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Herzrasen und Innere Unruhe

PBiNerc3i76 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich fang mal so an. Vor fast drei Jahren (da war ich 25) ging es los mit meinen Anfällen. Es kam ohne Vorwarnung. Ich merkte eine Last auf der Brust,dadurch bekam ich Atemnot. Dann hatte ich Schüttelfrost, Durchfall, Herzrasen war die ganze Zeit, komplette Unruhe im Körper (so ein vibrieren). Wie wenn man total aufgeregt ist und es so im ganzen Körper reinfährt und in die Magen- und Herzgegend. Appetitlosigkeit, total mattes Gefühl, als ob man mich in die Couch reindrückt.

Diese Symtome bzw. Anfälle kamen immer Abends wo ich zur Ruhe kam und gingen Teils Stunden in die Nacht rein. Diese tauchten unregelmäßig mehrmals die Woche auf. Mein Leben war kaum mehr lebenswert, ich hatte nur noch Angst vor jedem Tag. Bin kaum mehr mit Freunden weg, da ich immer Angst hatte es könnt wieder losgehen.

Ich war beim Arzt und er hat mich durchgecheckt, konnte jedoch nichts feststellen. Er überwies mich zu einem Psychotherapeuten und dort hatte ich ein Gespräch und er meinte nur ich solle mein Leben (hatte damals viel psychische Sorgen) regeln und es wir mir besser gehen. Ich versuchte mehr Zeit für mich zu haben und nahm mir Ruhezeiten und regelte eins nach dem Anderen. Ich merkte das es nach einem Jahr wieder gut war. Ich habe mein Leben geordnet und es ging weg, aber meine Ängste blieben. Ich hab irgendwie mehr Angst vorm Leben bekommen. Wenn ich mal Kreislaufprobleme habe, bekomme ich immer Herzrasen. Dieses Jahr war überhaupt nichts zu merken außer halt mal im Sommer einen Kreislaufkolarps wobei das denk ich nichts mit meinen Anfällen zu tun hatte.

Ich habe eigentlich mein Leben geordnet und bin auch seit 1,5 Jahren in einer neuen Beziehung wo es mir eigentlich gut geht.

Jetzt bin ich letzten Freitag mit dem Auto unterwegs gewesen und es ging wieder von vorne los. Innere Unruhe, Herzrasen, Tunnelblick, es war so schrecklich. Ich hatte kein Guthaben auf dem Handy und war mitten in der Pampa. Ich wusst nicht was machen. Auf einmal hat es mir so mein Herz wehgetan, es hat mir reingezogen oder reingestochen (ich kann es kaum erklären) und in meinem linkem Arm zog es so als ob man mir die Sehnen auseinanderziehen würde. Ich bin im nächsten Ort angehalten und bin in eine Gaststätte zum telefonieren. Es wurde dann besser als ich die Sicherheit hatte, dass mein Freund alle fünf Minuten anrief. Als ich dann da war ging diese Unruhe den ganzen Abend nicht weg. Ich habe von damals noch Tabletten gehabt und habe dann eine genommen (Septacord, Bestandteil Kalium und Magnesium). Ich lag nur auf der Couch und mir taten die ganzen Musekeln weh von der Körperanspannung). Irgendwann war dann auch das "Aufgeregtseinsgefühl" weg und ich konnte zum Glück schlafen. Leider ging es dann weiter wo ich morgends aufgestanden bin. Im laufe des Mittags war es weg. Seither hab ich nichts mehr gemerkt. Der Herzschmerz ging so vier bis fünf minuten, das hatte ich das erste mal.

Ab und zu merk ich zwischendrin mal ein Stolpern. Das hatte ich am Dienstag kurzzeitig.

Ich war gestern beim Arzt und er hat mir Blut abgenommen und ich mach jetzt am 03.01. ein Belastungs-EKG. Ich habe Angst das diese Anfälle wieder anfangen. Dieser Herzschmerz macht mir ein wenig Sorgen. Ich weiß echt nicht warum das ganze jetzt wieder. Wo soll man denn noch anfangen sein Leben zu ändern um das man sich endlich besser fühlt.

Ich hab damals schon so gefühlt und gesagt, dass meine Eltern mich einweisen sollen. Ich war so verzweifelt und hatte nur noch Angst vor dem Tod, genauso wie am Freitag. Es ist so ein schreckliches Gefühl wenn die Anfälle kommen.

Kann mir jemand einfach nur ein Feedback geben und Tips geben was ich denn machen kann, damit ich nicht wieder in das Loch hineinfalle.

