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Immer Thrombose Angst

s7iwso


hallo, da fällt mir meine frage auch wieder ein, weil ich bekomme von meinem arzt sowohl quick-wert als auch IRN-wert gesagt, ich weiß welche werte gut sind und welche nicht aber ich weiß nicht was sie bedeuten?

weiß das rein zufällig jemand von euch?

Alles Liebe

m^ellix72


@ nessie2 und siso

Vielen Dank für eure Beiträge, die mich ein bisschen optimistischer stimmen. Ich hatte heute wieder mal so einen Durchhängetag und konnte das gut gebrauchen.

@siso

Zu deiner Frage Quick und INR ist es, soviel ich weiß, so, dass der Quick-WErt ja in Prozent gemessen wird und angibt, um wieviel % dünner das Blut ist als es normalerweise wäre. Die INR berechnet sich aus irgendwelchen komplizierten Faktoren, aber gibt einfach gesagt an, um wieviel das Blut langsamer gerinnt. Wenn du also eine INR von 2 hast, gerinnt das Blut zweimal langsamer als normal. Deshalb steigt auch die INR, wenn der Quick-Wert sinkt.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

Ich wünsche noch einen schönen Abend!

LG Melli

s>ixso


cool vielen Dank is ja eigentlich fast schon peinlich das ich das nicht wirklich wusste aber nun gut, jetzt weiß ichs :-)

gerne geschehen, jeder hat wie gesagt mal nen blöden tag und dann ist man hier ja richtig

schönen abend euch allen und alles liebe

sbisko


so für alle anderen nochmal und auch nochmal für die damen vom faden ;-) ist zwar das selbe was melli gesagt hat aber da ich sowieso gerade bei google war und die peinlichkeit nicht auf mir sitzen lassen wollte... ;-)

[[http://www.gesundheitslexikon.de/THEMEN/quick_und_inr_wert.html]]

Quick-Wert und INR-Wert

Der Quick-Wert und der INR-Wert ermöglichen eine Kontrolle des Blutgerinnungswertes. Mit ihnen lassen sich Gerinnungsstörungen feststellen und die gerinnungshemmende Therapie herzkranker Patienten überprüfen Beim Quick-Wert wird dem Patienten Blut abgenommen und mit Blutgerinnungsfaktoren versetzt. Anschließend misst man die Zeit, bis die Gerinnung eintritt. Zum Vergleich wird die Gerinnungszeit von normalem Blut unter den gleichen Bedingungen ermittelt. Der Quickwert gibt an, wie viel Prozent vom Normwert das untersuchte Blut erreicht. Er liegt normalerweise zwischen 70 und 130 Prozent. Unter einer Behandlung mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln wie Cumarin-Derivaten sinkt er auf Werte zwischen 15 und 25 Prozent. Führende Fachgesellschaften und die Weltgesundheitsorganisation empfehlen heute, den Gerinnungswert als so genannte "International Normalized Ratio", kurz INR-Wert, anzugeben. Bei den meisten Patienten wird der INR-Wert zwischen 2,5 und 4,5 eingestellt, das entspricht einem Quick- Wert von etwa 10 bis 20 Prozent. Wie hoch der Zielwert sein soll, legt der Arzt mit dem Patienten individuell fest. Ganz wichtig: Die normale Blutgerinnung hat einen INR-Wert von 1,0. Mit steigender INR nimmt die Fähigkeit des Blutes zur Gerinnung ab. Umgekehrt ist es beim Quick-Wert, wo ein fallender Quick-Wert eine abnehmende Gerinnungsfähigkeit anzeigt.

