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Wie entsteht hyperventilieren?

G;rask-Halm hat die Diskussion gestartet


Wollte mal wissen wieso man hyperventiliert?

Ich hab mal angefangen, als ich total schwach war, schon ne Weile nichts mehr gegessen hab, mir sehr übel war und ich laufen musste. Ich konnte mich kaum auf den Beinen halten, würgte die ganze Zeit und dann fing ich halt an zu hyperventilieren..

was ging da in meinem Körper vor?

Ich habs dann nur unter Kontrolle gebracht, weil mir jemand vorgemacht hat, in welchem Tempo ich atmen muss.

Was macht man, wenn man allein ist und keine Plastiktüte hat? Was passiert schlimmstenfalls? Was macht man bei Kindern, die hyperventilieren?

Gibt es Leute, die eher dazu neigen?

Antworten
- HasIe-


Lies mal hier:

[[http://www.sozialphobie-do.de/Inhalt/martin/hyperventilation.html]]

Gkras-)Halxm


danke.

Ich versteh aber nicht wieso ich damals hyperventiliert hab - ich hatte keine Angst, keine Panikattacke, nichts. :- ???

SceanTe3t7oxr


Wie entsteht hyperventilieren?

Wollte mal wissen wieso man hyperventiliert?

Ich hab mal angefangen, als ich total schwach war, schon ne Weile nichts mehr gegessen hab, mir sehr übel war und ich laufen musste. Ich konnte mich kaum auf den Beinen halten, würgte die ganze Zeit und dann fing ich halt an zu hyperventilieren..

was ging da in meinem Körper vor?

Ich habs dann nur unter Kontrolle gebracht, weil mir jemand vorgemacht hat, in welchem Tempo ich atmen muss.

Was macht man, wenn man allein ist und keine Plastiktüte hat? Was passiert schlimmstenfalls? Was macht man bei Kindern, die hyperventilieren?

Gibt es Leute, die eher dazu neigen?

Hyperventilation kann vielseitige ursachen haben. Metabolische Ursachen können unter anderem eine Hyperglykämie sein sowie naürlich auch die gute alte psychisch ausgelöste Hyperventilation.

Es gibt viele Ursachen, die man oftmals gar nicht genau klären kann. Was in deinem genauen Fall mit dir passiert ist, kann man (wie fast immer) ohne genauere Diagnostik gar nicht sagen. Das kann von Engtleisungen der endokrinen Systeme bis zu x anderen Ursachen gehen.

Oftmals sind die Hyperventilationen aber Ursachen zuzuordnen, die sich von selbst wieder regulieren, selten muss man wirklich nachhelfen.

Die Hyperventilation an sich ist nicht bedrohlich. Es kommt durch die vermehrte Abatmung von CO2 im Körper zu einer respiratorischen Alkalose [atmungsbedingte alkalisierung des Blutes (H2O + CO2 <-> H2CO3, sauer, liegt durch den Verlust von CO2 nicht mehr vor)]. Es wird dann Calcium (Ca++) aus den Muskeln ins Blut gezogen um dem entgegenzuwirken, hierdurch kommt es dann zu den typischen Krämpfen an den Extremitäten sowie den Pfötchenkrämpfen an den Händen und zu den Missempfindungen im Gesichtsberiech und an den Extremitäten, da das Ca++ in den Muskeln fehlt. Sollte es im Extremfall zu einer Bewusstlosigkeit kommen, wird der Grund für diese Verschiebung des pH Wertes im Blut, die Hyperventilation, durch die Beuwsstlosigkeit ausgeschalten (sofern die Hyperventilation psychischer Genese ist) und durch die eintretende Normalatmung reguliert sich der Säure-Basen-Haushalt des Blutes wieder selbst in den Normbereich.

