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Immer Thrombose Angst

k)ati7x9 hat die Diskussion gestartet


Hi,

ich hatte im Februar 2003 eine Thrombose und seitdem habe ich nur noch Angst wieder eine zu bekommen.

Diese Angst schränkt meine Lebensqualität sehr ein, aber ich werde sie einfach nicht los.

Ich spritze täglich Heparin(bin schwanger)......,eigentlich kann nix passieren, aber die Angst ist mein ständiger Begleiter, wie ein Schatten!!!!

Bei jedem ziehen im Bein denke ich nur ich habe wieder eine Thrombose. War schon oft deshalb im KKH!!!

Einen Termin bei einem Psychologen habe ich im Januar......war aber schon mal in Therapie, allerdings ohne Erfolg!!

Hier sind ja einige die auch schon eine Thrombose hatten. Wie geht es euch? Habt ihr auch Angst?

LG Kati

Antworten
sVisxo


hallo schön und traurig...

schön das du schwanger bist, glückwunsch dazu :-D

traurig, dass du immer Angst hast, bei mir ist alles noch frisch hatte/hab im oktober die thrombose festgestellt bekommen und muss jetzt stützstrümpfe und marcumar nehmen (hoffe das das dann alles ab mai vorbei ist, wenn ich bei einem durchblutungsspezi war)

bei mir ist es tagesformabhängig, heute z.B, muste ich viel am pc für die uni machen und habe auch bei jedem ziehen und blubern panik.

da du aber doch in ärztlicher beobachtung bist, alleine schon wegen dem/der kleinen brauchst du doch keine angst haben, ich weiß ja wie gesagt aus erfahrung, dass das manchmal leichter gesagt ist als getan aber bitte*mitdenaugenklimper*

mit heparin kann doch eigentlich nix schief gehen.

was mir immer ein gutes gewissen macht ist an tagen wo es ganz schlimm ist, geh ich dann länger mal spazieren oder mach nicht nur 10 sondern 20min meine "venengymnastik".

Alles wird gut, schnapp dir jemanden und ab gehts einen schönen abendspaziergang, das tut gut

*ganzfestandichdenk* *positivegedankenandichschick* *:)

kfaYti7x9


@siso

Hallo,

gaaaanz lieben Dank für deine Antwort.

Ich denke das ich diese Angst habe weil es für mich ein absolut traumatisches Erlebnis war. Mein damaliger Hausarzt hat die Thrombose nicht erkannt........und mich heim geschickt, 2 Tage später als Notfall ins KKH. Dort hieß es NEIN, ist keine Thrombose, 5 Minuten später DOCH eine Thrombose!!!!

Und dann habe ich noch 9 Tage strenge Bettruhe einhalten müßen,mußte auf'm Schieber meine Geschäfte erledigen. Furchtbar!!!! Mag nicht mehr daran denken.

Hinzu kommt das ich eine Gerinnungstörung habe, ein Faktor-V-Leiden!!

Denke langsam selber das die Angst nicht normal ist. Es haben schon so viele Menschen eine Thrombose gehabt, aber ich kenne niemanden der so eine Angst hat wie ich sie habe :-(

LG Kati

sxisSo


hey, ich hab auch faktor-V, deswegen bin ich auch auf dieses forum gekommen...

freut mich das dich die antwort gefreut hat ;-)

ich war ausgerutscht und hatte ne zerrung, einen tag komplette bettruhe und dann gewundert, das meine wade so dick geweorden ist, als ich dann zwei tage angst hatte mir ein band gerissen zu haben bin ich ins krankenhaus, wo sie mich dann auch sieben tage fest ins bett gelegt haben, ich verstehe das bettpfanne und klostuhl sind furchtbar... :-(

für mich war es auch sehr furchtbar, da es für mich am anfang so war wie "genmutant" sorry hört sich im nachinein sehr hart an aber ich konnt mit faktor-v-leiden nix anfangen...

mitlerweile "genieße" ich den grund, das ich mein leben aktiver gestalte, jeden tag einen spaziergang ab frühjahr dann walking und sich darüber freuen, dass ich nicht in diesem sch*** krankenhausbett liegen muss.

ich verstehe dich sehr gut, an manchen tagen sitz ich auch hier und heul und denk mir alles blöd und nur wegen diesem blöden gen ...etc.

aber ich versuche meistens das positive zu sehen und du kannst das ja auch hast allen grund dazu, schwanger echt das freut mich so, du wirst mama und das ist doch was aufbauendes

Alles liebe

k`at=i79


@siso

hihihi,

Genmutant........ist schon lustig................