Das Blutgerinnungssystem sorgt dafür, dass der Mensch nicht an einem kleinen Messerschnitt verblutet. Dieses lebensrettende System kann aber für Patienten, die zur Bildung von Blutgerinnseln neigen oder zum Beispiel eine Herzklappenoperation hinter sich haben, gefährlich werden. Für sie ist es wichtig, dass das Blut möglichst dünnflüssig ist, Sonst kann es zum Verschluß einer Ader (Thrombose), zum Herzinfarkt oder Schlaganfall kommen. Viele dieser Patienten müssen daher Medikamente einnehmen, die die Blutgerinnung hemmen. Eine genaue Dosierung dieser Medikamente ist wichtig, denn das Blut soll trotzdem noch in der Lage sein, eine Wunde verschließen zu können. Aus diesem Grund überprüft der Hausarzt oder der Patient den Quick- oder INR-Wert. Es gibt handliche Geräte für zu Hause, die innerhalb von einer Minute den Quick- und den INR-Wert angeben.

Weitere Informationen zu vielen Laborwerten finden Sie im Buch "Was verraten meine Blutwerte" aus dem GOVI-Verlag. Es ist in Apotheken erhältlich

also jetzt aber schönen Abend

kMatiZ79


@siso

Hi,

ich trage auch keine Strumpfhose..................habe eine, aber ich kann die nicht anziehen, die drückt mir alles weg.......

Im Ernst...das Ding ist sooooo fest, da ist das anziehen schon ne Qual.

Ich bleib lieber bei den Strümpfen, die sehen nicht ganz so unerotisch aus....**lach**

Habe noch ein Rezept liegen für ne Strumpfhose (hatte da vor kurzem schon mit Daniela drüber geschrieben) und wollte sie holen, aber schon beim probieren habe ich nen Anfall bekommen, vor allem weil mein Bauch ja noch wächst.

Ich ziehe aber jetzt täglich an beiden Beinen Strümpfe an, ansonsten trage ich ja nur rechts einen.

LG Katik

nUessixe2


@melli

Hallo!

Wie hoch rauf geht denn deine Thrombose? Bei mir ist sie ca. 10 cm von der Leiste ins Becken rein, darüber ist die Vene frei. Vielleicht geht die Thrombose bei dir höher und deshalb eine Strumpfhose, damit eben der Bauch noch eine Kompression mitkriegt? Mir leuchtet das mit der Strumpfhose nämlich nicht ganz ein. Warum muss das zweite Bein da noch mitleiden? Vielleicht würde dir ja ein Strumpf für das betroffene Bein auch reichen. Mir hat noch keiner der Ärzte gesagt, dass ich eine Strumpfhose brauche. Wenn die Vene im Becken vielleicht noch ein bisschen freier wird (hoffen kann man ja immer, optimistisch sein tut gut), würde auch ein Kniestrumpf ausreichen.

Dass du gleich das Gerät (weiß den Namen nicht mehr) für die Selbstbestimmung des Quicks bekommen hast, wundert mich. Ich würde das Gerät erst bekommen, wenn ich lebenslang Marcumar nehmen müsste. Aber bei dir steht das doch noch gar nicht fest.

@all

Ist es denn so wichtig, den INR-Wert zu wissen? Wenn der Quick gut eingestellt ist, dann ist der INR-Wert doch normalerweise auch gut. Das hängt doch zusammen.

m7ellPi72


@ nessie2

Also, als ich ins Krankenhaus gekommen bin und die Thrombose diagnostiziert wurde, wurde nur direkt bis zur Leiste geschallt und bis in die Kniekehle. Der Arzt sagte nur immer, es sei alles dicht. Ich gebe zu, dass ich zu dem Zeitpunkt auch kurz vorm Nervenzusammenbruch war, der NOtarzt hat mir ziemlich viel Valium gegeben, sodass ich in dem Moment auch nicht viel gefragt habe. Ich bin dann im November letztes Jahr bei einer Angiologin gewesen (wusste bis dahin überhaupt nicht, dass es sowas gibt) und vorher noch beim Hämatologen. Die hat zum ersten Mal auch den Bauch mit geschallt und gesagt, dass es ziemlich weit nach oben ging und auch bis weit in den Unterschenkel rein. Sie hat mir auch gesagt, dass es normalerweise von unten aufsteigt nach oben hin. Und ich meinte immer, es sei umgekehrt, und so wie sie es dann später sagte, sei das auch wohl so gewesen. ABer genau kann man das gar nicht mehr sagen, weil ja der Unterschenkel gar nicht untersucht worden ist mit der frischen Thrombose. Und als ich sie wegen der Strumpfhose gefragt habe, hat sie gesagt, ich solle bis zum nächsten Termin bei ihr auf jeden Fall noch tragen (den Termin habe ich Ende Februar), sie wollte dann gucken und vielleicht könnte man auf Strümpfe umsteigen, die aber auch bis oben hin gingen. Sie hat gesagt, vielleicht könnte ich später (wann immer das ist) auf Kniestrümpfe umsteigen, aber auch die würde ich wohl lebenslang tragen müssen. Der Hämatologe (von dem ich den Eindruck hatte, dass er in dieser Angelegenheit, was die Strümpfe betrifft, nicht so viel Ahnung hatte) war da etwas lockerer und meinte, vielleicht könnte ich im Sommer mal versuchen ohne.

