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Wpw-Syndrom, Herzrythmusstörungen

DxON hat die Diskussion gestartet


Hallo,

wer hat das WPW-Syndrom und kann über Erfahrungen berichten?

Antworten
Hnarrxo hat geantwortet


Grüss Gott und Hallo.

Hatte selbst das WPW-Syndrom, wurde voriges Jahr in der Uniklinik Bonn behandelt (Ablation) bin seitdem in dieser Richtung Beschwerdefrei. Die komplette Behandlung dauert max. 3-4 Tage.

Gute Besserung und alles Gute!

Harro

PS zur genaueren Info schau dir diese Homepage an

[[http://www.uni-marburg.de/herzzentrum/hzb28.htm]]

HAaraxld hat geantwortet


Re: Harro

Danke für den Hinweis!

Ja, ich hab schon von dieser Möglichkeit gehört. Auch, dass es mittlerweile wesentlich Risikoärmer ist, als noch vor ein paar Jahren. Dennoch habe ich immer noch Angst vor einem solchen Eingriff.

Andererseits ist es bei mir in den letzten 2 Jahren immer schlimmer geworden - teilweise hab ich das sehr stark den ganzen Tag lang - auch über mehrere Tage. Früher immer nur ganz selten, beim Sport. Bin jetzt 34. Wie alt bist Du?

Viele Grüße.

U>llRi Kx. hat geantwortet


Re: WPW-Syndrom

Ich bin 43 Jahre alt. Bei mir wurde schon vor 20 Jahren ein WPW-Syndrom festgestellt. Damals hatte ich heftige Beschwerden (Dauerndes Unwohlsein, Herzrasen, mangelnde Leistungsfähigkeit). Ich hatte dann auch Probleme, wenn ich mit dem Auto in einem Stau stand oder mich irgendwo nicht "frei" bewegen konnte. Dies führe ich heute aber mehr auf die psychischen Auswirkungen des WPW-Syndroms zurück. Ich habe dann mit Laufsport begonnen und die Sache ganz gut in den Griff bekommen.

In der letzten Zeit sind dann wieder Beschwerden aufgetreten, was jetzt zu einem Krankenhausaufenthalt gefüht hat. Diagnose erneut: WPW-Syndrom. Behandlung: Betablocker (Beloc 47,5 mg, 1-0-0).

Sollte diese Behandlung nicht helfen, werde ich mich evtl. zu einer Ablation entschließen. Der Hinweis auf die WEB-Seite der Uni Marburg scheint mir sehr gut!

w$pw hat geantwortet


wpw-syndrom

Hallo!

Bin jetzt 36 Jahre alt. Vor zwei Jahren wurde bei mir ein WPW-Syndrom diagnostiziert.

Die Beschwerden kamen aus heiterem Himmel. Weit über 200 Puls. Operiert worden in ich in Essen im Elisabethkrankenhaus. (EPU - Ablation) War ein ziemlich aufwändiger Eingriff. Er dauerte ca 8 Stunden. Ich habe dabei tierische Angst gehabt - schmerzlos war es ebenso nicht-. Heute bin ich fast beschwerdefrei. Ab und an habe ich kurzzeitig Beschwerden. Ich bin aber jetzt auch deutlich sensibler und reagiere auf jede noch so kleine Unregelmäßigkeit. Der Arzt verschreibt mir regelmäßig Beloc zoc mite. Sieht auch nicht danach aus, dass ich davon abkomme. Seit dieser Zeit lebe ich wesentlich gesünder und mache häufig Sport wie zum Beispiel Rennradfahren.

Ich wünsche jedem, dass ihm/ihr bei dieser Krankheit geholfen werden kann. Die EPU ist nicht schmerzfrei aber nach 4-5 Tagen kann man das Krankenhaus wieder verlassen. Nach ca. weiteren 3-4 Wochen sind auch die Wunden in der Leiste wieder verheilt.

T|- O<-M-M-xY hat geantwortet


WPW

Hallo!

Ich bin 37 Jahre alt und habe im Juni dieses Jahres erstmals heftige Extrasystolen während der Arbeit gespürt. Zuerst konnte ich die Symptome nicht richtig zuordnen, aber die Kontrolle meines Pulses war eindeutig. Als die ES eines Abends besonders häufig auftraten, ließ ich mich auf der internen Notaufnahme untersuchen, wo auf dem EKG allerdings nur mehr vereinzelte monotope VES auftraten, und der behandelnde Arzt mir mitteilte, dass dies harmlos sei. Vor einigen Tagen hatte ich dann einen Termin beim Internisten zur Echocardiographie und Belastungs EKG. Vorher habe ich ihm beim Erstgespräch noch mitgeteilt, dass ich praktisch täglich Extrasystolen habe, manchmal weniger, manchmal aber auch einige innerhalb einer Minute. Bei der Schall- Untersuchung hat er mir erklärt, dass mein Herz top in Ordnung sei, und die ES sicher völlig harmlos sind.

