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Wie habt ihr die Vollnarkose empfunden?

s+chn0üUffzi


ich find auch das es im OP immer arsch kalt ist, da sollten die sich echt mal was einfallen lassen, das einem nicht immer so kalt wird.....

Das ist bewußt so. Je kälter der Raum, umso geringer die Bakteriengefahr.

Wurde mir nach der Fuß-OP gesagt, als ich gar nicht so schnell mit den Zähnen klappern konnte, wie ich gefroren hab ;-) Da hatte ich so ein Heißluftgebläse unter der Bettdecke. So lange, bis ich sagte, daß ich nun mit dem Klappern aufhören kann. :)^

ein Arzt hat mir mal gesagt, das es da eigentlich nicht kalt wäre, aber anscheinend empfinden das fast alls Patienten als Kalt dort im OP, naja der Arzt sagte mir das wenn der körper einschlaft kühlt man ab und daher kommt es einem angeblich so kalt vor....

wie gesagt: kalt ist es schon im OP-Saal. Alles bewußt. Aber das der Körper auskühlt, ist ebenfalls richtig. Du liegts ja schließlich nur rum, bewegst dich nicht. Wirst auch nicht zugedeckt, sondern nur mit einem sterilen Tuch bedeckt. Dadurch, daß der Körper unter der Narkose auch den Kreislauf runterfährt (kontrolliert), wird auch die Körpertemperatur gesenkt.

naja ob ich das so glauben soll weis ich nicht, aber ich war ja auch bisher nie 100% wach als ich im OP lag....

ich schon, drum weiß ich das. :-) Ich habe nämlich mit dem Narkosearzt vor meiner Myom-OP abgesprochen, daß ich mich noch richtig hinlegen darf auf dem Tisch, da ich sonst nachher solche extremen Rückenschmerzen habe. Habe ich gemacht....und schon mal angefangen zu frieren. Auf meine Bemerkung hin bekam ich, solange ich wach war, noch eine Decke. Die fehlte nachher, aber erstmal konnte ich mich warmkuscheln.

Ist schon putzig, wie die alle auf einen eingehen, wenn man es nur offen genug sagt. Solange es nicht gegen Hygiene und Sterilität verstößt, machen die alles mit, damit der Patient ruhig ist, nicht in Panik gerät und sich mehr oder minder wohl fühlt. Denn: Ein panischer Patient benötigt mehr Narkosemittel, was die Ärzte aber vermeiden wollen. Also gehen sie auf den Patienten ein und kriegen ihn so mit weniger Mittel in den Schlaf.

Ich habe mal gefragt, was in dieser Tropflösung ist....einfaches Salzwasser (mit Medis versetzt bei Bedarf). Ich bekam ein paar Tropfen auf die Zunge getropft, konnte mich so selber schlau machen.

Bei der Fuß-OP bekam ich nur eine Spinale Anästesie. Der Doc hat mir zwar auf meinem Kreuzbein rumgedrückt, mußte sich dafür auch einen derben Anraunzer gefallen lassen, war aber sonst total nett. Auch die Pfleger haben Scherze gemacht. (Hammer, Säge, Meißel...ja alles da ;-D )

Das man als Patient beobachtet wird, merkte ich, als ich (noch sitzend) sagen sollte, ob ich einen bestimmten Reiz (gefrorenes Glas) merke. Nein, also mußte ich mich hinlegen, Betäubung wirkt. Zuschauen lassen wollte man mich leider nicht. %-| Da bemerkte ich aber, daß mein Bein angefaßt wird.... :-o :-o Ich merke, daß die das Bein anfassen, aber ich soll keine Schmerzen haben beim Schneiden ??? ? Ihr spinnt wohl!!! Ich schrie nur noch, "Laß los, ich merke noch!!", wand mich...da war ich auch schon weg!!! Der Narkosearzt hatte die Betäubungsspritze blitzschnell reingedrückt und mich stillgelegt.

Nachher kam er fassungslos und schimpfend in mein Zimmer: Ich wolle zusehen, würde nicht umkippen und ihm dann plötzlich fast vom Tisch hüpfen ??? ??