Was das Gerät zur Quickwert-Bestimmung betrifft, ist es so, dass der Oberarzt im Krankenhaus mich eigentlich schon am nächsten Tag darauf angesprochen hat, denn dort sind auch schon die Untersuchungen wegen der APC-Resistenz gelaufen, und meinte, da ich das Zeug sowieso ein Leben lang nehmen müsste, könnte man das am besten gleich beantragen. Ein anderer Arzt hat dann auch ohne mich vorher zu fragen, mir gleich so ein Attest geschrieben. Die waren auch ziemlich darauf fixiert, dass ich das mit dem Gerät selbst bestimme, warum, weiß ich auch nicht. Ich habe im Moment die Information, dass ich Marcumar etwa fünf Jahre lang nehmen müsste (bei mir sind übrigens zwei "Mutanten" festgestellt worden, vielleicht hängt es damit zusammen). Und die Bewilligung des Gerätes war dann eigentlich kein Problem mehr.

Wegen dem Quickwert ist es so, dass dieser übrigens von Labor zu Labor schwanken kann, und mit dem Gerät messe ich sogar etwa 10 % weniger als meine Hausärztin bei gleichbleibender INR. Mittlerweile komme ich auch mit der INR gut zurecht, aber ich habe mir auch vorher immer beide WErte geben lassen.

War jetzt ein bisschen lang, ich hoffe, es geht gerade noch so ;-)

LG

naess=ie2


@melli

Hallo,

was hast du denn für "Mutanten"?

Bei mir wurde Prothrombin-Gen-Mutation mit einem 3 - 4fach höherem Thromboserisiko diagnostiziert. Das Risiko erhöht sich allerdings, weil ich schon eine Thrombose habe. Das nächste halbe Jahr mit Marcumar ist nur deshalb nochmal notwendig, weil ein anderer Arzt bei der Untersuchung eben auch im Bauchraum weiter untersucht hat als der erste Arzt. Es könnte nun sein, dass ich unter Marcumar-Einnahme nochmal eine Thrombose bekommen habe, was mein 1. Arzt allerdings nicht so genau sagen kann. Deshalb also als Vorsichtsmaßnahme.

Den Arzt, der Marcumar nochmal empfohlen hat, ist allerdings ca. 2 Stunden Fahrt entfernt, so dass ich versuche, ihn nach seinem Urlaub telefonisch zu erreichen, was allerdings in der Klinik etwas schwierig sein könnte. Ich möchte mir von ihm noch alles genauer erklären lassen, auch die Blutuntersuchung. Mein Arzt hier hat, glaube ich, nicht so viel Ahnung von der ganzen Blutgeschichte und hat mir Marcumar nur nach Empfehlung der Klinik nochmal verordnet. Nach dem halben Jahr nehme ich wieder die 2 Stunden Fahrt in Kauf und lass mich dann nochmal durchchecken. Ich hoffe immer noch, dass es sich noch bessern könnte.

n_essixe2


@melli

Hallo,

was hast du denn für "Mutanten"?