Leider versteht mein Freund das nicht so, ich glaub das kann keiner so verstehen, der nicht selbst so Erfahrungen gemacht hat.

Ich versuche jetzt etwas mehr an mich zu denken.

Auch jetzt wo ich diese Mail schreibe habe ich dieses Aufgeregtsein-Gefühl in mir. Dieses Thema ist echt nervenaufreibend. Es ist aber jetzt kein Anfall.

Ach ja, mein Arzt hat mich gestern eingerenkt und es hat echt überall geknackst. Kann das auch ne Rolle spielen? Aber das kann ich mir nicht vorstellen.

Bitte schreibt mir. Ich möchte so viel wie möglich an Feedback und einfach nur Hilfe.

Vielen Dank und eine schöne Weihnachtszeit.

Silke

Antworten
C6rgistdi


Re: Silke

Hallo Silke

Wenn du mal das Posting Angst anschaust und den entsprechenden Antworten (15.12.2004), wirst du viele Symptome wieder erkennen. Was du beschreibst sind Panikanfälle oder Symptome einer Angststörung. Dabei gibt es sehr viele verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Nicht alle sprechen auf das gleiche an. Auf alle Fälle können alle diese Leute dich gut verstehen, weil sie es selbst schon mitgemacht machen. Alles Gute Cris

PBierc}i7x6


@Christi

Danke für den Tip, habs mal durchgelesen und hab einiges wiedererkannt.

Nur weiß ich echt nicht ob das vom Rücken kommen kann, dieser Schüttelfrost und Durchfall. Es wird sicher alles zusammenhängen. Ich glaube ich bin mein größter Feind, man macht sich viel zu sehr nen Kopf. Es kommt einfach von einer Sekunde zur nächsten.

Vielen Dank für deine Antwort.

Grüße dich.

Silke

T2 09 x75


kann dir zwar nicht helfen

aber ich habe genau das gleiche.

Blutdruck in Ordnung, EKG in Ordnung, BelastungsEKG in Ordnung.

Man kann nichts feststellen. Theoretisch hätte ich Pillen gegen Angst - aber, da das ganz bei mir immer mit "Atemnot" (ich atme normal, aber ich denke, daß ich keine Luft bekommen würde) einhergeht, nehme ich die nicht, weil das bei den Pillen immer als eine der häufigsten Nebenwirkungen darauf steht.....

Ich kann das sehr gut nachvollziehen. V.a. in letzter Zeit habe ich das sehr häufig. Vor allem in der Arbeit. Früher war es meistens in der UBahn oder auf dem Land - wenn ich alleine war oder in Höhen über 1400 Meter.

Sehr wahrscheinlich ist das nur psychisch. Aber ich habe noch nicht rausgefunden an was es liegt.

Manchmal denk ich mir auch, es wär besser, wenn ich in die Klapse gehe. Wenn das akut ist, dann denke ich mir, jetzt ruf einen Notarzt oder geh ins Krankenhaus oder geh zum Arzt. Zweimal habe ich das auch gemacht. Aber die konnten nichts feststellen....das ist natürlich dann richtig peinlich.

Auf jeden Fall schön, wenn man sieht, daß man nicht alleine ist, auch wenns keinem was bringt.....

Liebe Grüße

Toby

Pmiercxi76


@Toby

Hallo Toby,

danke für deine Antwort.

Wenn man nur in sich reinhören könnte, ich denk dann würde man einiges anderst machen.

Diese Atemnot habe ich genauso, ich atme richtig aber ich denk immer ich bekomm dann nicht genug luft und hol noch tiefer. Als ob das Atmen in der Mitte stocken würde. Echt komisch.

Hast du vielleicht zu viel Druck bei der Arbeit und einfach Angst allein zu sein?

Ich find es wichtig wenn man drüber redet aber es ist halt schwer einen verständlichen Zuhörer zu finden. Meißtens verschweigt man es oder zieht sich zurück.

Also ich bin fest davon überzeugt, dass dies psychisch ist, irgendwas im Leben muss geändert werden aber man muss halt erstmal rausfinden was und wie. Ich bin eh ein sehr sensibler Mensch, bin mehr für andere da und fress sehr viel in mich rein. Ich versuche dies zu ändern. Gestern war ich ne runde joggen (eher rennen). Ich denke dies werd ich jetzt immer wieder machen. Alles mal rausrennen. Mein Arzt hat damals auch gesagt ich sollte einfach mal ab und an schreien wenn ich im Auto sitz und fahre. Das mach ich auch oft. Versuch das doch mal. Einfach lauthals alles rausschreien. Mach das mal immer wieder.

