkapilarwand:

- verletzungsbedingt (posttraumatisch), postopreativ, bluterguß, allergisch bedingt, entzündungsbedingt.

3 eiweißmangelödem:

- hungerödem, lebererkr, niereninsuffiziens, darmerkr,

4 lymphödem:

- primär durch fehelen von lymphgefäßen

- sekundär durch überangebot an lymphflüssigkeit bei intaktem lymphsytem

5 ödeme verschiedener ursachen:

- fehlende muskelpumpe, hormonelle veränderungen, medikamente, fettverteilungsstörung (lipödem), defekt im zns, unklare ursache

bei deiner freundin handelt es sich vieleicht um ein venöses-ödem im stadium 1. d.h.

- leichte schwellung der knöchelregion

- leicht eindrückbar

- nimmt durch hochlagerung ab

venengymnastik, hochlagerung, kompressionsstrümpfe und manuelle lymphdrainage können abhilfe schaffen.

gruss

H4ypyer^ioxn

15.11.04  17:24

an Agnes und AlexanderF - K 1

Vor ca. 1/2 Jahr stand in der "Welt" ein Artikel, der sich mit K1 in Verbindung mit Gerinnungsstörungen befaßte und zwar lagen schon positive Ergebnisse vor. Die Untersuchungen waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen.

Einen weiteren Artikel dieser Zeitung, der schon vor einigen Jahren erschienen war, beschäftigte sich mit dem Einsatz von K 1 bei Osteroporose. Auch da waren die vorliegenden Ergebnisse positiv.

Meine Mutter, die unter schwerer Osteoporose nach einer hochdosierten Chemotherapie litt mit Wirbeleinbrüchen und vielen Frakturen nach Stürzen und einer Darmperforation nach Medikamteneinnahme wollte ich K 1 geben, jedoch konnte oder wollte es die Apotheke nicht besorgen. Meine Mutter ist an den Nachwirkungen eines Sturze vor 3 Jahren gestorben.

DIE WELT ist eine renommierte Zeitung wie jeder wohl weiß.

Dies liebe Agnes, gibt Herbert doch wohl Recht.

MfG

R:ut

15.11.04  18:13

Vitamin K1 - mehr als nur Blutgerinnung !

Hallo Rut,

ich würde Dir gerne antworten, aber die e-mail Adresse über med1 "will nicht".

Es geht mir nicht um "Racht haben" - sondern um Fakten, wissenschaftliche Literatur der ich mich bediene bzw. die J e d e r m a n n zur Verfügung steht !

Nicht nur aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch bereits allgemein anerkannte wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den K-Vitaminen und da habe ich - bildlich gesprochen - "soliden, festen - wissenschaftlichen - Boden unter meinen Füßen".

Schon in angesehenen Tageszeitungen kann man wichtige Aussagen zu Vitamin K finden. So schreibt z. B. die "Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)" in ihrer Ausgabe vom 11. Februar 2004 in einem Artikel mit der Überschrift: "Wenn das Blut Klumpen bildet"!

"Die Bedeutung von Vitamin K für gesundes Blut, das weder unstillbar aus Wunden fließt noch in den Geweben verklumpt, ist kaum zu unterschätzen"

Aussagen, die für die Allgemeinheit wichtige Informationen bedeuten.

Spätestens seit den 70er und 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts, nachdem man die posttranslationale gamma-Carboxylierung (Anmerkung: heißt "Aktivierung") als den molekularbiologischen Wirkmechanismus von Vitamin K erkannte und entsprechende vitamin-K-abhängige Proteine in einer Vielzahl Zellsystemen bzw. Geweben entdeckt hatte, wäre ein Ruck durch die gesamte Medizin zu erwarten gewesen, um den Einsatz von Vitamin K1 in Prävention und Therapie (aber auch im Bereich Ernähruung) für Mensch (und Tier) zu optimieren

In den Internetveröffentlichungen [[http://www.vitamin-k1.de]] findet man unter "Kurz&Bündig" einen Beitrag mit dem Titel "Vitamin-K-abhängige Proteine und ihre Wirkungen". Dort sind a l l e derzeit bekannten, relevanten und in der wissenschaftlichen Literatur beschriebenen Vitamin-K-abhängigen Proteine zusammengefasst

Vitamin K1 ist m e h r als nur Blutgerinnung !

Sogar das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) als "oberste Behörde" nur dem BMVEL unterstellt, hat in einer Veröffentlichung vom 15. Januar 2004 neben den bekannten vitamin-K-abhängigen Gerinnungsfaktoren auch Osteocalcin (Knochenstoffweschel) - als vitamin-K-abhängig - klar angesprochen und herausgestellt: "Die K-Vitamine regulieren außerdem die Permeabilität der Blutgefäße".

Es geht vorwärts - langsam aber sicher - und es m e h r e n sich die Universitäten und Hochschulen, die die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse um die "K-Vitamine" - jenseits der nuir Blutgerinnung ! - in Vorlesungen vertreten.

Viele Grüße

Herbert

H/VK1

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