Bei mir wurde Prothrombin-Gen-Mutation mit einem 3 - 4fach höherem Thromboserisiko diagnostiziert. Das Risiko erhöht sich allerdings, weil ich schon eine Thrombose habe. Das nächste halbe Jahr mit Marcumar ist nur deshalb nochmal notwendig, weil ein anderer Arzt bei der Untersuchung eben auch im Bauchraum weiter untersucht hat als der erste Arzt. Es könnte nun sein, dass ich unter Marcumar-Einnahme nochmal eine Thrombose bekommen habe, was mein 1. Arzt allerdings nicht so genau sagen kann. Deshalb also als Vorsichtsmaßnahme.

Den Arzt, der Marcumar nochmal empfohlen hat, ist allerdings ca. 2 Stunden Fahrt entfernt, so dass ich versuche, ihn nach seinem Urlaub telefonisch zu erreichen, was allerdings in der Klinik etwas schwierig sein könnte. Ich möchte mir von ihm noch alles genauer erklären lassen, auch die Blutuntersuchung. Mein Arzt hier hat, glaube ich, nicht so viel Ahnung von der ganzen Blutgeschichte und hat mir Marcumar nur nach Empfehlung der Klinik nochmal verordnet. Nach dem halben Jahr nehme ich wieder die 2 Stunden Fahrt in Kauf und lass mich dann nochmal durchchecken. Ich hoffe immer noch, dass es sich noch bessern könnte.

n}es6sixe2


@melli

Hallo,

was hast du denn für "Mutanten"?

Bei mir wurde Prothrombin-Gen-Mutation mit einem 3 - 4fach höherem Thromboserisiko diagnostiziert. Das Risiko erhöht sich allerdings, weil ich schon eine Thrombose habe. Das nächste halbe Jahr mit Marcumar ist nur deshalb nochmal notwendig, weil ein anderer Arzt bei der Untersuchung eben auch im Bauchraum weiter untersucht hat als der erste Arzt. Es könnte nun sein, dass ich unter Marcumar-Einnahme nochmal eine Thrombose bekommen habe, was mein 1. Arzt allerdings nicht so genau sagen kann. Deshalb also als Vorsichtsmaßnahme.

Den Arzt, der Marcumar nochmal empfohlen hat, ist allerdings ca. 2 Stunden Fahrt entfernt, so dass ich versuche, ihn nach seinem Urlaub telefonisch zu erreichen, was allerdings in der Klinik etwas schwierig sein könnte. Ich möchte mir von ihm noch alles genauer erklären lassen, auch die Blutuntersuchung. Mein Arzt hier hat, glaube ich, nicht so viel Ahnung von der ganzen Blutgeschichte und hat mir Marcumar nur nach Empfehlung der Klinik nochmal verordnet. Nach dem halben Jahr nehme ich wieder die 2 Stunden Fahrt in Kauf und lass mich dann nochmal durchchecken. Ich hoffe immer noch, dass es sich noch bessern könnte.

nke@ssie}2


@melli

Hallo,

was hast du denn für "Mutanten"?

Bei mir wurde Prothrombin-Gen-Mutation mit einem 3 - 4fach höherem Thromboserisiko diagnostiziert. Das Risiko erhöht sich allerdings, weil ich schon eine Thrombose habe. Das nächste halbe Jahr mit Marcumar ist nur deshalb nochmal notwendig, weil ein anderer Arzt bei der Untersuchung eben auch im Bauchraum weiter untersucht hat als der erste Arzt. Es könnte nun sein, dass ich unter Marcumar-Einnahme nochmal eine Thrombose bekommen habe, was mein 1. Arzt allerdings nicht so genau sagen kann. Deshalb also als Vorsichtsmaßnahme.