Habe nun schon oft gehört das Thrombosen nicht mehr mit Bettruhe behandelt werden........aber ich denke das macht jedes KKH anders.

Mein Leben hat sich durch die Thrombose auch verändert. Ich bin jeden Tag viel draußen mit unserem Hund den wir nach der Thrombose gekauft haben. Ihm habe ich es zu verdanken das ich überhaupt noch vor die Tür gegangen bin. Ohne ihn hätt ich mich wohl in der Wohnung eingeschlossen.

Und meine Freiberuflichkeit mußte ich aufgeben, da ich eine Depression mit Angst-und Panikattacken entwickelt habe.

Das hat mich total umgehauen................!!!!!!!

Aber du hast Recht, ich sollte positiv denken, schon wegen unserem kleinen Purzel in meinem Bauch.

Welche Form vom Faktor-V-Mangel hast du denn? Homozygot oder Heterozygot?-----bei mir ist es der Heterozygote.

LG kati

sHisxo


hmm ein hund, würde ich auch gern holen bin aber so viel an der uni und immer so unregelmäßig, das kann man keinem tier antun...

na ja muss ich halt weiter mit meinem inneren schweinehund spazierengehen.

ich habe/bin faktor-V-heterozygot, binn mal gespannt, meine letern und meine schwester gehen sich nächstes jahr testen, ich hoffe/denke aber das ich die erste "mutation" bin ;-)

für meine mama war es ein schock, sie kennt marcumar nur von meiner oma und war deswegen total geschockt, und es ist eine "krankheit" die man nicht kennt, dementsprechend steht man dann halt da, keine ahnung von nix und man will dem arzt teilweise nicht glauben "wie nicht das und das auch nicht?" ich war die ersten zwei tage die ich wieder daheim war komplett verunsichert.

ich mache eine ausbildung zur lehrerin, da sitzt und steht man häufig, da hat mich der arzt im krankenhaus verückt gemacht, das sollt ich mir überlegen thromboserisiko und mit dem faktor-v- wär er sich nicht sicher wg, verbeamtung etc etc.ich hab echt gedacht meine ganze zukunft geht hinüber.

und dann setzt bei mir immer die "simone-trotz-reaktion" ein, wenns immer ungewisser und trauriger wird, wird trotzoptimismus eingeschaltet, und der überzeugt mich dann immer;)

also weiterhin alles gute für euch zwei und noch viel spaß mit deinem hund

alles liebe und sorry für die antwortlänge |-o

kmatUi7x9


@siso

Hallo,

na wenigstens läßt sich deine Family testen. Meine hält das nicht für nötig, obwohl meine Mutter schon 2 Oberflächenthrombosen hatte und auch meine Oma müttlerlicherseits eine Tiefe Venenthrombose in jungen Jahren hatte.

Denke das meine Mutter einfach Angst hat vor der Wahrheit, ich bin fast davon überzeugt das sie den Faktor-V-Mangel auch hat.

Ich für meinen Teil bin aber froh das ich weiß das ich so ein "Genmutant" bin, denn ich kann vorbeugen.

Bei mir kam damals auch eine Knie-OP dazu, das war wohl der Hauptauslöser, mit den Risikofaktoren Pille und Rauchen.

Ja, für viele ist Thrombose ein Buch mit sieben Siegeln......war es für mich auch.....bis ich selber eine bekommen habe.

Danach setzt man sich gezwungenermaßen damit auseinander und man sieht das auch noch andere um nicht zu sagen viele Menschen auch in jungen Jahren schon eine Thrombose hatten.

Früher war es eine Krankheit die nur alte Leute bekommen haben, heute sieht das ganz anders aus.

Der Arzt hat dir echt angeraten den Beruf an den Nagel zu hängen??-------also, da kenn ich aber Berufe die weitaus gefährlicher sind.

Außerdem: wie soll man in sein normales Leben zurück finden wenn man all das was man sich erträumt hat aufgeben soll!!???----auch das sollten Ärzte bedenken.

