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Psychisch bedingte Atemnot?

m6ik0eeP 77 hat die Diskussion gestartet


hallo,

ich leide seit über einem jahr an ständigen atemproblemen, die nach eingehenden untersuchungen nicht organisch bedingt sind. obwohl ich zuviel sauerstoff im blut habe, muss ich ständig tief einatmen und schnappe nach luft wie ein fisch auf dem trockenen. ich möchte mich gerne mit leuten austauschen, die das gleiche problem haben. mache übrigens eine atem-und eine psychotherapie-bisher aber ohne erfolg. langsam halte ich diese erstickungsängste nicht mehr aus.

Antworten
P%ysr1on


ich habe das früher(soweit ich mir erinnern kann) als Kind auch mal sowas gehabt.

Ich habe immer gedacht,dass ich gähnen muss um besonders viel Luft zu bekommen.

Im Moment geht es mir eigentlich gut.... ;-)

goroassi7ni635


mir gehts seit jahren schon so

hallo

ich nenne meine atemnot: kurzatmigkeit. angefangen hat es vor über 10 jahren, damals wusste ich noch nicht, was das ist. hab mir auch nicht viele gedanken gemacht deswegen. nach kurzer zeit war es wieder verschwunden. aber seit ca. 4 jahren ist es täglich, mal mehr mal weniger. meine damalige hausärztin diagnostizierte: bronchialasthma. aber ein lungenfunktionstest war negativ. alles in butter. trotzdem kurzatmig. es folgte eine psychotherapie...über 1 jahr lang. atemgymnastik ebenfalls. eine kurze zeit hatte ich ruhe. aber nun ist es wieder da, nicht so heftig wie früher, aber mir langts. ich komm mir manchmal vor wie eine alte frau. immer diese kurzatmigkeit...beim sport, beim autofahren, beim arbeiten...echt zum kotzen. aber glaub mir: es ist psychisch bedingt. was mir hilft sind entspannungsübungen. probier auch mal progressive muskelentspannung nach jacobsen. aber das wichtigste ist eben den alltagsstress zu reduzieren. konflikte zu lösen, einfach alles was dich einengt, zu verarbeiten. klingt einfach, ist es aber nicht. es kann jahre dauern, bis diese symptome weggehen. es hat ja schließlich auch jahre gedauert, wie sie entstanden sind. kopf hoch und nicht entmutigen lassen. wir haben die hoffnung, dass es wieder weggeht. bei mir wars ja schonmal kurzzeitig weg. aber grad hab ich wieder viel stress, der sich leider nicht vermeiden lässt. daher wieder kurzatmig. denk nur daran, dass du organisch gesund bist und tue was für deine seele.

in diesem sinne alles gute für dich

gruß babs

D;er C`hefkUocxh


Re: grossini65

Eine Andere Antwort darauf ist auch das vermeiden der Symptome durch Ablenkung.

Ich hatte das auch eine Zeit lang, und sobald ich etwas zu tun hatte, auch stressige Sachen, waren die Symptome fast verschwunden.

Über Kampfsporttraining (Taekwon Do) und die damit verbundene Atemtechnik habe ich es dann vollkommen in den Griff bekommen.

ich hatte übrigens nicht nur Atemprobleme, sondern die ganze Latte an psychischen Symptome, von Herzproblemen bis zu Lustlosigkeit, alles ohne körperliche Ursachen.

CShronxik


HI leute habe zurzeit ein ganz ehnliches problem hab auch atembeschwerden.Das hat ca vor 5 tagen angefangen bin direkt ins krankenhaus gefahren weil ich große panik bekommen hatte.Es wurde aber nach öfterem untersuchen und röntgen nichts gefunden ausser eine entzündete mandel die aber nicht der grund deer atemnot ist/war.Da ich zurzeit im ausland bin (italien) und nicht genau weiß ob man den ärzten hier vertrauen kann (ist ja was anderes als deutschland)bin ich am nächsten tag direkt wieder in ein anderes krankenhaus gefahren die konnten aber auch nichts feststellen!Sie sagten mir nur das es eine kopfsache sei , aber es wird jeden tag schlimmer ,das einatmen wird immer schwerer, meeresluft,medikamente usw helfen nnicht und an die richtigen medikamente kommt man ja schlecht ran ohne ein rezept vom arzt oder vom krankenhaus.Daher wende ich mich an euch ,hoffe damit eine kleine hilfestellung zubekommen was ich tun kann ob es irgend eine bestimmte atem technick gibt mit der ich es leichter habe.Die atemnot ist dauerhaft ohne das ich mich großartig bewwegen muss bin auch nicht dick oder so wiege knapp 80 kg bei einer größen von 1,76. Kriege auch schon panik attacken usw da ich jedentag das gefühl habe kurz vorm ersticken zusein stress macht das natürlich auch schlimmer aber eigentlich bin ich zurzeit im urlaub und habe wenig stress ich hoffe ihr könnt mir in irgend einer weiße helfen... mfg Chronik

P-aulixne81


Hallo zusammen!!

