» »

Bluthochdruck bei 165/ 85?

M:rGibsxon hat die Diskussion gestartet


Ich werde mir Kristallsalz besorgen und beobachten was passiert. Kannst Du mir einen Tipp geben, welche Firma/Marke aus welchem Reformhaus? Ich kann mir das eigentlich nur so erklären, dass NA+ vielleicht in dem Kristallsalz "Gegenspieler" wie Kalium hat?!

Meinen Stress würde ich als normal bezeichnen. Zudem treibe ich 4-5 mal die Woche ca. 30 - 40 Minuten Sport, zumeist leichtes Joggen bei Pulsfrequenzen 140 - 160. Einerseits gut fürs Herz-Kreislauf-System, anderseits natürlich ein hoher Salzverlust, da ich dabei stark schwitze.

Meine sonstigen Risikofaktoren wie Alkohol würde ich als normal einstufen (trinke vielleicht 4 mal die Woche wenig Alkohol). Einzig das Rauchen würde ich gerne sein lassen (2 Schachteln die Woche). Aber Aufhören ist ja bekanntlich nicht so ganz einfach! :-(

Antworten
W.asse ronkexl


Hallo Vanni, nur mit Wasser bekommst Du auch den Blutdruck nicht runter.

Hallo MrGibson, wie gesagt nehme ich das Meersalz, das ansetzen mit Kristallsalz ist mir zu umständlich.

Hallo, Faustregel: Sie brauchen täglich etwa drei bis vier Gramm Salz bei einer täglichen puren Wassereinnahme von 2,5 Ltr.. Wenn sie Sport treiben und schwitzen, brauchen sie mehr Salz.

Warnung!

Sie sollten mit dem Salz nicht übertreiben. Das Verhältnis zwischen Salz- und Wasserbedarf des Körpers muss stimmen. Stellen Sie immer sicher dass Sie genug Wasser trinken, um das überschüssige Salz aus dem Körper zu schwemmen.

Man bekommt das sehr schnell in den GRiff ob man genügend Salz zu sich nimmt oder nicht, wenn man den Blutdruck kontrolliert. Sehe das immer wenn man wirklich genügend Wasser 30gr. pro Kilo Körpergewicht trinkt und der Blutdruck geht hoch, eine Prise Salz und er ist wieder im normalen Bereich von 110/65.

Risiko Alkohol, denn Du ansprichst ist nicht so schlimm wenn man dies mit Wasser ausgleicht, 1 Liter Alkohol dafür trinke ich 2Liter Wasser zusätzlich. Hatte bis vor 3 Jahren selber geraucht 80 Zigaretten am Tag als jahrelanger Kettenraucher. Von heute auf morgen aufgehört, spürst Du Lust auf eine Zigarette trinke dafür lieber einen Schluck Wasser.

R~ichardj FrieJdxel


Neue Studie: Atemtherapie effektiv gegen Bluthochdruck

Hallo

anscheinend kann man von einer gewissen Entwarnung auf diesem Sektor sprechen. Natürlich ist die Hypertonie eine ernst zunehmende Störung, mit Atemtherapie aber hat man jetzt eine natürliche Heilmethode.

Die Arbeit des Dr. B Gavish hier wird durch 6 Studien unterstützt und zeigt dass durch:

a) 8 Wochen Üben vier mal die Woche

b) in Sitzungen von jeweils 15 Minuten

c) und Erreichen einer Atmungsrate von unter 10 in der Minute mit Verlängern der Ausatmung

eine Senkung im niederen Wert von etwa 9 Punkten erzielt wird.

Es gibt dafür ein teueres Gerät zum stolzen Preis von ca. 350 Euro, das man nur ein paar Monate braucht, so dass bei Kaufüberlegungen die finanzielle Seite etwas heikel ist. Ein Freund von mir mit echtem Bluthochdruck war nach anfänglicher Skepsis mit einem ausgeliehenen Gerät sehr zufrieden.

Der durch Gavish erzielte Fortschritt ist also m. E. als Beweis der Wirksamkeit der Atemtechniken an und für sich zu bewerten. Logischerweise wertet dies die nebenwirkungsreichen Pharmaka ab und wirkt anderen begleitenden Erscheinungen wie "Weißkittel-Hypertonie" und unnötigem Krankreden entgegen. Der Teufelskreis des Angstmachens und der psychosomatischen Störungen wie eben Hypertonie wird unterbrochen. Die Atemkorrektur nach Gavish beduetet entspanntes Atmen überhaupt. Mit ihr kann man besser einschlafen. Gruß,

H5VKP1


Hallo Richard,

Deinen Beitrag finde ich gut !

Er zeigt, dass es auch andere Wege gibt und ich habe auch meinen "eigenen" ! Natürlich ohne "Blutdrucksenker".