Den Arzt, der Marcumar nochmal empfohlen hat, ist allerdings ca. 2 Stunden Fahrt entfernt, so dass ich versuche, ihn nach seinem Urlaub telefonisch zu erreichen, was allerdings in der Klinik etwas schwierig sein könnte. Ich möchte mir von ihm noch alles genauer erklären lassen, auch die Blutuntersuchung. Mein Arzt hier hat, glaube ich, nicht so viel Ahnung von der ganzen Blutgeschichte und hat mir Marcumar nur nach Empfehlung der Klinik nochmal verordnet. Nach dem halben Jahr nehme ich wieder die 2 Stunden Fahrt in Kauf und lass mich dann nochmal durchchecken. Ich hoffe immer noch, dass es sich noch bessern könnte.

m:ell"i7x2


@ nessie2

Es wurde zum einen eine APC-Resistenz (FaktorV-Mutation) festgestellt und zum anderen auch eine Prothrombinmutation. Scheinen zwei verschiedene Sachen zu sein, die das Thromboserisiko erheblich erhöhen. Ich gebe aber zu, dass diese Geschichte mich bisher nicht besonders interessiert hat. Ich habe nur verstanden, dass aus diesem Grund das Blut verdünnt werden muss und habe mit meiner Hausärztin darüber gesprochen, weil ich mit diesem Zustand im Momentj und auf Lange Sicht sehr unzufrieden und unglücklich bin. (Das Problem war, als ich die Thrombose bekommen habe, war mein Sohn gerade zwei Wochen alt, er war noch auf der Frühchen-Station im Krankenhaus, ich konnte ihn nicht sehen bzw. dann nachher einmal am Tag für eine halbe Stunde, es hat mit dem Stillen nicht mehr geklappt usw.) Das alles macht mich ziemlich fertig im Moment und ich bin immer noch dabei, das alles irgendwie zu verarbeiten und auf die Reihe zu kriegen. Aus diesem Grund habe ich dieser Blutgeschichte bisher nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt, und das mit dem Marcmar stört mich auch gar nicht so sehr, es ist eher die Gesamtsituation, unter der ich sehr leide.

Nicht so viel jammern!!!!! Muss ich mir immer wieder sagen, aber manchmal könnte ich eben einfach nur heulen und tue es dann auch.

Ist aber gut zu wissen, dass es anderen auch so geht, dass man von jedem Arzt, mit dem man spricht, eine andere Meinung hört. Irgendwie scheint es mir, man muss sich selbst das Beste raussuchen und nicht locker lassen.

n|essNiex2


Sorry, dass mein Beitrag so oft erschienen ist! Mein PC hat mich immer wieder rausgeschmissen und nichts mehr angezeigt.

Ich kann sehr gut verstehen, dass du sehr unglücklich bist, noch dazu mit dem Baby.

Mir geht es zur Zeit besser, aber die Stimmung wechselt immer wieder. Manchmal bin ich total depremiert, besonders, wenn ich wieder Schmerzen habe. Wenn mich dann noch einer schief anschaut, könnte ich losheulen. Irgendwann sollte man doch mit dem ganzen Dilemma fertig werden können, aber mit einer 4 Etagen-TVT wird man wohl immer Beschwerden zurückbehalten, die einen seelisch nicht loslassen.

Als ich im ersten Jahr Marcumar genommen habe, war die Angst vor einer neuen Thrombose nicht so groß, aber nach dem Absetzen war es schlimm. Ständig habe ich das Bein bewegt, konnte gar nicht mehr ruhig sitzen, bis ich mir dann Heparinspritzen verschreiben ließ. Und jetzt muss ich ja wieder Marcumar nehmen wegen einem unklaren Befund von 2 verschiedenen Ärzten. Es könnte sein, dass ich sogar unter Marcumar nochmal eine Thrombose hatte, was aber nicht mit Bestimmtheit festgestellt werden kann. Da sagt halt jeder Arzt was anderes. Die Mutationen bei dir spielen dann bestimmt eine Rolle, wenn es darum geht, ob du weiterhin Marcumar nehmen musst oder nicht.

Heute habe ich überlegt, mal für eine Woche eine Flugreise zu unternehmen. Mit Marcumar dürfte es ja kein Problem sein und mal eine Woche raus von dem ganzen Mist kann ja nur gut tun. Und ein bisschen Bräune auf der Liege am Strand zu bekommen kann meinem Beinchen doch auch nicht schaden.

Dann bis zum nächsten Mal, machts alle gut!

