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Zu viele Medikamente?

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Der dressierte Patient. Psychosomatik auf Abwegen

Bei näherem Hinsehen entpuppt sich der Hinweis auf die Wirkungsweise von Medikamenten als hier irrelevant, weil das Gebäude als ganzes auf tönernen Füßen steht. Im Falle von Bluthochdruck gibt es eine wissenschaftlich erprobte atemtherapeutische Methode, siehe meinen Betrag hier

Forum · Blut Gefaesse Herz Lunge · 100542 · 1

Datum 08.09.04

Thema Was tun gegen Bluthochdruck?

Überschrift: Statt Pharmamittel Atemtherapie gegen zu hohen Blutdruck

Der Medizinbetrieb nützt aber viele Gelegenheiten, Menschen durch psychosomatische Tricks diesbezüglich krank zu reden und die Unausweichlichkeit einer gefährlichen Pillenbehandlung bis ins Grab zu suggerieren

Eine Behauptung vom Arzt, die Senkung des Blutdruckes durch Medikamente sei die einzige Möglichkeit, wäre also keine wissenschaftliche Behandlung.

Bei Asthma werden verschiedene Mechanismen zur Beeinflussung der Lunge durch die Pharma und gewisse Ärzte fleißig übersehen. Laut Swift u. a. (The Lancet, 73-75, 16.1.1988) hängen die Lungenwerte vom Nasenwiderstand ab. Es gibt auch den Nasenlungenreflex, der eine Rolle spielt, wenn wir auf natürliche Weise tief durchatmen. Siehe den Mechanismus bei "Die Heilung der Atmung" ([[http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/webserver/webdata/ParowHDA.pdf]]), insbesondere unten auf Seite 34, oben auf Seite 35 und die Skizzen auf Seiten 36 und 76-77.

Anders ausgedrückt: Asthma wird zwar oft durch eine krankhafte Veränderung in der Nase begleitet, der direkte Zugang zum Leiden in solchen Fällen durch Korrigieren der dann beeinträchtigen Reflexe aus der Nase wird nicht untersucht. Eine unmittelbare Steuerung der Lungenfunktionen wie bei Parow scheint undenkbar zu sein. Vielleicht wird die Bekämpfung der "Ganzheitlichkeit" mit so viel Eifer betrieben, dass die Interessen der Patienten und die Notwendigkeit einer sozial verträglichen Medizin zu kurz kommen.

Ein Anspruch der westlichen Medizin auf Kompetenz bei der Erfassung der Atmung muss selbstverständlich auf eine Berücksichtigung aller Erscheinungen basieren. Dies ist offensichtlich nicht der Fall. Es verbleibt nur eine extra zusammen geflickte Physiologie und der Geist der Wissenschaft wird mit Füßen getreten. Gruß,

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