Tja, das ist das fehlende Sehen gewesen :-| Hätte er mich schauen lassen, hätte ich gewußt daß ich den Schmerz nicht spüre, nur die Berührung des Beines an sich. Hatte ich schon bei einem Allergietest festgestellt: Da hatte ich auch beim Schneiden zugeschaut. Da ich auch dort die Berührung gespürt habe, konnte ich diese vom Schmerzempfinden trennen und in aller Seelenruhe zuschauen ;-D

Also NIEMALS stärker scheinen als man ist, lieber Angst und Nervosität zugeben. Ruhig neugierig sein, es wird alles erklärt.

FGeuerbmlicxk


Das schlimmste für mich war (ich war fast 6 Jahre alt) das Spritzen ... du liegst auf dem OP Tisch und dir wird eine Spritze gegeben. Ich sah noch meine Mutter aus dem Zimmer gehen und die Ärzte um mich rum wuseln, ich war schon im Halbschlaf. Es waren die Geräte an mir angeschlossen und ich hörte mein Herz schlagen. Ich konnte gerade mal bis 3 Zählen und dann war ich schon im Schlaf ... kurz darauf verlor ich das bewusstsein (so zu sagen) und alles verschwam. Mir kam die Narkose vor wie ein 3 sekunden schlaf und als ich aufwachte sah ich meine Mutter neben mir sitzen ...

Ich finde, dass das Bewusstseinverlieren und das spritzen das schlimmere an der sache ist. Dann der rest geht ganz ganz schnell. Du bekommst gar nichts mehr mit. Du bist wie in einem Schlaf ohne Störung. Du schläfst tief und fest.

Am besten du nimmst dir eine Begleitperson mit, die dich bis zum Schlaf begleitet und danach neben dir sitzt wenn du aufwachst, sonst weißt du nicht, wo du bist und was gerade war. Wenn du wacher bist, weißt du wieder alles ... wäre ja auch schlimm wenn nicht ;-)

Ist harmlos, ich habs mir schlimmer vorgestellt ... ;-D

Bin so ein Hypoponcher ... ;-D ;-D ;-D

Viel Glück .... ;-D

ézpiine


Am besten du nimmst dir eine Begleitperson mit, die dich bis zum Schlaf begleitet und danach neben dir sitzt wenn du aufwachst, sonst weißt du nicht, wo du bist und was gerade war.

Naja, hier haben ja schon Einige geschreiben, dass sie da gar kein Problem hatten...

Ich auch nicht. Beim Aufwachen wusste ich sofort, wo ich war, was los ist und dass mir kalt war. Ich war ziemlich schnell bei Bewusstsein, aber die Muskelrelaxantien wirkten noch... Also gingen nur die Augen auf. Bei Kopf-OPs sind die Damen und Herren aber auch großzügiger damit *gg* Mangels Kontaktlinsen war ich blind, meine Schulter lag frei und mir war schweinekalt...

Also nach ein paar Minuten den Pfleger mit "Schulter.... kalt!" angesprochen und ein Schulterzucken kassiert - ich solle mich doch selbst zudecken. Nochmal 3 Minuten später gehorchte mir auch mein Arm wieder ;-D

Danach hab ich fast den ganzen Tag geschlafen, hatte wider Erwarten weder Hunger noch Durst, keinerlei Übelkeit und alles in Butter. :)^

Fies waren erst die OP-Komplikationen ein paar Tage später.

Das Einschlafen war klasse, mit den Herren dort hab ich gescherzt, mit ihnen übers EKG-Gerät fachgesimpelt und einmal umsonst runtergezählt... Von 10 abwärts, ich war unten, und hab bei -3 mal gefragt, ob ich nicht langsam einschlafen sollte.... :=o

Nunja. Sie haben noch was aufgezogen und dann ging es wirklich ganz fix...