In was für Zeitabständen hast du dies und was machst du wenn du das auf Arbeit hast? Kannst du da überhaupt noch klar denken danach? Also wenn so ein Anfall bei mir war, musste ich sofort Heim. Dort hab ich mich zurückgezogen und wollte eigentlich nur allein sein. Reden wollte und konnte ich in dem Moment nicht viel.

Seit wann hast du diese Anfälle?

Nochmal danke für den Erfahrungsaustausch.

Viele Grüße

Silke

T^ .09 -7x5


@Pierci76

Hallo Silke,

sorry für die verspätete Antwort.

Also mal habe ich wochen- und monatelang nichts. Und dann plötzlich wieder täglich.

In letzter Zeit habe ich es sehr häufig. In allen nur erdenklichen Situationen. Arbeit, Ubahn, Sport, Daheim, beim einschlafen, im Einkaufcenter.....

Ich bin mir sehr sicher, daß es psychisch ist. Was soll es sonst sein. Probleme: Tja, hast du mal nen Moment Zeit........dann schreibe ich ein Buch - nein - ich schreib ein 30 bändiges Lexikon...

Was ist ein Problem? Da gehts schon mal los.

Meine Gesundheit ist sicher ein Problem (Diabetes, Übergewicht, Fettleber, Bluthochdruck uswusw.).

Privat: Naja - bin ich glücklich verheiratet oder unglücklich ? Keine Ahnung. Sicher gibt es viele Punkte, die mich stören und die mich bedrücken. Auf der anderen Seite: Wo gibt es schon den OPTIMALEN Partner ? Vorallem wenn man so ist , wie ich ?! Da muss man abwägen.

Gleiches gilt für die Arbeit: ICh arbeite sehr viel. Das stört auf jeden Fall. Aber um zu arbeiten muss ich in einer Stadt wohnen - obwohl ich eigentlich ein "Bergmensch" bin, der sich in den Bergen richtig wohl fühlt. Aber ohne Arbeit kein Geld...

Und so muss man das fortführen.

Was kann ich jetzt ändern ? Scheiden lassen, Arbeit kündigen und wieder in die Berge ziehen - dann muss ich aber auch die Wohnung verkaufen und ich werde wohl nicht soviel Geld bekommen, wie ich noch der Bank schulde....und ansonsten sind meine Reserven eher gering.....

Was also tun ?

Und warum sollte ich die Schuld auf externe Faktoren verschieben ? Arbeit, Frau, Stadt, Chef, mein Nachbar..... .

Ich denke - zu dem Schluss bin ich zumindest für mich gekommen: Erstmal muss ich bei mir aufräumen (Übergewicht, Zucker, Leber usw...) und dann kann ich den Rest aus dem Weg räumen - WENN ER DANN NOCH STÖREN SOLLTE.

Ich bin nämlich auch ein grundsätzlich unzufriedener Mensch. Lebe ich im Schnee wäre ich gerne in der Südsee. Bin ich in der Karibik, wäre ich gerne in der Arktis. Habe ich eine deutsche Freundin, hätte ich gerne eine exotische, habe ich eine schwarze Freundin, hätte ich gerne ne Weisse, fahre ich mit dem Fahrrad 70 Kilometer, wäre ich lieber geren 100 km gefahren uswuswusw.....

Diese Unzufriedenheit ist vielleicht auch ein Problem. Ich weiss nicht wo sie herkommt und was ich dagegen machen kann.

Nur habe ich beschlossen, erstmal mit MIR SELBST (wie auch immer) ins reine zu kommen und dann mal zu sehen, ob ich dann noch unzufrieden bin und ob ich irgendwas externes abstellen kann / muss / soll.

Zu deiner Frage, was ich mache, wenn ich in der Arbeit bin und einen Anfall habe: Nichts. Ich versuche mir nichtsanmerken zu lassen. Neulich (in meinen Gehaltsverhandlungen mit den Vorständen) hatte ich das auch plötzlich. Gut dass die beiden soviel und so gerne reden. Ich habe nicht zugehört und versucht nicht zusammen zu brechen....

Toby p.s. guck mal in deine Mailbox

MYone6-M3ixni


@pierci76...

..das einzige Problem was du hast bist du selbst. Es ist meistens so - das man sich selbst verrückt macht. So eine Zeit habe ich auch schondurchgemacht. War auch schon beim Psychologen etc. aber so richtig geholfen hat es nicht.