Liegen der Hyperventilation andere Ursachen zugrunde, so wie die metabolische Azidose [sotffwechselbedingte Übersäuerung des Blutes] z.b. bei hypersomolarem coma diabetikum, muss zunächst diese Ursache beseitigt werden. Der hier arbeitende Mechanismus ist einfach der, dass versucht wird, der stoffwechselbdeingten Übersäuerung mit einer atmungsbedingten Alkalisierung des Blutes entgegenzuwirken. Das geht bis zu einem gewissen Rahmen, irgendwann muss dann aber Hilfe von aussen kommen, sonst versagen diese Regulationsmechanismen. Diese Ursachen sind aber eher selten.

Die Hauptursache für die Hyperventilation ist immer noch die psychische Seite, bei der einfach der psychisch einwirkende Faktor entfernt werden muss. Frauen hyperventilieren leichter beim Beginn und während der Menstruation, da die hormonelle Verschiebung diese begünstigt. Allgemein neigen jüngere Frauen eher zu Hyperventilation als ältere. Männer sind weniger von der psychischen Hyperventilation betroffen als Frauen.

So spät noch so viel geschrieben, ich hoffe ich hab keinen Fehler gemacht.

mfG

GGrasq-H+alm


vielen Dank! :-D

Hyperglykämie

äh..ist das irgendwas mit dem Blutzucker? Wenn er zu hoch ist? :- ???

SseaneFt7or


Ja richtig.

mfG

G5ras-oHwalm


:-)

wenn wir grad dabei sind - ich frage ich schon lange: Wie spricht man deinen Namen aus? :-o

S6eaneat7xor


Naja, schwer zu erklären

Weiss ich selbst nicht so genau, das hat sich ursprünglich aus Senator entwickelt, dass aus Anmeldungsgründen auf vielen Seiten zu Senat7or geändert wurde, im laufe der Zeit wurde dann irgendwie Seanet7or draus, das is nirgends besetzt ;-)

Letztendlich spricht mans aus wie's dasteht: [sinetsevenor]

glaub ich zumindest ;-)

mfG

GEras-^Halm


ha! :-D

dann hab ichs ja richtig ausgesprochen! :-D

gute Nacht! *:)

Skeanedt7xor


Gute nacht. Ich geh erstmal Kaffee kochen, ich muss noch einiges erledigen :)D

mfG

Gwra2s-Haxlm


hab auch grad Kaffee getrunken. ;-)

K.iar6a1N976


Kaffee um diese Zeit?..*mal auf die Uhr schau

G ras-SHalm


wieso? macht das was? :-)

wenn es einen nicht zu sehr aufregt...

ich kann trotz Kaffee schlafen.

Du nicht?

*laber*

K[iar_a197x6


*:)

Ähm..Ich trinke keinen Kaffee..Bekomm davon immer so Bauchkrämpfe und mir wird gaaaaaaaanz komisch..*zurücklaber ;-D

s%parxk


Was passiert schlimmstenfalls? Was macht man bei Kindern, die hyperventilieren?

Was schlimmstenfalls passiert hat Seanet7or gesagt: Bewusstlosigkeit.

Was macht man bei Kindern: im Grunde dasselbe wie bei Erwachsenen, beruhigen und ihnen "voratmen" so dass sie einen Rhythmus haben, in dem sie mitmachen können. Bei Kindern geht auch noch folgendes: Sie auf den Schoß nehmen und sich anlehnen lassen, so dass sie das heben und senken des Brustkorbs des Erwachsenen spüren. Ist das gleiche Prinzip wie das "voratmen", bloß einfacher, weil das Kind es nicht sieht sondern fühlt, was es nachmachen muss.

Ein etwas brutalerer Weg und wirklich nur zu empfehlen, wenn man sicher ist, nicht falsch verstanden zu werden (würde ich bei Kindern gar nicht machen): Dem Hyperventilierenden eine scheuern. Und in diesem Fall hilft eine Ohrfeige wirklich, weil der "Patient" durch den Schreck kurz die Luft anhält und einen neuen Atmungsrhythmus anfangen kann.

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