Gruß

Herbert

M+one-M)inxi


@ HVK1 + Richard Friedel

Also ich kann mich hier nur HVK1 anschließen. Dein Beitrag ist sehr gut. Es zeigt eben immer wieder das Ärzte zu schnell mit dem Rezeptblock parat stehen. Ich bin eine von denen die eine "Weißkittel-Phobie" haben. Bei mir dauert es bis ich klar damit komme. Ich war letztens zum EKG und das Lehrmädel hat mir den Blutdruck gemessen 160/100. Ups..

Anschließend mußte ich an mehreren Tagen zum Arzt rein und mir von Ihm den Blutdruck kontrollieren lassen. Beim ersten Mal war er noch erhöht. Hinterher nur noch so bei 130/80 oder 120/75. Also alles im grünen Bereich.

Ich hatte vor einigen Jahren extreme Probleme damit. Ein Arzt hat mich bald verrückt gemacht. Ich bin dadurch an autog. Training und Yoga gekommen und kann nur sagen. Es hilft (wenn auch nicht immer *lach*)

Also - sollte man nie zu früh zu Medikamenten greifen. Wichtig ist eine 24 Stunden Messung, damit man weiß wie der Blutdruck sich nachts bewegt. Viele sind auch falsch eingestellt. Sie nehmen morgens eine Tablette und haben nachts trotzdem hohen Blutdruck. Also wäre es in solchen Fällen besser jeweils Morgens und Abends eine zu nehmen. Also das würde ich immer erst abchecken lassen.

H*VK1


Hallo Mone-Mini,

ein sehr gutes Vorgehen, den Blutdruck mehrmals, zu verschiedenen Zeiten und von verschiedenen Personen messen zu lassen und sich nicht auf eine "einzige Momentaufnahme" zu beschränken.

Mein Internist misst den Blutdruck stets selber und immer nach dem gleichen Ablauf. Das habe ich zu schätzen gelernt.

Es gibt bekannte Persönlichkeiten unter den Ärzten, die klar aussagen: "Was zählt, ist der untere Druckwert. Es ist der Entspannungsdruck, der unter 100 liegen sollte."

Es wird auch nicht gleich von Ärzten (wie viele so handeln, weiß ich natürlich nicht) stets ein Blutdrucksenker verschrieben, sondern nach Alternativen (z. B. zu den Lebensgewohnheiten) gesucht.

Ich sehe z. B. die Blutdruckerhöhung in den allermeisten Fällen nur als ein Symptom einer Reihe verschiedener "Krankheitsbilder" an, wenn man auch bisher glaubte, einen so genannten selbständigen Hochdruck (essentielle Hypertonie) als selbständiges Krankheitsbild anerkennen zu können.

Es sind hauptsächlich fünf Faktoren, die den normalen Blutdruck beeinflussen: 1. die Blutmenge, 2. die Beschaffenheit des Blutes, 3. die Arbeitsleistuang des Herzmuskels, 4. die Tätigkeit der Gefäße (Verengung, Erweiterung - möglichst elastisch) und 5. den Zustand der Gefäßwände.

Natürlich spielt eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme (Wasser) eine wichtige Rolle, aber in den 5 genannten Bereichen sind insbesondere a u c h Mikronährstoffe (Vitamine und Mineralstoffe - z. B. Magnesium und bei den Vitaminen speziell Vitamin K) von großer Bedeutung.

Kommt es aus irgendeinem Grunde zu Funktionsänderungen der Nieren (z. B. durch toxisch wirkende Stoffe), so tritt, insbesondere bei Sauerstoffmangel, eine Anhäufung blutdrucksteigernder Stoffwechselprodukte auf.

Der Körper ist gegen "Störungen" nicht wehrlos. Er kann die blutdrucksteigernden Stoffe entgiften, wenn ihm dazu ausreichend, besser optimal, die erforderlichen Mikronährstoffe (und dabei speziell Vitamin K) zur Verfügung stehen.

Das ist nicht auf "meinem Mist gewachsen" - sondern das sind Erkenntnisse, die in unterschiedlichen Quellen zu finden sind und deren Ursprung zeitlich zum Teil schon sehr weit zurückreicht.

Es ist vieles vergessen, was wir heute wieder sehr gut brauchen könnten.

Viele Grüße

Herbert

MDonne-@Mini


HVK1

..tja leider gibt es immer noch viel zu viele. Gerade junge Menschen denen einfach was verschrieben wird. Man kennt sich damit nicht aus und vertraut halt dem Doc. Viele schaden sich mehr als das Sie sich gut tun. Ärzte handeln oft verantwortungslos. Die wenigsten werden aufgeklärt und richtig behandelt. Ist schon traurig.

Jeder sollte sich selbst schlau machen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH