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Wpw-Syndrom, Herzrythmusstörungen

c7ooxcky hat geantwortet


Nachlässigkeit oder was?

Im Herbst 2002 bekam ich ein blutverdünnendes Medikament wegen eines Blutergusses, der sich nicht abbaute. Ab da ging alles sehr schnell: mir wurde ständig schwindelig, hatte bei geringster Anstrengung Atemnot, das Herz schlug wie "verrückt". Schmerzen in der Herzgegend bis in den Arm ausstrahlend, Ruhepuls bei 130, Belastungspuls bei 60. Die Ärztin gab mir Betablocker, die Beschwerden wurden nicht viel besser. Dann wurde beim Kardiologen eine angeborene zusätzliche Leitungsbahn festgestellt, es wurde von Katheterablation gesprochen, es sollte noch ein 72 Stunden EKG gemacht werden. Das Gerät viel jedoch aus, keine Aufzeichnung der Beschwerden. Die wurde immer mehr, konnte kaum noch arbeiten. Da aber nichts aufgezeichte war und ich Alleinerziehend bin, schoben die Ärzte es auf die Trennungssituation. Sollte Beruhigungsmittel nehmen. Hey, Leute: ich lebe schon seit 7 Jahren allein, da belastet mich nichts mehr ausser diese Ärzte! Die zusätzlichen Beschwerden kamen durch den Betablocker (!), der das verursachte, was er eigendlich vermeiden sollte (lest euch bloss genau den Beipackzettel durch). Jetzt nehm ich nichts mehr, schone mich wo es nur geht. Hab aber 3-6x wöchtl. Beschwerden. Soll erst im März nochmal zum Kardi gehn. Erklärt wurde mir im Grunde nichts, auch nicht was ich vielleicht beitragen kann.

Das kann doch nicht der richtige Weg sein?

Ein Prost auf die Gesundheitsreform

Wvo=lle hat geantwortet


Herzrythmusstörung / WPW

Hallo ihr da am Bildschirm. Ich bin eigentlich zufällig an dieses Forum gelangt, also nutze ich die Möglichkeit von anderen eine Meinug oder einen Erfahrungsaustausch zu erhalten. Mit 20 wurde erstmalig ein WPW festgestellt. Ich hatte vorher in unregelmäßigen Abständen eine schlagartige Erhöhung der Pulsfrequenz. Mit Luftanhalten ging es gut weg. Ich bin jetzt 48 und vor ca. 1 Jahr fingen meine Beschwerden an, in der Art das ich mein Herz irgendwie spürte. Unregelmäßiger Schlag, manchmal ein Gefühl, ob jemend mein Herz umfasst. Ich schob alles auf Hektik im Beruf und ab und an Ärger in der Familie. Baldrian hat mir einige Zeit geholfen. Dann im Juni letzten Jahres zu den Rythmusstörungen plötzlich nach dem Essen ein Herzrasen mit 230 Puls. Intensivstation, Elektroschock. Dann eine Nacht zur Beobachtung und mit dem Rat, eine Kathederablation durchführen zu lassen, wieder entlassen. Nach einem Beratungsgespräch habe ich mich dazu entschlossen noch zu warten. Ich habe aber machmal weiterhin diese Herzrythmusstörungen. Was soll ich machen? Können diese Rythmusstörungen auch von WPW kommen. Die Rythmusstörungen zeigen sich durch einen nicht gleichmassigen Takt. Und ab und zu dieses unangenehme Gefühl, als ob jemand mein Herz anfasst. Wer weiß Rat? Danke im voraus für jeden Beitrag. Wer möchte kann mir auch direkt eine email schicken.

Lsu,ziMe hat geantwortet


Weiss nicht wie ich mich entscheiden soll!

Hallo liebe Leute.

Heute morgen hatte ich einen heftigen Anfall von Herz-R.-Störungen. Ich habe sie seit meinem 20. Lebensjahr. Heute bin ich 30. Diese heftigen Anfälle hat ich bisher dreimal. Deswegen bin ich heute morgen nicht ganz in Panik ausgebrochen. Der letzte liegt ca. 6 Jahre zurück. Ich bin dann heute morgen direkt zu meinem Kardiologen. Er riet mir ins Elisabeth-Krankenhaus hier in Essen zu gehen und mich behandeln zu lassen. Der Eingriff würde ca. 1 - 2 Stunden dauern und der Aufenthalt ca. 3 - 4 Tage. Ich habe vorhin einen richtigen Schock bekommen. Weil er auch sagte, dass mein Herz irgendwann mal stehenbleiben könnte und dann..... Ich habe eine Woche Zeit mich zu entscheiden, dann habe ich ein Gesprächstermin mit meinem Arzt. Eine BlinddarmOP wäre weitaus schlimmer, so mein Doc. Aber ehrlich gesagt, habe ich total Schiss und weiss nicht recht, ob ich mich zu dem Eingriff entschliessen soll.

szteffQi-84 hat geantwortet


Re: Herzrythmusstörung/WPW

hallo Zusammen

bin heute zufälligerweise auf dieses Forum gestossen, als ich mich übers WPW-Syndrom informieren wollte und habe mich hier gleich angesprochen gefühlt, da ich gesehen habe, dass ich mit meinem Problem nicht alleine bin...

Eines meiner grössten Hobbies ist das fligen und ich habe das ganze letzte Jahr für diesen Traum gespart...

Jetzt war ich letzte Woche beim Fliegerarzt, welcher die letzten Abklärungen machen sollte, bevor ich endlich abheben durfte-dieser Traum wurde aber an diesem Nachmittag zerstört!

Mein Ruhe-EKG sei schon so schlecht, dass es ohne Op keine Chance gebe je zu fliegen und zu 90 % müsse auch ohne mein Hobby operiert werden da dieser Fehler doch ziemlich schlimm aussieht... :-(

Jetzt weiss ich gar nicht mehr was ich tun soll!

Zuerst war ich einfach geschockt und habe das gar nicht so wahrgenommen..

Erst jetzt wird mir bewust, dass ich die schönste Sache in meinem leben vielleicht nicht mehr machen kann!

dabei hatte ich so viel Pläne, war für die Militärpilotenschule angemeldet und wollte später Linienpilotin werden!

Leider versteht niemand wirklich meine verzweiflung denn die meisten können nicht begreifen wie es ist, etwas aufzugeben, das einem so viel bedeutet...!

Jedenfalls muss ich am 4. April zu weiteren untersuchungen...

dann wird ein 24- stunden- belastungs-ekg und ein ultraschall gemacht...

kann mir jemand sagen was genau da passiert?!

Und gibt es unter euch jemanden der operiert hat?

Ich wäre froh einige Infos von betroffenen zu erhalten!!

Vielen Dank und alles gute!

Steffi

Mdonxika hat geantwortet


Re: Steffi 84

Hallo Steffi,

würde dir gerne einiges zum Thema schreiben, bin mir aber nicht sicher ob du überhaupt ein WPW Syndrom hast.

Habe mich auf der ersten Seite auch zu diesem Thema geäussert weil ich Betroffene bin.

Vielleicht kannst du mir dein Mailanschrift geben, dann schreibe ich dir wenn du möchtest.

Liebe Grüße

Monika

M*onikxa hat geantwortet


Re: Steffi84

Steffi, ich laufe hier unter dem Namen Mola42,

damit du meine Mailanschrift auch lesen kannst.

Hatte mich vorhin unter meinem Richtigen Namen gemeldet.

Mola42

AXnd"reads BüHschexr hat geantwortet


WPW-Syndrom; EPU mit anschl. Ablation

Hallo zusammen,

nachdem ich gerade heute nach einer EPU-Behandlung mit anschließender erfolgreicher Ablation aus dem Herzzentrum in Bad Rothenfelde (Schüchtermannklinik) entlassen wurde, möchte ich mich an dieser Stelle äußern.

Seit meiner Jugend (heute 34J.) habe ich mehrere Anfälle von plötzlichem Herzrasen, verursacht durch ein WPW-Syndrom, gehabt. Ausgelöst wurde dieses durch plötzliche körperliche Anstrengungen. So schnell wie das Herzrasen (200er Puls) begonnen hatte, war es in den meisten Fällen dann nach einigen Minuten der Ruhe wieder vorbei.

Anders wie sonst hatte ich erstmalig im vergangenen Jahr einen Anfall der sich mehr wie Herzrhythmusstörungen (Herzstolpern) darstellte. Anfang dieses Jahres häuften sich diese Art der Anfälle, worauf ich dann ein 24-Ekg bei meiner Hausärztin machen ließ. Der längste Anfall dieser Art (Anfang März) hielt dann 13 Stunden an. Eine Woche später hatte ich dann einen Termin bei einem Kardiologen in Osnabrück.

Dieser diagnostizierte zu dem bereits bei mir bekannten WPW-Syndrom noch ein s.g. Vorhofflimmenr und riet mir dringend zu einer EPU mit anschließender Ablation der Extra-Nervenbahn. Somit habe ich mich am Mittag des 30.03. in die o.g. Spezialklinik einweisen lassen. Die am nächsten Tag stattgefundene Behandlung (EPU und erfolgreiche Ablation) hat ca. 3 ½ Stunden gedauert. Am Mittag des 01.04 (3. Tag) wurde ich dann wieder entlassen.

s"tef.fi-8x4 hat geantwortet


Re: Steffi84

hello monika

sorry dass ich nie geantwortet habe!

Hab ganz vergessen hier mal noch nachzuchecken....

Wäre sehr froh um jegliche Infos!

Hab diesen freitag die Untesuchung beim Herzspezialisten...

Vielen dank für deine Hilfe-es ist schön zu sehen, dass es noch ander emit diesem Problem gibt-anfangs brach da schon eien kleine Welt zusammen...Naja...

Jedenfalls dank und hier noch meine Mail:

szueblin@yahoo.de

v#on-BEorivngseqn hat geantwortet


WPW- Patient auf Weltspielen des Kampfkunst

Hallo Mitleidende,

besser: hallo Mitsuchende

Ihr alle wie auch ich seid an dem Thema WPW interessiert. Ich möchte hiermit ein beruhigenden und motivierenden Kommentar hinterlassen. Ich bin als Kind bereits auffällig geworden mit Herzrhytmus-Störungen. Habe dann ein halbes Jahr lang Ampullen bekommen zur Stärkung des Herzens und des Immunsystems. Da ich von Kindesbeinen an viel körperlich aktiv war - im großen Garten der Eltern wie auch auf der Straße beim Spielen mit Nachbarskindern, war Sport für mich ein vorgeschriebenes, lebenslanges Hobby. Um so mehr aktiv ich wurde, desto stärker wurde mein Herz, als ich 11 Jahre alt war, hatte ich keine Anzeichen von Herzrhytmusproblemen mehr. Vor zwei Jahren wollte ich Blut im Erlanger Klinikum spenden, ich wurde abgelehnt wegen des WPW-Syndroms. Dann habe ich mich bei einem guten Kardiologen im Essen-Werdener kath. Krankenhaus untersuchen lassen, mit Langzeit EKG, Belastungs-EKG und anderem. Das Ergebnis war, dass ich mich so stark beanspruchen kann, wie irgend möglich, solange ich nicht die dementsprechenden Anzeichen - Herzrasen- bekomme. Ich empfehe also jedem, der noch keine Auswirkungen hat und jedem anderen, Sport zu treiben, je nach Möglichkeit viel Ausdauer-Sport oder wenig andere sportliche Aktivität. Da der Herzmuskel langfristig gestärkt wird, wirkt regelmäßiger Sport ab dem sechsten Monat. Bei mir wird vielleicht niemals das WPW spürbar, aber ich sollte mein Leben lang Sport treiben. Seitdem ich 15 bin mache ich Kampfsport, heute auch alle unterstützenden Sportarten wie Fahrrad fahren, Laufen und Schwimmen.

DAS GUTE: ich werde dieses Jahr auf die Weltspiele der Kampfkunst nach Mexiko fahren und nächstes Jahr im Rahmen der Olympischen Spiele nach Athen fahren. Die Belastung bei Kämpfen in der Klasse ist enorm hoch - aber machbar, ohne dass ich Auswirkungen des WPW bisher bekomme. Und so hoffe ich für alle, dass sie eine Stärkung des Vertrauens in ihren Körper und eine Verbesserung der Herzleistung durch Sport erreichen! Und wer bisher keinen Sport macht, sollte es mit vorsichtigem Schwimmen beginnen, später vielleicht in leichtes Joggen übergehen und wer weiss, ob er nicht in einem Jahr schon in der nächsten Volleyball- oder Fussballmannschaft mitspielen kann. Viel Erfolg und Gottes Segen für alle eure sportlichen Aktivitäten,