Ich habe das Problem mit der Atemnot nun schon fast zwei Jahre! Mittlerweile bin ich fast am Durchdrehen. Es beginnt schon morgens, da bin ich noch garnicht aufgestanden. Ich bekomme schwer Luft, habe das Gefühl mir drückt jemand den Brustkorb zusammen. Erst beim 5,6 Atemzug kann ich tief durchatmen. Ich habe oft das Gefühl gähnen zu müssen, damit ich Luft bekomme. Es wird täglich schlimmer. Dazu kommt dann noch die Angst dass ich ersticke oder umfalle. Das macht es dann noch schlimmer. Es schaukelt sich hoch. Mir schmerzt dann der ganze Brustkorb und ich achte auf alle Symtome meines Körpers. So geht das dann den ganzen lieben Tag lang! Abends bin ich so erschöpft vom vielen Nachdenken dass ich sofort schlafen könnte. Ein "normales" Leben ist garnicht mehr möglich.

War kürzlich beim Lungenarzt. Hab´ nichts schlimmes, Belastungsasthma. Sonst war alles in Ordnung. Trotzdem diese Atemnot!! Irgendwie kann ich nicht glauben dass ich nichts habe!

Mir geht so viel Lebensqualität verloren, es ist schwer ein normales Leben zu führen. Alles dreht sich um die Beschwerden.

Habe im Frühjahr eine Therapie begonnen. Weiter gebracht hat mich diese bisher jedoch noch nicht!

So kann es nicht weitergehen............soviel weiß ich............

LG

CEhYa-Tau


Eine psychische bedingte Atemstörung (z.B. Hyperventilation) ist auch nicht "nichts", sondern genauso eine Krankheit wie eine körperliche Krankheit. Warum wird hier im Forum eigentlich so oft "psychische Störung" mit "nichts haben" verwechselt.

Pauline und Chronik, ich empfehle Euch, Eure Störung bei einem Psychotherapeuten abklären zu lassen, sofern fachmedizinisch (Lunge, Herz) alles abgeklärt ist.

Schönen Gruss

Cha-Tu

H exe 4Xaida


Ich hatte das auch mal vor zwei Jahren, als ich unter enormem beruflichen Druck stand. Nachdem körperliche Ursachen ausgeschlossen wurden, kam meine Hausärztin auf die Idee, dass es psychisch bedingt sein könnte. Ich hab das damals abgestritten, weil ich mir absolut nicht vorstellen konnte, das so etwas möglich ist. Aber sie bestand darauf, mich krank zu schreiben und siehe da: Es wurde mit jedem Tag besser. In einem weiteren Gespräch sagte sie mir, dass dies klassische Fälle von Platzangst wären. Ich habe danach viel in die Richtung recherchiert und festgestellt, dass die beschrieben Symthome tatsächlich auch auf mich zutrafen (die Atemnot war stellenweise so schlimm, dass ich dachte, ich müsste sterben. Mir hat ein Artikel über eine Selbsthilfegruppe weitergeholfen, in dem die Gründerin ihre eigenen Erfahrungen beschrieb und etwas sagte wie: Es hilft zu wissen, dass einem diese Anfälle körperlich nichts anhaben können. Man erstickt nicht dadurch, sondern alles geschieht nur im Kopf. Wenn man das weiß, werden die Anfälle schon viel schwächer verlaufen, weil man nicht in Panik gerät. Schön versuchen, runterzufahren und gleichmäßig zu atmen.

Ich habe mir dann einen anderen Job gesucht - seitdem bin ich beschwerdefrei.

Alles Gute! @:)

t=ut,ti_]frxutti


Ich habe oft das Gefühl gähnen zu müssen, damit ich Luft bekomme.

Ich habe nicht das Gefühl gähnen zu müssen, sondern ich muss dann ständig gähnen, weil ich nicht tief/entspannt durchatmen kann... Es ist ein Gefühl einerseits, als ob mich etwas in der Halsgegend einengen würde und andererseits als ob sich die Lunge nicht komplett mit der eingeatmeten Luft füllt/füllen kann - die kommt nicht bis "ganz nach unten".

