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Marcumar-Einnahme - immer Konakion Vitamin K1 dabei?

HOVK1


Hallo Marc,

bitte verstehe mich nicht falsch. Ich will Dich keinesfalls zu Vitamin K1 "überreden".

Ich vermute, Deine künstliche Herzklappe ist aus "Metall". Bei einer "Schweineklappe" ließe sich m. E. vielleicht doch "diskutieren".

Natürlich wünsche ich Dir alles Gute - und ich bin froh und hoffe, dass ich mir sehr wahrscheinlich eine künstliche Herzklappe ersparen kann.

Viele Grüße

Herbert

H:VK1


Zitiert von Nessie:

Ich hoffe natürlich, dass meine Venenwände in 1/2 Jahr so glatt sind, dass ich auf Marcumar verzichten kann.

Hallo Nessie,

ist das Deine Hoffnung oder auch die Hoffnung besser wäre Zuversicht Deines Arztes ?

Wer hat Dir und mit welchem Maß an Sicherheit hat man Dir die "Glattheit der Venen" durch oder bei Einnahme von Marcumar in Aussicht gestellt ?

Gruß

Herbert

n8esswie2


@ HVK1

Ich finde die Art deiner Antwort nicht besonders nett. Ich bin hier im Forum gelandet, weil ich nunmal keinen Arzt in meiner Gegend finde, der sich die Zeit nimmt, alles genau zu erklären. Dass ich die medizinischen Ausdrücke nicht genau kenne, ist doch normalerweise verständlich, bin schließlich kein Arzt, und suche hier Hilfe und Verständnis von anderen Betroffenen.

H^VKx1


Selbst ist die Frau (oder Mann) - insbes. bei der Gesundheit

Hallo Nessie,

was ist an meinen Ausführungen "nicht nett" ?

Wenn das stimmt, dass Du zwar Marcumar verschrieben bekommen hast, aber keinen Arzt findest, der Dir die Zusammenhänge genau erklärt - dann ist das nicht nur nicht nett, sondern schlichtweg unbegreiflich und wohl auch wenig verantwortungsbewusst. Von den "zuständigen" Fachleuten !

Dein wichtigster Ansprechpartner ist - und das ist meine Überzeugung - Dein Arzt und natürlich muss er Dir die Zusammenhänge genau erklären und auch Fragen beantworten, denn sonst wird "Marcumar" zu einem Risiko.

Und zwar für Dich. Du hast ja auch die Therapie u n t e r s c h r e i b e n müssen.

Es ist jedem zwar selbst überlassen was er tut, aber es gibt die Möglichkeit "...und fragen Sie I h r e n Arzt oder Apotheker", es gibt die Gebrauchsinformation und es gibt weitere Informationnen wie z. B. hier von der Universität Mainz:

[[http://www.uni-mainz.de/~goldinge/cumarine.htm]]

Nur als wohlgemeinter Gedanke geäußert und ich hoffe, auch so verstanden.

Viele Grüße

Herbert

H!VK1


Auszug: (Aus den Ausführungen der Uni Mainz)

der Arzt/Apotheker selbst an die Wirksamkeit und Bedeutung der Arzneimitteleinnahme glaubt,

Hallo Nessie,

Compliance = Akzeptanz (zu verstehen) und eine persönliche Ansicht zu dem Wort " g l a u b t " !

Ich hoffe natürlich, dass der Arzt/Apotheker nicht nur an die Wirksamkeit und Bedeutung der Arzneimitteleinnahme " g l a u b t " , sondern schlicht und einfach " ü b e r z e u g t " ist, dass das, was Arzt/Apotheker tun, auch für den Patienten richtig ist !

Gruß

Herbert

HHVKx1


Klarstellung !

Um Missverständnissen vorzubeugen !

Compliance ist mit "Akzeptanz" natürlich sehr ungenau beschrieben.

Korrekt bedeutet Compliance:

Bereitschaft des Patienten bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen mitzuwirken. Z. B. Zuverlässigkeit bezüglich Heilmitteleinnahme = Therapietreue.

Viele Grüße

Herbert

MZarc| 10


Hallo Herbert,

es tut mir leid aber ich glaube das interessiert kein Mensch und es hilft auch einen nicht besonders viel weiter.

Such dir ein schönes Hobby oder mach Sport ,als die Fremdwörter und ihre Bedeutung auswendig zu lernen. Ich weiss nicht warum du du dich so übermässig mit dem Thema beschäftigst aber der Alltag geht auch einfacher weiter.

Oder kennst du auch alle Steuerzeiten und Drehmomentangaben von deinem PKW Motor nur weil du mal Freunde besuchen fährst.

Nicht das du mich jetzt falsch verstehst aber wer sich schon mit einer Krankheit rumplagen muss möchte einfache Lösungen und nicht noch Wissenschaftliche Texte übersetzen.

Wenn du jetzt meinst dann seid ihr alle zu Blöd dann ist das auch O.K . Es ist mir einfach egal :)^

HwVKx1


Alles einfach - oder was ?

