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Immer Thrombose Angst

k:atix79


@Daniela1978

Hi,

das ist ja echt unglaublich......und da sagen die Ärzte immer das man allein durch das Marcumar ja so gut geschützt ist.

Hast du nur den Faktor-V-Mangel Heterozygot oder noch was anderes?

Dir auch einen guten Rutsch.......

LG Kati

HeVKx1


Hallo Kati,

veilleicht liest ein Teil der "Mediziner" zu wenig Zeitung.

Z. B. schrieb z. B. die "Frankfurter Allgemeine (FAZ)" in ihrer Ausgabe vom 11. Februar 2004 in einem Artikel mit der Überschrift: "Wenn das Blut Klumpen bildet":

"Die Bedeutung von Vitamin K für gesundes Blut, das weder unstillbar aus Wunden fließt noch in den Geweben verklumpt, ist kaum zu unterschätzen" !

Aussagen, die für die Allgemeinheit wichtige Informationen bringen - nur leider offenbar nicht beachtet werden !

Aktuell in der Pharmazeutischen Zeitung, 51/52-2004, ist folgender Beitrag zu lesen - siehe Link:

[[http://www.pharmazeutische-zeitung.de/medizin2.htm]]

Ich würde das mit meinem Arzt besprechen und schau mal bei [[http://www.vitamin-k1.de]] bei "Kurz&Bündig". Da findest Du z. B. Beiträge über "Vitamin K1 und Gerinnungshemmer" oder "Vitamin K1 und Thrombose" und weitere Beiträge. Kann man ausdrucken und auch mti dem Arzt besprechen.

Alles Gute und vor allem Gesundheit für " 2 0 0 5 " !

Gruß

Herbert

D'ani|e>lHa1x978


wusste damals noch nix von der mutation und hab die pille genommen. das war dann nicht so gut...ausserdem hatte ich ne weissheitszahn-op und dann ne fette grippe. da kam einiges zusammen...mein übergewicht nicht mitgerechnet.

@HVK ... wenn man diese mutation hat ist es total BESCHEUERT,mehr vitamin k zu sich zu nehmen. es ist eine MUTATION,die durch nichts zu beheben ist. punkt.

für "gesunde menschen" mögen deine beiträge nutzen... für uns wäre es evtl selbstmord,gezielt vitamin k zu uns zu nehmen.

aBaron1x11


Hallo Daniela,

im Blutgerinnungssystem gibt es Gerinnungsfaktoren und Gerinnungsinhibitoren. Die richtige Funktion (und Menge) Vitamin K bewirkt, das beide Seiten des Gerinnungssystem (Gerinnung und Antigerinnung) "im Gleichgewicht" gehalten werden.

Protein C und sein Helferprotein S sind Gerinnungsinhibitoren. Beide Vitamin-K-abhängig.

Demzufolge hemmen sie (als Gerinnunginhibitoren) die aktivierten Gerinnungsfaktoren V und VIII.

Der Faktor-V-Mangel (Parahämophilie) wird als erbliche hämorrhag. Diathese infolge Mindersynthese von Faktor V und damit Störung und 1. Phase der Blutgerinnung beschrieben.

Wie wirkt sich jetzt bei Dir die Faktor-V-Mutation grundsätzlich aus ? Erhöhte Blutungsneigung ?

Führt bei Dir vermehrtes Vitamin K zu Blutungen oder zur Verklumpung des Blutes ?

Ohne Vitamin K wirst Du nicht leben können, sonst würde das zum Verbluten führen.

Ein interessantes und zugleich schwieriges Thema !

Gruß

Andrea

v/w-iRng


@ aaron111

Wie wirkt sich jetzt bei Dir die Faktor-V-Mutation grundsätzlich aus? Erhöhte Blutungsneigung ?

Daniela schreibt doch, dass sie die APC-Resistenz, heterozygot hat.

Dürfte doch eigentlich bekannt sein, dass man dabei eine verstärkte Blutgerinnung hat.

Genau lesen muss man schon.

Gruss

Djaniehla1P978


danke,vw-ing.

@ aaron:

klumpen natürlich.es klumpt so schon und mit meht vitamin k würde es mehr klumpen. ich muss dazu sagen,dass ich vitamin-k-haltige lebensmittel nicht besonders meide.ich versuche nur,es nicht zu übertreiben und würde halt nicht zusätzlich vitamin k nehmen.

kAa;ti7x9


Hallo,

jaja, wer lesen kann hat bekanntlich Vorteile.

