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Verhütung nach Thrombose?

M'onixM


Ich verteufele keine Verhütungsmittel, ich gebe Herstellerinfos wieder. Ich nehme an, deine Ärztin kann lesen-dann könnte sie das auch.

M+o@niM


Auf der anderen Seite ist es mir egal, was oder wem du glaubst-dein Körper, dein Problem. Ich gebe meine Freizeit hier, um unentgeltlich zu beraten (und bevor ich es vergesse: Ich verdiene demnach nicht an dir und habe keinerlei finanzielle Intention, dir irgendwelchen Blödsinn zu erzählen, den mir der Pharmavertreter vorgetragen hat)-wenn dich mein Rat nicht interessiert, kann ich daran nichts ändern, nicht wahr. ;-)

In dem Sinne: Enjoy your life *:)!

Dsani1monstxer


Is doch OK so. Wollte doch auch garkeinen Rat sondern habe nur berichtet wie ich es mache ^^

Und ja ich vertraue guten Ärzten und fahre gut damit.

A$ru!shxa


Ich vertraue mittlerweile auch Lehrbüchern und Insidern mehr als behandelnden Ärzten selber!

Ich habe seit meiner ersten Embolie ebenfalls schätzungsweise mit 10 Ärzten zu tun gehabt, mit ungefähr

3en davon das Thema Verhütung besprochen. Was hat es mir gebracht? Nichts. Rein gar nichts!

Ebenso fällt es mir mit gerade mal 21 Jahren und bisher wenig Glück in Sachen Gesundheit aber genauso schwer selber zu entscheiden, was ich meinem Körper zumuten kann und

was nicht.

Ich tendiere nach wie vor zu oraler Einnahme von Gestagen. Eine Spirale (egal ob Mirena oder Kupfer)

werde ich nicht wählen, dazu habe ich zu starke Menstruationsbeschwerden und Respekt vor Fremdkörpern dieser Art...

Noch irgendwer der nach natürlichen Mitteln wie NFP und Co auch Gestagen (Minipille Microlut o.ä.) befürworten würde??

l7oClab_m


Nach vielen Arztbesuchen und eigenen Recherchen in Bezug auf Thrombose und hormonelle Verhütung ist mein Fazit, dass ein Verzicht auf hormonelle Verhütung nach einer Thrombose nicht zu pauschalisieren ist.

Es ist einfach für den Arzt zu sagen, dass man keine Hormone mehr nehmen sollte. Er bringt sich damit ggf. aus der Schusslinie bzw. geht damit auf Nummer sicher.

Wichtig zu hinterfragen sind meiner Meinung nach drei Dinge:

1. Wie ist es zu der Thrombose gekommen?

Kam sie aus heiterem Himmel (evtl. genetisch bedingt), oder waren es Umstände wie eine Verletzung, ein Unfall oder auch ein Langstreckenflug etc.)

2. Zu welchen Risikofaktoren trage ich selbst bei?

Rauchen, Übergewicht, mangelnde Bewegung, Hormone etc.

3. Wie verläuft die Thrombose, bzw. welche Schäden bleiben mir erhalten?

Anhand dessen sollte man beurteilen, ob eine hormonelle Verhütung weiterhin in Betracht gezogen werden kann oder nicht. Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte die Hormone nach einer Thrombose weg lassen. Es ist in jedem Fall ein Risikofaktor, der - mit weiteren Risikofaktoren kombiniert - einen Rückfall wahrscheinlich macht. Allerdings glaube ich mittlerweile auch, dass unter gewissen Umständen jeder einem Risiko ausgesetzt ist (sei es ein langer Flug, eine Verletzung, ein Unfall oder mehrere Faktoren im Zusammenspiel).

Wenn man das alles für sich abwiegt und etwas bewusster auf seinen Körper achtet, ist meiner Meinung nach eine hormonelle Verhütung nach einer Thrombose nicht grundsätzlich für Jeden auszuschließen.

Versteht mich bitte nicht falsch, was ich hier schreibe ist meine Meinung, die ich durch meine Eindrücke, Gespräche und Recherchen gesammelt habe. Ich bin kein Arzt. Es sind nur Denkanstöße die einem evtl. beim nächsten Arztbesuch helfen könnten, für sich selbst eine Antwort auf diese Frage zu finden.

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