Besonders lästig ist dies beim Sport... :-/

Asthma hab ich keines (wurde abgeklärt), also bleibt "nur" die psychisch bedingte Seite übrig, die das ganze verursacht.

@ Cha-Tu

Warum wird hier im Forum eigentlich so oft "psychische Störung" mit "nichts haben" verwechselt.

Möglicherweise, weil man es nicht wahr haben will, dass man ein psychisches Problem hat bzw. es manche Ärzte auch so rüberbringen...

CmhQa=-Tu


@ tutti_frutti

Ja, schon, aber wir leben nicht mehr 1930 oder 1960, sondern 2009, da dürfte es sich doch auch bei Patienten und Ärzten rumgesprochen haben, dass psychische Störungen genauso belastend sein können wie organische. Und wenn die Patienten es selbst schon nicht glauben, wie soll sich da bei den Ärzten etwas ändern? Ich befasse mich nun seit 35 Jahren mit dem Thema "psychische Störung und Therapie" und habe manchmal das Gefühl, da hat sich in der Öffentlichkeit kaum etwas geändert. Wenn ich daran denke, dass sich ein depressiver Fussballspieler das Leben genommen hat, u.a. weil er Angst vor der öffentlichen Reaktion seiner Krankheit hatte... Es ist kaum zu glauben.

Eine psychische Störung/Krankheit ist keine "halbe" und auch keine "minderwertige" Krankheit, das sollte man hier als GENERAL-ÜBERSCHRIFT über alle Foren setzen...

Schönen Gruss

Cha-Tu

t8utt0i_fru9tti


@ Cha-Tu

Ich befasse mich nun seit 35 Jahren mit dem Thema "psychische Störung und Therapie" und habe manchmal das Gefühl, da hat sich in der Öffentlichkeit kaum etwas geändert.

Ich denke auch, dass sich da kaum etwas geändert hat. Eine psychische Erkrankung ist nach wie vor in gewisser Weise etwas "verpöntes", dass möglichst niemand im engeren Umfeld mitbekommen sollte. Wohingegen man über physische Beschwerden schneller spricht... Das ist zumindest der Eindruck, den ich habe.

C\ha-%Tu


:)^

a.l;inagxirl


Ich habe früher auch an psychisch bedingter Atemnot gelitten. Ich kann nur zustimmen das solche psychosomatischen Beschwerden absolut ernst zu nehmen sind. :)z Was mir sehr geholfen hat waren entspannende Massagen beim Physiotherapeuten. Es ist zwar nicht direkt nachweisbar aber die "Atemnot" kam bei mir von massiven Verspannungszuständen. Massnahmen zur Entspannung kann ich euch wirklich ans Herz legen. *:) :)*

sXculxlie


nach einer schmerzhaften Trennung...bekam ich auch diese schreckliche luftnot...ich dachte ..ich muss sterben

eine lungenaeztin meinte..es sei ein psychisch bedingtes bronchialasthma..das kaeme oefters vor....

ich bekam medikamente und atemsprays....

fuer mich war es dann wichtig eine ruhige beziehung zu haben und allgemein wenig stress,man muss sich selber mehr schuetzen und abgrenzen,

,mit meiner mutter hatte ich auch eine aussprache,wir vertrugen uns wieder...es verschwand dann nach einiger zeit ,ca.2 monate von alleine...

P4aulixne81


Auch wenn ich es nicht für möglich halte, ist bei mir etwas organisches auszuschließen. War mittlerweile bei so vielen Ärzten, alle bestätigten mir dass ich gesund bin. Außer eben das Asthma. Bei mir ist es psychisch. Das weiß ich ja, aber dagegen anzukämpfen ist sehr schwer.

Es wird auch immer schlimmer! Hab´ schon Panik wenn ich nur ans Alleinsein oder Autofahren denke.

Es kommt ein Erstickungsgefühl hoch, kann oft garnicht schlucken und dann steigere ich mich da rein, so dass es immer schlimmer wird. Brauch dann ewig bis ich mich beruhige. Meine Lebensqualität sinkt von Tag zu Tag. Ganz alltägliche Dinge wie einkaufen sind fast garnicht mehr möglich weil ich Angst habe. Hatte schon oft in Geschäften eine Attacke. Erst fühle ich ein Unwohlsein, dann bekomm ich keine Luft mehr und bin nur am Rumzappeln. Das Anstehen und Warten wird zur Qual!

Wenn man das den ganzen Tag über hat, wird einem jegliche Kraft genommen. Bin einfach nur noch müde und ausgelaugt...................

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