Jederzeit wieder, ich fand das - von dem Grund und den Komplikationen abgesehen - auch total klasse |-o

F;euerdbhlick


Ich war erst 5 Jahre alt ... :-/

p[eps'i8x4


also ich habe nichtmal mitbekommen, dass ich eingeschlafen bin, wurd nur plötzlich wieder wach *g*

war also gar nicht schlimm :)

é(pixne


Ich war erst 5 Jahre alt ... :-/

Das sollte auch kein Angriff sein ;-)

Bei Kindern ist das natürlich eine gute Maßnahme. Ich wollte damit nur sagen, dass die wenigsten Erwachsenen (und das ist die TE so weit ja auch *g*) beim Aufwachen Probleme mit der Orientierung haben *:)

grrotCtcxhe


hallo !

Also meine Erfahrungen mit Vollnarkosen sind auch durchweg positiv.

Ich hab zwar eine ausgeprägte Phobie vor Spritzen und Kanülen - aber wenns sein muß, dann übersteh ich's auch.

Ansonsten wurde bei meiner Herz OP schon in der Vorbereitung solch ein gutes Beruhigungsmittel gegeben, daß ich überhaupt kein Problem hatte und nur kurz wach wurde bevor die Narkose kam. Ich weiß nur noch daß jemand sagte "ich bin .... die Anästhesistin" und ... tjaaa... dann sagte ich bloß noch "Oh Gott" weil mir ja klar war, daß dann die schicke Narkose mit ner Pieksnadel kommt .... aber das habe ich nicht mehr mitgekriegt.

Aber auch nach der Narkose hatte ich keinerlei Probleme. Die zweite Narkose bei der Embolektomie war auch absolut ok. Zwar gefiel mir da die Behandlung im Vorfeld nicht so - aber das hat ja nichts direkt mit der Narkose zu tun.

Dort hatte ich vorher keine Beruhigung, hab geschnattert wie verrückt, weil ich kalt hatte.

Und auch das legen der Nadel war nicht so dolle, der pfleger hatte glaube ich ein Problem weil ich meine Spritzenphobie erwähnte.

Aber die Narkose selbst- völlig ok und problemlos .... (Auch das aufwachen)

Auch bei den "kleineren" Vollnarkosen ging immer alles problemlos.

Bei der Mandel / Polypen OP vor ca. 15 Jahren wars so, daß ich den armen Pfleger anmeckerte als ich wach wurde. Ich erklärte ihm daß ich wach sei- er fand das toll und ich nur darauf "aber ihr habt ja noch gar nicht angefangen, jetzt krieg ich ja schon wieder ne Spritze" *gg*

Er konnte mich beruhigen - die waren schon fertig.

Nun ja... *gg*

jedenfalls kann ich dich beruhigen ... eine Vollnarkose ist wirklich nicht schlimm ....

Viel Glück

p\etra>195/9


Die Vollnarkosen selbst habe ich nie als schlimm empfunden. Hatte auch nie Angst nicht wieder aufzuwachen.

Allerdings ging es mir nach den ersten beiden Vollnarkosen bei Bauch-OP's ziemlich schlecht ...... ich msste 24 Std. danach noch erbrechen.

Bei den anderen Vollnarkosen (alle in den letzten 1 1/2 Jahren - vielleicht hat sich mittlerweile auch etwas an der Einschlaftechnik ;-) geändert ???) hatten die Anästhesisten mein Problem ganz gut im Griff und ich hatte nur ein einziges Mal Übelkeit danach, allerdings war ich immer ziemlich lange müde ...... aber das ist ja egal wenn man eh im Krankenhaus ist.

N>aFzzxe


Ich hab mal eine frage ich habe am Mittwoch in einer Woche einer Operation und ich habe Angst das ich nicht mehr aufwache zwar hatte ich vor ca. 3 Wochen auch eine OP aber ich hab jetzt mehr angst also vorher das ich nicht mehr aufwache oder das ich während der op aufwache (Bei der Vollnarkose ist das doch schon manchmal passier)

ich hoffe jemand kann mir meine Angst erleichtern!!!

???

p.eFpxs


Hallo Nazze,

deine Angst ist unbegründet, Narkosen sind heutzutage sehr sicher.

[[http://www1.ndr.de/ratgeber/gesundheit/narkose100.html]]

Muß denn unbedingt eine Vollnakrose sein, wenn du so Angst davor hast. Welche OP steht an?

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