Während des Belastungs EKG habe ich so wie immer am Hometrainer vor allem Anfangs einige Zwischenschläge verspürt, nach ca. 10 Minuten sind diese aber verschwunden.

Bei der Abschließenden Besprechung haben wir uns die Auswertung dann angesehen, und die ES am EKG eingekreist. Zuerst war der Arzt noch völlig gelassen und hat gemeint, dass alles bestens ist. Nach näherer Betrachtung der ES fiel ihm aber auf, dass einige davon die typischen WPW- Zeichen (Deltawelle, verk. PQ- Zeit, breiter QRS- Komplex) aufwiesen. Ich hatte dann das Gefühl, dass er sich irgendwie nicht ganz sicher war, was er mir sagen sollte. Er fragte mich noch ob ich schon einmal eine Tachycardie (200 und mehr) hatte, was ich verneinte, zumindest habe ich das noch nie bemerkt. Außerdem gab er mir Tips, wie ich mich in so einem Fall verhalten sollte. Er sprach dann davon, dass zumindest der Verdacht auf WPW besteht. Über weitere erforderliche Untersuchungen haben wir nicht gesprochen, da der Arzt meinte, ich sollte mich jetzt nicht weiter verrückt machen und ganz normal weiter Sport betreiben.

Ich schätze den Arzt eigentlich sehr, und halte ihn auch für absolut kompetent. Es wundert mich aber ein wenig, dass er mit kein ausführliches Gespräch über mögliche Diagnose- und Behandlungsmethoden (EPU etc.) geführt hat, wenn sich meine Symptome verschlechtern sollten. Natürlich würde ich am liebsten nicht mehr daran denken und einfach ganz normal weiterleben und Sport betreiben. Fakt ist aber auch, dass mich jede ES (und davon habe ich genügend jeden Tag) an meine Diagnose V.a. WPW erinnert. Vielleicht kann ich auch einfach noch nicht so richtig damit umgehen.

Was mich aber interessieren würde. Äußert sich das WPW immer mit Extrasystolen, oder steht (stand) bei euch die Tachycardie im Vordergrund?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

gXk hat geantwortet


WPW

Hallo Leute!

Ich habe einen 14-jährigen Sohn, der aktiv Sport betreibt. Bei einer sportmedizinischen Untersuchung wurde bei ihm das WPW-Syndrom festgestellt. Allerdings hat er bisher keinerlei Probleme, wie etwa Extrasystolen oder Rhytmusstörungen. Trotzdem überlegen sich die Ärzte, ob Sie ihm das weitere sporteln erlauben sollen oder nicht.

Frage an Euch: Gibt es unter Euch einen Experten, der Erfahrung hat, wie es sich bei WPW-Patienten und Sport verhält oder kennt Ihr jemanden, der mir eine klare Aussage machen kann?

Klaus

BPer>nward hat geantwortet


WPW-Syndrom

Hi,

ich bin 33 Jahre und bei mir sind erste Anzeichen von WPW mit 13 Jahren aufgetreten. Anfangs wusste ich ueberhaupt nicht, dass mein Herz Probleme bereitet. Dies hat man erst spaeter rausbekommen. Ich habe bis zu meinem 23 Lebensjahr drunter gelitten. Ich ware 10 Jahre bei allen moeglichen Aerzten, die das Phaenomaen entweder auf Pupertaet oder Psyche geschoben haben. Irgendwann hat man mich dann auf das Medikament Rythmonorm eingestellt, mit dem ich gut zurechtgekommen bin (musste nur regelmaeesig zur Leberuntersuchung).

Am Anfang haben gegen die Anfaelle Luftanhalten und das Trinken von viel eiskaltem Mineralwasser gut geholfen. Spaeter auch das nicht mehr.

Als ich 23 war habe ich dann bei im Lokalteil der meiner Tageszeitung einen kurzen Artikel ueber WPW gelesen. So habe ich erfahren, was ich hatte. Ein halbes Jahr spaeter (1992) bin ich dann bei Prof. Kuck in der Eppendorder Uniklinik in Hamburg operiert worden (Ablation). Die Ablation hat ca. 4 Stunden gedauert, insgesamt war ich nur 24 Stunden im Krankenhaus.

Seitdem bin ich topfit. Habe keinerlei Beschwerden mehr!

Ich kann jetzt wieder alles machen, auch Extremsport.

Gruss,

Bernward

CJhHina hat geantwortet


Erfahrungen

Hallo,

ich habe leider eine traurige Erfahrung gemacht. Vor 13Jahren meinen 23jährigen Bruder mit WPW Syndrom verloren. Autopsie ergab eindeutig WPW Syndrom als Todesursache.

Ich weiß allerdings nicht, was sich in der Forschung seitdem getan hat.