Vitamin K ist für Patienten wie uns mit Vorsicht zu genießen, bekommt man sogar eine Broschüre drüber.

Z.B. ist Vitamin K ein natürlicher Gegenspieler von Marcumar!!!!!

Sowas lernt man wohl aber erst wenn man eine Thrombose hatte, die ich natürlich niemandem wünsche.

LG und guten Rutsch...................

Kati

aSaro@n111


Zunächst ein gutes und gesundes NEUES JAHR !

Ich habe richtig gelesen. Bei Faktor-V-Leiden (Parahämophilie) lese ich eine autosomal-rezessiv-erbliche hämmorrhag. Diathese.

Hämorrhagie = Blutung !

Den Rest zur Blugerinnung (Gerinnung und Antigerinnung) habe ich oben geschrieben.

Vielleicht ist hier ein "Mediziner", der mir das genauer erklären kann.

LG

Andrea

aravron=111


Natürlich sind mir auch die Zusammenhänge mit der aktiviertes-Protein-C (aPC)-Resistenz nicht unbekannt.

Ein autosomal-dominanter Protein-C-Mangel führt (nach med. Aussage zitiert!) bei Heterocygoten zu ausgepräglter Thromboseneigung; eine Punktmutation kann zu einem veränderten Faktor V führen, der gegenüber aktiviertem Protein C restistent ist = aktiviertes-Protein-C (aPC)-Resistenz mit erhöhter Thromboseneigung.

Andererseits kann man in Büchern anerkannter, wissenschafllich tätiger, Professoren lesen. Ganz aktuell sogar aus dem Jahr 2004 :

Gleich den Gerinnungsfaktoren (im Wesentlichen die Faktoren) II, VII, IX und X werden die Inhibitoren Protein C und Protein S als Vorstufen in der Leber synthetisiert und ebenfalls unter Mitwirkung des Vitamin K carboxyliert (=aktiviert).

Ein Vitamin-K-Mangel führt somit auch zu einem Protein-C- und Protein-S-Mangel.

Soweit Biesalki et al. in "Ernährungsmedizin" /2004).

Auch dieser durch Vitamin-K-Mangel bedingte Protein-C- und Protein-S-Mangel führt grundsätzlich zu einer erhöhten Thromboseneigung.

Es ist also m. E. von Vorteil, wenn man e x a k t von Ärzten seines Vertrauens k l ä r e n läßt, ob man eine aktiviertes-Protein-C (aPC)-Resistenz mit erhöhter Thromboseneigung hat o d e r einen durch Vitamin-K-Mangel bedingten Protein-C- und Protein-S-Mangel, der ebenfalls mit dem erhöhten Risiko der "Blutverklumpung" (und noch mehr !) einhergeht !

Ich würde mir wünschen, wenn diese in der Medizin durchaus bekannten Zusammenhänge der Allgemeinheit, also dem Normalbürger, gegenüber, in sachlich- und fachlich fundierter Weise vermittelt würden.

Grüße

Andrea

vtw-ixng


@ aaron111

Ich habe richtig gelesen. Bei Faktor-V-Leiden (Parahämophilie) lese ich eine autosomal-rezessiv-erbliche hämmorrhag. Diathese.

Sieh dir mal bei google die Suchergebnisse für "factor v leiden" an.

Das geht es auschliesslich um die APC-Resistenz.

Dieser Gendefekt wurde erst 1994 in Leiden entdeckt.

Steht wahrscheinlich noch nicht in deinem Lehrbuch.

Ob Daniela auch auf Protein S- und Protein C-Mangel und auf die anderen Risikofaktoren getestet wurde, kann sie uns vielleicht sagen.

Würde eigentlich zu einer Gerinnungsanalyse gehören.

Gruss

a^arHon11x1


Der Faktor-V-Mangel (Parahämophilie) wird als erbliche hämorrhag. Diathese infolge Mindersynthese von Faktor V und damit Störung und 1. Phase der Blutgerinnung beschrieben

Hallo vw-ing,

der obige Text ist in Medizinischen Lexika zu finden. Wäre schlimm, wenn die nicht stimmen.

Im übrigen verweise ich auf meine Ausführungen zur aktives-Protein-C-Resistenz! Man schreibt es übrigens aPC......