Klar, dein Knacken beim Einrenken kann etwas damit zu tun haben. Aber Fakt ist - du mußt versuchen, wenn so etwas passiert damit klar zu kommen und nicht zurückzufallen. Angstattacken sind fürchtbar. Ich hatte damals auch erhebliche angst vor dem Tod etc. hab halt gedacht das war es jetzt.

Was ich dir raten kann, mache mal bei der VHS einen Kursus zum autogenen Training. Es hilft dir in solchen Situationen zur Ruhe zu kommen. Mir hat es auf jeden Fall super gut geholfen. Nach dem Kurs hab ich noch Yoga hinterhergeschoben. Du mußt einfach schaffen - deinen Körper zur Ruhe zu bringen.

Viel Glück und schönes Fest

:-D

P{ierci'7x6


Danke

für die Antworten.

Also ich hab mir jetzt zwei Bücher gekauft über Panikattacken und Angstzustände.

Ich weiß das ich jetzt was tun muss, und ich packe es an. Vorallem werde ich mal mehr an mich denken. Man kann es einfach nie jedem Recht machen (was ich immer versuche).

Das mit dem VHS-Kurs ist ne Idee. ich werd mal die Kurse durchstöbern, vielleicht ist was passendes dabei. Wobei ich Yoga schon mal versucht habe, ich konnte dabei aber einfach nicht abschalten.

Was meint ihr:

Wenn ich merke es kommt ein Anfall, soll ich da einfach Sportschuhe anziehen und rennen rennen rennen? So vertreib ich ihn aber so wirklich auseinandersetzen tut man sich ja nicht dann damit.

Ich habe schon mal einen Arzt angerufen als ich einen Anfall hatte, das war mein erster. Ich dachte ich hatte was mit dem Magen-Darm. Da ich eben den Schüttelfrost und dadurch dann Durchfall habe, wenn man aufgeregt ist hat man ja meißt Durchfall. Dann hatte ich keinen Appetit und so bin ich damals sehr abgemagert.

Tut Ablenken gut wie Fernseher anmachen? Was für Ablenkungsmanöver hättet ihr als Vorschlag?

Wünsche ebenfalls eine schöne Weihnachtszeit.

Viele Grüße

Silke

CClaay Bemrtrmanxd


Ein Teil dieser Probleme habe ich auch, aber einige auch wieder nicht und tendiere eher zu ES oder sowas bei mir aber was ich sagen kann ist das Schulungen und Kurse mit der Angst umzugehen durchaus helfen können. Wenn es extrem wird mit Herzproblemen oder Atemnot ist leider selbst der beste Kurs manchmal nur wenig hilfreich da diese Angst wohl ein Grundinstinkt des Körpers ist welchen man nur schwer bekämpfen, geschweige denn unter Kontrolle bekommen kann. Egal, ich würde es auf jeden Fall in diese Richtung probieren und Ursachenforschung könnte auch helfen. Hoffe das es euch irgendwann besser geht, weil das hört sich zum Teil sehr vertraut an und dieses Angstgefühl kann einen echt fertig machen.

fDuQssixly


Ich habe genau das gleiche.. gestern Abend war es wieder ganz schlimm.. ich lag im Bett und konnte nicht tief einatmen.. hatte so ein beklemmendes Gefühl auf der Brust und mein herz ist gerast... sowas habe ich öfters.. damals auch beim Autobahnfahren.. aber das habe ich mittlerweile gut bekämpft.. ich habe bemerkt wenn man die Situation einfach aussitzt und dabei an nichts schlimmes denkt merkt dein Körper irgendwann das die Angst überflüssig ist.. dachte damals immer ich kipp um auf der Autobahn wenn ich mehr als 100 kmh gefahren bin.. musste aber beruflich immer autobahn fahren.. hab einfach aufs gas gedrückt und jetzt kann ich auch 180 kmh fahren ohne dieses ich kipp gleich um gefühl.. Ich denke mal so ist es bei den anderen Situationen auch.. Ich habe im januar auch ein termin beim Belastungs-EKG aber ich weiss jetzt schon das da nix bei rauskommen wird.. so wie immer...

Alles fing übrigends damals nach meinem schleudertrauma an... und Rückenprobleme habe ich zur Zeit in der Brustwirbelsäule auch viel... Und nach dem Anfall gestern hab ich heute im bauch überall Muskelkater.. was mir sagt das es Angst gewesen sein muss und durch die anspannung habe ich jetzt muskelkater...