Zitiert von Uni Mainz:

Das Consensus-Papier von 1986 [70] empfiehlt bei Patienten mit mechanischem Herzklappenersatz eine INR von 3,0-4,5 anzustreben. Patienten mit Bioprothesen werden für 3 Monate antikoaguliert mit einer INR von 2,0-3,0. Hochrisikopatienten (systemische Embolien, Vorhofflimmern) mit Bioprothesen müssen dagegen Langzeit-antikoaguliert werden [70].

Lieber Marc,

ich hatte gedacht, dass Dich der Text - siehe Auszug - der Uni Mainz als Herzklappen-Patient interessieren könnte.

Aber Du weißt das sicher alles ! Keine Frage !

Nur: So ganz einfache Lösungen gibt es bei einer "Marcumar-/Warfarin-Behandlung" nicht oder bist Du dazu anderer Ansicht ?

Ich bin direkt froh, dass ich einen anderen "natürlichen" Weg gefunden habe, obwohl ich z. B. auch nach den Ausführungen der Uni Mainz zu den so genannten Risiko-Personen gehöre, denen die "Schulmedizin" orale Antikoagulantien vom Typ der Vitamin-K-Antagonisten verordnen würde !

Einfacher geht es - leider - offenbar auch sprachlich in dieser "medizinischen Welt" nicht !

Jetzt habe ich mich bemüht "Compliance" richtig zu beschreiben und schon habe ich damit wieder einen Fehler gemacht, weil Du es offenbar noch einfacher willst. Da kann ich Dir natürlich nicht mehr helfen.

Sind denn die Ausführungen der Uni Mainz vielleicht für Dich so, dass evtl. Deine persönliche "Compliance" ins wanken gerät ?

Kann ich mir gar nicht vorstellen, nachdem Dir die Bezeichnung

"Coagu Chek Selbstbestimmungsgerät von der Firma Roche" überhaupt nicht schwer gefallen ist.

Eigentlich auch nicht so einfach !

Viele Grüße

Herbert

n5essgiex2


Hallo Marc,

ich danke dir für deine Beiträge hier!

Hallo Herbert,

an dieser Stelle ist es, glaube ich, das Beste, diese Diskussion zu beenden!

Grüße

Nessie

H9VK1


Hallo Nessie,

eigentlich schade. Die Beendigung der Diskussion.

Die Ausführungen der Universität Mainz sind tatsächlich sehr ausführlich und weitgehend. Ich nehme an, dass Deine Fragen damit die richtigen Antworten gefunden haben.

Weiterhin alles Gute.

Viele Grüße

Herbert

DTanievla1x978


hvk und vitamin k... er kanns einfach nicht lassen...grins. gut,dass ihm mal wieder gesagt wurde,dass seine beiträge nicht jedem helfen können... aber einsehen wird er es auch diesmal nicht.

H:VK1


Hallo Daniela,

es wäre schön, wenn ich " A L L E N " helfen könnte, aber diesen Anspruch habe ich n i c h t , noch nie gehabt und werden ihn auch nie haben. Er wäre auch völlig illusorisch.

Mir genügt es, wenn ich mit meinen Bemühungen hie und da helfen kann. Bei Menschen und bei Tieren und das funktioniert erstaunlich gut. Wie gesagt sagt man so schön - nicht immer, aber immer öfter !

Viele übersehen, dass ich dabei nicht nur Vitamin K im Auge habe, sondern alle anderen Vitamine und Mineralstoffe gleichermaßen. Und auch andere Aspekte, wie z. B. mein Link zu den Ausführungen der Uni Mainz bewies.

Und wer z. B. Marcumar oder vergleichbare "Blutverdünner" nimmt, dem hoffe ich ebenfalls geholfen zu haben. Z. B. mit den Informationen der Uni Mainz.

Es ist dabei für mich selbstverständlich, dass ich mich - obwohl ich keine orale Antikoagulantien von Typ der Vitamin-K-Antagonisen oder ASS (mehr) selber verwende, mich dennoch kundig mache und - auf meine Art - versuche, dies in Form von aktuellen und allgemein anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnisse so gut ich es eben kann auch denen ein wenig verständlich zu machen, die "herkömmliche Blutverdünner" nehmen.

Das kann doch nicht falsch sein - oder ?

Ich halte es für besser, nein unerläßlich, dass sich jeder selber mit seiner eigenen Situation befasst, dazu auch Informationen nutzt, auf die er aufmerksam gemacht wird, um aber dennoch für sich selber abschätzen zu können, was letztendlich für ihn der beste und optimalste Weg ist, um möglichst risikoarm zu leben und seinen Gesundheitszustand so gut es geht zu normalisieren und eine möglichst gute Lebensqualität zu erreichen.

Jeder ist für sich - und das sehe ich ohne Einschränkung so - selber verantwortlich und diesen Grundsatz habe ich bisher grundsätzlich stets beachtet und werde ihn auch weiterhin berücksichtigen und respektieren.

Wer aber in einem Forum Fragen stellt, der muss sich im Klaren sein, dass er durchaus mit unterschiedlichen Ansichten konfrontiert wird und eben nicht nur mit dem, was er evtl. gerne hören will.

Viele Grüße

Herbert

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