LG Kati

sOi7so


tut mir leid, dass ich das so sage aber ich versth deine mutter nicht ganz...aber vielleicht ist es genau anders herum wie bei meiner, sie sind sich eigentlich alle relativ sicher, dass sie es nicht haben. ich hoffe es für sie!

meine familie lässt sich eigentlich nur zur geissensberuhigung/mir zu liebe testen, meine mutter hatte zwei schwangerschaften und raucht, meine schwester hat kombination pille und rauchen seid ...+/- 10jahren und mein vater hatte schon ne knie-op ohne komplikatinen, deswegen denken sie sich in sicherheit*daumendrück*

ich kann dir nur recht geben, als ich die diagnose thrombose bekommen habe, habe ich meine freund angeschaut und er mich und beide hatten die gleiche frage, "wasn das nochmal genau?"

aber jetzt weiß ich es, hab von der mutter meines freundes gleich ein buch geschenkt bekommen "Venenleiden", mit coolen tips und anregungen, gerade bezüglich gymnastik und so... :)^

wg. beruf laß ich mich nicht beirren, ich bin dem arzt sehr dankbar, dass er mich auf faktor -V untesucht hat aber an manchen stellen hab ich mir einfach gedacht "jup is ok"...

ich hab meine meinung über ärzte seid meiner thrombose sowieso krass geändert, was da teilweise abgegangen ist, aber vielleicht hats aucham krankenhaus gelegen...

alles Liebe

kIatWi79


@siso

Hi,

ich versteh meine Mutter auch nicht............auch egal, muß sie selber wissen.

Bezüglich OP's: ich hatte 2 Knieoperationen bei denen nix passiert ist (wo ich nicht mal wußte das es sowas wie einen Faktor-V-Mangel überhaupt gibt).

Bei der dritten war alles anders. Hatte eine Schiene mit Klettverschluß, sollte eigentlich 6 Wochen daheim bleiben, bin aber nach 2 Wochen wieder arbeiten gegangen.

Habe damals im Büro gesessen. Die Schiene zu fest angezogen und am nächsten Tag mit fürchterlichen Schmerzen in der Wade aufgewacht.

Ich habe meine Meinung über Ärzte auch sehr stark geändert. Habe leider schon viele Kennengelernt die schlichtweg keine Ahnung haben!!! Traurig, aber wahr!!!

Mir fehlt seit der Thrombose auch das Vertrauen zu den Ärzten, eine Meinung allein reicht mir micht mehr.

Ich habe auch ein Buch, das heißt: Thrombosen und Venenerkrankungen......da lese ich immer wieder drin.

Denke viel Wissen im Bezug auf Thrombose eigenet man sich im Laufe der Zeit selber an.

LG Kati

D0an0iela`1978


hallo ihr beiden. habe auch die apc-resistenz. heterozygot. vor 2 jahren hatte ich ne thrombose,von der ich weiss und kann das bettruhe-erlebnis gut nachvollziehen. musste 2 wochen liegen.nachder ersten woche hatte ich dann ne zweite thrombose... thromben in meiner lunge hat man mehrere gefunden. hatte also viel glück.

einen hund hab ich übrigens auch... wg der bewegung.

s&iso


hallo daniela *:)

wie krass ist das denn, hast du die zwei wochen im krankenhaus verbracht?

die haben mir gleich diese sexy antithrombosestrümpfe verpasst, die reinste qual die dinger anzuziehen, vor allem an der wade mit der thrombose :°(

auch einen hund, was habt ihr denn für hunde, vielleicht leih ich mir mal einen von euch ;-)

euch beiden alles liebe und einen guten start ins neue jahr ;-D

eure

k=atVi7z9


@Daniela1978

Hi,

das ist ja heavy das du noch eine zweite Thrombose bekommen hast. Normalerweise darf das doch garnicht passieren wenn man Heparin bekommt...........

@siso

Wir haben einen Golden Retriever, er heißt Dustin und wird im März 2005 2 J. alt.

LG Kati

DXaniel1a1x978


hab insgesamt 2 wochen im kh gelegen. drei tage davon auf intensiv.hab nen jack-russell-terrier. der braucht viel auslauf...grins.

strümpfe hab ich nicht sofort angekriegt. die beine wurden erst gewickelt. danach hab ich ein jahr lang marcumar genommen und auch strümpfe getragen. immer.

jetzt trag ich die nur noch bei langen autofahrten,wenn ich krank bin und viel liege oder so.

spritzen musste ich,als ich ne knieverletzung hatte.

TROTZ der ganzen sch... hab ich aber eigentlich selten angst vor noch ner thrombose.

k?atvi7x9


@siso

Dir natürlich auch einen guten Rutsch ins Jahr 2005 in dem wir alle hoffentlich von Thrombosen verschont bleiben.

LG Kati

D5anqielha197x8


nein...hätte keine 2.thrombose kriegen dürfen. hab heparin bekommen UND marcumar. aber es ist trotzdem passiert...

wünsche euch zweien auch einen guten rutsch ins neue jahr!

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