Ppierxci76


hallo...

... ich war gestern beim arzt und hatte ein belastungs-ekg. und was kam wohl raus. ich bin kern gesund.

mein arzt rate mir, ich soll mich mehr verausgaben, soll einfach rennen bis an meine grenzen. kein ausdauersport sondern einfach alles zwei tage rennen. so werde ich merken, das meine pumpe super funktioniert und man bekomme so das vertrauen wieder.

na ich werde dies jetzt mal versuchen.

er meinte auch, wenn ich abends wieder so einen anfall habe, soll ich einfach ein hüpfseil nehmen und ohne ende springen oder halt raus zum rennen. ist zwar leicht gesagt, da man immer wie am boden geplättet dahängt aber ich werds mir zu herzen nehmen.

versucht es doch auch mal....

sonst gehts mir eigentlich prima. die feiertage habe ich gut verbracht und hab seit meinem letzten anfall vor knapp vier wochen nichts mehr gemerkt, außer die ständige angst vorm nächsten.

ich muss die angst in den griff kriegen und arbeite fest dran. lese momentan ein buch über panikattacken und angstzustände.

ich wünsche allen noch ein gutes neues Jahr und natürlich viel viel Gesundheit.

Bis bald

Gruß

Silke

s:aoily


schmerzen

Hi Leute habe gerade Eure Beiträge gelesen, kommt mir alles

sehr bekannt vor.

Plötzlicher Schmerz in der Brust (als würde dich jemand erschreken, danach 2-3 Tage starke Rückenschmerzen.

Oder plötzlich starke Brustschmerzen man denkt jetzt ist es vorbei. Die Schmerzen sind sehr schwer zu beschreiben

Habe schon alle möglichen Untersuchungen über mich ergehen lassen, weil ich ständig dachte ich bin todkrank.

Vom EKG bis zur Darmspiegelung, Lungenuntersuchungen(2x)

etc......

Aber nach jeder Untersuchung : nichts Auffälliges Patient gesund!! Am Anfang freut man sich noch über solche Diagnosen, aber wenn man 3 Jahre ständig Schmerzen hat, wird mal bald verrückt wenn der Arzt nichts findet.

Was soll man noch tun?

Naja werde mich nochmals einer Gesundenuntersuchung unterziehen. Damit ich ganz sicher gehen kann, organisch ist alles OK.

Also bis bald Saily

Pwim@bo1x2


Hallo zusammen

als erstes möchte ich euch bitte meine rechtschreibfehler zu übersehen :-) da ich jede mege davon habe, aber denke das hier andere probleme wichtiger sind.

ich bin 33 jahre und habe vor ca 5 jahren eine lebensmittelvergifftung gehabt naja glaube ich oder rede ich mir nur ein.

mein chef und ich hatten eine besprechung und wollten termine durch gehen usw und hatten uns was vom chinesen bestellt.

nach einiger zeit fragte er mich ob mir auch so schwindelig wäre und als er diese ausgesprochen hatte im gleichen atemzug wurde mir auch schwindelig und ich bekam wackelige knie, schweisausbrüche und richtige Angst wie ich sie zuvor noch nie hatte.

An diesem Tag fing der Horror an.

Wir wurden vom Krankenwagen abgeholt und ins krankenhaus gefahren.

Der Arzt sagte nach einer weile das es nur eine bakterielle Lebendmittelvergiftung war und sie sofort jemanden vom gesundheitsamt zu dem chinesen fahren lassen und er uns dann bescheid geben würde was nun wäre bzw ob sie was gefunden hätten.

nach ca.2 std fuhr ich dann nach hause und mir war immer noch nicht besser.

da kam der anruf und sie sagten das sie nix gefunden haben und es könnte halt sein das gewisses gemüse durch die hitze draussen (es war sommer und 30 grad) etwas umgekommen sein.

naja ok beruigt hat mich das schon aber nicht in meinem inneren.

ich fing an zu denke und zu denken und meine gedanken machten riesen kreise.

je mehr ich dachte je schlechter wurde es mir.

schweiss ausbrüche, zittern, weiche knie und ein gefühl in brust höhe was ich noch nie zuvor gespührt hatte ich dachte jemand sitzt auf meiner brust und hätte nichts anderes zu tun als immer drauf rum zu springen.

als es abend wurde und ich zu bett gehen wollte (da ich ja am anderen morgen wieder arbeiten muste) war das garnicht so leicht wie immer denn versuche mal die augen zu schliessen wenn du angst hast.naja so um 3 uhr nachts habe ich es wohl geschaft ein zu schlafen und bin um 7 uhr wieder aufgewacht, alles war gut bis zum ersten gedanken WAS WAR GESTERN da fin alles wieder von vorne an.