:-D Reinold

WVanHZH hat geantwortet


Reinold

@Reinold

Danke! sehr hilfreich!!!

super nett von dir :-)

rKetHo0y1 hat geantwortet


hallo!

ich bin 20 jahre alt

ich hatte eine sehr starke "version" des wpw's, das mich immer wieder auf die intensivstation führte

habe den puls einmal auf 270 sachen in der minute gebracht und bei mir war das problem dass ich einen anfall über mehrere stunden hatte....

anfangs sagen wir 15 minuten und mit der zeit (das längste war 12 stunden in italien, ich hab mich nicht getraut in den spital zu gehen dort) ging es dann so weit dass ich erst erbrechen musste bevor das wieder aufhörte.

alle anderen sache wie pressen, kalt duschen und all das zeug hat bei mir nichts genützt!!!

eine operation empfehle ich jedem der dieses problem hat, bei mir sind sie mit katheter ins herz hinein und so und haben das "rausgebrann", der eingriff hat eine grosse erfolgsquote und ist harmlos, soviel wurde mir gesagt, ist auch schon ne zeit lang her :)

iwngxaz hat geantwortet


hey, ich bin jetzt 18 und bei mir ist diese woche das wpw- sndrom festgestellt worden... ich war eigentlich wegen ohrenschmerzen und schwindel beim arzt, doch da sich dieser diese nicht erklären konnte hat er ein ekg gemacht. inzwischen wurden schon zwei weitere ekgs gemacht und ich habe einen termin bei einem facharzt... ich bin mit dieser plötzlichen diagnose ziehmlich überfordert auch wenn mein arzt versucht hat mir deutlich zu machen, dass dieses syndrom nicht unbedingt etwas schlimmes bedeuten muss...

auch wenn ich das ja einsehe, ändert das ja nichts daran, dass es mir seit ca. 2 wochen mal mehr und mal weniger schlecht geht und da es dafür keine andere erklärbare ursache zu geben scheint, kann es sich auch gut um symptome dieser erkrankung handeln...

ich werde jetzt erst mal den facharztbesuch abwarten...

LG

K_ior hat geantwortet


Hallo, ich bin 17 Jahre alt und man hatt bei mir heute das WPW Syndrom festgestellt...

Nun meine Frage, wie sieht es aus mit Sport? Da ich sehr gerne Sprotbetreibe, Joggen,Rad fahren und Reiten... Was ich ungern aufgeben würde!

Kann mir da jemand weiterhelfen?

Vielen Dank schon im Vorraus

j(ussixl hat geantwortet


Hallo,

bei mir wurde vor ca. 4 Wochen eine Ablation b. WPW-Syndrom durchgeführt. Habe aber ziemliche "Umstellungs"-Probleme? Wer kann mir sagen, wielange diese anhalten. Nehme jetzt auch Procoralan während der Übergangsphase. Habe aber Bedenken diese Tablettten nach 5 Wochen (lt. Arzt) abzusetzen, weil ich Angst habe, dass mein Puls dann wieder anfängt zu rasen.

Wie lange kann es dauern bis sich das Herz wieder im normalen Takt befindet?

Gruss

jussil

d9askcleenxe hat geantwortet


Hallo

ich habe eine 7 jährige Tochter die seit ihrem 4 Geburtstag unter dem Wpw Syndrom leidet!!

Eine Ablation im Januar 2008 brachte keinen Erfolg weil das Bündel direkt am AV Knoten liegt und damit zu risikoreich war bzw ist für die Uniklinik Homburg!!

Sie wurde jetzt nachdem Propafenon nicht mehr ausreichend anschlug auf Cordarex umgestellt!!

Gibt es hier Eltern die auch ein Kind haben in ihrem Alter oder Gewichtsklasse 24 kilo?

Ich suche erfahrungsaustausch bzw eine Klinik die eine Ablation wagen würde damit die Tachykardien endlich ein Ende haben..

Momentan ist es so das sie nicht mal ganz harmlos spielen kann ohne direkt wieder ES und Tachykardien zu bekommen!!

Aber sie fühlt sich dadurch zurück gesetzt weil sie will ganz normal Leben !!

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