Grüße

Nessie

mNelli7x2


@ kati

Hallo,

tut mir leid, wenn sich das Ganze so jammerig anhörte. Ist mir beim Schreiben erst gar nicht so aufgefallen. Dein eigentliches Problem war ja, dass du Angst vor einer neuen Thrombose hast. Ich hab<e meine Thrombose nach meiner letzten Schwangerschaft bekommen, und immerhin hatte ich drei Schwangerschaften ohne Probleme. Mein erstes Kind habe ich nach einer ganz normalen Schwangerschaft normal entbunden. Und erst nach meinem zweiten Kaiserschnitt hatte ich die Thrombose. Selbst der erste Kaiserschnitt hat in dieser Hinsicht keine Probleme gemahct, obwohl ich lange gelegen habe in der Schwangerschaft. Und auch bei dem zweiten Kaiserschnitt bin ich der Ansicht, dass die Thrombose nur passiert ist, weil zuwenig Thrombosevorsorge gemacht worden ist (ich habe nur drei Heparinspritzen nach der OP bekommen) und bin nach drei Tagen ganz normal entlassen worden.

Ich wollte damit eigentlich nur sagen, mach dir nicht zuviel Sorgen. Ich kann gut verstehen, dass du Angst hast (ich habe sie nach wie vor nicht, zummindest nicht, solange ich das Blut verdünne). Du weißt ja, dass du das Risiko hast und sorgst entsprechend vor.Da kann dochj eigentlich nichts mehr passieren.

Ich wünsch dir alles Gute für dich und dein Baby. Wie geht es dir denn sonst mit der Schwangerschaft? Genießt du es, schwanger zu sein? Konzentrier dich auf dein Baby! Ich kann nur sagen, es ist das allerschönste, was es gibt!!!!!

@nessie2

Vielleicht sollte man das wirklich mal tun, sich einfach ein bisschen ausklinken und den ganzen Mist vergessen. Bei dem Wetter hier könnte ein bisschen Sonne echt nicht schaden 8-)

Einen schönen Abend noch!

LG

niesstie2


Hallo alle zusammen!

Ich habe heute mit dem Arzt in der Klinik telefoniert. Die Prothrombin-Gen-Mutation ist bei mir nicht so schlimm. Schlimmer ist, dass ich bereits eine Thrombose habe. Das erhöht das Risiko, nochmal eine zu bekommen. So hab ich das zumindest verstanden.

Nach dem nächsten halben Jahr mit Marcumar wird nachgeschaut (Ultraschall), wie die Venenwände ausschauen. Wenn alles noch sehr rau ist, dann weiterhin Marcumar, weil sich dann schneller was absetzen kann. Wenn die Wände glatter sind, kann ich vielleicht mit Marcumar aufhören. Die Venenwände können sich also auch jetzt noch, nach 1 1/4 Jahren, glätten.

INR-Wert zwischen 2 und 3 wäre ideal. Unter 2 sollte der Wert nicht sein. Mein anderer Arzt sagt mit nur immer den Quick-Wert, sollte lt. ihm 20 - 30 sein.

Eine Flugreise ist unter Marcumar kein Problem. Bei einem INR unter 2 sollte dann allerdings zusätzlich vorsichtshalber Heparin gespritzt werden. Wenn der INR- oder Quick-Wert gut eingestellt ist und man nicht dauernd Experimente mit dem Essen macht, müsste man das vor dem Urlaub gut hinkriegen.

Da kann ich ja wieder mehr hoffen, irgendwann das Marcumar gefahrlos weglassen zu dürfen.

Noch lieber wäre es mir allerdings, auch noch den Strumpf weglassen zu dürfen. Der letzte Sommer war ja für Strumpfträger ganz angenehmen, aber es kann ja auch mal wieder wochenlang eine Bullenhitze geben. Immer lange Hosen, auch wenn sie dünn sind, sind nicht so besonders angenehm, wenn alle mit kurzen Hosen rumlaufen. Schlimm ist für mich auch, keine so superschnuckeligen Sandalen anziehen zu können. Ich habe ein Paar nagelneue, nie getragene, aber halt nicht strumpfgeeignet.

Liebe Grüße

Nessie

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