Panik kam übermich scheiss lief als hätte ich geduscht usw meine beine spielten nicht mit und das laufen viel mir schwer und alles weil man angst hat.aber das es mit der angst zu tun hat weis man ja nicht man denk (so ist es bei mir) das man krank ist.

auf dem weg zu arbeit hatte sich nix geändert schwumiges gefühl, angst ataken ohne ende scheiss usw das ganze packet.

nach langen hin und her fuhr ich ins krankenhaus und sagte dem arzt was los ist und er machte mit mir den kompletten scheck ab.

blut abnehmen usw und behilt mich zwei tage da aber es wurde nix gefunden.

am dritten tag ging ich dann wieder nach hause und es war mir auch nicht besser hatte zwar von 8 attaken am tag nur noch 3 aber wer eine angst attake schon mal hatte weiss wie lange die anhalten kann :-( bekannte können so was nicht verstehen und das man keinen sehen will auch nicht. da kommen dann immer sollche aussagen wie jaja man kann sich auch anstellen und gehe doch zum arzt (als wenn man da nicht selber drauf kommt) und esse doch mal was dann geht das auch wieder weg das schindelgefühl denn der magen hat ja nix mehr richtiges bekommen bla bla bla sollche sachen muss man sich dann reinziehen grrrrr

aber essen ist garnicht so leicht denn ich habe mir eingebildet oder hatte die angst das alles schlecht ist was man isst also kann ich nur sachen essen die ich im kopf verarbeiten kann bzw wo ich denke das sie nicht schlecht werden können oder besser gesagt wo ich nicht von sterben kann.

also habe ich zum anfang immer nudeln mit maggy reis mit einfacher sose gegessen.keine alkoholichen getränke mehr da ich denke wenn man betrunken ist sich nicht mehr schützen kann wenn die attaken kommen und ich dann anfange zu hüperwentiliere.

da ich ne freundin hatte und es schon mal live gesehen habe wie es ausatmen kann. also trank ich nur noch wasser was ich übrigends heute auch noch machen.

ich möchte euch nicht langweilen hier aber ich denke, wenn das jemand liest und sieht das es auch anderen leuten so geht und er/sie dann nicht mehr so alleine ist und denkt das ihn keiner versteht denn die zeit wird kommen das freunde und famillie sagen der hat sie nicht mehr alle nach so einer langen zeit muss es doch gut sein aber nein nein dem ist leider nicht so, die angst kann und wird follen besitz von dir ergreifen, aber man kann mit ein wenig übung dagegen angehen so das es nicht mehr so schlimm wird. und ich hoffe ich kann leuten helfen die das leben einiges anders zu machen und wieder einen kleinen lichtblick oder sonnenaufgang geben ...aber gleich mehr dazu... jetzt erst mal weiter wo war ich noch ach ja.

wie gesagt ich lasse die finger von alkohol weil ich meine angst lindern möchte wenn sie kommt und wenn man betrunken ist was ab und zu vorkommt :-) dann ist man nicht mehr selbst in der lage sich zu helfen.

naja mit meiner arbeit als bar mann war dann auch schluss da man immer lachen und freundlich sein muss wegen dem trinkgeld was man bekommt.da ich in einer abriss skibar gearbeitet habe war mein trinkgeld in dreitagen so um die 600 DM und das war für mich sehr viel geld.

P#imbxo12


Hallo zusammen teil 2

ich brauchte also an meinen lohn nicht ran zu gehen.

aber da ich nicht mehr lachte und ich immer mehr von allem ab wand war die arbeit auch schnell für mich erledigt und habe aufgehört da ja meine angst attaken auch nicht aufhörten.