Ist das WPW Syndrom vererblich?

rfako hat geantwortet


WPW - 150 erfolglose Ablationen

Hallo,

Ich bin 38 Jahre. Vor 6 Jahren wurde WPW bei mir entdeckt. Seit über einem Jahr habe ich akute Probleme damit. Während 6 Krankenhausaufenthalten wurden +- 150 erfolglose Ablationen bei mir vorgenommen. Die Ärzte begnügen sich jetzt damit mich unter Cordarone zu halten, weil dies ausser einem Herzschrittmacher die einzige vertretbare Lösung für sie ist, um mein Herzflimmern unter Kontrolle zu bekommen. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann mir weiter helfen?

Meonixka hat geantwortet


"Re:WPW Syndrom

Hallo an alle Leidensgenossen

Bei mir wurde das WPW Syndrom im Alter von 21 Jahren diagnostiziert. Schon als Kind hatte ich immer wieder Herzrasen, doch damals machten weder ich noch meine Eltern sich darüber Gedanken. Erst nach der Geburt meiner Tochter im Jahre 1981, hatte ich vermehrt "Es" und wurde untersucht. Da aber zum damaligen Zeitpunkt alles noch relativ harmlos war, wurde ich nur auf Rhytmonorm gesetzt, was allerdings keinerlei Wirkung zeigte. Im laufe der Jahre kamen die Anfälle immer häufiger. Ich hatte Herzrasen mit einer dokumentierten Frequenz von 220 Schl./Min, das manchmal über Stunden. Mit pressen Kopfüber gebeugt, bekam ich das öfter in den Griff. Nachdem sich meine Beschwerden aber häuften, ging ich ins Krankenhaus um eine EPU vornehmen zu lassen. Dabei sollte festgestellt werden, an welcher Stelle die Bahnen verlaufen die das Herzjagen auslösen um eventuell eine Ablation vorzunehmen. Während des Eingriffs erlitt ich einen anaphylaktischen Schock, weil ich auf das lokale Betäubungsmittel allergisch reagierte. Die Untersuchung musste abgebrochen werden, sämtliche Katheter wurden rausgerissen, damit ich schnellstmöglich auf die Intensivstation gebracht werden konnte. Das alles war 1991 und hat Gott sei Dank keinen Einfluß auf meine Gesundheit gehabt. Nur, wurden die Anfälle immer häufiger und ich konnte sie nicht mehr steuern. Der Arzt, der damals die EPU gemacht hat, empfahl mir das Medikament "Sotalex 160 mg". Dieses Medikament nehme ich 3x täglich ein und das seit 1991. Von der ersten Einnahme bis heute, habe ich nie wieder einen Anfall gehabt. Zwischendurch mal Es, aber damit kann ich leben.

Ich setze mich auch heute noch sehr intensiv mit dieser Krankheit auseinander, habe viele Bücher gelesen und freue mich Gesprächspartner gefunden zu haben.Vielleicht höre ich ja bald von jemandem.

Liebe Grüße

Mola42

MAoqnixka hat geantwortet


Zusatz

Leider steht unter Benutzer nicht meine eMail Anschrift. Sie lautet mo.langer@t-online.de

Ich komme aus NRW und bin 42 Jahre alt.

Dann vielleicht bis bald

Mola 42

M onKikxa hat geantwortet


Zusatz

Leider steht unter Benutzer nicht meine eMail Anschrift. Sie lautet mo.langer@t-online.de

Ich komme aus NRW und bin 42 Jahre alt.

Dann vielleicht bis bald

Mola 42

ixsa hat geantwortet


"re:WPW"

Hy-bin 31 Jahre-betreibe regelmäßigen Ausdauersport-bin bereits meinen ersten Marathon gelaufen und habe vor 3 Jahren erfahren,daß ich Betroffene bin;es kam ganz plötzlich bei einem lockeren Lauftraining-Atemnot,Ängste;war irritiert und bin ins Krankenhaus-im EKG zeigte sich ein klassisches WPW;seitdem habe ich immer wieder kurze Phasen dieser Symptomatik;versuche "locker" damit umzugehen hoffe immer daß "ES" nicht so oft und intensiv kommt habe Angst vorm chirurgischen-Eingriff!

i"sa hat geantwortet


"re:WPW"

Hy-bin 31 Jahre-betreibe regelmäßigen Ausdauersport-bin bereits meinen ersten Marathon gelaufen und habe vor 3 Jahren erfahren,daß ich Betroffene bin;es kam ganz plötzlich bei einem lockeren Lauftraining-Atemnot,Ängste;war irritiert und bin ins Krankenhaus-im EKG zeigte sich ein klassisches WPW;seitdem habe ich immer wieder kurze Phasen dieser Symptomatik;versuche "locker" damit umzugehen hoffe immer daß "ES" nicht so oft und intensiv kommt habe Angst vorm chirurgischen-Eingriff!

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