Wie sagst Du so schön: Wer lesen kann ist im Vorteil!

Da gebe ich Dir absolut Recht!

Grüße

Andrea

kcatxi79


@All

Hallo,

erstmal: Ein gutes neues Jahr und vor allem Gesundheit.

Ich für meinen Teil verlasse mich auf die Ergebnisse die bei der Untersuchung in der Uni-Klinik rausgekommen sind.

Desweiteren wurde mir dort genau erklärt worauf es nun ankommt, auf was ich achten muß etc.

Wichtig ist doch zu wissen ob eine erhöhte Thrombosegefahr besteht, alles andere ist für mich eher nicht so wichtig!!!!

Ich muß damit leben diesen Mangel zu haben und damit in Risikozeiten umzugehen.

LG Kati

a\aroGn11x1


Hallo Kati,

ja - ich halte es gleichfalls für wichtig, wenn ein Riskiko erkannt ist und "richtig" eingeschätzt werden kann.

Um aber möglichst ohne Angst mit einem gewissen Risiko leben zu können ist es m. E. von Vorteil, wenn man den effektivsten und möglichst für den Organismus schonendsten Weg findest das Riskio zusätzlich zu minimieren.

Deshalb ist es m. E. unerläßlich, dass man ein Problem vielseitig betrachtet und sich kundig macht.

Grüße

Andrea

D%anielfa197x8


die resistenz ist eine MUTATION. im endeffekt kann man da NIX machen. klar...nach der thrombose bekam ich marcumar,in risikosituationen wie schwangerschaft,verletzungen etc spritzt man gerinnungshemmer... man nimmt halt nicht pille,raucht (hoffentlich)nicht,bewegt sich viel etc UND achtet darauf,sich nicht zuviel vitamin k zuzuführen.das heisst,man verzichtet natürlich nicht ganz darauf,sollte aber zum beispiel nicht vegetarier werden. unter marcumar musste ich nicht weiter darauf achten,weil die marcumar-dosis ja auf meine normale ernährungsweise eingestellt war.

jetzt esse ich halt net jeden tag bananen oder spinat oder was weiss ich. kati hat recht...da gibts ne broschüre,mit welchem gemüse man eher sparen sollte,WEIL es viel vitamin k enthält.

in der molekularbiologischen untersuchung wurde bei mir "nur" die faktor-v-leiden-mutation festgestellt.keine weiteren mängel.

diese untersuchung wurde auch erst gemacht,als die anderen möglichen ursachen für die thrombose ausgeschlossen worden waren.

die faktor-v-untersuchung wurde 2mal gemacht.im krankenhaus und-ein jahr später- vom hausarzt nochmal.deshalb weiss ich ganz sicher,weshalb ich thrombosen hatte und wieder kriegen könnte.

@kati:trotzdem hab ich eigentlich keine angst. ich tu halt alles,was ich kann,dass es net wieder passiert.

aRaron7111


Als allgemeine Information aus med. Literatur:

Bei erniedrigten Einzelfaktorenaktivitäten ist zu differenzieren, ob nur die Vitamin-K-abhängigen Faktoren und/oder auch Faktor V erniedrigt ist.

Im ersten Fall ist ein Therapieversuch mit Vitamin K indiziert. Im zweiten Fall ist von einer komplexen Hämostasestörung auszugehen, deren Ursache weiterer Abklärung bedarf.

Neuerdings schenkt man dem Vitamin-K-abhängigen Protein Z besondere Aufmerksamkeit. Es gibt Anzeichen, dass ein Protein Z-Defizit in irgendeiner Weise mit Faktor V und einem erhöhten Risiko für thrombotische Geschehnisse zusammenhängen könnte.

Leider gibt es noch zu wenig Informationen darüber, ob evtl. bestimmte Defizite über einen anderen Weg evtl. ausgeglichen werden können, der möglicherweise noch weitgehend unbekannt ist..

Auf alle Fälle ein weites Feld für notwendige Forschungsarbeit.

Für betroffene Personen auf alle Fälle ein wichtiger Grund weiterhin den oder die Ärzte ihres Vertrauens auf neue Erkenntnisse und Entwicklungen in diesem Bereich anzusprechen und sich über Vitamin K und seine vielfältigen Wirkungen kundig zu machen.

Grüße

Andrea

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