ich war alle zwei tage bei einem anderen arzt weil ich mir einredetet heute könnte es davon kommen und morgen dachte ich es ist vieleicht der kopf usw vom röntgen und ct alles durch und nix wurde gefunden also ging ich zu einem selen doktor und der mir sagte ihre vergangenheit und ihre schulden m,uessen sie erstmal in ordnug bringen und die sitzungen wären auch nicht in 4 oder 5 mal mit erfolg geprägt hmm dachte ich also machte ich 10 sitzungen mit und er gab mir schöne tabletten die meine birne (kopf) richtig verdrehten und die ich dann 2 monate eingenommen habe.ich glaube sie hiessen insidon oder so naja ich war halt richig benommen davon und daduch das ich nicht mehr alles fuer voll genommen habe hatte ich auch weniger atakken. mein arzt hat mir dann einige entspannungs übungen gezeigt die ich machen sollte ein oder zweimal am tag die ich aber schon so änlich zuvor gemacht habe bevor er sie mir zeigte.zb. augen zu machen und joga stellung einnehmen und tief luft holen und in kleinen stössen aussblasen und eine leichte wärme durch den körper gleiten lassen.

aber ich muss sagen das hat mir immer geholfen mit der zeit und man hat auch seinen eigenen style mit der zeit gehabt.

so habe ich gelernt erstmal meine richtigen atakken in den griff zu bekommen und es ist ein schönes gefühl wenn die angst geht dieses ist einfach unbeschrieblich.

aber man muss auch andere sachen dabei machen um sich abzu lenken.

man sollte auch jeder tag eine std spazieren gehen um sich zu entspannen.

ich zb habe meinen pc wo ich mich mit abgelenkt habe ich habe am tag 10 - 12 std vor meinem rechner gesessen und gespielt clans aufgebaut hp gebastelt und und und und da es mir SPASS gemacht hat, hat es mich soweit gebracht dass ich von einer atakke pro tag auf eine atakke pro woche gekommen bin.

was ich damit sagen möchte ist, man sollte eine ablenkung suchen die einem spass macht und richtig einnimmt so dass man nicht mehr so oft darüber nach denkt.

ich weiss es ist leichter gesagt als getan.

ich esse heute noch nicht alles und es ist fast 5 jahre her und ich habe heute noch atakken mal mehr mal weniger.

ich habe gehört das man mit hypnose einiges ereichen kann und gerade zum thema angst soll er sehr erfolgreich sein.

aber ich suche heute noch einen arzt der in meiner nähe ist und wo ich hinfahren kann. ich will einen haben der auch erfahrung hat und keinen wer weiss wen deswegen bin ich vorsichtig mit der sachen und suche einfach weiter.

das schlimme an der angst ist das sie sich weiter entwickelt und man mit der zeit eigendlich mehr angst bekommt und sich sachen einbildet an der man früher gedacht hat ohhh man muss der bescheuert sein.

z.b ich wasche mir nach dem einkaufen die hände weil so viele den einkaufswagen berürt haben oder wenn ich eine tür auf drücke dann mache ich das mit meiner jacke oder betätige die ampel das mache ich auch mit meiner jacker oder drücke mit meinem schlüssel da drauf.

alles was länger als eine std zum beispiel offen auf dem tisch ist (wurst oder so alles was schlecht werden kann) schmeisse ich weg oder was geöffnet ist im eisschrank wenn ich mir nicht sicher bin wielange es offen ist schmeisse ich es weg.

gekochte sachen (wenn ich mal koche meistens mache ich dosen zeug) die ich nich ganz gegessen habe schmeisse ich weg.

alles aus angst das es schlecht wird oder das es schon schlecht ist.meine ess gewohnheiten sind echt mist und ich esse wenig gemüse usw aber ich bin gerade dabei etwas öffter gemüse zu essen.

was gut ist aber auch wiederum in meiner angst situazion schlächt ist, ist das ich ein körperhörer bin. ich achte genau aufmeinen körper ob sich was verändert.

ich nehme jede veränderung war und das macht mir bei gewissen sachen auch wiederum angst, zb wenn man mal falsch gesessen hat und die rippen weh tuen dann fühlt man sich ans herz usw weil man denkt es ist wieder was schlimmes.

die letzten drei tage ging es mir auch nicht so gut, habe wenig geschlafen und bekomme ab und an einige scheiss ausbrüche angst kommt wieder übermich aber wen ich zb hier das gerade schreibe dann geht es mir fuer ne zeit wieder gut und denke einfach nicht darüber nach bzw denke nicht darüber nach was in mir vorgeht.

private probleme habe ich auch worüber ich viel nach denke aber das ist ein täufels kreis.

ich habe schulden so ca. 30000 € und ich weiss ich muss arbeiten gehen um meine schulden zu begleichen kann aber nicht arbeiten gehen weil ich angst habe.

ich habe mich von den meisten freunden getrennt weil sie einfach nicht verstehen wollen was in einem vorgeht und das schlimmste ist ich habe mich von meiner famillie getrennt.

eine beziehung ist auch drauf gegangen bzw zwei weil mansche menschen die diese form von angst nicht kennen kein verständnis dafuer haben wenn man sagt nein mir geht es nicht gut oder man will nicht unter leuten (obwohl es besser ist aber man nicht kann)

gehen weil man dann gezwungen ist zu lachen obwohl man garnicht lachen will. es nervt einfach leute dann umsich zu haben.dann weiss auch noch einer was los ist und dann kommen sie an und fangen an mit dir zu reden als hätte man sie nicht mehr alle oder starren einen an und denken sich ihren teil.

ich ok ich kann die leute verstehen und wünsche ihnen auch NIE das sie so eine erfahrung machen aber ich kanns einfach nicht ertragen naja noch nicht ertragen :-( ich wünsche mir das ich langsam mal zu einem normalen leben wieder zurück finde.

naja gut jetzt wenn ich hier die eintrage lese dann sehe ich das sich die angst in sehr vielen verschiedenen arten bemerkbar machen aber eins ist immer gleich das gefühl eines LKW´s auf der brust.

@Silke

Ich denke das ein Hypnose in deinemfall echt was bringen könnte.

wenn ich so lese was du da schreibst.

du hast alle geordnet und es kam auch lange zeit nix mehr durch.

es muss was sein was dich im unterwustsein beschäftigt.

ich denke sher das dieses zum erfolg führt :-)

mach es einfach suche dir einen arzt der auf Angst speziallisiert ist.

Ich werde das gleich machen.

wäre schön wenn jemand in der sache hypnose erfahrung hat und sich äussern könnte dazu

viel glück erstmal und ich werde mich nochmal melden wenn ich jemanden gefunden habe und euch berichten.

werde natürlich weiterhin in diesem forum lesen

mfG.Tom

SMchnuRckxe


Endlich!!!!!

Hallo,

ich weiß genau was Ihr meint und ich bin froh endlich ein Forum gefunden zu haben. Es geht mir nicht alleine so,das hilft.

Seit 2jahren habe ich Anfälle. Ich bin überzeugt es ist körperlich, aber da bis jetzt bis auf einen zu hohen Ruhepuls nichts gefunden wurde

rede ich mir ein es ist psychisch und das ist es vielleicht leider oder gott-sei-dank auch.

Ich bin 24, Krankenschwester und lebe in einer sehr glücklichen Beziehung. Es geht mir eigentlich rundum gut. Bis auf das ich in allen möglichen Situationen furchtbare Anfälle bekomme bis zur Todesangst.

Ich habe dann das Gefühl mein Hals wird eng, etwas schnürt mir die Brust zu, ich fange an zu zittern( manchmal nur meine Hände manchmal mein ganzer Körper,aber extrem), ich werde super nervös, mir wird schwindelig,ich bekomme heiße Wangen, ich bekomme keine Luft und ziehe danach das macht es nur noch schlimmer. Danach habe ich Muskelkater im oberen Rücken und Nacken. Das lässt mich dann wieder schlechter Luft bekommen,ein Teufelskreis. Zwischendurch machte mich das so fertig, das ich dacht dann stirb halt dann hat es ein Ende.

Es ist schon alles mögliche Untersucht, am Wochenende muß ich 24h Urin auf Hormone sammeln.Im langzeit-EKG kam raus das mein höchster Puls bei normaler Belastung 180 ist und mein niedrigster bei Nacht 37. Das macht mir auch wieder Angst. Von Untersuchung zu Untersuchung komme ich mir blöder vor. Es wird aber nicht besser.Nach Weihnachten habe ich jetzt einen Beta-Blocker verschrieben bekommen, der die Herzfrequenz senkt. Klappt nicht immer. Manchmal habe ich monatelang gar nichts und jetzt z.B. seit 3 Monaten ganz schlimm. Manchmal habe ich Angst rauszugehen, was mache ich wenn es wieder anfängt. Mein Freund hat super Verständniss, aber ich glaube ich werde langsam wahnsinnig.

Ich versuche mich durch Gespräche, fernsehen oder ignorieren abzulenken. Ganz schlimm ist es manchmal in der Arbeit (um Sylvester konnte ich nicht arbeiten) dann ist es stressig, ich komme nicht zur Ruhe und dann denke ich gleich kipp ich um. Das kann keiner verstehen der das nicht erlebt hat.

Am 2.2 habe ich meinen ersten Termin beim Psychologen, ich hoffe es bringt was. Alleine werde ich nicht damit fertig. Lieben Gruß

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